Immobilienmarkt Mecklenburgische Seenplatte

Median Kaufpreis 1.860 €/m² · 5.962 Angebote

GüstrowHistorische BauwerkeKultur und GenussMeckl. SchweizMeckl. Schweiz u. SeenplatteMecklenburgische SchweizModuleOstseeküste MecklenburgPOI-Basiseintrag: KategorienPOI-Basiseintrag: ZusatzmerkmalePOIsProduktlinienQualitätRegionenTMVTMVauf-nach-mv.debarrierefreiMecklenburgische Seenplatte

Rathaus Güstrow

Güstrow · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7934° N, 12.1762° E
Rathaus Güstrow

Keines der mecklenburgischen Rathäuser des Klassizismus wirkt so festlich und einladend wie dieses in Güstrow.

Wie alle anderen Bauten auf dem Platz ist das Güstrower Rathaus erst nach den großen Stadtbränden zu Beginn des 16.Jahrhunderts entstanden. Noch um 1700 bestand das Rathaus aus fünf verschiedenen, nebeneinander angeordneten Giebelhäusern, von denen eines mit einem Turm versehen war. In der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts wurde das Rathaus mehrfach umgebaut. In jener Zeit entstand der Audienzsaal, heute Stadtvertretersaal, mit einer figürlichen Stuckdecke von Johann Metz und dem Motiv "Gerechtigkeit und Frieden" (1754). Nach Entwürfen des Güstrower Baumeisters David Anton Kufahl fand 1798 die Neugestaltung der Fassade statt, welche die fünf Giebelhäuser zu einem Baukörper verband. Dass Rathaus und Kirche mitten auf dem Marktplatz ihren Platz erhielten, ist im mecklenburgischen Raum ungewöhnlich und so nur noch in Güstrow anzutreffen. Von 2001-2002 wurde das Rathaus umfassend restauriert. Die Gestaltung der Fassade erfolgte dabei nach dem historischen Vorbild. Das Rathaus wurde nach Reisen für Alle als "Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderung" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle.  Für blinde und sehbehinderte Personen wird ein Audio-Rundgang durch Güstrow angeboten. Sie finden ihn hier oder erhalten ihn direkt in der Güstrow-Information. Informationen zur Barrierefreiheit:  Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung neben der Pfarrkirche St. Marien, die sich direkt neben dem Rathaus befindet (60 Meter entfernt). Es gibt eine Bushaltestelle "Markt" des Nahverkehrs in 60 m.  Der Eingang ins Gebäude ist stufenlos über den Nebeneingang möglich. Die Rampe Eingang ist 150 cm breit und hat eine Längsneigung von 3 Prozent. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Aufzug zugänglich.  Die Aufzugskabine ist 116 cm x 143 cm groß. Türen und Durchgänge sind mindestens 82 cm breit.  Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar, wahrnehmbar oder erkennbar.  Die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen lesbar. Der Tresen ist an der niedrigsten Stelle 118 cm hoch.  Es gibt ein öffentliches barrierefreies WC im EG. Assistenzhunde (Begleithunde, Blindenführhunde etc.) dürfen mitgebracht werden.

Das Rathaus Güstrow – ein Juwel des Klassizismus in Mecklenburg-Vorpommern

Das Rathaus Güstrow gilt als eines der festlichsten und einladendsten klassizistischen Rathäuser ganz Mecklenburgs. Es steht mitten auf dem Marktplatz der Stadt – gemeinsam mit der Pfarrkirche St. Marien, was im mecklenburgischen Raum eine einzigartige Besonderheit darstellt. Wer die Kulturstädte zwischen Ostseeküste und Binnenland erkundet – etwa auf dem Weg von Rostock oder Wismar durch das Herz von Mecklenburg-Vorpommern – findet in Güstrow einen bemerkenswerten Zwischenstopp.

Geschichte der Fassade: Vom Giebelhaus zum klassizistischen Stadtpalais

Entstanden nach den großen Stadtbränden des frühen 16. Jahrhunderts, bestand das Gebäude ursprünglich aus fünf nebeneinander angeordneten Giebelhäusern. Erst 1798 vereinte der Güstrower Baumeister David Anton Kufahl diese durch eine neue Fassadengestaltung zu einem einheitlichen Baukörper. Ein besonderes Highlight im Inneren ist der heutige Stadtvertretersaal mit seiner figürlichen Stuckdecke von Johann Metz, geschaffen 1754 zum Motiv „Gerechtigkeit und Frieden". Von 2001 bis 2002 wurde das Rathaus umfassend restauriert, wobei die historische Fassadengestaltung als Vorbild diente.

