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Wismarer Schwedenköpfe

Wismar · Wismar & Nordwestmecklenburg · 53.8988° N, 11.4583° E
Wismarer Schwedenköpfe

Die Schwedenköpfe sind die Wahrzeichen der Stadt und erinnern an die Zeit, in der Wismar schwedisch besetzt war.

Die Schwedenköpfe sind zwei Herkulesbüsten in barocker Bemalung vor dem Baumhaus im Alten Hafen. Die Originale standen einst auf Dalben in der Hafeneinfahrt in Höhe von Wendorf. Nachdem 1902 ein finnischer Leichter die Köpfe beschädigt hatte, wurden diese originalgetreu nachgegossen und ein Jahr später wieder an gleicher Stelle aufgesetzt. Herkunft und Bedeutung der Schwedenköpfe sind nicht eindeutig belegbar. Nachgewiesen werden konnte, dass 1672 ein Pfahl, nämlich der äußerste der Hafenbegrenzung, als "Schwede" bezeichnet wurde und dass Anfang des 19. Jahrhunderts zur Erinnerung an die Schwedenzeit die beiden Köpfe aufgesetzt worden waren. Mit größter Wahrscheinlichkeit waren die beiden Originale Ruderköpfe und gehörten einst zum plastischen Heckschmuck eines Schiffes.

Die Wismarer Schwedenköpfe – Wahrzeichen am Alten Hafen

Die Schwedenköpfe gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen der Hansestadt Wismar an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Die beiden barock bemalten Herkulesbüsten stehen heute vor dem Baumhaus im Alten Hafen und erinnern an jene Epoche, in der Wismar unter schwedischer Herrschaft stand. Wer die Stadt besucht, kommt an diesem markanten Denkmal kaum vorbei.

Geschichte und Herkunft der Schwedenköpfe in Wismar

Die genaue Herkunft der Schwedenköpfe ist historisch nicht eindeutig belegt. Nachgewiesen ist, dass bereits 1672 ein Pfahl in der Hafeneinfahrt als „Schwede" bezeichnet wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die beiden Büsten zur Erinnerung an die Schwedenzeit aufgesetzt. Wahrscheinlich handelt es sich bei den Originalen um ehemalige Ruderköpfe vom plastischen Heckschmuck eines Schiffes. Nachdem 1902 ein finnischer Leichter die Originale beschädigte, wurden sie originalgetreu nachgegossen und 1903 erneut an gleicher Stelle aufgestellt – ursprünglich auf Dalben in der Hafeneinfahrt in Höhe von Wendorf.

Wismar und die Sehenswürdigkeiten der Ostseeküste

Wismar ist nicht nur wegen der Schwedenköpfe einen Besuch wert. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Altstadt, der historische Hafen und die mittelalterliche Backsteingotik machen die Stadt zu einem der kulturellen Highlights der deutschen Ostseeküste. Wer die Region erkundet, findet in Mecklenburg-Vorpommern weitere lohnende Ziele – von der Hansestadt Stralsund über Rostock bis hin zu den Halbinseln Fischland-Darß-Zingst oder den Inseln Rügen und Usedom.

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Der 80 Meter hohe Turm der Kirche St. Marien ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Hansestadt Wismar. Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt und 1960 gesprengt. Bis dahin galt sie als eine der schönsten Backsteinkirchen im norddeutschen Raum. Informationen zur Barrierefreiheit 1 Parkplatz für Menschen mit Behinderung zur Verfügung (Stellplatzgröße: 250 cm x 500 cm). Zwischen Parkplatz und Eingang ist der Weg 150 m lang (engfugiges historisches Kopfsteinpflaster). Vor dem Eingang zur Kirche gibt es eine Stufe. Diese kann 4 m recht davon umgangen werden über einen geraden Weg ohne Gefälle. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume sind ebenerdig oder über eine Rampe erreichbar. Alle Durchgänge/Türen sind mind. 90 cm breit. Den Erlebnisraum „Modelle“ erreicht man über zwei Stufen oder alternativ über eine Rampe (120 cm breit mit einer Neigung von 17 % auf einer Länge von 1,20 m). Die Exponate sind überwiegend im Stehen und Sitzen sichtbar. Angebotene Hilfsmittel: Rollstuhl, Rollator Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Um Voranmeldung wird gebeten. Gästeführer sind so ausgebildet, dass Gäste mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer an jeder Führung teilnehmen können und auf ihre Belange eingegangen wird. Es werden Führungen für Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen angeboten. Um Voranmeldung wird gebeten. Gebärdensprachendolmetscher können organisiert werden. Es gibt keine induktive Höranlage. Bei einem akustischen Alarm erscheint kein optisch wahrnehmbares Blink- oder Blitzsignal. Es werden Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten. Um Voranmeldung wird gebeten. Assistenzhunde sind willkommen. Das Ziel des Weges ist meist in Sichtweite oder es sind Wegezeichen in ständig sichtbarem Abstand vorhanden. Es gibt keine Informationen in Leichter Sprache. Informationen sind nicht mit Piktogrammen oder Bildern dargestellt. Es werden Führungen für Gäste mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten. Um Voranmeldung wird gebeten.

phanTECHNIKUM - Technisches Landesmuseum

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Das Technische Landesmuseum phanTECHNIKUM präsentiert auf 2.500 Quadratmetern phantastische Ideen aus Technik und Natur. Es erwarten Sie Objekte, Modelle und Experimentierstationen zum Anfassen und Mitmachen. In der Weltkulturerbestadt an der Ostsee wird die spannende Welt der Technik und die Technikgeschichte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern in den Ausstellungsbereichen Feuer, Wasser und Luft ausgestellt. Erleben Sie eine Veranstaltung, Tagung, Firmenfeier oder Workshop im phantastischen Ambiente des phanTECHNIKUM. Im Dachgeschoss des Museums befindet sich der einzigartige Raum für bis zu 120 Personen. Ausgestattet ist dieser Raum mit Tischen, Stühlen, Technik (Beamer, Medienschrank, Soundanlage, Mikro u. v. m.), Rednerpult und weiterem Equipment. Der Zugang zum Raum ist durch die Ausstellung oder separat durch einen Hintereingang möglich. Haben Sie Lust auf eine Führung, eine Erkundung auf eigene Faust oder eine feurige Vorführung im Labor? Kein Problem! Wir bieten zusätzliche Programmbausteine an, die Ihre Veranstaltung zu etwas Besonderem machen. Eine phantastische Location mit einem Hauch von Technik.