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Johanniskirche Wusterhusen

Wusterhusen · Greifswald & Umgebung · 54.1120° N, 13.6182° E
Johanniskirche Wusterhusen

Die Johanniskirche Wusterhusen in Vorpommern stammt ursprünglich aus dem 13.

Jahrhundert. Der Vater des Heimatdichters Karl-Gottlieb Lappe war hier Pfarrer. Eine Ausstellung zu Lappe gibt es im Pfarrhaus gegenüber der Kirche. Caspar David Friedrich vermerkte den Ort Wusterhusen aus seiner Zeichnung "Blick von der Südküste Rügens" Hier ist die Spitze des Kirchturms zu sehen. Die Kirche in Wusterhusen wurde im 13. Jahrhundert erbaut und zu Beginn des 15. Jahrhunderts zu einer dreischiffigen Halle mit Westturm erweitert. Sehenswert im Inneren der Kirche sind der Taufstein (13. Jahrhundert), der Marienaltar (15. Jahrhundert) und die mittelalterlichen Malereien. Eine Besichtigung ist von Mai-September dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und auf Anfrage im Pfarramt möglich. Sehenswert ist das prachtvolle Sternengewölbe und bei Restaurierungen freigelegte Malereien.

Johanniskirche Wusterhusen – eine der ältesten Kirchen Vorpommerns

Die Johanniskirche in Wusterhusen gehört zu den bemerkenswerten mittelalterlichen Sakralbauten in der Region zwischen Greifswald und der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaut, wurde die Kirche zu Beginn des 15. Jahrhunderts zu einer dreischiffigen Hallenkirche mit Westturm erweitert. Das eindrucksvolle Sternengewölbe und die bei Restaurierungen freigelegten mittelalterlichen Malereien machen das Innere der Kirche zu einem stillen, beeindruckenden Ort.

Taufstein, Marienaltar und mittelalterliche Malereien

Im Inneren der Johanniskirche Wusterhusen sind mehrere historische Ausstattungsstücke erhalten geblieben: der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, ein Marienaltar aus dem 15. Jahrhundert sowie die freigelegten Wandmalereien aus dem Mittelalter. Zusammen vermitteln sie ein anschauliches Bild der religiösen Kunst und Architektur Vorpommerns über mehrere Jahrhunderte hinweg.

Karl-Gottlieb Lappe und Caspar David Friedrich – Wusterhusen mit Kulturgeschichte

Wusterhusen hat auch literarische und kunsthistorische Bedeutung. Der Vater des Heimatdichters Karl-Gottlieb Lappe war Pfarrer an dieser Kirche; eine Ausstellung zu seinem Leben und Werk ist im gegenüberliegenden Pfarrhaus zu finden. Zudem verewigt eine Zeichnung Caspar David Friedrichs mit dem Titel „Blick von der Südküste Rügens" den markanten Kirchturm von Wusterhusen – ein stiller Beleg dafür, wie prägend diese Landschaft für die Romantik war.

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Dauerausstellung über den Lyriker Karl Gottlieb Lappe

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Wusterhusen

Karl Gottlieb Lappe - ein fast vergessener Dichter (1773-1843). Eine ständige Ausstellung in Wusterhusen in der Nähe des Seebades Lubmin, befindet sich im Pfarrhaus der Johanneskirche Wusterhusen. Hier wird das Leben und Werk des Dichters Karl Lappe dokumentiert, und Lesungen bringen die Werke des Dichters näher. Karl Gottlieb Lappe wurde am 23. April 1773 in Wusterhusen als Sohn des Pfarrers geboren. Zur Vorbereitung auf ein Studium besuchte er die Stadtschule zu Wolgast, deren Rektor kein Geringerer als Ludwig Gotthard Kosegarten (1758-1818) war. Kosegarten, Lehrer, Pfarrer, Geschichtsprofessor und Dichter, erkannte und förderte die Talente seiner Schüler, zu denen neben Karl Gottlieb Lappe auch Philipp Otto Runge (1777-1810), der bedeutende Maler der Romantik gehörte. An der Greifswalder Universität, wo Lappe Theologie, Philologie und Philosophie studierte, schloss er Freundschaft mit Ernst Moritz Arndt (1769-1860), die auch über die Studienjahre hinaus Bestand hatte. Im Jahre 1798 trat Lappe die Nachfolge Ernst Moritz Arndts als Hauslehrer bei Kosegarten in Altenkirchen auf Rügen an. Von 1801 bis 1817 war Lappe Lehrer am Stralsunder Gymnasium. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich schließlich ins idyllisch gelegene Pütte, bei Stralsund zurück. Am 28. Oktober starb Lappe in Stralsund. Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr Bei vorheriger Anmeldung mit Führung nach Absprache Pfr. K. Krüger: 038354 22234 Route der Norddeutschen Romantik: Pfarrhaus Wusterhusen - Romantische Dichtung In Lappes umfangreichem Werk spiegeln sich alltägliche und politische Ereignisse ebenso wieder, wie seine tiefe Liebe zur pommerschen Heimat. In der Karl-Lappe-Ausstellung im Pfarrhaus zeigt eine Karte welche Orte er besuchte und diese auch in seinen Gedichten beschrieb. Einige seiner Gedichte wurden von Ludwig van Beethoven (1770-1828), Franz Schubert (1797-1828) und Robert Schumann (1810-1856) vertont.