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Schlosskirche Franzburg

Schlosskirche Franzburg

Die evangelische Kirche Franzburg ist der noch erhaltene südliche Querschiffsarm der ehemaligen Klosterkirche des Zisterzienserklosters Neuencamp aus dem 14.

Jahrhundert. Das Gebäude ist der Rest des Zisterzienserklosters Neuencamp (Mutterkloster von Hiddensee). Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Die Pommernherzöge ließen hier ab 1587 ein Schloss errichten. Aus den Resten der Klosterkirche entstand die Schlosskapelle. Im 30-jährigen Krieg wurde Franzburg durch Wallensteins Truppen ausgeplündert und zerstört. Zwischen 1660 und 1678 wurden die Reste des Schlosses abgerissen. Erhalten geblieben ist lediglich die ehemalige Schlosskirche. Sehenswert sind ein Sandstein-Epitaph mit lebensgroßen Figuren (1615), ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert und eine Madonna auf der Mondsichel (15. Jh).

Schlosskirche Franzburg – letztes Überbleibsel des Zisterzienserklosters Neuencamp

Die Schlosskirche Franzburg gehört zu den stillen, aber bedeutenden historischen Zeugnissen der Ostseeregion in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gebäude ist der einzige erhaltene Teil des ehemaligen Zisterzienserklosters Neuencamp aus dem 14. Jahrhundert – dem Mutterkloster des Klosters auf der Insel Hiddensee. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, und die Pommernherzöge ließen ab 1587 an gleicher Stelle ein Schloss errichten. Aus den Resten der Klosterkirche entstand die Schlosskapelle.

Geschichte zwischen Reformation, Schlossbau und Dreißigjährigem Krieg

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Franzburg durch Wallensteins Truppen geplündert und zerstört. Das Schloss selbst wurde zwischen 1660 und 1678 vollständig abgerissen. Übrig geblieben ist allein die ehemalige Schlosskirche – heute eine evangelische Kirche, die als Schlosskirche Franzburg bekannt ist und einen bemerkenswerten Einblick in die wechselvolle Geschichte Vorpommerns bietet.

Kunstschätze in der Schlosskirche Franzburg

Im Inneren der Kirche befinden sich mehrere sehenswerte Kunstwerke: ein aufwendiges Sandstein-Epitaph mit lebensgroßen Figuren aus dem Jahr 1615, ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert sowie eine Madonna auf der Mondsichel aus dem 15. Jahrhundert. Diese Objekte machen die Kirche auch kunsthistorisch zu einem lohnenswerten Ziel in der Region nahe Stralsund und Greifswald.