Museum Seefahrerhaus
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Museum Seefahrerhaus

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Seestraße 17b

18586 Ostseebad Sellin

Ein erst in 2011 neu erbautes und fertig gestelltes Museum in Form eines Fischer- und Seefahrerhauses ist das der lokalen Seefahrt und deren Geschichte verbundene „Seefahrerhaus Sellin“. Das Museum Seefahrerhaus ist direkt am Selliner See gelegen. Der mit Schilfrohr gedeckte Neubau in traditioneller Bauweise entstand an der Stelle, wo Christian Richert 1751 den alten Katen des Zimmermanns Grahl für 30 Reichstaler erblich übernahm und dessen Tochter mit herrschaftlichem Konsens heiratete. In einer liebevoll gestalteten Ausstellung werden die Arbeitsgeräte der Fischer und Bootsbauer, alte Navigationsgeräte, Schiffsmodelle, Gemälde, Mobiliar und Seefahrersouvenirs aus fernen Ländern gezeigt. Dazu gehört eine umfangreiche Sammlung von bunt bedruckter englischer Bildkeramik des 19. Jahrhunderts. Wer mehr erfahren möchte kann sich mit Hilfe eines Touch-Screen Monitors durch den Raum führen lassen. Im Dachgeschoss befindet sich mit dem Titel „Versteinertes Leben - Fossilien von der Insel Rügen“ eine weitere Ausstellung.

Museum Seefahrerhaus Ostseebad Sellin – Maritimes Erbe am Selliner See

Das Museum Seefahrerhaus in Ostseebad Sellin widmet sich der lokalen Seefahrts- und Fischereigeschichte der Insel Rügen. Der mit Schilfrohr gedeckte Neubau in traditioneller Bauweise wurde 2011 fertiggestellt und liegt direkt am Selliner See. Er steht an einem historisch bedeutsamen Ort: Bereits 1751 übernahm der Fischer Christian Richert hier den Katen des Zimmermanns Grahl.

Ausstellung: Fischer, Bootsbauer und Seefahrer an der Ostseeküste

In liebevoll gestalteten Ausstellungsräumen werden Arbeitsgeräte der Fischer und Bootsbauer, alte Navigationsgeräte, Schiffsmodelle, Gemälde sowie Seefahrersouvenirs aus fernen Ländern gezeigt. Besonders sehenswert ist eine umfangreiche Sammlung bunt bedruckter englischer Bildkeramik des 19. Jahrhunderts. Ein interaktiver Touchscreen-Monitor ermöglicht eine digitale Führung durch die Ausstellung. Im Dachgeschoss erwartet Besucher zusätzlich die Schau „Versteinertes Leben – Fossilien von der Insel Rügen", die einen spannenden Einblick in die Erdgeschichte dieser Ostseeregion gibt.

Anreise zum Museum Seefahrerhaus in Sellin auf Rügen

Das Museum Seefahrerhaus ist mit der Bahn bequem erreichbar: Der nächstgelegene Bahnhof Baabe liegt nur etwa 0,4 km entfernt, der Bahnhof Sellin (Rügen) Ost rund 1,3 km. Wer mit dem Schiff anreist, findet die Fähre Flipper sowie den Fährhafen ebenfalls in ca. 1,3 km Entfernung.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Ostseebad Sellin

Kirche Maria Meeresstern Sellin (kath.)

Kirche Maria Meeresstern Sellin (kath.)

📍 Ostseebad Sellin

Der Name Maria Meeresstern nimmt, passend zum Standort der Kirche, den alten Marientitel Stella Maris auf. Bereits seit Sommer 1906 wurde im Ostseebad Sellin katholischer Gottesdienst gehalten. Neben mehreren "geistlichen Herren" gehörten vor allem Katholiken aus Süddeutschland zu den zahlungskräftigen Badegästen, die man nicht verlieren wollte. Erst unter Maximilian Kaller - Pfarrer von Bergen - konnte am 16. Juli 1912 die vom Kölner Regierungs-Baumeister Krings entworfene Kirche benedeziert werden. Sie wurde in malerischer Umgebung in der Nähe der Steilküste als Basilika im Stile des Historismus mit neugotischen und neuromanischen Einflüssen errichtet. 1949 wurde die Kirche der Kuratie Binz zugeordnet. Seit Pfingsmontag 1951 versammelten sich jedes Jahr zu Pfingsten viele Hundert Heimatvertriebene zu einer Wallfahrt in Sellin. 1952 stiftete der Bischof einen Muttergottes-Altar. Im Altarraum befindet sich ein Relief aus dem ursprünglichen Hochaltar, das die Erzählung vom reichen Fischfang (Lk 5,5) darstellt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten an der Selliner Kapelle unter Leitung des Architekten Gustav Nutz, die im September 1995 abgeschlossen waren, lebte die alte Wallfahrtstradition wieder auf. Seit Pfingsten 2005 erklingt in der Kapelle eine Orgel der Firma Sauer, gefertigt 1981 als Opus 2123.

Wilhelmstraße im Ostseebad Sellin

Wilhelmstraße im Ostseebad Sellin

📍 Ostseebad Sellin

Die Wilhelmstraße mit ihren prächtigen Häusern aus der Ursprungszeit der Bäderarchitektur führt bis zur 30 Meter hohen Steilküste, wo man über eine steile Treppe oder im Aufzug zur Seebrücke Sellin oder zur Promenade am Südstrand hinabgelangt. Das Leben im Ostseebad Sellin spielt sich hauptsächlich in der denkmalgeschützten Wilhelmstraße ab, einer breiten Lindenallee mit Promenadenwegen. Neben den zahlreichen Restaurants und Geschäften entlang der Straße sind es vor allem die Villen im Stil der Bäderarchitektur mit ihren ornamentreichen Holzfassaden und grazilen Erkern. Im Jahre 1887 entwickeltet sich Sellin zum Ostseebad. Doch erst mit der Anlage der heutigen Wilhelmstraße - begann die eigentliche Blütezeit Sellins.

Gnadenkirche Sellin

Gnadenkirche Sellin

📍 Ostseebad Sellin

Wie eine Königin, so steht die Selliner Gnadenkirche auf einem Hang auf fürstlichem Grund. Der Bauplatz am Westende der Kirchstraße wurde einst von der Fürstin und Herrin zu Putbus gestiftet. Ursprünglich gehörte Sellin zur Kirchengemeinde Lancken. Durch den touristischen Aufschwung wuchs das kleine Fischerdorf Anfang des 20. Jahrhunderts aber beträchtlich und wurde zu einem bedeutenden Badeort. 1913 bekam Sellin deshalb eine eigene Kirche. Zur Einweihung der Kirche stiftete die Deutsche Kaiserin und Königin von Preußen Auguste Victoria sogar die Altarbibel und widmete diese der Kirche. Ein Jahr später wurde der Ort dann sogar eine eigenständige Kirchengemeinde. 1960 wurde die Kirche durch einen Brand schwer beschädigt. Der Wiederaufbau gelang, gegen alle staatliche Macht und Gewalt. Die Kirche bekam ein neues Dach und drei neue Glocken, der Innenraum eine neue, schlichte Gestalt und die Orgel wurde durch die Firma Sauer wieder instandgesetzt.