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Dorfkirche Banzkow

Banzkow · Schwerin & Umgebung · 53.5227° N, 11.5167° E
Dorfkirche Banzkow

Die Banzkower Kirche ist eine neogotische Kirche aus dem 19.

Jahrhundertt und Heimat der Banzkower Sitzmadonna. Die neogotische Banzkower Backsteinkirche wurde 1875 nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Sie entstand nach Entwürfen des Schweriner Architekten Theodor Krüger, der sie in Gestalt und Aussehen an die Paulskirche anlehnte. Drei Jahre zuvor war die vorherige baufällige Dorfkirche abgerissen worden. Der Fund einer hölzernen Sitzmadonna aus dem Jahr 1230 lässt vermuten, dass Banzkow, selbst erst 1300 urkundlich erwähnt, schon seit dem frühen dreizehnten Jahrhundert ein kirchliches Gebäude auf dem Dorfplatz besaß. Heute ist das Original der „Mutter Gottes auf dem Pfostenthron“ aus Pappelholz in der Mittelaltersammlung des Güstrower Museums zu bewundern. Seit Ende 2017 befindet sich wieder eine Madonna in der Kirche: Im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ gestaltete der Holzbildhauer Karsten Simoneit eine Nachbildung aus hochwertigem Lindenholz. Parallel fertigten Banzkower Schüler im Kunstunterricht zahlreiche kleine Madonnen aus Ton, die ihren Platz in einem kreuzförmigen Holzregal neben ihrem historischen Vorbild gefunden haben. Denkmalgeschützt ist die Orgel des Schweriner Orgelbauers Friedrich Friese, die seit 1884 erklingt. In der Adventszeit wird die Banzkower Kirche allabendlich angestrahlt.

Dorfkirche Banzkow – neogotisches Backsteinbauwerk aus dem 19. Jahrhundert

Die Dorfkirche Banzkow zählt zu den bemerkenswerten Sakralbauten im westlichen Mecklenburg-Vorpommern. Die neogotische Backsteinkirche wurde 1875 nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Sie geht auf Entwürfe des Schweriner Architekten Theodor Krüger zurück, der sich bei Gestalt und Aussehen an der Paulskirche orientierte. Zuvor war die baufällige Vorgängerkirche 1872 abgerissen worden.

Die Banzkower Sitzmadonna – ein mittelalterliches Kunstwerk aus Pappelholz

Besondere historische Bedeutung besitzt die sogenannte „Mutter Gottes auf dem Pfostenthron": Die hölzerne Sitzmadonna aus dem Jahr 1230 legt nahe, dass Banzkow – urkundlich erstmals 1300 erwähnt – schon im frühen 13. Jahrhundert über ein kirchliches Gebäude verfügte. Das Original aus Pappelholz wird heute in der Mittelaltersammlung des Güstrower Museums aufbewahrt. Seit Ende 2017 befindet sich eine hochwertige Nachbildung aus Lindenholz, gefertigt vom Holzbildhauer Karsten Simoneit, wieder in der Kirche. Ergänzt wird sie von kleinen Tonfiguren, die Banzkower Schüler im Kunstunterricht gestaltet haben.

Denkmalgeschützte Orgel und Adventsbeleuchtung in Banzkow

Auch die Orgel der Kirche verdient besondere Aufmerksamkeit: Das Instrument des Schweriner Orgelbauers Friedrich Friese erklingt seit 1884 und steht unter Denkmalschutz. In der Adventszeit wird die Banzkower Kirche allabendlich angestrahlt und setzt einen stimmungsvollen Akzent im Ortsbild. Wer die Kirchen und Kulturdenkmäler Mecklenburg-Vorpommerns erkunden möchte – von den Backsteinbauten Schwerins bis zu den Hansestädten Wismar, Rostock oder Stralsund – findet in Banzkow einen lohnenswerten Zwischenstopp.

