Alt Tellin
5 Sehenswürdigkeiten · 4 Events
Aktuelle Events
23. Mai 2026, 08:00–16:00 Uhr
KunstOffen 2026 …wenn der Horizont sich öffnet…
📍 Schloss und Gutsanlage Broock
Gemeinschaftsausstellung
23. Mai 2026, 08:00–16:00 Uhr
Kulturverein Schloss Broock e.V.
📍 Schloss und Gutsanlage Broock
Kunst:Offen 2026 in Vorpommern
23. Mai 2026, 08:00–16:00 Uhr
Keramikwerkstatt
📍 Keramikwerkstatt
Kunst:Offen 2026 in Vorpommern
20. Juni 2026, 09:00–16:00 Uhr
MittsommerRemise im Schloss Broock
📍 Schloss und Gutsanlage Broock
Schloss Broock, ein im Kern spätbarockes Herrenhaus, wurde 1770-77 von Generalmajor Chr. B. von Linden errichtet. 1840 erteilte Gutsherr Hans Freiherr von Seckendorff dem preußischen Baumeister F. A. Stüler den Auftrag zum Umbau des Schlosses. Zeitgleich lieferte Gartenkünstler P. J. Lenné den Entwurf für die Umgestaltung des Barockgartens in einen englischen Landschaftspark. Der ehemals 2.800 ha umfassende Güterkomplex unterhielt das größte Privatgestüt in Vorpommern und war mit seinen Parforcejagden, Bällen und Diners der gesellschaftliche Mittelpunkt der Region. Schloss, Park und Gutsanlage wurden als Denkmal von besonderer nationaler Bedeutung eingestuft.
Sehenswürdigkeiten
Dorfladen Broock
📍 Alt Tellin
Nach Jahrzehnten ohne Konsum und Gaststätte in Broock, öffnet nun der Dorfladen mit Café und Biergarten, am Rande des künftigen Kultur- und Tagungszentrums Schlossgut Broock und mitten im wunderschönen Tollensetal. CAFÉ-BISTRO UND BIERGARTEN - Zur Mittagspause, nach einem Spaziergang durch den Park oder als Einkehr während einer Landpartie, genießen Sie hausgemachten Kuchen, Kaffeespezialitäten aus der Dampfmaschine, wechselnde regionale Leckereien und Flammkuchen, dazu ein frisch gezapftes Bier oder einen prickelnden Aperitif – Angebote für die ganze Familie! REGIONALE SPEZIALITÄTEN UND TÄGLICHER BEDARF - Entdecken Sie regionale Spezialitäten und Broocker Produkte. Sie wollen spontan etwas kochen, es fehlt etwas im Haushalt oder Sie sind in einer Ferienwohnung – wir haben etwas für Sie! IHR EVENT IM CAFÈ - Sie möchten im Café oder Biergarten Ihren Geburtstag feiern, zu einer Firmenveranstaltung oder einem anderen Anlass einladen? Sie kommen mit einer Reisegruppe oder machen eine Kremserfahrt mit Ihrem Verein? Sprechen Sie uns an, wir erstellen Ihnen das passende kulinarische Angebot und beraten Sie gerne für ein Rahmenprogramm (Führungen über das Gut, Kanutouren, Wanderungen usw.). UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN Montag - Mittwoch Ruhetag Donnerstag - Samstag 13.30 – 18.00 Uhr Sonntag & Feiertag 11.00 – 17.00 Uhr Und nach Vereinbarung geöffnet!
Kunsthaus Frank Kamp
📍 Alt Tellin
Das kreative Potential im Kulturbereich und die landschaftlichen Voraussetzungen im Tollensetal bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten, Kunst, Kultur und Denkmalschutz in nachhaltiger Bildungsarbeit zu bewahren und zu fördern. Der Künstler Frank Kamp (1961-2020) vermachte dem Verein sein Haus und sein künstlerisches Vermächtnis mit der Auflage, dass Haus und Grundstück dauerhaft als öffentliche Kulturstätte zugänglich gemacht wird. In der Region leben viele Menschen, die auf verschiedene Weise künstlerisch tätig sind. Mit dem Kunsthaus bieten wir eine intime Plattform für jede Art von Kunst. Dazu zählen Vorträge zu verschiedenen Themen, Lesungen und Poetry Slams – eine Bühne im kleinen Rahmen, auch für Anfänger. Kunstwerke regionaler Künstler werden in einer Ausstellung ihren Platz finden. Das Angebot gilt auch für „Neueinsteiger“, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, ihre Werke zu zeigen, um so auf ihr Schaffen aufmerksam zu machen. Das Kunsthaus wird auch als ein Ort für Artists in Residence angeboten. Das gut eingerichtete Atelier ermöglicht ein vielfältiges, künstlerisches Arbeiten in der Ruhe des Dorfes Wietzow.
