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Karte ↗Ministerhotel / Münze
● Schwerin
Das ehemalige Ministerhotel in der Münzstraße, ursprünglich als Münzprägestätte erbaut, wurde 1828/29 von Ludwig August Bartning klassizistisch umgestaltet. 1855 diente es als Wohn- und Amtssitz mecklenburgischer Staatsminister. Heute gehört das repräsentative Gebäude mit rustizierter Fassade der Nordkirche. Einer der repräsentativsten Bauten in der geschlossenen Häuserzeile an der Ostseite der Münzstraße ist die ehemalige Münzprägestätte das spätere Ministerhotel. Seine repräsentative klassizistische Form erhielt das Gebäude erst durch die von Landbaumeister Ludwig August Bartning vorgenommene Umgestaltung in den Jahren 1828/29. Unter Leitung von Baumeister Hermann Willebrand 1855 zum Amts- und Wohnsitz der jeweiligen mecklenburgischen Staatsminister ausgebaut, wurde es später daher auch „Ministerhotel“ bezeichnet. Trotz dieser hochrangigen Bedeutung und Funktion fügt sich das Gebäude durch die wohlproportionierte Fassadengliederung harmonische in die relativ kleinteilige Bebauung der Umgebung ein. Heute befindet sich das Gebäude mit seinem repräsentativen Saal im Besitz der Nordkirche. Damals 1778 wurde das als Wohnhaus errichtete repräsentative Gebäude im Autrag Herzog Friedrichs zur offiziellen Münzprägestätte Mecklenburg-Schwerin umgebaut. Zwischen 1828 bis 1829 gab Ludwig August Bartning, großherzoglicher Baumeister unter Großherzog Friedrich Franz, der Münzanstalt den gestiegenen technischen Bedürfnissen entsprechend, ihr heutiges Gesicht. Nach Einstellung der Münzprägung 1850, ließ Großherzog Friedrich Franz II. das Palais von 1855 bis 1858 durch Hermann Willebrand zur Wohnung der jeweiligen Staatsminister umbauen. Auch der Oberkirchenrat erhielt Räume im Ministerpalais in der Münzstraße. Stil Das siebenachsige, zweigeschossige Palais mit den seitlich anschließenden dreigeschossigen Eingangstürmen erhielt seine im Sockelbereich rustizierte Fassade bereits im Umbau des frühen 19. Jahrhundert.
Ministerpalais
● Schwerin
An der Königsstraße, heute Puschkinstraße liegt gegenüber dem Palais Brandenstein, das repräsentative, ehemalige großherzogliche Ministerpalais, dessen Rückseite sich auf einen weitgehend erhaltene Hof öffnet. An der Königsstraße, heute Puschkinstraße liegt gegenüber dem Palais Brandenstein, das repräsentative, ehemalige großherzogliche Ministerpalais, dessen Rückseite sich auf einen weitgehend erhaltene Hof öffnet. Der Glaser Schwede errichtete das Haus 1873. Seit 1783/85 war Graf Bernhard Friedrich von Bassewitz Eigentümer des als „Haus mit dazugehörigem Flügel, Holz- und Pferdestall mit Wagenschauer“ beschriebenen Anwesens. Durch Zukauf von zwei angrenzenden Grundstücken erfolgte die Erweiterung zu einem repräsentativen Wohnhaus. Dessen Eleganz bestimmt die Wirkung des heutigen Palais. Seit etwa 1820 befindet sich das Anwesen in großherzoglichem Eigentum. Nach grundlegendem Umbau und Anlage eines großem Saales zur Hofseite gelegen, war es als Dienstwohnung des Kammerpräsidenten ausgewiesen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wohnten hier verschiedene Minister der Regierung. 1896 erfolgte die grundlegende Modernisierung des repräsentativen Anwesens zum Palais für den „Geheimen Rat“, den Ministerpräsidenten des Landes. Zum Stil Das neunachsige, zweigeschossige Fachwerkpalais verfügt in seiner Dachzone über zwei repräsentative, doppelachsige Mansard-Aufbauten. Im Fachwerk der Fassade ist die Struktur der Einzelhäuser bis heute ablesbar. Der erhaltene geschlossene Hof der Anlage unterstreicht die Repräsentationscharakter eines städtischen Adelshofes und späteren großherzoglichen Ministerpräsidenten Palais.
