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Kirche Jatznick

Jatznick · 53.5737° N, 13.9470° E
Kirche Jatznick

Die Jatznicker Kirche stammt vermutlich aus dem 14.

Jahrhundert. Der Feldsteinbau wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet. Das Baujahr ist unbekannt. Der Westturm mit Fachwerkaufsatz und der geschwungenen Haube kam im 18. Jahrhundert dazu. Die Kirche wurde Anfang der 1990er Jahre aufwendig saniert.

Kirche Jatznick – ein Feldsteinbau aus dem Mittelalter

Die Kirche Jatznick zählt zu den geschichtsträchtigen Sakralbauten im Norden Mecklenburg-Vorpommerns. Der Feldsteinbau wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet, auch wenn das genaue Baujahr bis heute unbekannt ist. Solche mittelalterlichen Feldsteinkirchen prägen das Bild vieler Dörfer in der Region zwischen Ostseeküste und dem pommerschen Hinterland – ähnlich wie in der Umgebung von Greifswald oder Stralsund.

Westturm mit Fachwerkaufsatz und geschwungener Haube

Ein besonders markantes Merkmal der Jatznicker Kirche ist ihr Westturm. Dieser wurde im 18. Jahrhundert ergänzt und trägt einen charakteristischen Fachwerkaufsatz mit einer geschwungenen Haube. Dieses barocke Element verleiht dem ansonsten schlichten mittelalterlichen Bau eine ungewöhnliche architektonische Vielfalt, die Besucher auf den ersten Blick ins Auge fällt.

Sanierung der Kirche in den 1990er Jahren

Anfang der 1990er Jahre wurde die Kirche Jatznick aufwendig saniert und damit für kommende Generationen erhalten. Wer die Region rund um Jatznick bereist, findet hier ein stilles Zeugnis dörflicher Kirchenbaukunst, das sich harmonisch in die Landschaft Vorpommerns einfügt.

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Jatznick

Zapfenspeicher und Lärchentrommel: In der Produktions- und Schaumanufaktur der Forstsamendarre Jatznick erleben Besucher, wie Saatgut von Bäumen und Sträuchern nach historischen und modernen Verfahren gewonnen wird. Zapfenspeicher und Darre: In der Produktions- und Schaumanufaktur der Forstsamendarre Jatznick erleben Besucher, wie Saatgut von Bäumen und Sträuchern nach historischen und modernen Verfahren gewonnen wird. Die Samendarre - darren bedeutet trocknen, rösten oder dörren - ist ein historisch-technisches Denkmal und befindet sich seit 1923 im Ort. Sie war nach dem ersten Weltkrieg notwendig geworden, um die leeren Waldflächen aufzuforsten, die durch den Raubbau infolge der zu leistenden Reparationszahlungen, etwa an Frankreich, in Form von Holz entstanden waren. Das Aufbereiten und Lagern von Forstsaatgut übernahm die Samendarre. Hier wurde den vorgetrockneten Zapfen durch Wärmezufuhr Wasser entzogen. Dadurch öffneten sich die Schuppen und der Samen konnte herausfallen. Beim Gang durch das Museum lernst du den gesamten Ablauf vom historischen Zapfenspeicher bis zur modernen Samenproduktion kennen. Die thematischen Ausstellungen zeigen die Arbeit in der Forstwirtschaft und können wochentags besucht werden. Nicht nur für Naturliebhaber ist die Darre ein besonderes Erlebnis. Im Herbarium lernst du ein umfangreiches Wissen über Kräuter und mehr als 90 Baum - und Straucharten im Lehrgarten kennen. Auf dem großzügigen Außengelände kannst du mit der Draisine fahren und durch das Labyrinth irren.  Regelmäßig finden Führungen durch die einzige Forstsamendarre des Landes statt.