Kurmuschel Sassnitz
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Kurmuschel Sassnitz

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Kurplatz

18546 Sassnitz

Der Musikpavillon an der Sassnitzer Strandpromenade. Mehr als 50 so genannte Schalen-Bauwerke schuf der berühmte Architekt Ulrich Müther zu seinen Lebzeiten. Darunter auch einen Musikpavillon, die "Kurmuschel" in Sassnitz, die nach Planung und Projektleitung von Dietmar Kuntzsch und Otto Patzelt 1986/87 erbaut wurde. Noch heute finden dort im Laufe des Jahres verschiedenste Open Air Veranstaltungen statt.

Kurmuschel Sassnitz – ein Schalenbau von Ulrich Müther

Die Kurmuschel Sassnitz ist eines der bekanntesten Bauwerke des Rügener Musikpavillons und ein architektonisches Highlight an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Der renommierte Architekt Ulrich Müther schuf zu seinen Lebzeiten mehr als 50 sogenannte Schalen-Bauwerke – markante Betonkonstruktionen, die sich durch ihre geschwungenen Formen auszeichnen. Die Kurmuschel in Sassnitz wurde 1986/87 nach Planung und Projektleitung von Dietmar Kuntzsch und Otto Patzelt erbaut und ist bis heute ein fester Bestandteil der Sassnitzer Strandpromenade.

Open-Air-Veranstaltungen an der Strandpromenade Sassnitz

Noch heute ist die Kurmuschel Sassnitz ein lebendiger Veranstaltungsort. Im Laufe des Jahres finden dort verschiedenste Open-Air-Veranstaltungen statt, die Besucher aus der gesamten Ostseeregion anziehen. Wer die Insel Rügen bereist – etwa auf dem Weg nach Stralsund, Greifswald oder entlang der Küste Richtung Fischland-Darß-Zingst – sollte einen Abstecher zur Strandpromenade von Sassnitz einplanen.

Anreise zur Kurmuschel Sassnitz

Der nächstgelegene Bahnhof ist Sassnitz, der in etwa 1,4 km Entfernung liegt und gut zu Fuß erreichbar ist. Wer mit der Fähre anreist, etwa über den Fährhafen Sassnitz, hat ebenfalls eine kurze Anreise von rund 1,2 km zur Kurmuschel. Per Auto ist Sassnitz über die B96 auf der Insel Rügen gut erreichbar, die wiederum über den Rügendamm bei Stralsund ans Festland angebunden ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Sassnitz

Seesteg Sassnitz

Seesteg Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Sassnitzer Seebrücke ist ein beliebter Aussichtspunkt, um die Ostseefähren von und nach Schweden zu bestaunen. Die Sassnitzer Seebrücke ist 105,5 Meter lang und wurde in den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Seitdem fahren die Fahrgastschiffe an dem Bauwerk vorbei, weil an dessen Ende das Wasser zu flach ist. Genutzt wird der Steg heute hauptsächlich als Aussichtsplattform für Touristen, für Angler aber auch als Badebrücke für Jedermann.

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv Sassnitz bieten Gästen und Einheimischen umfangreice aktuelle aber auch historische Nachschlagewerke über die Insel Rügen. Die Stadtbibliothek Sassnitz führt ca 24.000 Medieneinheiten - das schliesst unter anderem Romane, Sach- und Fachliteratur, Kinder- und Jugendbücher sowie CDs und DVDs ein. Darüber hinaus werden den Besuchern Internetzugänge angeboten. Für die kleinen Gäste gibt es eine Kinderbibliothek, die in Altersgruppen aufgeteilt ist. In unregelmäßigen Abständen bietet die Stadtbibliothek Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen an. Das Angebot reicht von Kinderveranstaltungen wie Märchenlesestunde bis hin zu Kursen, um das Lesen der Deutschen Schrift zu erlernen. Öffnungszeiten: Montag: 09 - 12 Uhr & 13 - 16 Uhr Dienstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Freitag: 09 - 13 Uhr

Schlossruine Dwasieden

Schlossruine Dwasieden

📍 Sassnitz

"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.