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Rathaus Barth

Barth · Fischland-Darß-Zingst · 54.3654° N, 12.7324° E
Rathaus Barth

1926 wurde das Gebäude nach den Entwürfen des Berliner Architekten Prof.

Walter Brandt errichtet. Seit 1946 ist das Gebäude Sitz der Stadtverwaltung Barth. Seit 2005 ist es nicht nur Rathaus, sondern auch Amtssitz des Amtes Barth. Die Adresse lautet Teergang 2. Im Jahre 1925 erhielt Barth den Status einer Kreisstadt. Das Gebäude wurde 1926 als Landratsamt des Kreises Franzburg-Barth nach Entwürfen des Berliner Architekten Prof. Walter Brandt errichtet. In Anlehnung an den norddeutschen Backsteinbau ist es mit schönen Giebeln und einem giebelartigen Mittelbau geschmückt. Die Wohnung des Landrates war in einem Seitenflügel untergebracht. Seit 1946 ist das Gebäude Sitz der Stadtverwaltung Barth und wurde bis 1992 auch durch die Poliklinik genutzt. Seit 2005 ist es nicht nur Rathaus der Stadt Barth, sondern auch Amtssitz des Amtes Barth. Im heutigen Rathaus finden Sie u.a. das Barther Stadtarchiv, das Standesamt, Ordnungsamt, Einwohnermeldeamt, zuständige Behörden für die Belange Bau & Liegenschaften, Finanzen, Kita & Schule, Tourismus & Kultur, Wohngeldstelle, Gemeindeangelegenheiten u.a.

Rathaus Barth – Landratsamt mit Geschichte

Das Rathaus Barth gehört zu den markanten historischen Gebäuden der Stadt Barth an der vorpommerschen Ostseeküste. Errichtet wurde es im Jahr 1926 nach Entwürfen des Berliner Architekten Prof. Walter Brandt – damals als Landratsamt des Kreises Franzburg-Barth. Anlass war die Erhebung Barths zur Kreisstadt im Jahr 1925. Das Gebäude orientiert sich am traditionellen norddeutschen Backsteinbau und ist mit charakteristischen Giebeln sowie einem markanten giebelartigen Mittelbau gestaltet. Ein Seitenflügel diente einst als Wohnung des Landrates.

Verwaltungssitz mit vielfältigen Aufgaben

Seit 1946 ist das Gebäude am Teergang Sitz der Stadtverwaltung Barth. Bis 1992 nutzte zudem eine Poliklinik die Räumlichkeiten. Seit 2005 fungiert das Rathaus Barth auch als Amtssitz des Amtes Barth. Heute beherbergt es unter anderem das Stadtarchiv, das Standesamt, das Ordnungsamt, das Einwohnermeldeamt sowie zuständige Stellen für Bau und Liegenschaften, Finanzen, Kita und Schule sowie Tourismus und Kultur.

Barth als Ausgangspunkt für die Ostseeregion Vorpommern

Barth liegt verkehrsgünstig zwischen den bekannten Reisezielen der Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommern. Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist ebenso schnell erreichbar wie die Hansestadt Stralsund oder die Insel Rügen. Wer die Region erkundet, findet in Barth einen ruhigen und geschichtsträchtigen Ort abseits der großen Touristenmagneten.

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Ansprechpartner in den Bereichen Orthopädie-, Reha-Technik, Homecare und Sanitätsfachhandel. Zu den Kunden zählen Privatpersonen, Patienten, Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste. Leistungen: individuelle Beratung, Hausbesuche, Orthesen und Prothesen aus unserer Werkstatt, Kompressionsstrümpfe als Maßanfertigung, dynamische Fußdruckmessungen, individuell gefertigte Schuh- und Sporteinlagen, Mobilitätshilfen, Homecare, Leihservice (Rollstühle, Rollatoren, Elektroscooter, Pflegebetten, u.v.m.).

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Die Marienkirche ist ein beachtlich großer Backsteinbau aus dem 13. Jh. (Chor), 14 Jh. (Hallenlanghaus) und dem 15. Jh. (Westturm). Im südlichen Seitenschiff befinden sich noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung. Die St.-Marien-Kirche gehört wohl zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Barth. Der Bau der Backsteinkirche begann um 1300, erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1325. Die Kirche entstand in drei Bauphasen. Ihr ältester Teil, der Chor im Osten, ist frühgotisch. Mit Fertigstellung des Turms um 1450 wurde die dritte Bauphase abgeschlossen . Der Turm ist 80 Meter hoch und hat in Ziffernhöhe der Uhr eine Aussichtsplattform. Die größte Bronzeglocke des fünfstimmigen Geläutes stammt von 1585. Das Innere der Kirche wurde mehrfach verändert und durch Stüler in neugotischen Formen restauriert. Einen einmaligen Klang verspricht die vom Berliner Orgelbauer Buchholz und seinem Sohn geschaffene Orgel. Sie gehört zu den besonders wertvollen Orgeldenkmalen Deutschlands. Die Besonderheit liegt in der ihr eigenen Klangschönheit und in ihrer historischen Bedeutung. Das Instrument ist mit 42 originalen Registern das größte in Deutschland erhaltene Werk der Orgelbauer Buchholz und zugleich das große Jugendwerk des Sohnes. Ein besonderes Erlebnis sind die Orgelkonzerte. Der nördliche Teil der Kirche beherbergt ein kleines Museum, in welchem die kirchengeschichtliche Sammlung untergebracht ist. Sehenswert ist ein bronzenes Tauffass (Fünte) aus dem 14. Jhd., das einzige im vorpommerschen Raum. Bei einem Besuch der Kirche sollten Sie auch den Turm besteigen. Beim Aufstieg können Sie die Gewölbe von oben betrachten, einen Blick auf den beeindruckenden Dachstuhl werfen und die Glocken bestaunen. Nach 180 Stufen erreichen Sie in 55 m Höhe eine Plattform, von der aus Ihnen Fensteröffnungen zu allen Seiten eine fantastische Aussicht über Barth, auf den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Umland bieten.