Immobilienmarkt Usedom
Median Kaufpreis 3.984 €/m² · 8.750 Angebote
Leuchtturm in Świnoujście
Das zu den höchsten Leuchttürmen Polens zählende Bauwerk wurde 1857 fertiggestellt.
300 Treppenstufen führen hinauf zur Spitze des 69 m hohen Backsteinturms. Der Leuchtturm wurde 1857 erbaut. Der Bau des Leuchtturms begann 1854 und dauerte drei Jahre. Am 1. Dezember 1857 erstrahlte der Leuchtturm zum ersten Mal. Das Objekt besteht aus Verblendziegeln und ist 69 Meter hoch. Über 300 Stufen führen zur Spitze des Leuchtturms. Er ist einer der höchsten Leuchttürme in Polen und auch an der gesamten Ostseeküste. Der Turm überblickt den Hafen, die bewaldete Küste von Międzyzdroje und die Kurorte auf der Insel Uznam. Die Laterne leuchtet mit einer Reichweite von 46 km. Seit 1958 sendet der Leuchtturm auch ein Funksignal im Mors-Alphabet. Derzeit strahlt der Leuchtturm auch rotes Licht aus. Derzeit steht der Leuchtturm unter der Aufsicht des Schifffahrtsamts in Szczecin. In den Jahren 1998-2000 wurde der Leuchtturm gründlich renoviert. Die Anlage wurde erst im Jahr 2000 für Touristen zugänglich gemacht. Neben dem Leuchtturm befindet sich das Leuchtturm- und Seerettungsmuseum. Das Museum wurde in Gebäuden eingerichtet, die zuvor von Leuchtturmwärtern bewohnt wurden. Im Museum sind u.a. Navigationsgeräte ausgestellt. Einige der Exponate des Museums sind im Freien ausgestellt, z.B. alte Boote und Anker.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Świnoujście
Fort Gerhard in Świnoujście
● Świnoujście
Fort Gerhard ist eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Świnoujście. Das Objekt entstand Mitte des 19. Jh.s., um den Hafeneingang zu schützen. Geplant hat es Gerhard Cornelius, nach dessen Namen das Objekt bis heute benannt ist. Das Fort Gerhards ist nur ein Teil der Festung Swinemünde. Neben dem Leuchtturm ist er eines der wichtigsten Geschichtsdenkmäler von Świnoujście. Es war auch die wichtigste Einrichtung zur Bewachung der Hafeneinfahrt von Swinemünde. Es ist eine gut erhaltene Festung, in den Jahren 1848-1859 erbaut. Die Idee des Baus gab der im 18. Jahrhundert berühmte Architekt Gerhard Cornelius van Wallrave, der auch seinen Plan erstellte. Er war unter anderem auch Autor des Projekts zum Ausbau der Festung in Kłodzko (Glatz). Ihm zu Ehren wurde das östliche Fort auch“Fort Gerhards“ genannt. Das Fort hat die Form einer ovalen zweistöckigen Schanze. Sie hatte ursprünglich zwei Flügel und eine Zugbrücke, die über dem Wassergraben zum Haupteingang führte, einen Innenhof und drei Türme. Wegen der Lage war der Hafen direkten, regelmäßigen Angriffen des Feindes ausgesetzt. Die Festung wurde deswegen ständig erweitert. Im Jahr 1881 wurden zwei Kaponniere hinzugefügt, d.h. quer im Graben angeordnete Erdbauten, die zum Schießen und zur Verteidigung des Zugangs zur Festung dienten. Am südlichen und nördlichen Ende des Forts wurden zwei Bunker errichtet, die durch einen unterirdischen Tunnel mit dem Innenhof des Forts verbunden waren. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde eine Schmalspurbahn an die Festung geführt und Telegrafenverbindung installiert Nach dem Krieg wurde die Festung der Stadt übergeben. Dort richtete man zunächst Lager ein. Später wurde das Objekt verlassen. Im Jahr 2001 hat sich viel verändert. Die Festung wurde von einer Gruppe von Enthusiasten gepachtet, die einige Monate später ihre Türen für Besucher öffnete. Es entstand einer der interessantesten Orte lebendigen Geschichtsunterrichts. Besucher des Forts lernen die Geschichte unter wachsamen Augen eines „preußischen Soldaten“ kennen, der ihnen das Objekt zeigt und sie bei Bedarf auch „drillt“. 