„Opfersteine" beim Forsthaus Werder
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„Opfersteine" beim Forsthaus Werder

Inmitten des hügeligen Waldgebites der Stubnitz liegen nahe dem ehemaligen Forsthaus Werder zwei große Opfersteine. Südlich des ehemaligen Forsthauses im Forst Werder befinden sich zwei große Findlinge. Auf der Oberfläche des einen von Moos überwachsenen rosafarbenen Granites sind mindestens 23 Schälchen, wozu auch Doppelschälchen zählen, auszumachen. Circa. 5 m vom Schälchenstein entfernt ist ein weiterer Granit in grauer Farbe mit mindestens zwei Schälchen zu entdecken. Ein abgesprengtes Fragment von diesem Findling liegt in drei Meter Entfernung. Zwischen den Findlingen kreuzen alte, zugewachsene Wege. Beide Schälchensteine werden auch gern als „Opfersteine“ bezeichnet. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Opfersteine beim Forsthaus Werder – Schälchensteine in der Stubnitz bei Sassnitz

Inmitten des hügeligen Waldgebietes der Stubnitz, nahe dem ehemaligen Forsthaus Werder bei Sassnitz auf Rügen, liegen zwei bemerkenswerte Findlinge. Der eine, ein roséfarbener Granit, trägt auf seiner moosbewachsenen Oberfläche mindestens 23 Schälchen – darunter auch Doppelschälchen. Diese sogenannten Schälchensteine werden volkstümlich auch als „Opfersteine" bezeichnet und zählen zu den spannendsten vorgeschichtlichen Denkmälern Mecklenburg-Vorpommerns.

Zwei Findlinge mit Schälchen im Forst Werder auf Rügen

Rund fünf Meter vom ersten Stein entfernt liegt ein zweiter, grauer Granit mit mindestens zwei Schälchen. Ein abgesprengtes Fragment dieses Findlings befindet sich in etwa drei Meter Entfernung. Zwischen den beiden Steinen verlaufen alte, heute zugewachsene Wege. Die Steine wurden wissenschaftlich durch Dr. Katrin Staude von Archäo Tour Rügen dokumentiert und bieten Interessierten einen stillen Einblick in die Kulturgeschichte der Insel Rügen an der Ostseeküste.

Anreise zu den Opfersteinen beim Forsthaus Werder in Sassnitz

Der nächstgelegene Bahnhof ist Sassnitz, etwa 1,9 km entfernt. Alternativ ist der Bahnhof Lancken in rund 3,3 km Entfernung erreichbar. Von der Ostseeküste anreisende Besucher können auch die Fährverbindung über den Fährhafen Sassnitz nutzen, der nur etwa 2,1 km entfernt liegt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Sassnitz

Seesteg Sassnitz

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📍 Sassnitz

Die Sassnitzer Seebrücke ist ein beliebter Aussichtspunkt, um die Ostseefähren von und nach Schweden zu bestaunen. Die Sassnitzer Seebrücke ist 105,5 Meter lang und wurde in den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Seitdem fahren die Fahrgastschiffe an dem Bauwerk vorbei, weil an dessen Ende das Wasser zu flach ist. Genutzt wird der Steg heute hauptsächlich als Aussichtsplattform für Touristen, für Angler aber auch als Badebrücke für Jedermann.

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv Sassnitz bieten Gästen und Einheimischen umfangreice aktuelle aber auch historische Nachschlagewerke über die Insel Rügen. Die Stadtbibliothek Sassnitz führt ca 24.000 Medieneinheiten - das schliesst unter anderem Romane, Sach- und Fachliteratur, Kinder- und Jugendbücher sowie CDs und DVDs ein. Darüber hinaus werden den Besuchern Internetzugänge angeboten. Für die kleinen Gäste gibt es eine Kinderbibliothek, die in Altersgruppen aufgeteilt ist. In unregelmäßigen Abständen bietet die Stadtbibliothek Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen an. Das Angebot reicht von Kinderveranstaltungen wie Märchenlesestunde bis hin zu Kursen, um das Lesen der Deutschen Schrift zu erlernen. Öffnungszeiten: Montag: 09 - 12 Uhr & 13 - 16 Uhr Dienstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Freitag: 09 - 13 Uhr

Schlossruine Dwasieden

Schlossruine Dwasieden

📍 Sassnitz

"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.