Schlossgarten Neustrelitz
Der herzogliche Schlossgarten in Neustrelitz ist ein Kleinod der Gartenkunst des 18.
und 19. Jahrhunderts. In jeder Jahreszeit lädt er zum Flanieren und Entdecken ein. Die barocke Gartenanlage der Residenzstadt Neustrelitz wurde 1726 bis 1732 angelegt und einige Jahre später nach Versailler Vorbild umgestaltet. Die Erweiterung zum englischen Landschaftsgarten erfolgte Mitte des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Potsdamer Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné. Im gepflegten Schlossgarten erzählen zahlreiche Brunnen, Figuren, Kopien antiker Skulpturen und Prunkvasen von Kultur und Gartenkunst im 18. und 19. Jahrhundert. Den Abschluss der barocken Mittelachse bildet der 1821 von Friedrich Wilhelm Buttel geschaffene Hebetempel. Der preußischen Königin Louise ist im Schlossgarten eine Gedächtnishalle im klassizistischen Stil gewidmet, in der sich eine Kopie der zweiten Rauch´schen Grabstatue aus weißem Carrara-Marmor befindet. Die geborene Prínzessin zu Mecklenburg-Strelitz starb 1810 während eines Besuches bei ihrem Vater, Großherzig Carl von Mecklenburg-Strelitz, in Hohenzieritz. Weitere bedeutende Bauwerke im Schlossgartenensemble sind seit der Zerstörung des Residenzschlosses im Jahr 1945 die neugotische Schlosskirche und die klassizistische Orangerie. Durch den Schlossgarten führen viele schöne Spazierwege, wie die Götterallee mit Kopien antiker Gottheiten und allegorischen Figuren, die zu jeder Jahreszeit reizvoll sind. Erleben Sie hier im Sommer zu den Festspielen im Schlossgarten die beliebten Operetten-open-airs des Neustrelitzer Theaters.
Schlossgarten Neustrelitz – Barockgarten mit langer Geschichte
Der Schlossgarten Neustrelitz zählt zu den bedeutendsten Gartenanlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Angelegt zwischen 1726 und 1732, wurde die barocke Anlage der ehemaligen Residenzstadt zunächst nach dem Vorbild von Versailles gestaltet. Mitte des 19. Jahrhunderts erweiterte der renommierte Potsdamer Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné die Anlage zu einem englischen Landschaftsgarten – eine Kombination, die bis heute ihren besonderen Reiz ausmacht.
Skulpturen, Tempel und die Königin-Luise-Gedächtnishalle
Zahlreiche Brunnen, Prunkvasen und Kopien antiker Skulpturen entlang der Götterallee erzählen von der Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts. Den Abschluss der barocken Mittelachse bildet der Hebetempel, den Friedrich Wilhelm Buttel 1821 schuf. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die klassizistische Gedächtnishalle für Königin Luise, die als geborene Prinzessin zu Mecklenburg-Strelitz 1810 in der Region verstarb. Dort befindet sich eine Kopie der berühmten Grabstatue von Christian Daniel Rauch aus weißem Carrara-Marmor.
Schlosskirche, Orangerie und Festspiele im Schlossgarten
Nach der Zerstörung des Residenzschlosses 1945 prägen heute die neugotische Schlosskirche und die klassizistische Orangerie das Ensemble. Im Sommer verwandelt sich der Schlossgarten in eine Freilichtbühne: Die beliebten Operetten-Open-Airs des Neustrelitzer Theaters ziehen jedes Jahr viele Besucher an. Wer die Ostseeküste bereist – ob Rügen, Usedom oder den Fischland-Darß-Zingst – kann Neustrelitz gut als Ausflugsziel ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern einplanen.