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Schloss und Schlosspark Stavenhagen

Schloss und Schlosspark Stavenhagen
📍

Schloss 1

17153 Stavenhagen

Schloss Stavenhagen in Mecklenburg-Vorpommern wurde 1740 im barocken Stil auf den Ruinen einer abgebrannten Burg erbaut. Es diente nie als geplanter Witwensitz, sondern wurde als Amtsgericht, Schule und später Verwaltungsgebäude genutzt. Heute beherbergt es das Standesamt und die Stadtverwaltung und liegt in einem restaurierten Schlosspark. Das heutige Gebäude steht auf den Fundamenten einer älteren Burganlage und war ursprünglich als Residenz für eine Herzogswitwe vorgesehen – ein Plan, der nie umgesetzt wurde. Stattdessen entwickelte sich das Schloss über die Jahrhunderte zu einem zentralen Verwaltungsort. Es diente als Amtssitz, später auch als Schule und Unterkunft für Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein markanter Treppenturm kam 1890 hinzu und prägt bis heute die Silhouette des Gebäudes. Nach der Wiedervereinigung wurde das Schloss aufwendig saniert und wird seitdem von der Stadt Stavenhagen genutzt. Es beherbergt heute die Stadtverwaltung und das Standesamt. Der angrenzende Schlosspark mit altem Baumbestand und restaurierter Mauer wurde zwischen 2001 und 2006 neu gestaltet und lädt Besucher zum Verweilen ein. Schloss Stavenhagen verbindet historische Substanz mit moderner Nutzung – ein lebendiger Ort mit Geschichte.

Schloss und Schlosspark Stavenhagen – barockes Erbe in Mecklenburg-Vorpommern

Das Schloss und der Schlosspark Stavenhagen gehören zu den bemerkenswerten historischen Anlagen im Inland Mecklenburg-Vorpommerns. Das heutige Barockgebäude wurde 1740 auf den Fundamenten einer abgebrannten Burg errichtet – ursprünglich als Witwensitz für eine Herzogswitwe geplant, jedoch nie in dieser Funktion genutzt. Stattdessen prägte eine wechselvolle Geschichte das Gebäude: Es diente als Amtsgericht, Schule und nach dem Zweiten Weltkrieg auch als Unterkunft für Flüchtlinge.

Markanter Treppenturm und aufwendige Sanierung nach der Wiedervereinigung

Ein charakteristischer Treppenturm, der 1890 hinzugefügt wurde, verleiht dem Schloss seine unverwechselbare Silhouette. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Gebäude aufwendig saniert und wird seitdem als Sitz der Stadtverwaltung und des Standesamts genutzt – ein lebendiger Ort, der Geschichte und Gegenwart verbindet.

Schlosspark Stavenhagen – Grüne Oase mit historischem Baumbestand

Der angrenzende Schlosspark lädt mit altem Baumbestand und einer restaurierten Mauer zum Verweilen ein. Zwischen 2001 und 2006 neu gestaltet, bietet er einen ruhigen Kontrast zu den lebhafteren Küstenzielen der Region wie Rostock, Stralsund oder dem Fischland-Darß-Zingst. Wer Mecklenburg-Vorpommern abseits der Ostseeküste kennenlernen möchte, findet in Stavenhagen ein authentisches Stück regionaler Geschichte.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Stavenhagen

Touristinformation Stavenhagen

Touristinformation Stavenhagen

📍 Stavenhagen

Stavenhagen wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts am Rande der Ritterburg Stove gegründet und heißt seit 1949 nach ihrem berühmten Sohn »Reuterstadt Stavenhagen« Sehenswert sind der historische Marktplatz mit dem Reuterdenkmal, das alte Schloss (heute Bürger- und Verwaltungszentrum) mit der gepflegten Parkanlage, die Stadtkirche und die »Reutergräber«. Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum ist eine Gedenk- und Forschungsstätte, zeigt in einer modernen literarischen Ausstellung »Fritz Reuter - Leben, Werk und Wirkung«, Entwicklung der niederdeutschen Sprache und Rezeption der Reuter-Werke bis heute. Öffnungszeiten der Touristinformation Montag - Freitag: 10:00 - 17:00 Uhr Samstag, Sonntag: 10:00 - 17:00 Uhr

Kirche Jürgenstorf

Kirche Jürgenstorf

📍 Stavenhagen

Die Jürgenstorfer Kirche ist von allen Straßen die in die Gemeinde führen gut zu sehen und nicht zu verkennen. Die gotische Kirche in Jürgenstorf wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Nach dem 30-jährigen Krieg blieb nur ein Teil des Turms erhalten. Um 1700 wurde die Kirche wieder aufgebaut und 2006 restauriert. Die Kirche ist ein rechteckiger Fachwerkbau mit Westturm und Pultdach. Im Kircheninnenraum befindet sich eine Vorhalle, welche die ehemalige Patronatsloge enthält. Heute wird dieser Teil als Winterkirche genutzt. Besonders beeindruckend ist der Altar und der Altaraufsatz, welche die Kreuzigung Jesu darstellt. Die beiden Flügel zeigen die Aposteln. Die für Mecklenburg eher ungewöhnliche Konstruktion des Altarschreines und der Kastenflügel lassen vermuten, dass er im Oberbruchgebiet (Frankfurt/Oder) entstanden ist. Linkerhand befindet sich die Kanzel aus dem frühen 18. Jahrhundert. An der Kanzel sind die vier Evangelisten verewigt. Im Glockenturm, welcher über einen separaten Aufgang zu erreichen ist, befinden sich zwei mittelalterliche Glocken. Auf dem Kirchgelände befindet sich auch der Friedhof der Gemeinde. Hier findet man die Ruhestätte des ehemaligen Gutsverwalters J.F. Schecker welcher dem Niederdeutschen Schriftsteller Fritz Reuter als Vorlage für seine bekannte Romanfigur "Unkel Bräsig" diente.  Führungen der Kirche Jürgenstorf sind nach vorheriger telefonischer Absprache möglich. Bitte melden Sie sich bei Heidelore Köhler unter 039955 20782 oder 0162 9894557.

Alte Synagoge Stavenhagen

Alte Synagoge Stavenhagen

📍 Stavenhagen

Die Synagoge wurde vermutlich im 18. Jahrhundert erbaut und bis 1938 von der jüdischen Gemeinde der Stadt Stavenhagen genutzt. Das Vorderhaus diente als Wohnhaus für den gemeindeeigenen Rabbi. Der Fachwerkbau beinhaltet einen groß en Betsaal und eine Eingangshalle, von der aus eine Treppe zur Frauenempore führt. Die Synagoge wurde im Hinterhof des Gemeindehauses, also versteckt errichtet, um sich vor den damals feindseligen Blicken der christliche Dorfgemeinde zu schützen. Erst mit ihrer vollständigen Emanzipation bauten die Juden eine repräsentative, im Straß enbild wahrnehmbare Synagoge. Besonders ist sie vor allem, weil sie eine der wenigen Synagogen ist, die die Reichsprogromnacht am 09.11.1938 überstanden hat. Danach musste sie zwangsverkauft werden und wurde bis in die 1980er Jahre als Tischlerei genutzt. 2011 wurde der Verein "Alte Synagoge Stavenhagen" gegründet, welcher die Sanierung des historischen, bereits Denkmalstatus erreichten Gebäudes als Ziel hat. Vorherige Bemühungen um eine Sanierung waren an finanziellen Gründen gescheitert.   An einer Besichtigung der Synagoge Interessierte wenden sich bitte per Mail oder telefonisch an Klaus Salewski: Sali-45@web.de oder 0152 27779181