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Museum Forstsamendarre Jatznick

Museum Forstsamendarre Jatznick
📍

Rothemühler Chaussee 1a

17309 Jatznick

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag10:0015:00 Uhr
Zapfenspeicher und Lärchentrommel: In der Produktions- und Schaumanufaktur der Forstsamendarre Jatznick erleben Besucher, wie Saatgut von Bäumen und Sträuchern nach historischen und modernen Verfahren gewonnen wird. Zapfenspeicher und Darre: In der Produktions- und Schaumanufaktur der Forstsamendarre Jatznick erleben Besucher, wie Saatgut von Bäumen und Sträuchern nach historischen und modernen Verfahren gewonnen wird. Die Samendarre - darren bedeutet trocknen, rösten oder dörren - ist ein historisch-technisches Denkmal und befindet sich seit 1923 im Ort. Sie war nach dem ersten Weltkrieg notwendig geworden, um die leeren Waldflächen aufzuforsten, die durch den Raubbau infolge der zu leistenden Reparationszahlungen, etwa an Frankreich, in Form von Holz entstanden waren. Das Aufbereiten und Lagern von Forstsaatgut übernahm die Samendarre. Hier wurde den vorgetrockneten Zapfen durch Wärmezufuhr Wasser entzogen. Dadurch öffneten sich die Schuppen und der Samen konnte herausfallen. Beim Gang durch das Museum lernst du den gesamten Ablauf vom historischen Zapfenspeicher bis zur modernen Samenproduktion kennen. Die thematischen Ausstellungen zeigen die Arbeit in der Forstwirtschaft und können wochentags besucht werden. Nicht nur für Naturliebhaber ist die Darre ein besonderes Erlebnis. Im Herbarium lernst du ein umfangreiches Wissen über Kräuter und mehr als 90 Baum - und Straucharten im Lehrgarten kennen. Auf dem großzügigen Außengelände kannst du mit der Draisine fahren und durch das Labyrinth irren.  Regelmäßig finden Führungen durch die einzige Forstsamendarre des Landes statt.

Museum Forstsamendarre Jatznick: historisch-technisches Denkmal in Vorpommern

Das Museum Forstsamendarre Jatznick in der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist eines der ungewöhnlichsten Ausflugsziele im Hinterland der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Seit 1923 befindet sich die Forstsamendarre am Ort – entstanden aus dem Bedarf, nach dem Ersten Weltkrieg entwaldete Flächen wieder aufzuforsten. Die Anlage steht heute als historisch-technisches Denkmal unter Schutz.

Zapfenspeicher, Lärchentrommel und moderne Samengewinnung

Beim Gang durch die Produktions- und Schaumanufaktur lässt sich der gesamte Ablauf der Forstsaatgutgewinnung nachvollziehen – vom historischen Zapfenspeicher bis zur modernen Samenproduktion. Den vorgetrockneten Zapfen wurde durch Wärmezufuhr Wasser entzogen, wodurch sich die Schuppen öffneten und der Samen herausfallen konnte. Thematische Ausstellungen zeigen die Arbeit in der Forstwirtschaft, und regelmäßig finden Führungen durch die einzige Forstsamendarre des Landes statt.

Herbarium, Lehrgarten und Draisine auf dem Außengelände

Das Museum bietet weit mehr als Technikgeschichte. Im Herbarium lässt sich umfangreiches Wissen über Kräuter sammeln, während im Lehrgarten mehr als 90 Baum- und Straucharten zu entdecken sind. Auf dem großzügigen Außengelände kann man mit der Draisine fahren oder sich im Labyrinth verlieren – ein Erlebnis für Familien, Naturliebhaber und alle, die dem Trubel der Ostseestrände nahe Greifswald oder Usedom für einen Nachmittag entfliehen möchten.