Radlercafe - proVie Theater im alten Speicher Hohenbüssow
📍 Alt Tellin
Das Radler Cafe im alten Speicher der grünen Dorf-Oase Hohenbüssow im Tollensetal liegt an der EISZEITROUTE zwischen Demmin und Klempenow und lädt Radfahrer und Wanderer zur Rast und zum Verweilen ein. Den Gast erwartet zugleich ein soziokulturelles Zentrum mit eigenen Veranstaltungen in einer 70-Seelen-Gemeinde. Der ehemalige Getreidespeicher bietet Musikern und Schreiberlingen aus dem ganzen Bundesgebiet einen Ort der Selbstentfaltung. Neben den Werkstätten werden Konzerte und Symposien abgehalten. Zusätzlich werden u.a. an Schulen Projekte zur Toleranz-Schulung und Trommelprojekte angeboten. Das Engagement des Vereins gilt ebenso nachhaltiger Landwirtschaft ohne Massentierhaltung und Gifteinsätzen, Müllvermeidung, nachhaltiger Umgang mit Energie und nicht zuletzt Senkung des Abgas-Verkehrs hin zum Ausbau von Radwegen und des öffentlichen Verkehrs. Unser Dorf ... Ein Spaziergang . . . Guten Tag. Wir laden ein zu einem Rundgang durch unser Dorf auf der südlichen Anhöhe der sich im Tal schlängelnden Tollense, die aus Richtung Neubrandenburg kommend über Altentreptow nach Demmin in die Peene mündet. Aus dem Tal führt eine mit Kopfstein gepflasterte Kastanien-Allee direkt auf die Anhöhe des Tollensetals in den 70-Seelen-Ortsteil von Alt Tellin. Das Grün der Bäume wird zu Beginn des Dorfes dichter und Blüten-bunter. Die Pflasterstraße setzt sich fort an der linksseitig mit einer langen Feldsteinmauer umgebenen Dorfkirche umsäumt mit alten Grabsteinen. Dieser Kirchenmauer folgen wir nun auf dem ausgefahrenen Landweg nach links. Nach weiteren 30 Metern ragt der große ehemalige Getreidespeicher hervor. Der Vorplatz ist mit Kopfstein gepflastert. Eine große Terrasse mit Stühlen und Tischen im Sonnenlicht und ein hölzernes Schild „proVie Theater“ empfangen den Spaziergänger und Radfahrer . . .
Schloss und Gutsanlage Broock
📍 Alt Tellin
Schloss Broock, einst gesellschaftlicher Mittelpunkt der Region und das größte Privatgestüt in Vorpommern, wird in den kommenden Jahren zu einem überregionalen Tagungs- und Kulturzentrum ausgebaut. Seit Mai 2023 werden unsere Gäste im neuen Dorfladen mit Café-Bistro und Biergarten bewirtet. Schloss Broock wurde für Generalmajor Christan Bogislaw von Linden als großartig dimensioniertes, spätbarockes Herrenhaus in den Jahren 1770-77 errichtet. Der Erbe, Carl von Gentzkow, etablierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Pferdezucht, die sich unter seinen Nachfolgern, den Freiherren von Seckendorff, zum größten Privatgestüt in Vorpommern entwickelte und bis 1945 existierte. 1841-43 erhielt Friedrich August Stüler, der "Baumeister des Königs von Preußen", den Auftrag das Schloss im Stil der sog. "Castle-gothic" umzubauen. Zeitgleich lieferte der gefeierte Gartenkünstler Peter Joseph Lenné die Pläne für die Umgestaltung des Parks in einen englischen Landschaftsgarten. Broock war im 19. Jahrhundert der gesellschaftliche Mittelpunkt und Treffpunkt für den Adel der gesamten Region. Bälle und vornehme Jagdgesellschaften wechselten sich ab. 1945 wurde das Gut enteignet, im Schloss Flüchtlingsfamilien einquartiert, ein Konsum, ein Kindergarten, eine Schule und das Gemeindebüro eingerichtet. 1974 verkaufte die Gemeinde das Schloss an den VEB Kranbau Eberswalde. Die Pläne ein Ferienheim für Mitarbeiter einzurichten kamen nie zur Ausführung. 2017, nach 43 Jahren Plünderung und Verfall, wurde die Schloss Broock GmbH & Co. KG Eigentümerin der Anlage und erweckte den idyllischen Ort im schönen Tollensetal zu neuem Leben. Mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Bundesrepublik Deutschland – die Broock als Denkmal von besonderer nationaler Bedeutung einstuft - und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde 2018 mit der Notsicherung der Schlossruine begonnen. In den kommenden Jahren entsteht in Broock ein überregionales Kultur- und Tagungszentrum. Bereits jetzt finden Konzerte, Feste und auch private Veranstaltungen in der historischen Reithalle statt, wo auch die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gastieren. Nach Jahrzehnten ohne Konsum und Gaststätte in Broock, wurde im Mai 2023 unser Dorfladen mit Café-Bistro, Biergarten und regionalen Produkten, am Rande der Gutsanlage eröffnet und erfreut sich bei unseren Gästen großer Beliebtheit.
Tine und Jochen Löber
📍 Alt Tellin
Glücklich fern ab vom Ahrenshooper Touristenrummel wohnt das Ehepaar Löber am Ende eines Weges, der in einen grünen Töpferhof bei Neu Tellin mündet. Wer die unverwechselbare Löbersche Keramik zu schätzen weiß, findet gern auch hierher. So wie die Libellen auf Teller und Tassen gefunden haben, als seien sie darauf geflogen. Da scheint es nicht von ungefähr, dass der Mädchenname von Tine Löber „Puttnies“ ist, was „Vögelchen“ bedeute. Das Töpferhandwerk spielt in der Familie Löber eine große Rolle. Joachim Löber ist übrigens der Neffe der Keramikerin Wilfriede Maaß, in deren legendärer Prenzlauer-Berg-Küche es zu Vorwendezeiten schließlich ordentlich gebrodelt hat.