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Tine und Jochen Löber

Tine und Jochen Löber
📍

Neu Tellin 9

17129 Alt Tellin

Glücklich fern ab vom Ahrenshooper Touristenrummel wohnt das Ehepaar Löber am Ende eines Weges, der in einen grünen Töpferhof bei Neu Tellin mündet. Wer die unverwechselbare Löbersche Keramik zu schätzen weiß, findet gern auch hierher. So wie die Libellen auf Teller und Tassen gefunden haben, als seien sie darauf geflogen. Da scheint es nicht von ungefähr, dass der Mädchenname von Tine Löber „Puttnies“ ist, was „Vögelchen“ bedeute. Das Töpferhandwerk spielt in der Familie Löber eine große Rolle. Joachim Löber ist übrigens der Neffe der Keramikerin Wilfriede Maaß, in deren legendärer Prenzlauer-Berg-Küche es zu Vorwendezeiten schließlich ordentlich gebrodelt hat.

Tine und Jochen Löber in Alt Tellin – Keramik abseits des Trubels

Am Ende eines ruhigen Weges bei Neu Tellin, fernab vom Touristenrummel des Fischland-Darß-Zingst, liegt der grüne Töpferhof von Tine und Jochen Löber in Alt Tellin. Wer die unverwechselbare Löbersche Keramik kennt und schätzt, findet gern auch hierher – in eine der stillen Ecken Mecklenburg-Vorpommerns, die nichts von ihrer ursprünglichen Ruhe verloren haben.

Libellen, Vögelchen und die Handschrift der Löberschen Keramik

Libellen auf Tellern und Tassen – so natürlich platziert, als seien sie gerade darauf geflogen. Diese feinfühlige Bildsprache hat ihren Ursprung vielleicht auch im Namen: Der Mädchenname von Tine Löber lautet „Puttnies", was so viel wie „Vögelchen" bedeutet. Das Töpferhandwerk ist in der Familie tief verwurzelt: Joachim Löber ist der Neffe der bekannten Keramikerin Wilfriede Maaß, deren legendäre Küche im Prenzlauer Berg vor der Wende ein lebendiger Treffpunkt der Kunstszene war.

Keramiktradition in der Region zwischen Ostsee und Hinterland

Der Töpferhof bei Alt Tellin steht exemplarisch für das reiche kunsthandwerkliche Erbe der Ostseeregion. Zwischen Stralsund, Greifswald und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst findet sich in Mecklenburg-Vorpommern eine lebendige Handwerkstradition, die auch abseits der großen Touristenpfade gepflegt wird.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Alt Tellin

Dorfladen Broock

Dorfladen Broock

📍 Alt Tellin

Nach Jahrzehnten ohne Konsum und Gaststätte in Broock, öffnet nun der Dorfladen mit Café und Biergarten, am Rande des künftigen Kultur- und Tagungszentrums Schlossgut Broock und mitten im wunderschönen Tollensetal. CAFÉ-BISTRO UND BIERGARTEN - Zur Mittagspause, nach einem Spaziergang durch den Park oder als Einkehr während einer Landpartie, genießen Sie hausgemachten Kuchen, Kaffeespezialitäten aus der Dampfmaschine, wechselnde regionale Leckereien und Flammkuchen, dazu ein frisch gezapftes Bier oder einen prickelnden Aperitif – Angebote für die ganze Familie! REGIONALE SPEZIALITÄTEN UND TÄGLICHER BEDARF - Entdecken Sie regionale Spezialitäten und Broocker Produkte. Sie wollen spontan etwas kochen, es fehlt etwas im Haushalt oder Sie sind in einer Ferienwohnung – wir haben etwas für Sie! IHR EVENT IM CAFÈ - Sie möchten im Café oder Biergarten Ihren Geburtstag feiern, zu einer Firmenveranstaltung oder einem anderen Anlass einladen? Sie kommen mit einer Reisegruppe oder machen eine Kremserfahrt mit Ihrem Verein? Sprechen Sie uns an, wir erstellen Ihnen das passende kulinarische Angebot und beraten Sie gerne für ein Rahmenprogramm (Führungen über das Gut, Kanutouren, Wanderungen usw.). UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN Montag - Mittwoch Ruhetag Donnerstag - Samstag 13.30 – 18.00 Uhr Sonntag & Feiertag 11.00 – 17.00 Uhr Und nach Vereinbarung geöffnet!

