Steintor Rostock
Das Steintor wurde im Stil der niederländischen Renaissance (1574-1577) auf den Grundmauern des ehemals gotischen südlichen Haupttores errichtet.
Das Steintor wurde im Stil der niederländischen Renaissance (1574-1577) auf den Grundmauern des ehemals gotischen südlichen Haupttores errichtet. Schlicht zeigt sich die Feldseite, während die prächtige Stadtseite Siegel, Taswappen der Stadt sowie die Inschrift „Sit intra te concordia et publica felicitas“ zieren (In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen).
Das Steintor Rostock – Renaissance-Architektur im Herzen der Hansestadt
Das Steintor in Rostock zählt zu den markantesten historischen Bauwerken der mecklenburgischen Ostseeküste. Zwischen 1574 und 1577 im Stil der niederländischen Renaissance errichtet, entstand es auf den Grundmauern des ehemals gotischen südlichen Haupttores der Stadt. Damit verbindet es zwei Bauepochen auf eindrucksvolle Weise.
Schlichte Feldseite, prachtvolle Stadtseite
Besonders auffällig ist der Kontrast zwischen den beiden Seiten des Tores: Während die Feldseite betont schlicht gehalten ist, zeigt sich die Stadtseite in reicher Gestaltung. Siegel und Stadtwappen Rostocks schmücken die Fassade, ergänzt durch die lateinische Inschrift „Sit intra te concordia et publica felicitas" – übersetzt: „In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen." Dieser Wahlspruch spiegelt den Stolz der einst mächtigen Hansestadt wider.
Steintor als Teil der historischen Altstadt Rostock
Das Steintor liegt inmitten der gut erhaltenen Altstadt Rostocks und fügt sich in ein Ensemble bedeutender Bauwerke ein. Wer die Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommern bereist – ob über Stralsund, Wismar oder das Fischland-Darß-Zingst – findet in Rostock eine der historisch reichsten Städte der deutschen Küste. Ein Besuch beim Steintor lässt sich gut mit einem Bummel durch die Innenstadt verbinden.