Barrierefreier Besuch im Rathaus Güstrow

Das Rathaus Güstrow ist nach dem Zertifizierungssystem „Reisen für Alle" als barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer sowie Menschen mit Sehbehinderung ausgezeichnet. Der Zugang ist stufenlos über den Nebeneingang möglich, alle nutzbaren Räume sind ebenerdig oder per Aufzug erreichbar. Ein öffentliches barrierefreies WC im Erdgeschoss steht zur Verfügung, Assistenzhunde sind willkommen. Für blinde und sehbehinderte Besucher wird zudem ein Audio-Rundgang durch Güstrow angeboten, erhältlich direkt in der Güstrow-Information.

In der Nähe

Weitere Sehenswürdigkeiten in Güstrow

Galerie 21

Galerie 21

Güstrow

Die Galerie 21 in der Hageböcker Straße 103 präsentiert vorrangig Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region. Die Wechselausstellungen von Malerei und Plastik im vorderen Teil werden ergänzt durch ein ständiges Angebot von Kunstdrucken, Radierungen, Holzschnitten, Keramiken sowie Schmuck- und Modedesign im hinteren Teil der Galerie. An Wochenenden finden auch Vernissagen und Künstlergespräche statt sowie Sonderöffnungszeiten. Besichtigungstermine können außerdem telefonisch vereinbart werden.

Galerie Martina Fregin

Galerie Martina Fregin

Güstrow

Die Galerie Martina Fregin präsentiert seit Ende Mai 2022 zeitgenössische Künstler*innen in wechselnden Ausstellungen. Die Termine können der Website der Galerie entnommen werden. Ebenso die Termine für weitere Veranstaltungen, wie Künstlergespräche, Lesungen und Konzerte. Die Galerie Martina Fregin in Güstrow ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und ein inspirierender Bestandteil der Güstrower Galeriemeile. Seit ihrer Eröffnung im Mai 2022 präsentiert sie in der Hageböcker Straße 10 ein vielfältiges Programm mit wechselnden Ausstellungen, die Malerei, Grafik, Skulptur und Collage umfassen.

Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

Güstrow

Unweit des Güstrower Stadtzentrums gelegen, wurde die gotische Gertrudenkapelle 1953 als erstes Barlach-Museum in Güstrow eröffnet. Die Kapelle beherbergt etwa 30 Plastiken und Reliefs von Ernst Barlach, die ausnahmslos in der Güstrower Zeit entstanden sind. Die Kapelle ist ein einschiffiger spätgotischer Backsteinbau aus dem 15.Jahrhundert mit dreiseitigem Ostschluss. Bis Mitte des 16.Jahrhunderts wurde sie als Siechen-, später als Friedhofskapelle genutzt, ab 1936 als Ahnenhalle durch die Nationalsozialisten. Im Jahr 1953 erfolgte nach umfassender Restaurierung die Errichtung einer Gedenkstätte für Ernst Barlach - Bildhauer, Grafiker und Dramatiker - der von 1910 bis zu seinem Tod 1938 in Güstrow lebte. Im Ausstellungsraum sind neben Skulpturen und Plastiken wie z.B "Lesende Klosterschüler" und "Gefesselte Hexe" auch die Figuren der "Gemeinschaft der Heiligen" oder "Der Zweifler" zu sehen. Die Einrichtung der Ausstellung in der Gertrudenkapelle entspricht einem mehrfach geäußerten Wunsch des Künstlers, der sich seine Werke in dem sakralen Raum gut vorstellen konnte. In den Sommermonaten wird die Gertrudenkapelle auch als Spielstätte für Konzerte genutzt. Die Ernst Barlach Gertrudenkapelle ist nach Reisen für Alle als "Information zur Barrierefreiheit" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 385 cm x 550 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 20 m lang. In 60 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Lindenstrasse. Das Gelände, das Tickethaus und die Kapelle (über mobile Rampe) sind stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über eine Rampe zugänglich. Die mobile Rampe am Eingang zur Gertrudenkapelle hat eine maximale Neigung von 20 % und eine Gesamtlänge von 100 cm. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 88 cm breit. Der Kassentresen im Tickethaus am Eingang zum Gelände ist 86 cm hoch. Es ist eine andere, gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden. Außenwege sind mindestens 200 cm breit, leicht begeh- und befahrbar und haben maximale Längsneigungen von bis zu 3 %. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar und Informationen im Sitzen lesbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im ebenerdig zugänglichen Tickethaus vorhanden (Erdgeschoss).