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Dauerausstellung über den Lyriker Karl Gottlieb Lappe

Wusterhusen · Greifswald & Umgebung · 54.1131° N, 13.6189° E
Dauerausstellung über den Lyriker Karl Gottlieb Lappe

Karl Gottlieb Lappe - ein fast vergessener Dichter (1773-1843).

Eine ständige Ausstellung in Wusterhusen in der Nähe des Seebades Lubmin, befindet sich im Pfarrhaus der Johanneskirche Wusterhusen. Hier wird das Leben und Werk des Dichters Karl Lappe dokumentiert, und Lesungen bringen die Werke des Dichters näher. Karl Gottlieb Lappe wurde am 23. April 1773 in Wusterhusen als Sohn des Pfarrers geboren. Zur Vorbereitung auf ein Studium besuchte er die Stadtschule zu Wolgast, deren Rektor kein Geringerer als Ludwig Gotthard Kosegarten (1758-1818) war. Kosegarten, Lehrer, Pfarrer, Geschichtsprofessor und Dichter, erkannte und förderte die Talente seiner Schüler, zu denen neben Karl Gottlieb Lappe auch Philipp Otto Runge (1777-1810), der bedeutende Maler der Romantik gehörte. An der Greifswalder Universität, wo Lappe Theologie, Philologie und Philosophie studierte, schloss er Freundschaft mit Ernst Moritz Arndt (1769-1860), die auch über die Studienjahre hinaus Bestand hatte. Im Jahre 1798 trat Lappe die Nachfolge Ernst Moritz Arndts als Hauslehrer bei Kosegarten in Altenkirchen auf Rügen an. Von 1801 bis 1817 war Lappe Lehrer am Stralsunder Gymnasium. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich schließlich ins idyllisch gelegene Pütte, bei Stralsund zurück. Am 28. Oktober starb Lappe in Stralsund. Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr Bei vorheriger Anmeldung mit Führung nach Absprache Pfr. K. Krüger: 038354 22234 Route der Norddeutschen Romantik: Pfarrhaus Wusterhusen - Romantische Dichtung In Lappes umfangreichem Werk spiegeln sich alltägliche und politische Ereignisse ebenso wieder, wie seine tiefe Liebe zur pommerschen Heimat. In der Karl-Lappe-Ausstellung im Pfarrhaus zeigt eine Karte welche Orte er besuchte und diese auch in seinen Gedichten beschrieb. Einige seiner Gedichte wurden von Ludwig van Beethoven (1770-1828), Franz Schubert (1797-1828) und Robert Schumann (1810-1856) vertont.

Dauerausstellung über den Lyriker Karl Gottlieb Lappe in Wusterhusen

Im Pfarrhaus der Johanneskirche in Wusterhusen, nahe dem Seebad Lubmin an der vorpommerschen Ostseeküste, widmet sich eine Dauerausstellung dem fast vergessenen Dichter Karl Gottlieb Lappe (1773–1843). Lappe wurde hier in Wusterhusen als Sohn eines Pfarrers geboren und gehört zu den bedeutenden Stimmen der Norddeutschen Romantik. Die Ausstellung dokumentiert sein Leben und Werk und bringt seine Gedichte durch Lesungen lebendig näher.

Dichter der Ostseeregion – Freundschaft mit Arndt und Schüler Kosegartens

Lappe wuchs in einer kulturell reichen Umgebung auf. In Wolgast besuchte er die Stadtschule, deren Rektor Ludwig Gotthard Kosegarten war – Lehrer, Pfarrer und Dichter, der auch den Maler Philipp Otto Runge förderte. An der Universität Greifswald, im Herzen der vorpommerschen Ostseeregion, studierte Lappe Theologie, Philologie und Philosophie und schloss dort eine lebenslange Freundschaft mit Ernst Moritz Arndt. Später lehrte er am Gymnasium in Stralsund und lebte zeitweise im nahegelegenen Pütte.

Gedichte vertont von Beethoven, Schubert und Schumann

In Lappes umfangreichem lyrischen Werk spiegeln sich politische Ereignisse und seine tiefe Verbundenheit mit der pommerschen Heimat wider. Eine Karte in der Ausstellung zeigt, welche Orte er bereiste und in seinen Gedichten festhielt. Bemerkenswert: Einige seiner Texte wurden von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Robert Schumann vertont. Die Ausstellung ist Teil der Route der Norddeutschen Romantik und damit eingebettet in ein kulturelles Netzwerk, das Orte wie Rügen, Greifswald und Stralsund verbindet.