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Postamt Plau am See

Postamt Plau am See
Baudenkmal Altes Postamt Das zweigeschossige verklinkerte historisierende Gebäude aus der Gründerzeit mit einem Satteldach über einem stark verzierten Gesims, den prägenden Giebelrisaliten an der Ecke mit dem Portal und der Hauptseite, den eckbetonenden Fialen, einem hohen Sockelgeschoss sowie den Segmentbögen über Fenstern und Tür wurde am 1. April 1887 als Kaiserliches Postamt eröffnet. Zeitgleich wurde das Telegraphenamt integriert. Über dem Eingang befand sich das Kaiserliche Wappen und eine Uhr. 1900 wurde das Gebäude nach rechts um zwei Achsen erweitert. Quelle: Heidemarie Ruchhöft: Plau am See. Stadtbild-Verlag, Leipzig 1999, ISBN 3-931554-82-1

Das alte Postamt Plau am See – Gründerzeit an der Ostsee

Das Postamt Plau am See gehört zu den eindrucksvollsten historischen Baudenkmälern im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns, unweit der Ostseeküste. Das zweigeschossige verklinkerte Gebäude im historisierenden Stil der Gründerzeit wurde am 1. April 1887 als Kaiserliches Postamt eröffnet und prägt bis heute das Stadtbild von Plau am See.

Architektonische Besonderheiten des Kaiserlichen Postamts

Das Gebäude besticht durch sein reich verziertes Gesims, die markanten Giebelrisaliten an der Gebäudeecke sowie die eckbetonenden Fialen. Segmentbögen über Fenstern und Tür, ein hohes Sockelgeschoss und ein Satteldach verleihen dem Bau seinen repräsentativen Charakter. Über dem Eingang befanden sich ursprünglich das Kaiserliche Wappen und eine Uhr. Zeitgleich mit der Eröffnung wurde ein Telegraphenamt in das Gebäude integriert. Im Jahr 1900 erfolgte eine Erweiterung des Baus um zwei Achsen nach rechts.

Plau am See als Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern

Plau am See liegt im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte und ist ein lohnenswerter Ausflug von der Ostseeküste aus. Wer die Küstenregionen rund um Rostock, Wismar oder den Fischland-Darß-Zingst bereist, findet im nahegelegenen Binnenland weitere historische Schätze wie dieses bemerkenswerte Gründerzeitgebäude.