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Pfarrkirche Altenkirchen

Altenkirchen · Rügen · 54.6350° N, 13.3414° E
Pfarrkirche Altenkirchen

Die Pfarrkirche in Altenkirchen zählt zu den ältesten Sakralbauten der Insel Rügen.

Bei ihrem Bau im 12. Jahrhundert wurde ein Bildstein der Jaromarsburg verwendet, welche der slawischen Gottheit Svantevit gewidmet und einst am Kap Arkona gelegen war. Eine der ältesten Kirchen Rügens wurde ursprünglich als dreischiffige Basilika erbaut und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut. Bis heute sind der Chor und das spätgotische Kreuzrippengewölbe erhalten. Der Barockaltar und das Bild des "Sinkenden Petrus" wurden von den Stralsundern Elias Kessler und Erich Kiefer geschaffen. Beim „Svantevitstein“ handelt es sich um einen Bildstein aus Granit, der 1,18 m lang und 68 cm breit ist und einst horizontal in das mittelalterliche Mauerwerk der Kirche eingesetzt wurde. Dargestellt ist ein Mann mit Kinn- und Schnurrbart. Er trägt einen kaftanartigen Rock bzw. einen taillierten Mantel, Mütze und Schuhe und hält ein Trinkhorn in den Händen. Ähnlichkeiten zum Gott Svantevit vom Heiligtum in der Burg am Kap Arkona sind erkennbar. Der auch als Grabplatte angesprochene Stein wurde erst nach der Erbauung der Pfarrkirche in Altenkirchen liegend eingemauert. Es könnte sich um den Rest eines slawischen Begräbnisses handeln. Der Svantevit wird auch Götzenstein oder Steinbabe genannt.

Pfarrkirche Altenkirchen – Jahrhunderte Geschichte auf Rügen

Die Pfarrkirche Altenkirchen zählt zu den ältesten Sakralbauten der Insel Rügen und reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als dreischiffige Basilika errichtet, wurde das Gotteshaus im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Erhalten geblieben sind bis heute der Chor sowie das beeindruckende spätgotische Kreuzrippengewölbe – ein seltenes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.

Der Svantevitstein – Ein slawisches Erbe in der Kirchenmauer

Besonders bemerkenswert ist der sogenannte Svantevitstein, ein Granitbildstein von 1,18 Metern Länge, der einst aus der Jaromarsburg am Kap Arkona stammt – jenem legendären Heiligtum der slawischen Gottheit Svantevit. Der Stein zeigt einen bärtigen Mann in kaftanartigem Gewand mit Mütze und Trinkhorn. Er wurde nachträglich liegend in das Mauerwerk der Kirche eingemauert und könnte auf ein slawisches Begräbnis hinweisen. Bekannt ist er auch unter den Namen Götzenstein oder Steinbabe.

Barockaltar und Kunstwerke der Stralsunder Meister

Das Innere der Pfarrkirche Altenkirchen beherbergt einen Barockaltar sowie das Gemälde „Der sinkende Petrus" – beide Werke stammen von den Stralsunder Künstlern Elias Kessler und Erich Kiefer und fügen sich harmonisch in das historische Ensemble des Kirchenraums ein.

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Svantevitstein in der Kirche Altenkirchen

Svantevitstein in der Kirche Altenkirchen

Altenkirchen

Beim „Svantevitstein“ handelt es sich um einen Bildstein aus Granit, auf dem ein Mann mit Kinn- und Schnurbart im Relief erkennbar ist. Beim „Svantevitstein“ handelt es sich um einen Bildstein aus Granit, auf dem ein Mann mit Kinn- und Schnurbart im Relief erkennbar ist. Er trägt einen kaftanartigen Rock bzw. einen taillierten Mantel, Mütze und Schuhe und hält ein Trinkhorn in den Händen. Ähnlichkeiten zum Gott Svantevit vom Heiligtum in der Burg am Kap Arkona sind erkennbar. Der auch als Grabplatte angesprochene Stein wurde erst nach der Erbauung der Pfarrkirche in Altenkirchen liegend eingemauert. Es könnte sich um den Rest eines slawischen Begräbnisses handeln. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Kosegartenhaus Altenkirchen

Kosegartenhaus Altenkirchen

Altenkirchen

Die Uferpredigten des Altenkirchener Pfarrers Kosegarten (1758 - 1818) sind legendär. Im Kosegartenhaus wird in einer Dauerausstellung das Leben von Ludwig Gotthard Kosegarten gewürdigt. Im Haus finden jährlich viele Verantaltungen statt. Das Kosegarten-haus ist eine Begegnungs- und Veranstaltungsstätte. Einer Dauerausstellung ist dem Leben des berühmten Pfarrers Kosegarten gewidmet, der durch seine Uferpredigten berühmt wurde. Zu den Freunden dieses Romantikers gehörten u. a. Friedrich Schleiermacher, Caspar David Friedrich, Wilhelm von Humboldt oder Johann Jacob Grümbke. Mit Goethe, Schiller und Herder stand er in regem Briefwechsel und pries die Schönheit der Schöpfung und seiner Insel. Ernst-Moritz Arndt war mehrere Jahre Hauslehrer bei Kosegarten.