St. Marienkirche in Klütz
Backsteingotische Stadtkirche mit markantem Turm, reicher Innenausstattung und langer Geschichte – ein Highlight in Klütz.
Backsteingotik mit romanischen Wurzeln Die St. Marienkirche in Klütz zählt zu den bedeutendsten Stadtkirchen Mecklenburgs und ist ein eindrucksvolles Zeugnis norddeutscher Backsteingotik. Der älteste Teil der dreischiffigen Hallenkirche, der Chorraum, stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und zeigt noch deutlich romanische Elemente. Das spätere Langhaus entstand im Übergangsstil von der Romanik zur Gotik und verleiht der Kirche ihren harmonischen Gesamteindruck. Der Turm – Wahrzeichen und Seezeichen Besonders prägend ist der 56 Meter hohe, quadratische Kirchturm mit seinem achtflächigen Dach, das an eine Bischofsmütze erinnert. Er gilt als Mittelpunkt des Klützer Winkels – der Volksmund sagte einst, dieser reiche so weit, wie der Turm zu sehen sei. Im 14. Jahrhundert erbaut, diente der Turm früher sogar als Seezeichen für die Schifffahrt. In seinem Inneren hängen vier schwere, wohlklingende Bronzeglocken. Kunstschätze & lebendiger Kulturort Im Inneren der St. Marienkirche entdecken Besucher zahlreiche kunsthistorische Besonderheiten. Dazu zählen die eindrucksvolle Kanzel, der prachtvolle Barockaltar, eine aus Eichenholz geschnitzte Taufe sowie der massive Taufstein aus Granit. Die Orgel aus dem Jahr 1871 und die farbenreichen neugotischen Glasfenster prägen den feierlichen Raumeindruck zusätzlich. Neben regelmäßigen Gottesdiensten ist die St. Marienkirche auch ein beliebter Ort für Konzerte, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen – ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
St.-Marien-Kirche Klütz – Romanik und Gotik in Mecklenburg
Die St.-Marien-Kirche in Klütz zählt zu den bedeutendsten Stadtkirchen in Mecklenburg und beeindruckt mit einer über 700 Jahre alten Baugeschichte. Der älteste Teil der dreischiffigen Hallenkirche – der Chorraum – stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und trägt noch deutlich romanische Züge. Das Langhaus wurde später im Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik ergänzt, sodass die Kirche heute einen faszinierenden Querschnitt mittelalterlicher Baukunst bietet.
Der Kirchturm von Klütz – einst Seezeichen an der Ostseeküste
Als letztes Bauteil wurde wohl im 14. Jahrhundert der markante quadratische Turm mit einer Höhe von 56 Metern angefügt. Er diente in früheren Zeiten auch als Seezeichen für die Schifffahrt entlang der mecklenburgischen Ostseeküste – eine Funktion, die an die enge Verbindung dieser Region zum Meer erinnert. Der achteckige Helm des Turms trägt die typische Form der norddeutschen „Bischofsmütze", wie sie auch an anderen historischen Kirchen in Städten wie Wismar oder Stralsund zu finden ist.
Veranstaltungen und Ausstellung in der Marienkirche Klütz
Die evangelische Kirche ist kein stilles Museum, sondern ein lebendiger Ort: Regelmäßige Gottesdienste und Konzerte finden das ganze Jahr über statt. In den Sommermonaten lädt zudem eine Ausstellung zum näheren Erkunden der Kirche und ihrer Geschichte ein – ein lohnender Halt für alle, die die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns abseits der großen Touristenzentren erkunden möchten.