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Störtal Museum Banzkow

Störtal Museum Banzkow

Banzkow

Mecklenburger Landleben - auf vielfältige Weise wird dies mit seinen über Jahrhunderte entwickelten Traditionen im Störtal Museum Banzkow dargestellt. Es befindet sich im Souterrain des Trend Hotel Banzkow. Anlässlich der 700-Jahrfeier Banzkows wurde das Störtal Museum am 5. Juni 2000 eröffnet und ist dem soziokulturellen Zentrum "Störtal e.V. Banzkow" angeschlossen. Betreut wird das Museum von der sehr aktiven Museumsgruppe des Vereins. Im Störtal Museum begeben Sie sich auf 300 qm auf eine Reise in die Vergangenheit. Unter dem Motto "Wohnen, Arbeiten und Leben auf dem Lande" wird Banzkow und das Leben in der Umgebung auf spannende und vielfältige Weise dargestellt. Dabei gibt es nicht nur Exponate aus Banzkow, der Lewitz und dem näheren Umfeld zu sehen, sondern auch aus anderen Regionen. Im Museum befindet sich auch ein "Tante-Emma-Laden mit Kneipe", benannt nach dem Banzkower Kaufmann Max Block (1898-1954). Dieser wird über das Trend Hotel betrieben und lädt ein zu kleinen Feiern mit Familie und Freunden. Seit Sommer 2009 erweckt das Dioramamodell "Banzkow um 1900" das besondere Interesse der Besucher. Öffnungszeiten: Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Verein ist jedoch über jede Spende dankbar. Es gibt im Hotel die Möglichkeit eines außerplanmäßigen Besuches (Tel. 03861 71 14). Für spezielle Führungen (z. B. für Schulklassen, Vereine etc.) wenden Sie sich bitte an den Störtal e.V. - Banzkow (Tel. 03861 300 818, E-Mail: museum@stoertal-banzkow.de).

Banzkower Kartoffelsteinmaus

Banzkower Kartoffelsteinmaus

Banzkow

Die Banzkower Kartoffelmaus aus Stein begrüßt seit dem Jahr 2000 auf dem Dorfplatz die Gäste aus nah und fern. Zu besonderen Anlässen im Dorfleben wird die Maus originell eingekleidet. Sie steht inmitten mehrerer landestypischer Findlinge, die die in Landes,- Bundes,- und Europawettbewerben errungenen Medaillen tragen. Zur 700-Jahrfeier der Gemeinde Banzkow im Jahr 2000 wurde die Kartoffelmaus als ständiges Maskottchen "geboren". Es gibt sie heute als kleines Souvenir, als große Holzmaus aus einer Lewitzeiche im Ortsteil Mirow, als Steinmaus auf dem Banzkower Dorfplatz und als lebendiges Original mit einem Personalausweis als Einwohnerin Nr. 2235. Die Steinmaus ist aus Granitsteinen zusammengesetzt, die vor 1,89 Mrd. Jahren aus Finnland in diese Gegend während der Eiszeit "eingewandert" sind. Die einzelnen Körperteile sind so gefunden und deshalb auch kaum bearbeitet worden. Die öffentliche Taufe der Steinmaus mit Störwasser erfolgte im Jahr 2005. Aus diesem Anlass schrieb eine Schülerin "Das Märchen von der Kartoffelmaus", das mit Schülerzeichnungen aus einem Wettbewerb gedruckt wurde. Die lebendige Kartoffelmaus ist bei allen Höhepunkten der Gemeinde und im Amt mit dabei. Außerdem ist sie in ihrem rustikalen, fahrbaren, reetgedeckten Häuschen als Botschafter für die Region sehr gefragt und beliebt. Sie war bereits in über 20 Ländern Europas und auf vielen Messen zu Gast, um für die Lewitz und Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Im Jahr 2014 besuchte sie z.B. bei einer Fahrt rund um die Ostsee alle Partnerstädte der Landeshauptstadt Schwerin, die Partnerregionen des Landes MV und die Partnergemeinde von Banzkow. Diese Reise diente nicht nur der Belebung der partnerschaftlichen Beziehungen und des Tourismus, sondern vor allem auch dem Freundschaftsgedanken in Europa. Die Hinweistafel neben der Steinmaus informiert über sehenswerte Ausflugsziele in und um Banzkow, sowie im gesamten Landschaftsschutzgebiet Lewitz.