2001 wurde in der Festung das Küstenverteidigungsmuseum eingerichtet. Es ist die größte private Einrichtung dieser Art in Polen und umfasst über 2000 Exponate zur Entwicklung der Festung Swinemünde in den letzten 300 Jahren. In der Festung können wir sehen: eine der am besten erhaltenen Artilleriebänke Europas - eine Reihe von Stellungen aus Stein und Ziegeln für Küstengeschütze der Kaliber 150 und 210 mm mit erhaltenen Artefakten verschiedener Geschützhalterungen; einen kleinen Hof mit Kasematten unter der Artilleriegalerie; Munitions- und Pulvermagazine im Westflügel des Forts; zwei Artilleriestationen und ehemalige Feuerstellungen für Feldgeschütze auf dem südlichen Wall des Forts oberhalb der südlichen Kaponniere; auf dem Drillplatz den Wrack des Transporters SDKFZ 7/2, der 2006 bei Dziwnów aus dem Meer geborgen wurde. Die Besichtigung der Festung dauert etwa 75 Minuten, zusätzlicher Zeitaufwand für den Museumsbesuch ist hinzuzurechnen. Auf Liebhaber des Militärs und der Geschichte warten in Świnoujście noch andere ähnliche Attraktionen. Drei der vier im 19. Jahrhundert erbauten Forts sind bis heute erhalten geblieben. Alle sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Fort Engelsburg
● Świnoujście
Das Fort entstand in den 1850er Jahren und diente ursprünglich als Artilleriebeobachtungspunkt der Festung Świnoujście. Von außen erinnert es an die Engelsburg in Rom, auf die sein Name anspielt. Gegenwärtig beherbergt es eine Museumsausstellung und es finden hier Kulturereignisse statt. Das Fort Engels wurde in den Jahren 1854-1858 unter der Herrschaft des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. als Artillerie- und Beobachtungspunkt der Festung Swinemünde erbaut. Damals war das Erdgeschoss von Infanterie mit Handfeuerwaffen besetzt, zwei Obergeschosse dienten leichter Feldartillerie. Kanonen und Munition wurden an Seilen durch ovale Löcher in den Decken nach oben transportiert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Fort umgebaut und mit allen verfügbaren Technologien (Elektrizität, Zentralheizung, Funk, Telegraf) ausgestattet und diente als Luftbeobachtungsposten der deutschen Wehrmacht. Nach dem Krieg wurde das Objekt von den Russen übernommen. Derzeit wird es renoviert und funktioniert nicht nur als Museum, sondern dient der Stadt Świnoujście auch als kulturelle Einrichtung. In der Festung finden Musik- und Poesiekonzerte statt, aber auch Aufführungen traditioneller mittelalterlicher Ritterkämpfe. Auf dem Schießsand kann man Bogenschießen, Werfen mit der Schleuder oder Luftgewehrschießen üben. Im Fort gibt es auch eine ungewöhnliche Wikingerhalle, wo man Schaustücke in die Hände nehmen und sie sogar anprobieren kann, sowie sie für Fotos verwenden kann. Die Form des Forts (auf einem regelmäßigen fünfeckigen Grundriss gebaut) ähnelt der Engelsburg in Rom, daher der Name. Dauerausstellungen: - Ausstellung von Navigationsgeräten - Porzellanausstellung - Bernsteinschmuckausstellung - Glaskunstausstellung - Ausstellungen von Gemälden und Skulpturen verschiedener Autoren
Promenade von Świnoujście
● Świnoujście
Die Promenade befindet sich im nördlichen Teil von Świnoujście. Die Promenade ist ein Vorkriegszeitboulevard, der den Strand vom Kurstadtteil trennte. Zurzeit befindet sie sich schon etwas weiter auf dem Festland. In der heutigen Zeit verbindet sie den Nachmittagscafelärm mit dem Nachtleben. An der Promenade gibt es: zahlreiche Restaurants Biergärten Eisdielen Konditoreien das Ozeanarium In der Sommersaison finden viele Veranstaltungen statt. Entlang der Promenade gibt es viele gepflegte und sehenswürdige Gebäude im Jugenstil zu sehen, aber auch Bänke und ein Fahrradweg sind dort zu finden. Von der Promenade aus kann man direkt den Strand erreichen. Auf der ganzen Länge der Promenade wurde auch das Internet WI-FI kostenlos zugänglich gemacht.
Unterkünfte auf Usedom
Ferienwohnungen, Hotels und mehr in der Region
A-ROSA Strandidyll Heringsdorf
● Seebad Heringsdorf
Inmitten eines wunderschönen Parks empfängt Sie das 4-Sterne Superior A-ROSA Strandidyll in Heringsdorf mit mediterranem Flair und einer herzlichen Gastfreundschaft. Nur durch die Promenade vom 42 km langen Sandstrand der Insel Usedom getrennt, liegt das Hotel wenige Meter von der Heringsdorfer Seebrücke entfernt.
Alte Schule Rieth
● Rieth
Die Alte Schule Rieth ist ein Gäste- und Gruppenhaus mit Stil und Charme. Aus den Räumen des historischen Gebäudes sind in jahrelanger Arbeit sehr hübsche Gästezimmer verschiedenster Größe entstanden. Es ist ein Zeltplatz und Heubodenschlafplätze vorhanden. Frühstück ist möglich.
Aparthotel Seeschlößchen
● Zinnowitz
Direkt an der Strandpromade von Zinnowitz gelegene Villa. Ideal zum Ausspannen und erholen.