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Schloss Güstrow

Güstrow · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7907° N, 12.1762° E
Schloss Güstrow

Am Rande der Güstrower Altstadt überrascht eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas mit seinem südlichen Charme.

Aus der Erbauungszeit sind prächtige Stuckdecken erhalten. Im Schloss finden aktuell umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. Das Schlossmuseum ist aufgrund dessen nicht zu besichtigen. Mit einem der bedeutendsten Schlösser der Spätrenaissance wartet die historische Residenzstadt Güstrow auf. Die ursprüngliche mittelalterliche Fürstenburg wurde 1557 durch einen Brand zerstört, doch schon ein Jahr später strengte Herzog Ulrich von Mecklenburg einen umfassenden Um-und Neubau seiner Residenz an. Durch zusätzliche Erweiterungen und Veränderungen, die von Architekten unterschiedlicher Herkunft geplant wurden, kam es zu einer Synthese italienischer, französischer, holländischer und deutscher Baugedanken – für die Region und die Zeit einmalig! Zuletzt wurde die Schlossanlage unter Herzog Gustav Adolph erweitert, der 1670 das Torhaus und die Schlossbrücke errichten ließ. Nachdem Ende des 17. Jahrhunderts die Güstrower Herzogslinie ausgestorben war und die Stadt Nebenresidenz der Schweriner Herzöge wurde, begannen schwere Zeiten für das Schloss und ein langsamer Verfall setzte ein. Es folgten wechselnde Nutzungen, bis ab 1963 eine groß angelegte Restaurierung den Innenräumen wieder ihren alten Glanz zurückgab, sodass es ab 1972 als Museum genutzt werden konnte. Sehenswert ist der Lustgarten aus dem 16. Jahrhundert, dessen Gestalt zwischen 2011 und 2014 mit viel Aufwand wiederhergestellt wurde. Seitdem laden duftende Blumen und der verwunschene Laubengang zu entspannten Spaziergängen vor beeindruckender Schlosskulisse ein. Restaurierungsarbeiten Derzeit wird das Schloss umfassend saniert und instand gesetzt. Die Sammlungen und das Innere des Schlosses sind während der Bauarbeiten nicht zu besichtigen. Der Garten Der rekonstruierte Garten ist öffentlich zugänglich und lädt zum Lustwandeln und Verweilen ein mit seinen Lavendelbeeten, Hainbuchen-Laubengängen und dem Wassergraben.

Schloss Güstrow – ein Renaissanceschloss mit europäischer Strahlkraft

Am Rand der Güstrower Altstadt erhebt sich eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas. Schloss Güstrow verbindet italienische, französische, holländische und deutsche Bauelemente zu einer für Mecklenburg-Vorpommern einzigartigen architektonischen Synthese. Den Grundstein für diese außergewöhnliche Anlage legte Herzog Ulrich von Mecklenburg, der bereits 1558 – ein Jahr nach dem Brand der ursprünglichen Fürstenburg – einen umfassenden Neu- und Umbau in Auftrag gab.

Geschichte und Architektur: Von der Herzogresidenz zum Denkmal

Über Generationen hinweg wurde das Schloss erweitert und verändert. Zuletzt ließ Herzog Gustav Adolph 1670 das Torhaus und die Schlossbrücke errichten. Nach dem Aussterben der Güstrower Herzogslinie Ende des 17. Jahrhunderts verfiel die Anlage zunehmend. Erst ab 1963 begann eine umfangreiche Restaurierung, die den Innenräumen ihren historischen Glanz zurückgab – darunter beeindruckende Stuckdecken aus der Erbauungszeit. Seit 1972 diente das Schloss als Museum. Derzeit laufen umfangreiche Sanierungsarbeiten, weshalb das Schlossmuseum und die Innenräume vorübergehend nicht zugänglich sind.

Der Lustgarten von Schloss Güstrow – historisches Grün zum Verweilen

Uneingeschränkt zugänglich und sehr sehenswert ist der rekonstruierte Lustgarten aus dem 16. Jahrhundert. Zwischen 2011 und 2014 aufwendig wiederhergestellt, lädt er heute mit Lavendelbeeten, Hainbuchen-Laubengängen und einem Wassergraben zu entspannten Spaziergängen vor beeindruckender Schlosskulisse ein. Wer die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns bereist – etwa Rostock, Wismar oder den Fischland-Darß-Zingst – findet in Güstrow einen lohnenden Abstecher ins Binnenland.

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Die Galerie 21 in der Hageböcker Straße 103 präsentiert vorrangig Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region. Die Wechselausstellungen von Malerei und Plastik im vorderen Teil werden ergänzt durch ein ständiges Angebot von Kunstdrucken, Radierungen, Holzschnitten, Keramiken sowie Schmuck- und Modedesign im hinteren Teil der Galerie. An Wochenenden finden auch Vernissagen und Künstlergespräche statt sowie Sonderöffnungszeiten. Besichtigungstermine können außerdem telefonisch vereinbart werden.

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Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

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Unweit des Güstrower Stadtzentrums gelegen, wurde die gotische Gertrudenkapelle 1953 als erstes Barlach-Museum in Güstrow eröffnet. Die Kapelle beherbergt etwa 30 Plastiken und Reliefs von Ernst Barlach, die ausnahmslos in der Güstrower Zeit entstanden sind. Die Kapelle ist ein einschiffiger spätgotischer Backsteinbau aus dem 15.Jahrhundert mit dreiseitigem Ostschluss. Bis Mitte des 16.Jahrhunderts wurde sie als Siechen-, später als Friedhofskapelle genutzt, ab 1936 als Ahnenhalle durch die Nationalsozialisten. Im Jahr 1953 erfolgte nach umfassender Restaurierung die Errichtung einer Gedenkstätte für Ernst Barlach - Bildhauer, Grafiker und Dramatiker - der von 1910 bis zu seinem Tod 1938 in Güstrow lebte. Im Ausstellungsraum sind neben Skulpturen und Plastiken wie z.B "Lesende Klosterschüler" und "Gefesselte Hexe" auch die Figuren der "Gemeinschaft der Heiligen" oder "Der Zweifler" zu sehen. Die Einrichtung der Ausstellung in der Gertrudenkapelle entspricht einem mehrfach geäußerten Wunsch des Künstlers, der sich seine Werke in dem sakralen Raum gut vorstellen konnte. In den Sommermonaten wird die Gertrudenkapelle auch als Spielstätte für Konzerte genutzt. Die Ernst Barlach Gertrudenkapelle ist nach Reisen für Alle als "Information zur Barrierefreiheit" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 385 cm x 550 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 20 m lang. In 60 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Lindenstrasse. Das Gelände, das Tickethaus und die Kapelle (über mobile Rampe) sind stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über eine Rampe zugänglich. Die mobile Rampe am Eingang zur Gertrudenkapelle hat eine maximale Neigung von 20 % und eine Gesamtlänge von 100 cm. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 88 cm breit. Der Kassentresen im Tickethaus am Eingang zum Gelände ist 86 cm hoch. Es ist eine andere, gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden. Außenwege sind mindestens 200 cm breit, leicht begeh- und befahrbar und haben maximale Längsneigungen von bis zu 3 %. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar und Informationen im Sitzen lesbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im ebenerdig zugänglichen Tickethaus vorhanden (Erdgeschoss).