Krakow am See

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Alte Synagoge Krakow am See

Alte Synagoge Krakow am See

📍 Krakow am See

Die Alte Synagoge zählt zu den wenigen erhaltenen Synagogen im Nordosten Deutschlands. In Krakow am See finden Sie eine der wenigen noch in ursprünglicher Form erhaltenen Synagogen im Nordosten Deutschlands sowie einen jüdischen Friedhof. Am 12. Dezember 1866 wurde die Synagoge von 110 Gemeindemitgliedern feierlich eingeweiht. Im Jahre 1920 wurde sie an die Stadt veräußert, weil die jüdische Gemeinde sich stark verringert hatte. Anschließend wurde sie viele Jahre als Turnhalle genutzt, bis sie nach umfassenden Renovierungsarbeiten 1995 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Heute ist sie Sitz des Bereiches Kultur der Stadt Krakow am See und des Kulturvereines "Alte Synagoge". Im ehemaligen Betsaal finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Lesungen statt.

Buchdruckmuseum Hans-Hilmar Koch

Buchdruckmuseum Hans-Hilmar Koch

📍 Krakow am See

Im Luftkurort Krakow am See finden Besucher das einzige Museum der Buchdruckerkunst in Mecklenburg-Vorpommern, mehr noch: In der Schauwerkstatt lässt sich seit 1998 ein produzierender Familienbetrieb des frühen 20. Jahrhunderts hautnah erleben, Buchdrucken zum Anfassen und Mitmachen. Hinweis: Aufgrund von Sanierungsarbeiten aktuell geschlossen. Kurse sind am Standort in Schwerin weiterhin möglich. Der Buchdrucker und Schriftsetzer Hans-Hilmar Koch hat sich hier, im schönen Gebäude der Alten Schule, seinen Traum erfüllt: „Der Buchdruck mit beweglichen Lettern, wie das Hochdruckverfahren auch genannt wird, ist die bedeutendste Kulturleistung der Menschheit! Ich möchte das Wissen darüber auch im digitalen Zeitalter weitergeben. Der sinnliche Umgang mit Papier, Farbe und Formen, Schrift und Wort geht heute verloren.“ Wer aber direkt miterlebt, wie Texte noch ganz klassisch mit Blei- und Holzlettern gesetzt werden und wie auf alten Buchdruckpressen gedruckt wird, schätzt den hohen Wert Kulturgutes Buch neu ein. Liebhaber feiner Papiere und hochwertiger Gebrauchsgrafiken können auch individuelle Aufträge vergeben: Hans-Hilmar Koch fertigt auf den historischen Maschinen Druckgrafiken, Familien- oder Geschäftsdrucksachen bis hin zu Kalendern und bedruckten Servietten. In Workshops können Kinder und Erwachsene Papierherstellung, Bleisatz, Buchdruck und Buchbinden erlernen und selbst Drucksachen wie Visitenkarten oder Glückwunschkarten herstellen. Wer künstlerisch arbeiten möchte, wird im Druckgrafik-Kurs in die Techniken des experimentellen Linolschnitts eingeführt. Das Buchdruckmuseum ist aktuell aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. Kurse sind am Standort Schwerin weiterhin möglich.

Evangelische - Stadtkirche Krakow am See

Evangelische - Stadtkirche Krakow am See

📍 Krakow am See

Die Evangelische Stadtkirche in Krakow am See befindet sich in der Altstadt direkt auf dem Marktplatz. Das bedeutendste Baudenkmal der Stadt Krakow am See ist die "Evangelische Stadtkirche". Der Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, den deutsche Siedler ursprünglich als Hallenbau errichteten, ist das älteste Gebäude der Stadt und nach vielen Stadtbränden im 17. und 18. Jahrhundert immer wieder umgestaltet worden. Heute wird die Kirche als Übergangsbau vom romanischen (Rundbogen) zum gotischen (Spitzbogen) Baustil eingeordnet. Der heutige Glockenturm auf der Westseite des Gebäudes stammt aus dem Jahre 1762. In ihm befinden sich drei Glocken unterschiedlicher Größe. Sie wurden jeweils in den Jahren 1719, 1755 und 1871 gegossen. 1972 erhielt der Turm eine Kupferplatteneindeckung und die Turmspitze ein weithin sichtbares Kreuz. Im Jahre 1990 waren die tragenden Bauteile, wie Gebälk, Decke und Fußboden durch Hausschwamm und Verrottung so geschwächt, dass Einsturzgefahr bestand. Es wurden Sanierungsarbeiten nötig. Die seitlichen Emporen wurden entfernt und eine Winterkirche eingerichtet. Beim Eintreten in den Innenraum erblicken Sie einen wunderschönen Altaraufbau mit Schnitzrelief. An der Nordwand in Richtung Altar befinden sich Wappen verschiedener Adelsfamilien aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zu dem Kirchenschatz gehören u.a. versilberte bzw. vergoldete Kelche mit Eingravierungen ihrer Stifter. Die Orgel aus dem Jahre 1893 wurde 100 Jahre nach ihrem Einbau ausgelagert. Orgelspezialisten restaurierten die Orgel und nahmen für ihre Arbeit nur ein „Danke“. 1994 wurden alle Restaurierungsarbeiten abgeschlossen.