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Os bei Sommersdorf
Oser (Wallberge) sind sind schmale, langgestreckte, kiesige Rücken, die beim Niedertauen der Gletscher entstehen.
Die bahndammähnlichen Oser können bei einer Breite von nur 30 bis 150 m viele Kilometer lang werden und legen so Zeugnis ab von den mächtigen Spalten, die das Inlandeis durchzogen haben. Die Spalten folgten der Eisbewegungsrichtung, sie wurden von Schmelzwasserströmen weiter ausgewaschen.
Der Os bei Sommersdorf – ein Zeuge der Eiszeit in Mecklenburg-Vorpommern
Der Os bei Sommersdorf zählt zu den bemerkenswerten geologischen Naturdenkmälern in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Os – auch Oser oder Wallberg genannt – ist ein schmaler, langgestreckter Rücken aus Kies und Sand, der beim Niedertauen von Gletschern während der letzten Eiszeit entstanden ist. Solche Geländeformen prägen bis heute die Landschaft zwischen Ostseeküste und Hinterland.
Entstehung und Aufbau eines Oser-Rückens
Die bahndammähnliche Form des Oser entsteht durch Schmelzwasserströme, die in Spalten tief im Inneren des Inlandeises flossen. Diese Spalten verliefen entlang der Eisbewegungsrichtung und wurden durch das strömende Schmelzwasser weiter ausgewaschen. Das mitgeführte Kies- und Sandmaterial lagerte sich in den Spalten ab – nach dem Abschmelzen des Eises blieben diese aufgeschütteten Rücken als markante Erhebungen in der Landschaft zurück. Mit einer Breite von lediglich 30 bis 150 Metern können Oser viele Kilometer lang werden.
Geologisches Erbe der Ostseeregion erleben
Eiszeitliche Formen wie der Os bei Sommersdorf sind typisch für die norddeutsche Tiefebene und finden sich in ähnlicher Weise auch auf Rügen, im Raum Greifswald oder zwischen Rostock und Stralsund. Sie machen die eiszeitliche Vergangenheit der gesamten Ostseeregion greifbar und bieten Naturinteressierten und Geologiebegeisterten einen lohnenden Einblick in die Entstehungsgeschichte dieser Landschaft.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Sommersdorf
Gutshaus Sommersdorf
● Sommersdorf
Das Gutshaus in Sommersdorf, ehemals Alt-Sommersdorf, liegt inmitten der reizvollen Wald-, Wiesen- und Seenlandschaft rund um den Kummerower See. Das Gut Sommersdorf befand sich im Eigentum der Familie von Maltzahn, die ihren Hauptsitz auf dem benachbarten Gut Kummerow hatten. Als letzter Besitzer wird die Familie Rewoldt genannt. Nachdem der Vorgängerbau im Jahr 1924 abbrannte, wurde das Gebäude in veränderter Form wieder neu aufgebaut. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Gutshaus als "Bauernhofschule für die Ausbildung von Jungbäuerinnen" genutzt. Nach 1945 bezogen vorerst Flüchtlinge das Gutshaus, auch später diente es Wohnzwecken. Im Jahre 2005 fanden am Gutshaus Bauarbeiten an der Außenfassade und am Dach statt. Heute befinden sich Wohnungen in dem Haus. Ein Wirtschaftsgebäude ist Sitz der Freiwilligen Feuerwehr Sommersdorf.
Kirche Sommersdorf
● Sommersdorf
Die Kirche ist im 17. Jahrhundert, wahrscheinlich anstelle eines früheren Gebäudes, aus Feldstein gemischt mit Backstein und einem östlichen Fachwerkgiebel auf annähernd quadratischem Grundriss errichtet worden. Der westliche Giebel wurde um 1900 erneuert. Die Kirche hat in den Langseiten je drei, in der Ostwand zwei relativ kleine segmentbogige Fenster.
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Alte Schule Barlin
● Dargun
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Alter Pfarrhof Rambow
● Rambow
Von einer Hängematte aus Goldparmänen, Cox Orange und Jonathan pflücken? Klingt paradiesisch und ist es auch, weil möglich im Rambower Pfarrgarten. Ins dazugehörige barocke Fachwerk-Pfarrhaus lädt Pastor i.R. Eckart Hübener Gäste zum Ferienwohnen.
BAHNHOF Dargun - CAFÉ || B&B || EVENTS
● Dargun
Dieses wunderschöne Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1907 wurde liebevoll renoviert und restauriert. Schon viele Jahre wird der Bahnhof als Pension & Café betrieben.