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Fort Engelsburg

Fort Engelsburg
📍

Jachtowa 158

72-600 Świnoujście

Das Fort entstand in den 1850er Jahren und diente ursprünglich als Artilleriebeobachtungspunkt der Festung Świnoujście. Von außen erinnert es an die Engelsburg in Rom, auf die sein Name anspielt. Gegenwärtig beherbergt es eine Museumsausstellung und es finden hier Kulturereignisse statt. Das Fort Engels wurde in den Jahren 1854-1858 unter der Herrschaft des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. als Artillerie- und Beobachtungspunkt der Festung Swinemünde erbaut. Damals war das Erdgeschoss von Infanterie mit Handfeuerwaffen besetzt, zwei Obergeschosse dienten leichter Feldartillerie. Kanonen und Munition wurden an Seilen durch ovale Löcher in den Decken nach oben transportiert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Fort umgebaut und mit allen verfügbaren Technologien (Elektrizität, Zentralheizung, Funk, Telegraf) ausgestattet und diente als Luftbeobachtungsposten der deutschen Wehrmacht. Nach dem Krieg wurde das Objekt von den Russen übernommen. Derzeit wird es renoviert und funktioniert nicht nur als Museum, sondern dient der Stadt Świnoujście auch als kulturelle Einrichtung. In der Festung finden Musik- und Poesiekonzerte statt, aber auch Aufführungen traditioneller mittelalterlicher Ritterkämpfe. Auf dem Schießsand kann man Bogenschießen, Werfen mit der Schleuder oder Luftgewehrschießen üben. Im Fort gibt es auch eine ungewöhnliche Wikingerhalle, wo man Schaustücke in die Hände nehmen und sie sogar anprobieren kann, sowie sie für Fotos verwenden kann. Die Form des Forts (auf einem regelmäßigen fünfeckigen Grundriss gebaut) ähnelt der Engelsburg in Rom, daher der Name. Dauerausstellungen: - Ausstellung von Navigationsgeräten - Porzellanausstellung - Bernsteinschmuckausstellung - Glaskunstausstellung - Ausstellungen von Gemälden und Skulpturen verschiedener Autoren

Weitere Sehenswürdigkeiten in Świnoujście

Fort Gerhard in Świnoujście

Fort Gerhard in Świnoujście

📍 Świnoujście

Fort Gerhard ist eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Świnoujście. Das Objekt entstand Mitte des 19. Jh.s., um den Hafeneingang zu schützen. Geplant hat es Gerhard Cornelius, nach dessen Namen das Objekt bis heute benannt ist. Das Fort Gerhards ist nur ein Teil der Festung Swinemünde. Neben dem Leuchtturm ist er eines der wichtigsten Geschichtsdenkmäler von Świnoujście. Es war auch die wichtigste Einrichtung zur Bewachung der Hafeneinfahrt von Swinemünde. Es ist eine gut erhaltene Festung, in den Jahren 1848-1859 erbaut. Die Idee des Baus gab der im 18. Jahrhundert berühmte Architekt Gerhard Cornelius van Wallrave, der auch seinen Plan erstellte. Er war unter anderem auch Autor des Projekts zum Ausbau der Festung in Kłodzko (Glatz). Ihm zu Ehren wurde das östliche Fort auch“Fort Gerhards“ genannt. Das Fort hat die Form einer ovalen zweistöckigen Schanze. Sie hatte ursprünglich zwei Flügel und eine Zugbrücke, die über dem Wassergraben zum Haupteingang führte, einen Innenhof und drei Türme. Wegen der Lage war der Hafen direkten, regelmäßigen Angriffen des Feindes ausgesetzt. Die Festung wurde deswegen ständig erweitert. Im Jahr 1881 wurden zwei Kaponniere hinzugefügt, d.h. quer im Graben angeordnete Erdbauten, die zum Schießen und zur Verteidigung des Zugangs zur Festung dienten. Am südlichen und nördlichen Ende des Forts wurden zwei Bunker errichtet, die durch einen unterirdischen Tunnel mit dem Innenhof des Forts verbunden waren. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde eine Schmalspurbahn an die Festung geführt und Telegrafenverbindung installiert Nach dem Krieg wurde die Festung der Stadt übergeben. Dort richtete man zunächst Lager ein. Später wurde das Objekt verlassen. Im Jahr 2001 hat sich viel verändert. Die Festung wurde von einer Gruppe von Enthusiasten gepachtet, die einige Monate später ihre Türen für Besucher öffnete. Es entstand einer der interessantesten Orte lebendigen Geschichtsunterrichts. Besucher des Forts lernen die Geschichte unter wachsamen Augen eines „preußischen Soldaten“ kennen, der ihnen das Objekt zeigt und sie bei Bedarf auch „drillt“. 2001 wurde in der Festung das Küstenverteidigungsmuseum eingerichtet. Es ist die größte private Einrichtung dieser Art in Polen und umfasst über 2000 Exponate zur Entwicklung der Festung Swinemünde in den letzten 300 Jahren. In der Festung können wir sehen: eine der am besten erhaltenen Artilleriebänke Europas - eine Reihe von Stellungen aus Stein und Ziegeln für Küstengeschütze der Kaliber 150 und 210 mm mit erhaltenen Artefakten verschiedener Geschützhalterungen; einen kleinen Hof mit Kasematten unter der Artilleriegalerie; Munitions- und Pulvermagazine im Westflügel des Forts; zwei Artilleriestationen und ehemalige Feuerstellungen für Feldgeschütze auf dem südlichen Wall des Forts oberhalb der südlichen Kaponniere; auf dem Drillplatz den Wrack des Transporters SDKFZ 7/2, der 2006 bei Dziwnów aus dem Meer geborgen wurde. Die Besichtigung der Festung dauert etwa 75 Minuten, zusätzlicher Zeitaufwand für den Museumsbesuch ist hinzuzurechnen. Auf Liebhaber des Militärs und der Geschichte warten in Świnoujście noch andere ähnliche Attraktionen. Drei der vier im 19. Jahrhundert erbauten Forts sind bis heute erhalten geblieben. Alle sind für die Öffentlichkeit zugänglich.