Modehaus Kressmann
● Schwerin
Im prachtvollen Jugendstilhaus mitten in der Altstadt verbindet das Modehaus Kressmann moderne Markenmode mit gelebter Familientradition. Auf drei Etagen erwarten Sie hochwertige Kollektionen, individuelle Beratung und ein stilvolles Ambiente. Das Café Honig rundet das Erlebnis mit regionalem Frühstück, Kuchen und Mittagsgerichten genussvoll ab – ein besonderer Treffpunkt für Gäste und Einheimische. Mitten in der historischen Altstadt von Schwerin erwartet Sie das Modehaus Kressmann – ein echtes Highlight für alle, die beim Shoppen Wert auf Stil, Qualität und Atmosphäre legen. In dem prachtvollen Jugendstil-Gebäude treffen über 135 Jahre gelebte Familientradition auf moderne Markenmode für Damen und Herren. Auf drei Etagen entdecken Besucher aktuelle Trends, hochwertige Kollektionen und persönliche Beratung mit viel Gespür für individuellen Stil. Ein besonderer Tipp: das hauseigene Café Honig. Hier genießen Sie feinen Kaffee, hausgemachten Kuchen, ein regionales Frühstück oder einen leichten Mittagstisch – ideal für eine genussvolle Pause beim Stadtbummel. Das stilvolle Ambiente macht das Café zu einem beliebten Treffpunkt bei Einheimischen und Gästen. Ob als Modehaus mit Charme, als Café mit regionalem Flair oder einfach als Ort zum Ankommen und Wohlfühlen – Kressmann verbindet Mode, Genuss und Gastlichkeit auf einzigartige Weise. Ein Muss für Ihren Besuch in Schwerin.
Museum Schleifmühle Schwerin
● Schwerin
Die Mühle mit ihrem idyllischen Garten liegt am Rande des Schlossparkes und ist in Funktion. Von prunkvollen Fußböden bis zum feinen Gehstockknauf wurden in der Schleifmühle Schwerin Kunstwerke aus Stein und Edelsteinen für den Herzogshof hergestellt. Besucher können sich über die Steinschneide- und Steinschleiferei informieren und dem Leben der Arbeiter und Schleifmüller auf den Grund gehen. Das Museum ist ganzjährig geöffnet. Ausstellung - Vom Stein zum Schloss Die Ausstellung in der Schleifmühle berichtet von der Entstehung des Ortes als Teil des Residenzensembles und über den Alltag der Steinschleifer. Seit über dreihundert Jahren dreht sich das Rad der Wassermühle am Auslauf des Faulen Sees. Von 1749 bis 1857 schnitten, schliffen und polierten hier geschickte Hände Steine für die Fürsten Mecklenburg-Schwerins. Es wurden dekorative Steinplatten, Sarkophage, Denkmalsockel und Kamineinfassungen aus tonnenschweren Granitfindlingen hergestellt. Größtenteils in Handarbeit entstanden aus Edelsteinen und heimischen Mineralien kleine Schmuckgegenstände. Heute ist die historische Wassermühle mit unterschlächtigem Wasserrad ein Museum mit funktionstüchtiger Schauanlage zur Bearbeitung großer Natursteine. Öffnungszeiten Montag- Freitag 09.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr An Wochenenden und Feiertagen 10.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr Schulklassen und Gruppen, bitte mit Voranmeldung unter 0385 / 562751 Eintrittspreise Erwachsene - 4€ Ermäßigt - 3 € Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) - 10 € Gruppen ( ab 10 Personen) - 3 € pro Person Gruppenführung (bis 25 Personen) 40 € zzgl. Eintritt Bestandteil des Residenzensembles Schwerin Mit Aufnahme der Schleifmühle in den Kernbereich des Mecklenburg-Schweriner Residenzensembles ist sie Bestandteil des Antrages des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe. Heiratsort Schleifmühle Die Schleifmühle ist ein Außenstandort des Schweriner Standesamtes und kann für Hochzeiten genutzt werden. Trägerverein Der Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e.V. ist Trägerverein des Museums.
