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Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum

Sassnitz · Rügen · 54.5141° N, 13.6448° E
Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum

Gezeigt wird Sassnitzer Geschichte, wie die Entwicklung des ersten Seebadeortes der Insel, Bäderschifffahrt, Hafenentwicklung, Aufnahme des Postdampferlinienverkehrs und Eröffnung der Fährschifffahrt nach Skandinavien, Geschichte der Fischerei und Fischverarbeitung, Marinestandort, Seenotrettungswesen.

Besonderer Stolz ist das das begehbare Museumsschiff "HAVEL", ein 26,5-Meter-Stahlkutter, der als einziger originalgetreu von einst 50 im Sassnitzer Fischfang eingesetzten Fahrzeugen erhalten wurde. Die Entwicklung der regionalen Fischerei in Sassnitz in den letzten 150 Jahren, der Fährverbindungen nach Schweden und Litauen sowie der Häfen Sassnitz und Mukran sind die Schwerpunkte des Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseums in der Inselstadt. Anschaulich dokumentiert werden diese unter anderem mit Hilfe von Hafenmodellen. Höhepunkt der Exponate ist allerdings das begehbare Museumsschiff Havel vor dem Museum, ein Stahlkutter, der 26,5 Meter misst, und als einziger von einst 50 im Sassnitzer Fischfang eingesetzten Kuttern erhalten blieb. Einmal im Monat finden einer alten Fischereitradition folgend so genannte Sturmgespräche statt. Sie gehen zurück auf die Zusammenkünfte der Fischer, wenn der Sturm auf See ihnen ein Auslaufen verwehrte und sie stattdessen gemeinsam Seemannsgarn sponnen. Bei den heutigen Sturmgesprächen, die übrigens auch bei gutem Wetter stattfinden, werden Interessierte unter anderem zu Themen wie Fischerei- und Stadtgeschichte informiert.

Fischereigeschichte und Hafenentwicklung in Sassnitz auf Rügen

Das Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum in Sassnitz widmet sich der maritimen Geschichte der Inselstadt auf Rügen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der regionalen Fischerei der vergangenen 150 Jahre, die Geschichte der Häfen Sassnitz und Mukran sowie die Fährverbindungen nach Schweden und Litauen. Anschauliche Hafenmodelle machen die Entwicklung dieser für Mecklenburg-Vorpommern bedeutsamen Küstenregion erlebbar. Weitere Themen sind die Geschichte des ersten Seebadeortes der Insel, die Bäderschifffahrt, das Seenotrettungswesen und Sassnitz als Marinestandort.

Museumsschiff Havel – der letzte Sassnitzer Stahlkutter

Highlight des Museums ist das begehbare Museumsschiff Havel, das direkt vor dem Museum liegt. Der 26,5 Meter lange Stahlkutter ist der einzige von einstmals 50 im Sassnitzer Fischfang eingesetzten Kuttern, der originalgetreu erhalten blieb. An Bord lässt sich die Lebenswirklichkeit der Ostseefischer hautnah nachvollziehen.

Sturmgespräche – lebendige Fischereitradition in Sassnitz

Einmal im Monat finden im Museum sogenannte Sturmgespräche statt – eine Tradition, die auf die Zusammenkünfte der Fischer zurückgeht, wenn Sturm das Auslaufen verhinderte und man stattdessen gemeinsam Seemannsgarn spann. Heute informieren diese Veranstaltungen Interessierte zu Themen wie Fischerei- und Stadtgeschichte und finden übrigens auch bei gutem Wetter statt.

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Die Sassnitzer Seebrücke ist ein beliebter Aussichtspunkt, um die Ostseefähren von und nach Schweden zu bestaunen. Die Sassnitzer Seebrücke ist 105,5 Meter lang und wurde in den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Seitdem fahren die Fahrgastschiffe an dem Bauwerk vorbei, weil an dessen Ende das Wasser zu flach ist. Genutzt wird der Steg heute hauptsächlich als Aussichtsplattform für Touristen, für Angler aber auch als Badebrücke für Jedermann.