St. Maria Magdalena Kirche
Die Kirche St.
Maria Magdalena zu Neuenkirchen ist die evangelische Pfarrkirche der Kirchgemeinde Neuenkirchen auf der Halbinsel Lebbin im Westteil Rügens. Die gotische Backsteinkirche entstand in der heutigen Form zwischen 1380 und 1450. Vermutlich gab es einen älteren Vorgängerbau. Von diesem stammt wahrscheinlich der zirka zwei Meter hohe Sockel aus ungewöhnlich großen Findlingen und Feldsteinen. Der darüber befindliche Bau ist aus Backsteinen. Der ehemalige Glockenturm stürzte um 1650 bei einem Sturm ein, wurde nicht wiederaufgebaut und durch das Glockenhaus an der Westseite der Kirche ersetzt. Die darin befindliche Glocke stammte ursprünglich aus dem Jahr 1367 und war damit die älteste auf der Insel Rügen. Im Jahr 1901 wurde sie umgegossen und die Originalinschriften übernommen. Weiterhin sehenswert sind das in einen Feldstein getriebene mittelalterliche Weihwasserbecken am Südportal, dem jetzigen Haupteingang der Kirche, und die Renaissancekanzel aus dem Jahr 1567. Diese stammt ursprünglich aus der Bergener Marienkirche und wurde durch den Bergener Bürgermeister Cracaeus im Jahre 1775 für die Neuenkirchener Kirche gestiftet. Der Altar stammt aus dem Jahr 1787.
St. Maria Magdalena Kirche Neuenkirchen – Gotik auf der Halbinsel Lebbin
Die St. Maria Magdalena Kirche in Neuenkirchen zählt zu den bemerkenswerten mittelalterlichen Sakralbauten im Westteil der Insel Rügen. Die evangelische Pfarrkirche entstand in ihrer heutigen Form zwischen 1380 und 1450 als gotische Backsteinkirche. Ihr markanter Sockel aus ungewöhnlich großen Findlingen und Feldsteinen deutet auf einen älteren Vorgängerbau hin und verleiht dem Gebäude einen besonders ursprünglichen Charakter.
Historische Ausstattung: Glocke, Kanzel und Altar
Im Inneren lohnt sich ein genauer Blick auf die Renaissancekanzel von 1567, die ursprünglich aus der Bergener Marienkirche stammt und 1775 durch den Bergener Bürgermeister Cracaeus für Neuenkirchen gestiftet wurde. Der Altar datiert auf das Jahr 1787. Besonders sehenswert ist zudem das mittelalterliche Weihwasserbecken am Südportal, das in einen Feldstein getrieben wurde. Das heutige Glockenhaus an der Westseite ersetzte einen Glockenturm, der um 1650 bei einem Sturm einstürzte. Die darin hängende Glocke geht auf das Jahr 1367 zurück und trug damit ursprünglich die älteste bekannte Inschrift einer Rügener Kirchenglocke – beim Umguss 1901 wurden die Originalinschriften erhalten.
Neuenkirchen auf Rügen – Ausflugsziel im Westen der Insel
Neuenkirchen liegt auf der Halbinsel Lebbin im Westen Rügens, eingebettet in die naturreiche Küstenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Die Kirche lässt sich gut mit einem Ausflug in die nähere Umgebung verbinden, etwa einem Besuch der Hansestadt Stralsund oder einer Erkundung der weiteren Sehenswürdigkeiten auf Rügen.