Immobilienmarkt Mecklenburgische Seenplatte

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Städtische Galerie Wollhalle

Güstrow · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7907° N, 12.1754° E
Städtische Galerie Wollhalle

Ursprünglich erbaut als herzoglicher Pferdestall, erwarben im Jahre 1817 die Güstrower Stadtväter das Gebäude, um hier die im Land produzierten Wolle einzulagern.

Heute befinden sich in der Wollhalle moderne Galerieräume im historischen Ambiente Die Wollhalle war nicht nur Lagerplatz, sondern aufgrund ihrer zentralen Lage zum Fluß Nebel auch Handelsort. Am 2.Juli 1818 fand in der Wollhalle der 1.Wollmarkt statt, der in der Folgezeit alljährlich abgehalten wurde. Schon 1820 erwies sich die Wollhalle für die aus 156 Schäfereien angelieferte Wolle als zu klein und so beschloss 1823 die Stadtkämmerei, dass Gebäude nicht nur zu sanieren, sondern auch um 2 Etagen aufzustocken. In einem Anbau wurde die Waage, eine Aufzugswinde, eine Treppe sowie ein Büro untergebracht. Das Gebäude erhielt damit sein heutiges Aussehen. 1993 unternahm die Stadt erste Versuche, in der Wollhalle Ausstellungen zu organisieren. Im Jahr 1999 wurde das Gebäude vollständig saniert, wobei die historische Raumaufteilung erhalten blieb. Mit ein wenig Phantasie kann man sogar noch den ehemaligen Pferdestall erahnen und durch den Erhalt der originalen Aufzugswinde ist auch noch die Nutzung als Wollhalle erkennbar. Die Städtische Galerie Wollhalle ist nach Reisen für Alle als "Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderungen" zertifiziert. Detaillierte Informationen sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 300 cm x 493 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 25 m lang. Er ist leicht begeh- und befahrbar und hat eine maximale Längsneigung von 2 % über eine Strecke von 3 m.  In 50 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Franz-Parr-Platz. Der Weg zum Eingang ist leicht begeh- und befahrbar.  Das Gebäude ist stufenlos zugänglich. Die Eingangstür ist 78 cm breit, es ist eine Doppeltür, sodass der 2. Flügel auch geöffnet werden kann. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Treppenlift zugänglich. Der Treppenlift ist 98 cm x 80 cm groß. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit. Ausnahme: Ein Durchgang im Shop ist nur 67 cm breit. Der Kassenschalter ist 98 cm hoch.  Die Exponate und die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen sichtbar.  Es werden keine Führungen für Menschen mit Behinderung angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im Gebäude vorhanden.

Städtische Galerie Wollhalle Güstrow – Moderne Kunst im historischen Gebäude

Die Städtische Galerie Wollhalle in Güstrow ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwartskunst unter einem Dach zusammenfinden. Das Gebäude blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück: Ursprünglich als herzoglicher Pferdestall errichtet, erwarb die Stadt Güstrow das Gebäude im Jahr 1817, um darin die in der Region produzierte Wolle einzulagern.

Vom Wollmarkt zur Galerie – Geschichte der Güstrower Wollhalle

Bereits am 2. Juli 1818 fand hier der erste Wollmarkt statt, der dank der zentralen Lage am Fluss Nebel rasch an Bedeutung gewann. Da die angelieferte Wolle aus 156 Schäfereien schon bald nicht mehr ausreichte, wurde das Gebäude 1823 um zwei Etagen aufgestockt und erhielt damit sein heutiges Aussehen. Nach einer umfassenden Sanierung im Jahr 1999, bei der die historische Raumaufteilung erhalten blieb, beherbergt das Haus heute moderne Galerieräume. Die originale Aufzugswinde erinnert noch immer an die frühere Nutzung als Handelszentrum.

Barrierefreier Zugang zur Wollhalle in Güstrow

Die Städtische Galerie Wollhalle ist nach dem Zertifizierungsprogramm „Reisen für Alle" als barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderungen ausgezeichnet. Das Gebäude ist stufenlos zugänglich, alle nutzbaren Räume erreicht man ebenerdig oder über einen Treppenlift. Ein behindertengerechtes WC ist vorhanden, und zwei gekennzeichnete Behindertenparkplätze befinden sich direkt am Gebäude.

