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Uferkapelle Vitt

Vitt / Rügen · Rügen · 54.6668° N, 13.4297° E
Uferkapelle Vitt

Die achteckige Uferkapelle auf dem Hochufer von Vitt.

Der Altenkirchener Dichterpfarrer Gotthard Ludwig Kosegarten hat den Bau der Uferkapelle initiiert. 1806 wurde mit dem Bau der Kapelle nach Plänen des pommerschen Landbaumeisters Rühs begonnen. Durch die napoleonischen Kriege wurde die Bautätigkeit unterbrochen und die Uferkapelle konnte erst 1816 fertiggestellt und geweiht werden. Die Kapelle ist ein einfacher achteckiger Bau. Bereits 1852 wurde die Vorhalle mit der Sakristei angebaut. Der in romanisierenden und eklektizistischen Formen gestaltete Kanzelaltar kam erst 1882 in die Kapelle. Über dem Altar befindet sich eine vom Stralsunder Maler Erich Kliefert gefertigte Kopie des Gemäldes "Der sinkende Petrus" (Mt 14, 22-33) von Philipp Otto Runge (1777-1818). Das Gemälde wurde im Jahr 1805 von Kosegarten als Altarbild an seinen ehemaligen Wolgaster Schüler in Auftrag gegeben. Im Jahr 1990 wurde das Wandgemälde "Menschen im Sturm", vom italienischen Künstler Gabriele Mucchi (1899–2002), einem der bedeutendsten Vertreter des italienischen Realismus, ausgeführt. Nur knapp zehn Minuten Fußweg entfernt finden im Sommer an jedem letzten Sonntag im Monat um 15 Uhr die ökumenischen Ufergottesdienste statt.

Uferkapelle Vitt – ein besonderes Baudenkmal auf Rügen

Die Uferkapelle Vitt zählt zu den stillen Kostbarkeiten im Norden der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Der achteckige Bau thront auf dem Hochufer des kleinen Fischerdorfs Vitt und geht auf die Initiative des Altenkirchener Dichterpfarrers Gotthard Ludwig Kosegarten zurück. Begonnen wurde der Bau 1806 nach Plänen des pommerschen Landbaumeisters Rühs – durch die napoleonischen Kriege verzögert, konnte die Kapelle erst 1816 fertiggestellt und geweiht werden.

Kunst und Geschichte in der Kapelle von Vitt auf Rügen

Im Inneren der Kapelle verbinden sich verschiedene Epochen und Stile. Die Vorhalle mit Sakristei wurde bereits 1852 angebaut. Der Kanzelaltar in romanisierenden und eklektizistischen Formen folgte 1882. Über dem Altar hängt eine Kopie des Gemäldes „Der sinkende Petrus" nach Philipp Otto Runge (1777–1818), gefertigt vom Stralsunder Maler Erich Kliefert. Das Original wurde 1805 von Kosegarten bei seinem ehemaligen Wolgaster Schüler Runge in Auftrag gegeben. Ein weiteres Highlight ist das Wandgemälde „Menschen im Sturm" (1990) des italienischen Realisten Gabriele Mucchi (1899–2002).

Ökumenische Ufergottesdienste in der Nähe der Uferkapelle

Nur rund zehn Gehminuten von der Uferkapelle entfernt finden im Sommer an jedem letzten Sonntag im Monat um 15 Uhr ökumenische Ufergottesdienste statt – eine besondere Atmosphäre mit Blick auf die Ostsee.