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St.-Marien-Kirche Barth

St.-Marien-Kirche Barth
📍

Papenstraße 7

18356 Barth

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag13:0017:00 Uhr
Die Marienkirche ist ein beachtlich großer Backsteinbau aus dem 13. Jh. (Chor), 14 Jh. (Hallenlanghaus) und dem 15. Jh. (Westturm). Im südlichen Seitenschiff befinden sich noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung. Die St.-Marien-Kirche gehört wohl zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Barth. Der Bau der Backsteinkirche begann um 1300, erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1325. Die Kirche entstand in drei Bauphasen. Ihr ältester Teil, der Chor im Osten, ist frühgotisch. Mit Fertigstellung des Turms um 1450 wurde die dritte Bauphase abgeschlossen . Der Turm ist 80 Meter hoch und hat in Ziffernhöhe der Uhr eine Aussichtsplattform. Die größte Bronzeglocke des fünfstimmigen Geläutes stammt von 1585. Das Innere der Kirche wurde mehrfach verändert und durch Stüler in neugotischen Formen restauriert. Einen einmaligen Klang verspricht die vom Berliner Orgelbauer Buchholz und seinem Sohn geschaffene Orgel. Sie gehört zu den besonders wertvollen Orgeldenkmalen Deutschlands. Die Besonderheit liegt in der ihr eigenen Klangschönheit und in ihrer historischen Bedeutung. Das Instrument ist mit 42 originalen Registern das größte in Deutschland erhaltene Werk der Orgelbauer Buchholz und zugleich das große Jugendwerk des Sohnes. Ein besonderes Erlebnis sind die Orgelkonzerte. Der nördliche Teil der Kirche beherbergt ein kleines Museum, in welchem die kirchengeschichtliche Sammlung untergebracht ist. Sehenswert ist ein bronzenes Tauffass (Fünte) aus dem 14. Jhd., das einzige im vorpommerschen Raum. Bei einem Besuch der Kirche sollten Sie auch den Turm besteigen. Beim Aufstieg können Sie die Gewölbe von oben betrachten, einen Blick auf den beeindruckenden Dachstuhl werfen und die Glocken bestaunen. Nach 180 Stufen erreichen Sie in 55 m Höhe eine Plattform, von der aus Ihnen Fensteröffnungen zu allen Seiten eine fantastische Aussicht über Barth, auf den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Umland bieten.

St.-Marien-Kirche Barth – Backsteinkirche aus drei Jahrhunderten

Die St.-Marien-Kirche Barth zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten an der vorpommerschen Ostseeküste. Der Bau begann um 1300 und wurde in drei Phasen vollendet: Der frühgotische Chor im Osten ist der älteste Teil, gefolgt vom Hallenlanghaus des 14. Jahrhunderts und dem markanten Westturm, der um 1450 fertiggestellt wurde. Im südlichen Seitenschiff sind noch Reste der ursprünglichen mittelalterlichen Ausmalung erhalten. Wer die Kirche besucht, trifft auf ein Baudenkmal, das die Geschichte der Region zwischen Fischland-Darß-Zingst und Stralsund eindrucksvoll widerspiegelt.

Buchholz-Orgel und bronzenes Tauffass – besondere Ausstattung

Im Inneren der Kirche befindet sich eine der wertvollsten Orgeln Deutschlands: das Werk der Berliner Orgelbauer Buchholz, Vater und Sohn, mit 42 originalen Registern – das größte in Deutschland erhaltene Instrument dieser Orgelbauerfamilie. Regelmäßige Orgelkonzerte machen die Klangschönheit dieses historischen Instruments erlebbar. Im nördlichen Teil der Kirche beherbergt ein kleines Museum eine kirchengeschichtliche Sammlung. Besonders sehenswert ist ein bronzenes Tauffass aus dem 14. Jahrhundert – das einzige erhaltene Exemplar im vorpommerschen Raum.

Turmbesteigung mit Panoramablick über Barth und den Bodden

Nach 180 Stufen erreicht man in 55 Metern Höhe eine Aussichtsplattform, von der aus sich ein weiter Blick über die Stadt Barth, den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst öffnet. Auf dem Weg nach oben lassen sich die Gewölbe von innen, der historische Dachstuhl und das fünfstimmige Geläute mit der größten Bronzeglocke von 1585 in Augenschein nehmen – ein lohnender Aufstieg für Geschichts- und Naturfreunde gleichermaßen.