Neue Artilleriekaserne
● Schwerin
Der Neubau der Neuen Artilleriekaserne in Schwerin, errichtet zwischen 1898 und 1900, bildet das zentrale Element des erweiterten Kasernenareals am Ostdorfer Berg. Das Offizierskasino, direkt gegenüber dem Residenzschloss gelegen, zeichnet sich durch seine prägnante Architektur aus, die Elemente des 16. Jahrhunderts mit regionalen Bezügen vereint. Heute werden die sanierten Gebäude als Teil der Landesbibliothek und für Verwaltungszwecke genutzt. Schon 1858 gab es ein erstes Kasernenareal am Ostorfer Berg. Die Neue Artilleriekaserne sollte 1900 diesen Komplex erweitern. Das Offizierskasino markiert die repräsentative Mitte, unmittelbar gegenüber dem Schloss- und Regierungssitz des Großherzogs gelegen. Umgeben wird das Ganze von einer schmiedeeisernen Tor- und Zaunanlage, teilweise mit floralen Elementen – mehr malerisch als militärisch. Von 1897 bis 1900 übernahm Baurat Oscar Wutsdorff aus dem Preußischen Kriegsministerium die Planung und Beaufsichtigung der Baumaßnahme. Dadurch entstanden das „Großherzoglich Mecklenburgische Feldartillerie-Regiment Nr. 60“, die IV. Abteilung des Holsteinischen Feldartillerie-Regiments Nr. 24 sowie weitere Regimentsgebäude in Schwerin. Die festliche Einweihung fand am 3. April 1900 in der neuen Offiziersmesse statt. Vom Belvedere des Turmes bot sich den Offizieren und ihren Gästen ein herrlicher Rundumblick auf den Kasernenstandort. Zum Stil Der Baukomplex der Neuen Artilleriekaserne umfasst das langgestreckte Quartiershaus und das Unteroffizier-Wohnhaus. Die drei- und dreieinhalbgeschossigen Gebäude sind verputzt und zeichnen sich durch prägnante Backsteingliederungen aus. Die rund- und stichbogigen Fenster sowie abgestuften Giebel mit charakteristischem Terrakottaschmuck verweisen auf die Bauten des 16. Jahrhunderts im nahegelegenen Schloss. Der mittlere Vorsprung des Quartierhauses mit der Reiterdarstellung aus dem Schweriner Stadtwappen vermittelt den regionalen hoheitlichen Bezug. Dagegen verweisen die eingestellten kleinen Rundpfeiler und die gekuppelten Rundbogenfenster auf die Hochromantik der Kaiserdome. Die Verbindung dieser verschiedenen Elemente war etwas Besonderes: Baurat Oscar Wutsdorff gelang damit ein Kasernenbau, der in der Hand des Deutschen Reiches lag, die Herleitung der eigenen Legitimität aus der Reichsgeschichte herstellte und doch regionale Architekturbezüge aufweist. Nach umfassenden Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten werden die Gebäude der Neuen Artilleriekaserne in Schwerin heute als Teil der Landesbibliothek und als Verwaltungsgebäude genutzt.
Neustädtisches Palais
● Schwerin
Das Neustädtische Palais diente als Übergangswohnsitz des Großherzogs während der Schlossumbauten und liegt in der historischen Puschkinstraße. Mit seinem Stil, geprägt von französischer Renaissance und Barockelementen, spiegelt es die Handschrift der Baumeister Johann Joachim Busch und Hermann Willebrand wider. Vom Witwensitz zur großherzoglichen Residenz wandelte es sich über die Jahrhunderte und ging 1920 in Staatsbesitz über. Das prächtige Palais befindet sich in der Puschkinstraße – der früheren Königstraße – zwischen der Schlossstraße und dem Schelfmarkt, oberhalb des Pfaffenteichs. 1708 begann dort alles mit dem Kauf des Grundstücks. Herzog Friedrich Wilhelm ließ nachfolgend für seinen Bruder Christian Ludwig den Prinzenhof, auch Ludwigshof genannt, erbauen. Später fand hier auch der Witwenwohnsitz für Charlotte Sophie, Frau des Herzog Ludwig, Platz. Sie lebte hier bis zu ihrem Tod im Jahr 1810. Danach stand das Palais zehn Jahre leer, bis der großherzogliche Finanzminister Leopold von Plessen es nutzte. Wieder später, zur Zeit des Schweriner Schlossumbaus von 1843 bis 1857, diente das repräsentative Palais der großherzoglichen Familie als Wohnsitz und dann wurde erneut angebaut. In dieser Zeit sorgte Hofbaumeister Georg Adolph Demmler noch für einen Saalanbau auf der Rückseite des Palais. Damit kehrte schlossähnliches Flair ein, denn der neue Raum war optisch und baulich an den Thronsaal angelehnt. Hermann Willebrand realisierte von 1883 bis 1884 ebenfalls rückwärtig, einen Wohnflügel für Großherzogin Marie, der ihr als Witwenwohnsitz diente. Nachdem Großherzog Friedrich Franz IV. 1920 abgedankt hatte, ging das Palais schließlich in den Besitz des Freistaates Mecklenburg-Schwerin über. Zum Stil Das gediegene, aber bescheidene Barockpalais erhielt 1779/1780 eine Umgestaltung, die einem Neubau glich. Johann Joachim Busch machte die Pläne dafür und verhalf dem Gebäude zum Stil des französischen Barock. Dabei blieben zum Beispiel die zweigeschossige Dreiflügelanlage und der Ehrenhof erhalten. Das frühere Mansarddach allerdings wurde durch ein Plateaudach mit Dachgauben ersetzt. Die Fassaden erhielten eine kräftige Putzquaderung und Verzierungen in Form von Festons.