Schloss und Gutsanlage Broock

Schloss und Gutsanlage Broock

📍 Alt Tellin

Schloss Broock, einst gesellschaftlicher Mittelpunkt der Region und das größte Privatgestüt in Vorpommern, wird in den kommenden Jahren zu einem überregionalen Tagungs- und Kulturzentrum ausgebaut. Seit Mai 2023 werden unsere Gäste im neuen Dorfladen mit Café-Bistro und Biergarten bewirtet. Schloss Broock wurde für Generalmajor Christan Bogislaw von Linden als großartig dimensioniertes, spätbarockes Herrenhaus in den Jahren 1770-77 errichtet. Der Erbe, Carl von Gentzkow, etablierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Pferdezucht, die sich unter seinen Nachfolgern, den Freiherren von Seckendorff, zum größten Privatgestüt in Vorpommern entwickelte und bis 1945 existierte. 1841-43 erhielt Friedrich August Stüler, der "Baumeister des Königs von Preußen", den Auftrag das Schloss im Stil der sog. "Castle-gothic" umzubauen. Zeitgleich lieferte der gefeierte Gartenkünstler Peter Joseph Lenné die Pläne für die Umgestaltung des Parks in einen englischen Landschaftsgarten. Broock war im 19. Jahrhundert der gesellschaftliche Mittelpunkt und Treffpunkt für den Adel der gesamten Region. Bälle und vornehme Jagdgesellschaften wechselten sich ab. 1945 wurde das Gut enteignet, im Schloss Flüchtlingsfamilien einquartiert, ein Konsum, ein Kindergarten, eine Schule und das Gemeindebüro eingerichtet. 1974 verkaufte die Gemeinde das Schloss an den VEB Kranbau Eberswalde. Die Pläne ein Ferienheim für Mitarbeiter einzurichten kamen nie zur Ausführung. 2017, nach 43 Jahren Plünderung und Verfall, wurde die Schloss Broock GmbH & Co. KG Eigentümerin der Anlage und erweckte den idyllischen Ort im schönen Tollensetal zu neuem Leben. Mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Bundesrepublik Deutschland – die Broock als Denkmal von besonderer nationaler Bedeutung einstuft - und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde 2018 mit der Notsicherung der Schlossruine begonnen. In den kommenden Jahren entsteht in Broock ein überregionales Kultur- und Tagungszentrum. Bereits jetzt finden Konzerte, Feste und auch private Veranstaltungen in der historischen Reithalle statt, wo auch die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gastieren. Nach Jahrzehnten ohne Konsum und Gaststätte in Broock, wurde im Mai 2023 unser Dorfladen mit Café-Bistro, Biergarten und regionalen Produkten, am Rande der Gutsanlage eröffnet und erfreut sich bei unseren Gästen großer Beliebtheit.

Kunsthaus Frank Kamp

Kunsthaus Frank Kamp

📍 Alt Tellin

Das kreative Potential im Kulturbereich und die landschaftlichen Voraussetzungen im Tollensetal bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten, Kunst, Kultur und Denkmalschutz in nachhaltiger Bildungsarbeit zu bewahren und zu fördern. Der Künstler Frank Kamp (1961-2020) vermachte dem Verein sein Haus und sein künstlerisches Vermächtnis mit der Auflage, dass Haus und Grundstück dauerhaft als öffentliche Kulturstätte zugänglich gemacht wird. In der Region leben viele Menschen, die auf verschiedene Weise künstlerisch tätig sind. Mit dem Kunsthaus bieten wir eine intime Plattform für jede Art von Kunst. Dazu zählen Vorträge zu verschiedenen Themen, Lesungen und Poetry Slams – eine Bühne im kleinen Rahmen, auch für Anfänger. Kunstwerke regionaler Künstler werden in einer Ausstellung ihren Platz finden. Das Angebot gilt auch für „Neueinsteiger“, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, ihre Werke zu zeigen, um so auf ihr Schaffen aufmerksam zu machen. Das Kunsthaus wird auch als ein Ort für Artists in Residence angeboten. Das gut eingerichtete Atelier ermöglicht ein vielfältiges, künstlerisches Arbeiten in der Ruhe des Dorfes Wietzow.