Alt Tellin
Ort · Greifswald & Umgebung · 3 Sehenswürdigkeiten · 0 Termine

Alt Tellin

Was du sehen kannst

3 Sehenswürdigkeiten

Kunsthaus Frank Kamp

Kunsthaus Frank Kamp

Alt Tellin

Das kreative Potential im Kulturbereich und die landschaftlichen Voraussetzungen im Tollensetal bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten, Kunst, Kultur und Denkmalschutz in nachhaltiger Bildungsarbeit zu bewahren und zu fördern. Der Künstler Frank Kamp (1961-2020) vermachte dem Verein sein Haus und sein künstlerisches Vermächtnis mit der Auflage, dass Haus und Grundstück dauerhaft als öffentliche Kulturstätte zugänglich gemacht wird. In der Region leben viele Menschen, die auf verschiedene Weise künstlerisch tätig sind. Mit dem Kunsthaus bieten wir eine intime Plattform für jede Art von Kunst. Dazu zählen Vorträge zu verschiedenen Themen, Lesungen und Poetry Slams – eine Bühne im kleinen Rahmen, auch für Anfänger. Kunstwerke regionaler Künstler werden in einer Ausstellung ihren Platz finden. Das Angebot gilt auch für „Neueinsteiger“, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, ihre Werke zu zeigen, um so auf ihr Schaffen aufmerksam zu machen. Das Kunsthaus wird auch als ein Ort für Artists in Residence angeboten. Das gut eingerichtete Atelier ermöglicht ein vielfältiges, künstlerisches Arbeiten in der Ruhe des Dorfes Wietzow.

Radlercafe - proVie Theater im alten Speicher Hohenbüssow

Radlercafe - proVie Theater im alten Speicher Hohenbüssow

Alt Tellin

Das Radler Cafe im alten Speicher der grünen Dorf-Oase Hohenbüssow im Tollensetal liegt an der EISZEITROUTE zwischen Demmin und Klempenow und lädt Radfahrer und Wanderer zur Rast und zum Verweilen ein. Den Gast erwartet zugleich ein soziokulturelles Zentrum mit eigenen Veranstaltungen in einer 70-Seelen-Gemeinde. Der ehemalige Getreidespeicher bietet Musikern und Schreiberlingen aus dem ganzen Bundesgebiet einen Ort der Selbstentfaltung. Neben den Werkstätten werden Konzerte und Symposien abgehalten. Zusätzlich werden u.a. an Schulen Projekte zur Toleranz-Schulung und Trommelprojekte angeboten. Das Engagement des Vereins gilt ebenso nachhaltiger Landwirtschaft ohne Massentierhaltung und Gifteinsätzen, Müllvermeidung, nachhaltiger Umgang mit Energie und nicht zuletzt Senkung des Abgas-Verkehrs hin zum Ausbau von Radwegen und des öffentlichen Verkehrs.  Unser Dorf ... Ein Spaziergang . . . Guten Tag. Wir laden ein zu einem Rundgang durch unser Dorf auf der südlichen Anhöhe der sich im Tal schlängelnden Tollense, die aus Richtung Neubrandenburg kommend über Altentreptow nach Demmin in die Peene mündet. Aus dem Tal führt eine mit Kopfstein gepflasterte Kastanien-Allee direkt auf die Anhöhe des Tollensetals in den 70-Seelen-Ortsteil von Alt Tellin. Das Grün der Bäume wird zu Beginn des Dorfes dichter und Blüten-bunter. Die Pflasterstraße setzt sich fort an der linksseitig mit einer langen Feldsteinmauer umgebenen Dorfkirche umsäumt mit alten Grabsteinen. Dieser Kirchenmauer folgen wir nun auf dem ausgefahrenen Landweg nach links. Nach weiteren 30 Metern ragt der große ehemalige Getreidespeicher hervor. Der Vorplatz ist mit Kopfstein gepflastert. Eine große Terrasse mit Stühlen und Tischen im Sonnenlicht und ein hölzernes Schild „proVie Theater“ empfangen den Spaziergänger und Radfahrer . . .

Tine und Jochen Löber

Tine und Jochen Löber

Alt Tellin

Glücklich fern ab vom Ahrenshooper Touristenrummel wohnt das Ehepaar Löber am Ende eines Weges, der in einen grünen Töpferhof bei Neu Tellin mündet. Wer die unverwechselbare Löbersche Keramik zu schätzen weiß, findet gern auch hierher. So wie die Libellen auf Teller und Tassen gefunden haben, als seien sie darauf geflogen. Da scheint es nicht von ungefähr, dass der Mädchenname von Tine Löber „Puttnies“ ist, was „Vögelchen“ bedeute. Das Töpferhandwerk spielt in der Familie Löber eine große Rolle. Joachim Löber ist übrigens der Neffe der Keramikerin Wilfriede Maaß, in deren legendärer Prenzlauer-Berg-Küche es zu Vorwendezeiten schließlich ordentlich gebrodelt hat.