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Die Barther Bibel

Barth · Fischland-Darß-Zingst · 54.3621° N, 12.7305° E
Die Barther Bibel

Eine ganz besondere Bibel, die im Jahre 1588 in Barth gedruckt wurde.

Damals war die Sprache in dieser Region Mittelniederdeutsch, und genau in dieser Sprache ist die Barther Bibel verfasst. Herzog Bogislaw XIII. war derjenige, der den Druck dieser Bibel in Auftrag gab. Es wurden ca. 500 Exemplare gedruckt, und die Bibel selbst ist ein echtes Kunstwerk mit wunderschönen Holzschnitten. Heute ist die Barther Bibel ein wichtiges Kulturgut und kann in verschiedenen Museen und Bibliotheken bewundert werden. In Barth selbst gibt es sogar ein Bibelzentrum, wo man alles über die Geschichte dieser besonderen Bibel erfahren kann.

Die Barther Bibel – Ein mittelniederdeutsches Druckwerk von 1588

Die Barther Bibel gehört zu den bemerkenswertesten historischen Zeugnissen der Ostseeregion. Im Jahr 1588 ließ Herzog Bogislaw XIII. diese außergewöhnliche Bibel in Barth drucken – verfasst in Mittelniederdeutsch, der damals in dieser Region gesprochenen Sprache. Rund 500 Exemplare entstanden damals, jedes ein Kunstwerk für sich: Die aufwendigen Holzschnitte machen die Barther Bibel nicht nur zu einem religiösen Dokument, sondern auch zu einem beeindruckenden Zeugnis frühneuzeitlicher Buchdruckkunst.

Bedeutung der Barther Bibel als Kulturgut in Mecklenburg-Vorpommern

Heute gilt die Barther Bibel als wichtiges kulturelles Erbe Mecklenburg-Vorpommerns. Einzelne Exemplare sind in verschiedenen Museen und Bibliotheken zu bewundern. Wer mehr über ihre Entstehung und Geschichte erfahren möchte, ist im Bibelzentrum Barth genau richtig. Die Stadt Barth liegt verkehrsgünstig in der Nähe der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und nicht weit von Stralsund und Greifswald – ideal für einen kulturellen Ausflug entlang der vorpommerschen Ostseeküste.

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Die Marienkirche ist ein beachtlich großer Backsteinbau aus dem 13. Jh. (Chor), 14 Jh. (Hallenlanghaus) und dem 15. Jh. (Westturm). Im südlichen Seitenschiff befinden sich noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung. Die St.-Marien-Kirche gehört wohl zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Barth. Der Bau der Backsteinkirche begann um 1300, erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1325. Die Kirche entstand in drei Bauphasen. Ihr ältester Teil, der Chor im Osten, ist frühgotisch. Mit Fertigstellung des Turms um 1450 wurde die dritte Bauphase abgeschlossen . Der Turm ist 80 Meter hoch und hat in Ziffernhöhe der Uhr eine Aussichtsplattform. Die größte Bronzeglocke des fünfstimmigen Geläutes stammt von 1585. Das Innere der Kirche wurde mehrfach verändert und durch Stüler in neugotischen Formen restauriert. Einen einmaligen Klang verspricht die vom Berliner Orgelbauer Buchholz und seinem Sohn geschaffene Orgel. Sie gehört zu den besonders wertvollen Orgeldenkmalen Deutschlands. Die Besonderheit liegt in der ihr eigenen Klangschönheit und in ihrer historischen Bedeutung. Das Instrument ist mit 42 originalen Registern das größte in Deutschland erhaltene Werk der Orgelbauer Buchholz und zugleich das große Jugendwerk des Sohnes. Ein besonderes Erlebnis sind die Orgelkonzerte. Der nördliche Teil der Kirche beherbergt ein kleines Museum, in welchem die kirchengeschichtliche Sammlung untergebracht ist. Sehenswert ist ein bronzenes Tauffass (Fünte) aus dem 14. Jhd., das einzige im vorpommerschen Raum. Bei einem Besuch der Kirche sollten Sie auch den Turm besteigen. Beim Aufstieg können Sie die Gewölbe von oben betrachten, einen Blick auf den beeindruckenden Dachstuhl werfen und die Glocken bestaunen. Nach 180 Stufen erreichen Sie in 55 m Höhe eine Plattform, von der aus Ihnen Fensteröffnungen zu allen Seiten eine fantastische Aussicht über Barth, auf den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Umland bieten.