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Kirche Sommersdorf

Sommersdorf · Mecklenburgische Seenplatte · 53.7942° N, 12.8907° E
Kirche Sommersdorf

Die Kirche ist im 17.

Jahrhundert, wahrscheinlich anstelle eines früheren Gebäudes, aus Feldstein gemischt mit Backstein und einem östlichen Fachwerkgiebel auf annähernd quadratischem Grundriss errichtet worden. Der westliche Giebel wurde um 1900 erneuert. Die Kirche hat in den Langseiten je drei, in der Ostwand zwei relativ kleine segmentbogige Fenster.

Kirche Sommersdorf – Feldstein und Fachwerk aus dem 17. Jahrhundert

Die Kirche Sommersdorf zählt zu den charakteristischen Dorfkirchen Mecklenburg-Vorpommerns, die das ländliche Bild der Region zwischen Ostseeküste und Hinterland bis heute prägen. Das Gebäude entstand im 17. Jahrhundert, wahrscheinlich an der Stelle eines noch älteren Vorgängerbaus. Für die Errichtung wurden Feldsteine mit Backstein kombiniert – eine Bautechnik, die in der Region weit verbreitet war und auch andernorts, etwa im Umland von Greifswald oder Stralsund, vielfach zu finden ist.

Bauweise und Architektur der Sommersdorfer Kirche

Die Kirche erhebt sich auf einem annähernd quadratischen Grundriss. Besonders auffällig ist der östliche Fachwerkgiebel, der dem Bau eine unverwechselbare Note verleiht. Der westliche Giebel wurde um 1900 erneuert und unterscheidet sich dadurch im Charakter leicht vom älteren Mauerwerk. Die Fenster sind segmentbogig gestaltet und fallen vergleichsweise klein aus: Je drei befinden sich in den Langseiten, zwei weitere in der Ostwand. Dieses zurückhaltende Erscheinungsbild ist typisch für die schlichte Sakralarchitektur der mecklenburgischen Dörfer.

Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern entlang der Ostseeküste

Wer die Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommerns bereist – ob auf dem Weg nach Rügen, Usedom oder entlang des Fischland-Darß-Zingst –, begegnet immer wieder solchen historischen Dorfkirchen. Sie sind stille Zeugen einer jahrhundertelangen Siedlungsgeschichte und lohnen auch abseits der bekannten Küstenorte einen kurzen Abstecher.