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Ernst-Barlach-Theater

Güstrow · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7913° N, 12.1765° E
Ernst-Barlach-Theater

Das Ernst-Barlach-Theater in Güstrow ist ein Gastspieltheater mit 365 Sitzplätzen.

Der Spielplan bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Sprech-, Musik- und Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, Kabarett, Kleinkunst, Rock- und Jazzkonzerten sowie Sinfoniekonzerten. Das Ernst-Barlach-Theater in Güstrow ist das älteste Bürgertheater in Mecklenburg-Vorpommern. Der klassizistische Bau wurde im Jahre 1828 nach Plänen des Schweriner Architekten Georg Adolph Demmler mit Spendengeldern der Güstrower Bürger errichtet. Eine grundlegende Sanierung des in die Jahre gekommenen Theatergebäudes erfolgte 1955-57. Lediglich die denkmalgeschützte Fassade blieb stehen. Im Inneren des Theaters hingegen waren umfangreiche Neuerungen notwendig geworden, weil Feuchtigkeit und Schwamm das Mauerwerk zerstört hatten. Die Bühne, einschließlich der Hinterbühne, wurde vergrößert und die Bühnenausstattung modernisiert. Seit der Wiedereröffnung trägt das Güstrower Stadttheater den Namen "Ernst-Barlach-Theater". Das Theater befindet sich seit 1976 in der Trägerschaft des Landkreises.

Ernst-Barlach-Theater Güstrow – Geschichte und Tradition seit 1828

Das Ernst-Barlach-Theater in Güstrow ist das älteste Bürgertheater in Mecklenburg-Vorpommern. Der klassizistische Bau entstand im Jahr 1828 nach Plänen des Schweriner Architekten Georg Adolph Demmler – finanziert durch Spendengelder engagierter Güstrower Bürger. Nach einer umfassenden Sanierung in den Jahren 1955 bis 1957, bei der die denkmalgeschützte Fassade erhalten blieb, trägt das Haus seinen heutigen Namen zu Ehren des bedeutenden Bildhauers Ernst Barlach, der viele Jahre in Güstrow lebte und wirkte.

Abwechslungsreiches Programm im Güstrower Stadttheater

Mit 365 Sitzplätzen bietet das Ernst-Barlach-Theater als Gastspieltheater ein vielfältiges Kulturprogramm für ein breites Publikum. Auf dem Spielplan stehen Sprech-, Musik- und Tanztheater ebenso wie Kabarett, Kleinkunst und Kinder- sowie Jugendstücke. Ergänzt wird das Angebot durch Rock- und Jazzkonzerte sowie Sinfoniekonzerte. Das Theater befindet sich seit 1976 in der Trägerschaft des Landkreises Güstrow.

Güstrow als Kulturziel zwischen Rostock und der Ostseeküste

Güstrow liegt zentral in Mecklenburg-Vorpommern und ist von der Ostseeküste – etwa von Rostock, dem Fischland-Darß-Zingst oder Wismar – gut erreichbar. Ein Theaterbesuch im Ernst-Barlach-Theater lässt sich hervorragend mit einem Ausflug in die historische Innenstadt oder zu den Barlach-Gedenkstätten in Güstrow verbinden.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Güstrow

Galerie 21

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Die Galerie 21 in der Hageböcker Straße 103 präsentiert vorrangig Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region. Die Wechselausstellungen von Malerei und Plastik im vorderen Teil werden ergänzt durch ein ständiges Angebot von Kunstdrucken, Radierungen, Holzschnitten, Keramiken sowie Schmuck- und Modedesign im hinteren Teil der Galerie. An Wochenenden finden auch Vernissagen und Künstlergespräche statt sowie Sonderöffnungszeiten. Besichtigungstermine können außerdem telefonisch vereinbart werden.

Galerie Martina Fregin

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Güstrow

Die Galerie Martina Fregin präsentiert seit Ende Mai 2022 zeitgenössische Künstler*innen in wechselnden Ausstellungen. Die Termine können der Website der Galerie entnommen werden. Ebenso die Termine für weitere Veranstaltungen, wie Künstlergespräche, Lesungen und Konzerte. Die Galerie Martina Fregin in Güstrow ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und ein inspirierender Bestandteil der Güstrower Galeriemeile. Seit ihrer Eröffnung im Mai 2022 präsentiert sie in der Hageböcker Straße 10 ein vielfältiges Programm mit wechselnden Ausstellungen, die Malerei, Grafik, Skulptur und Collage umfassen.

Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

Güstrow

Unweit des Güstrower Stadtzentrums gelegen, wurde die gotische Gertrudenkapelle 1953 als erstes Barlach-Museum in Güstrow eröffnet. Die Kapelle beherbergt etwa 30 Plastiken und Reliefs von Ernst Barlach, die ausnahmslos in der Güstrower Zeit entstanden sind. Die Kapelle ist ein einschiffiger spätgotischer Backsteinbau aus dem 15.Jahrhundert mit dreiseitigem Ostschluss. Bis Mitte des 16.Jahrhunderts wurde sie als Siechen-, später als Friedhofskapelle genutzt, ab 1936 als Ahnenhalle durch die Nationalsozialisten. Im Jahr 1953 erfolgte nach umfassender Restaurierung die Errichtung einer Gedenkstätte für Ernst Barlach - Bildhauer, Grafiker und Dramatiker - der von 1910 bis zu seinem Tod 1938 in Güstrow lebte. Im Ausstellungsraum sind neben Skulpturen und Plastiken wie z.B "Lesende Klosterschüler" und "Gefesselte Hexe" auch die Figuren der "Gemeinschaft der Heiligen" oder "Der Zweifler" zu sehen. Die Einrichtung der Ausstellung in der Gertrudenkapelle entspricht einem mehrfach geäußerten Wunsch des Künstlers, der sich seine Werke in dem sakralen Raum gut vorstellen konnte. In den Sommermonaten wird die Gertrudenkapelle auch als Spielstätte für Konzerte genutzt. Die Ernst Barlach Gertrudenkapelle ist nach Reisen für Alle als "Information zur Barrierefreiheit" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 385 cm x 550 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 20 m lang. In 60 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Lindenstrasse. Das Gelände, das Tickethaus und die Kapelle (über mobile Rampe) sind stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über eine Rampe zugänglich. Die mobile Rampe am Eingang zur Gertrudenkapelle hat eine maximale Neigung von 20 % und eine Gesamtlänge von 100 cm. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 88 cm breit. Der Kassentresen im Tickethaus am Eingang zum Gelände ist 86 cm hoch. Es ist eine andere, gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden. Außenwege sind mindestens 200 cm breit, leicht begeh- und befahrbar und haben maximale Längsneigungen von bis zu 3 %. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar und Informationen im Sitzen lesbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im ebenerdig zugänglichen Tickethaus vorhanden (Erdgeschoss).