Offizierskasino
● Schwerin
Das Offizierskasino in Schwerin wurde zwischen 1897 und 1900 erbaut und liegt malerisch auf dem Ostdorfer Berg, gegenüber dem Schloss und oberhalb der barocken Rasenkaskade. Das Gebäude, ein Beispiel für Neorenaissance-Architektur, beherbergt eine prachtvolle Offiziersmesse und ist Teil des historischen Kasernenensembles, das bis heute erhalten ist. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten dient das Gebäude nun als Firmenzentrale. Seit 1900 erhebt sich das Offizierskasino malerisch auf dem Ostorfer Berg, oberhalb der barocken Rasenkaskade und als Abschluss der Hauptachse des Schlossgartens. Direkt gegenüber liegt das Schloss. Die reich geschmückte Offiziersmesse markiert den Mittelpunkt zwischen Alter und Neuer Artilleriekaserne. Hier waren die preußisch-deutschen Kaiserlichen Reichstruppen stationiert. Zwischen 1897 und 1900 übernahm Oskar Wutsdorff, Baurat des Preußischen Kriegsministeriums, die Planung und Leitung für die Kasernenneubauten in Schwerin. Trotz der Aufgabe, eine Kaserne des Kaiserreiches zu errichten, gelang es Wutsdorff, in Abstimmung mit dem Schweriner Regenten Johann Albrecht, Elemente des regional relevanten Baustils mit den Anforderungen einer Kaiserlich-Preußischen Gesamterscheinung zu verbinden. Es entstand ein Kasernenensemble, das als eines der wenigen in Deutschland bis heute überdauerte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Offizierskasino von der Sowjetischen Armee genutzt. Davon zeugen die Sowjet-Sterne in den eisernen Einfahrtstoren. Nach Abzug der Truppen 1992 ging das Offizierskasino in Privatbesitz über, stand leer und verfiel. 2012 kaufte die Unternehmensgruppe Hydraulik Nord das Areal und führte seit Mai 2015 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Heute sind in dem historischen Gebäude Repräsentations-, Beratungs- und Büroräume untergebracht. Zum Stil Wie eine Neorenaissancevilla erbaut, zeigt die Schaufassade der Offiziersmesse Richtung Schweriner Schloss. Ihr markantes Detail an der rechten Ecke ist ein Flankierungsturm, dessen Belvedere über eine Spindeltreppe erreichbar ist. Von hier aus bietet der Turm einen umfassenden Rundumblick. Die Fassaden sind mit Terrakotten und Formziegeln schmuckvoll gestaltet. Über den Rundbogenfenstern zeigen die Formen mittig den preußischen Adler, verziert mit der kaiserlichen Krone. Flankiert wird er von den mecklenburgischen Wappenschilden mit Greif und Stier und bekrönt durch den Herzogenhut. Im Schmuckgiebel finden sich weitere aufwendig gestaltete Wappenschilde.