Güstrow als Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern

Güstrow liegt im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge an die Ostseeküste. Von hier aus sind die Hansestadt Rostock, die Küstenregion Fischland-Darß-Zingst sowie die Insel Rügen gut erreichbar. Wer die Kulturlandschaft des Landes erkunden möchte, findet in Güstrow mit der Wollhalle, dem Schloss und dem Ernst-Barlach-Museum ein abwechslungsreiches Programm.

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Galerie 21

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Die Galerie 21 in der Hageböcker Straße 103 präsentiert vorrangig Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region. Die Wechselausstellungen von Malerei und Plastik im vorderen Teil werden ergänzt durch ein ständiges Angebot von Kunstdrucken, Radierungen, Holzschnitten, Keramiken sowie Schmuck- und Modedesign im hinteren Teil der Galerie. An Wochenenden finden auch Vernissagen und Künstlergespräche statt sowie Sonderöffnungszeiten. Besichtigungstermine können außerdem telefonisch vereinbart werden.

Galerie Martina Fregin

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Die Galerie Martina Fregin präsentiert seit Ende Mai 2022 zeitgenössische Künstler*innen in wechselnden Ausstellungen. Die Termine können der Website der Galerie entnommen werden. Ebenso die Termine für weitere Veranstaltungen, wie Künstlergespräche, Lesungen und Konzerte. Die Galerie Martina Fregin in Güstrow ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und ein inspirierender Bestandteil der Güstrower Galeriemeile. Seit ihrer Eröffnung im Mai 2022 präsentiert sie in der Hageböcker Straße 10 ein vielfältiges Programm mit wechselnden Ausstellungen, die Malerei, Grafik, Skulptur und Collage umfassen.

Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle

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Unweit des Güstrower Stadtzentrums gelegen, wurde die gotische Gertrudenkapelle 1953 als erstes Barlach-Museum in Güstrow eröffnet. Die Kapelle beherbergt etwa 30 Plastiken und Reliefs von Ernst Barlach, die ausnahmslos in der Güstrower Zeit entstanden sind. Die Kapelle ist ein einschiffiger spätgotischer Backsteinbau aus dem 15.Jahrhundert mit dreiseitigem Ostschluss. Bis Mitte des 16.Jahrhunderts wurde sie als Siechen-, später als Friedhofskapelle genutzt, ab 1936 als Ahnenhalle durch die Nationalsozialisten. Im Jahr 1953 erfolgte nach umfassender Restaurierung die Errichtung einer Gedenkstätte für Ernst Barlach - Bildhauer, Grafiker und Dramatiker - der von 1910 bis zu seinem Tod 1938 in Güstrow lebte. Im Ausstellungsraum sind neben Skulpturen und Plastiken wie z.B "Lesende Klosterschüler" und "Gefesselte Hexe" auch die Figuren der "Gemeinschaft der Heiligen" oder "Der Zweifler" zu sehen. Die Einrichtung der Ausstellung in der Gertrudenkapelle entspricht einem mehrfach geäußerten Wunsch des Künstlers, der sich seine Werke in dem sakralen Raum gut vorstellen konnte. In den Sommermonaten wird die Gertrudenkapelle auch als Spielstätte für Konzerte genutzt. Die Ernst Barlach Gertrudenkapelle ist nach Reisen für Alle als "Information zur Barrierefreiheit" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 385 cm x 550 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 20 m lang. In 60 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Lindenstrasse. Das Gelände, das Tickethaus und die Kapelle (über mobile Rampe) sind stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über eine Rampe zugänglich. Die mobile Rampe am Eingang zur Gertrudenkapelle hat eine maximale Neigung von 20 % und eine Gesamtlänge von 100 cm. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 88 cm breit. Der Kassentresen im Tickethaus am Eingang zum Gelände ist 86 cm hoch. Es ist eine andere, gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden. Außenwege sind mindestens 200 cm breit, leicht begeh- und befahrbar und haben maximale Längsneigungen von bis zu 3 %. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar und Informationen im Sitzen lesbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im ebenerdig zugänglichen Tickethaus vorhanden (Erdgeschoss).