Immobilienmarkt Fischland-Darß-Zingst

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Dammtor Barth

Barth · Fischland-Darß-Zingst · 54.3688° N, 12.7235° E
Dammtor Barth

Das Dammtor ist das einzig erhalten gebliebene von ursprünglich vier Stadttoren.

Es wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut, ist 35 m hoch und hat eine 4 m breite Durchfahrt. Die Stadt Barth konnte man einst über vier Tore erreichen, von denen nur das Dammtor heute noch als Wahrzeichen weithin sichtbar ist. Es wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut, ist 35 Meter hoch und hat eine 4 Meter breite Durchfahrt. Das Dammtor war als Doppeltor angelegt und steht auf dem ehemaligen Schutzdamm vor dem Bodden. Zwischen Haupt- und Vortor, die durch Mauern verbunden waren, befanden sich zwei Gräben und ein Wall. Beide Tore waren durch innere und äußere Holztore gesichert. Das Dammtor gehört zu den bedeutendsten Baudenkmalen der Stadt Barth. Im Jahre 2008 wurde es aufwendig saniert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

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Die Marienkirche ist ein beachtlich großer Backsteinbau aus dem 13. Jh. (Chor), 14 Jh. (Hallenlanghaus) und dem 15. Jh. (Westturm). Im südlichen Seitenschiff befinden sich noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung. Die St.-Marien-Kirche gehört wohl zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Barth. Der Bau der Backsteinkirche begann um 1300, erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1325. Die Kirche entstand in drei Bauphasen. Ihr ältester Teil, der Chor im Osten, ist frühgotisch. Mit Fertigstellung des Turms um 1450 wurde die dritte Bauphase abgeschlossen . Der Turm ist 80 Meter hoch und hat in Ziffernhöhe der Uhr eine Aussichtsplattform. Die größte Bronzeglocke des fünfstimmigen Geläutes stammt von 1585. Das Innere der Kirche wurde mehrfach verändert und durch Stüler in neugotischen Formen restauriert. Einen einmaligen Klang verspricht die vom Berliner Orgelbauer Buchholz und seinem Sohn geschaffene Orgel. Sie gehört zu den besonders wertvollen Orgeldenkmalen Deutschlands. Die Besonderheit liegt in der ihr eigenen Klangschönheit und in ihrer historischen Bedeutung. Das Instrument ist mit 42 originalen Registern das größte in Deutschland erhaltene Werk der Orgelbauer Buchholz und zugleich das große Jugendwerk des Sohnes. Ein besonderes Erlebnis sind die Orgelkonzerte. Der nördliche Teil der Kirche beherbergt ein kleines Museum, in welchem die kirchengeschichtliche Sammlung untergebracht ist. Sehenswert ist ein bronzenes Tauffass (Fünte) aus dem 14. Jhd., das einzige im vorpommerschen Raum. Bei einem Besuch der Kirche sollten Sie auch den Turm besteigen. Beim Aufstieg können Sie die Gewölbe von oben betrachten, einen Blick auf den beeindruckenden Dachstuhl werfen und die Glocken bestaunen. Nach 180 Stufen erreichen Sie in 55 m Höhe eine Plattform, von der aus Ihnen Fensteröffnungen zu allen Seiten eine fantastische Aussicht über Barth, auf den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Umland bieten.