Paul-Friedrich-Denkmal Schwerin
● Schwerin
Paul Friedrich, Großherzog von Mecklenburg, hat die Stadt Schwerin wesentlich geprägt. Unter seiner Regentschaft wurde 1837 nach mehr als 70 Jahren die Residenz von Ludwigslust nach Schwerin zurück verlegt, er plante einen Schlossneubau - das heutige Staatliche Museum - und ließ den nach ihm benannten Paulsdamm aufschütten. Mit der Verlegung der Residenzstadt erlebte Schwerin zu Zeiten des Großherzogs Paul Friedrich einen gewaltigen Aufschwung. Er machte Georg Adolf Demmler zum Hofbaumeister und leitete damit eine einzigartige Bautätigkeit ein, in deren Ergebnis viele der noch heute bestehenden Prachtbauten entstanden. Auch wenn er die Vollendung vieler seiner Projekte nicht mehr erlebte, so hat jener Großherzog diese doch angeschoben und gefördert. So veranlasste er auch den Bau eines neuen Stadtschlosses, dem heutigen Staatlichen Museum Schwerin. Darüber hinaus verbesserte Paul Friedrich das Rechtssystem und die Infrastruktur im Großherzogtum. Auf seine Initiative ist eine der ersten Bahnlinien Deutschlands in Mecklenburg gebaut worden. Dafür, aber auch für sein freundliches Wesen, dankten ihm seine Untertanen, bei denen er großes Ansehen genoss. Als er 1842 im Alter von nur 42 Jahren starb sammelte die Bevölkerung Geld für ein Denkmal. Die vom Berliner Bildhauer Christian Daniel Rauch geschaffene Bronzefigur auf einem 3,5 Meter hohen Natursteinsockel wurde 1849 an Paul Friedrichs Lieblingsplatz, dem Alten Garten, aufgestellt. Nachdem die Nationalsozialisten den Alten Garten 1935 zu einem Aufmarschplatz umgestalten ließen, stand das Paul-Friedrich-Denkmal für mehr als sechs Jahrzehnte auf der Schlossinsel. Im Juli 2011 wurde es wieder an seinen ursprünglichen Platz vor der Treppe des Museums zurück versetzt.
Petermännchen-Stadtrundfahrten
● Schwerin
Petermännchen-Stadtrundfahrten GmbH Petermännchen Stadtrundfahrten bietet eine ca. einstündige Rundfahrt durch Schwerin. Die Fahrt führt über viele gesperrte Wege, durch den Schweriner Schlossgarten, am Schweriner See entlang, zur Schleifmühle und durch die historische Altstadt. Wer Schwerin kennen lernen möchte ohne seine Füße übermäßig zu strapazieren, ist gut beraten mit einer Petermännchen- Stadtrundfahrt. Unsere Gäste können auf eine sehr erholsame Weise viel von Schwerin und der Umgebung sehen und unvergessliche Eindrücke gewinnen. Wann: 11.00 Uhr; 12.30 Uhr; 14.00 Uhr; 15.30 Uhr; 17.00 Uhr von Mai bis September Wo: Abfahrt ab Markt Dauer: 1 Stunde Preis: Erwachsener 12€ Kinder bis 16 Jahre 6€ Familienkarte Fragen Sie unsere Fahrer
Planetarium und Sternwarte Schwerin
● Schwerin
Jeden Mittwoch- und Sonntagnachmittag werden in den öffentlichen Vorführungen die Planetenbewegungen, die schönsten Sternbilder und der Sternenhimmel allgemein erklärt. Dies geschieht mithilfe einer Projektion an der sieben Meter hohen Kuppeldecke. Oder freitags bei gutem Wetter live mit dem Teleskop. Vorführungen Sommersaison Mi + So 14.30 Uhr, Fr 20 Uhr Wintersaison Mi + So 14.30 Uhr, Fr 19 Uhr Die Sternwarte Schwerin wurde 1962 als Schulsternwarte eröffnet. In den öffentlichen Vorführungen erfährt der Besucher - Privatpersonen, Schüler oder auch Gruppen - welche Sternbilder, Planeten oder anderen spektakulären Himmelskörper gerade zu beobachten sind. Wer einen Blick auf den echten Himmel werfen möchte, kommt am Freitagabend. Dann nämlich öffnet sich bei klarem Wetter das runde Dach über der Sternwartenplattform und gibt das riesengroße Fernrohr frei. Gemeinsam mit den Referenten des Astronomischen Vereins werden die nächtlichen Himmelskörper beobachtet. Mit seinen etwa 50 Besucherplätzen zählt das Schweriner Planetarium zu den eher kleineren. Das hat allerdings auch Vorteile, denn so bleibt viel mehr Zeit für persönliche Fragen der Besucher. Außerhalb der öffentlichen Veranstaltungen können für Gruppen auch Sondervorführungen vereinbart werden.
