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Stadtmuseum Güstrow

Güstrow · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7911° N, 12.1762° E
Stadtmuseum Güstrow

Seit 2003 hat das Stadtmuseum Güstrow einen neuen Standort: Es befindet sich über dem Stadtarchiv im 1826 errichteten Spital eines Landarbeitshauses.

Die neue Dauerausstellung macht die historische Bedeutung der Stadt als Zentrum geistiger, politischer und künstlerischer Auseinandersetzungen sowie die bevorzugte Stellung der Stadt innerhalb des Landes Mecklenburg sichtbar. Zu den Besonderheiten gehören die 12.000 Blatt umfassende Theaterzettelsammlung sowie ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses des in Güstrow geborenen Malers, Kopisten und Restaurators Otto Vermehren (1861-1917), der ab 1900 in Florenz als Direktor die Restaurierungswerkstätten der Uffizien leitete. Zudem zeigt das Museum das mittelalterliche Güstrow sowie die Darstellung der Residenzgeschichte im 16. und 17. Jahrhundert, die Zeit der Befreiungskriege 1813/14 und eine Sammlung deutscher Expressionisten. Einzelausstellungen zeigen Leben und Werk des in Güstrow geborenen Malers der deutschen Romantik Georg Friedrich Kersting (1785-1847) und des Dichters John Brinckman (1814-1870), Mitbegründer der neuen niederdeutschen Literatur. Das Stadtmuseum wurde nach Reisen für Alle als "Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderungen und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderung" zertifziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Informationen zur Barrierefreiheit:  Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 300 cm x 495 cm). In 10 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Franz-Parr-Platz . Der Weg zum Eingang ist leicht begeh- und befahrbar. (Der Eingang befindet sich in der Güstrow-Information) Das Gebäude ist stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Aufzug zugänglich. Die Aufzugskabine ist 109 cm x 147 cm groß. Fast alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit.  Die Exponate und die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen sichtbar. Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Es ist eine Voranmeldung notwendig.  Es stehen für Menschen mit Gehbehinderung mobile oder feste Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die während der Führung benutzt werden können.  Die gesamte Route der Führung ist für Rollstuhlfahrer stufenlos befahrbar. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im EG vorhanden.

Stadtmuseum Güstrow: Stadtgeschichte im historischen Spitalbau

Das Stadtmuseum Güstrow befindet sich seit 2003 im Spital eines ehemaligen Landarbeitshauses aus dem Jahr 1826 – einem bemerkenswerten historischen Gebäude über dem Stadtarchiv. Die Dauerausstellung beleuchtet die besondere Rolle Güstrows als geistiges, politisches und künstlerisches Zentrum innerhalb Mecklenburgs und macht die Residenzgeschichte des 16. und 17. Jahrhunderts sowie die Zeit der Befreiungskriege 1813/14 erlebbar.

Sammlungen zu Expressionismus, Romantik und niederdeutscher Literatur

Zu den Highlights gehören eine 12.000 Blatt umfassende Theaterzettelsammlung, ein bedeutender Teil des künstlerischen Nachlasses des Malers und Restaurators Otto Vermehren (1861–1917) sowie Werke und Dokumente zum Maler der deutschen Romantik Georg Friedrich Kersting (1785–1847) und dem Dichter John Brinckman (1814–1870), einem Mitbegründer der neuen niederdeutschen Literatur. Ergänzt wird das Programm durch eine Sammlung deutscher Expressionisten. Wer die Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommern bereist – etwa von Rostock, Stralsund oder dem Fischland-Darß-Zingst aus – findet in Güstrow ein kulturelles Ausflugsziel mit regionaler Tiefe.

Barrierefreier Zugang zum Stadtmuseum Güstrow

Das Museum ist nach „Reisen für Alle" als barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderungen zertifiziert und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderung. Das Gebäude ist stufenlos zugänglich, alle Bereiche sind über einen Aufzug erreichbar, und ein barrierefreies WC steht im Erdgeschoss zur Verfügung. Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung werden auf Voranmeldung gesonderte Führungen angeboten.

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Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

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Unweit des Güstrower Stadtzentrums gelegen, wurde die gotische Gertrudenkapelle 1953 als erstes Barlach-Museum in Güstrow eröffnet. Die Kapelle beherbergt etwa 30 Plastiken und Reliefs von Ernst Barlach, die ausnahmslos in der Güstrower Zeit entstanden sind. Die Kapelle ist ein einschiffiger spätgotischer Backsteinbau aus dem 15.Jahrhundert mit dreiseitigem Ostschluss. Bis Mitte des 16.Jahrhunderts wurde sie als Siechen-, später als Friedhofskapelle genutzt, ab 1936 als Ahnenhalle durch die Nationalsozialisten. Im Jahr 1953 erfolgte nach umfassender Restaurierung die Errichtung einer Gedenkstätte für Ernst Barlach - Bildhauer, Grafiker und Dramatiker - der von 1910 bis zu seinem Tod 1938 in Güstrow lebte. Im Ausstellungsraum sind neben Skulpturen und Plastiken wie z.B "Lesende Klosterschüler" und "Gefesselte Hexe" auch die Figuren der "Gemeinschaft der Heiligen" oder "Der Zweifler" zu sehen. Die Einrichtung der Ausstellung in der Gertrudenkapelle entspricht einem mehrfach geäußerten Wunsch des Künstlers, der sich seine Werke in dem sakralen Raum gut vorstellen konnte. In den Sommermonaten wird die Gertrudenkapelle auch als Spielstätte für Konzerte genutzt. Die Ernst Barlach Gertrudenkapelle ist nach Reisen für Alle als "Information zur Barrierefreiheit" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 385 cm x 550 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 20 m lang. In 60 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Lindenstrasse. Das Gelände, das Tickethaus und die Kapelle (über mobile Rampe) sind stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über eine Rampe zugänglich. Die mobile Rampe am Eingang zur Gertrudenkapelle hat eine maximale Neigung von 20 % und eine Gesamtlänge von 100 cm. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 88 cm breit. Der Kassentresen im Tickethaus am Eingang zum Gelände ist 86 cm hoch. Es ist eine andere, gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden. Außenwege sind mindestens 200 cm breit, leicht begeh- und befahrbar und haben maximale Längsneigungen von bis zu 3 %. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar und Informationen im Sitzen lesbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im ebenerdig zugänglichen Tickethaus vorhanden (Erdgeschoss).