Reiterdenkmal Friedrich Franz II. im Schlossgarten Schwerin
● Schwerin
Das Reiterstandbild für den Großherzog von Mecklenburg-Schwerin steht vis-á-vis mit dem Schloss auf einem Platz im Schlossgarten. Umstanden von Blumen, Rosensträuchern und den romantischen Laubengängen ist die Anlage ein Highlight des Schweriner Schlossgartens. Ein Denkmal für den Großherzog Nach dem Tod des populären Großherzogs Friedrich Franz II - dem Erbauer des Schlosses in Schwerin - wurde von seinem Sohn der Bau eines monumentalen Standbildes in Auftrag gegeben. Finanziert wurde das Objekt durch Spenden. Es gilt als das einzige historische Reiterstandbild in ganz Mecklenburg. Bewegte Geschichte Das Werk des mecklenburgischen Bildhauers Ludwig Brunow wurde 1893 feierlich enthüllt - im Beisein hochrangiger Staatsgäste wie Kaiser Wilhelm II oder der Großfürst Wladimir von Russland, sowie alles, was im mecklenburgischen Hofadel Rang und Namen hatte. Inspiriert von den Reiterstandbildern römischer Kaiser und des preußischen Kurfürsten in Berlin wurde es nach dem typischen, zumeist militärisch geprägten Zeitgeschmack des ausgehenden 19. Jahrhunderts gestaltet. Die Figuren des Großherzog und seines Rosses stehen auf einem mehr als 4 m hohen Marmorsockel. Die Herrschertugenden Der Sockel ist umgeben von Allegorien auf die 4 Herrschertugenden: Stärke, Gerechtigkeit, Weisheit und Glaube. Zwei Gedenkplatten zeigen Ereignisse aus Friedrich Franz II. Regierungszeit - den Bau des neuen Universitätsgebäudes in Rostock und den Einzug des Großherzogs in Schwerin 1871. Zwei Kriege und zwei Diktaturen überstand das Denkmal mit viel Glück. Es entging der Einschmelzung für Kriegszwecke, dem Bildersturm nach Kriegsende und der Verschrottung.
Reppiner Burg
● Schwerin
Die Reppiner Burg bietet einen optimalen Aussichtspunkt mit Blick über den Schweriner See. Die Reppiner Burg - eine 1907 als Aussichtspunkt und Ausflugziel künstlich angelegte Burgturmruine - liegt am Südufer des Schweriner Sees. Von der Aussichtsplattform hat man einen Blick auf den Schweriner See, die beiden Inseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder und die Silhouette Schwerins. Unterhalb der Burg ist eine naturbelassene Badestelle.
Restaurant & Café Herzogliche Dampfwäscherei
● Schwerin
Restaurant in der histor. Dampfwäscherei, in unmittelbarer Nähe zum Schloss, Theater und Museum. Gartenterrasse lädt zum Verweilen ein. Mittagstisch an Wochentagen. Geöffnet Mo – Sa 11 – 22 Uhr, So ab 10 Uhr Brunch Restaurant in der histor. Dampfwäscherei, in unmittelbarer Nähe zum Schloss, Theater und Museum. Gartenterrasse lädt zum Verweilen ein. Mittagstisch an Wochentagen. Geöffnet Mo – Sa 11 – 22 Uhr, So ab 10 Uhr Brunch
Restaurant Lukas - Fisch und mehr
● Schwerin
Wer in der schönen Schweriner Seenlandschaft Urlaub macht, sollte auf jeden Fall die Fischspezialitäten der Region probieren. Beste Gelegenheit dazu bietet das Restaurant Lukas. Als einziges ausgesprochenes Fischrestaurant der Stadt bietet es in 30-jähriger Tradition neben Fischen aus der Region auch internationale Delikatessen. So finden sich auf der abwechslungsreichen Speisenkarte Forellen und Ostseeschollen genauso wie Hummer oder Scampi. Für alle, die keinen Fisch mögen, sind auch die Fleischgerichte und vegetarischen Köstlichkeiten wärmstens zu empfehlen. Sie können sich aber auch komplette Gerichte individuell zusammenstellen. Das Restaurant Lukas begrüßt Sie täglich ab 11.30 Uhr und verwöhnt Sie bis in die späten Abendstunden.
SUP Schwerin
● Schwerin
Habt ihr Lust auf einen Ausflug mit dem Stand-Up-Board? Wir bieten Kurse für Einsteiger sowie Abenteuertouren, Familienausflüge und Firmenevents an. Sommer - Sonne - SUP! Stand Up Paddling - oder kurz SUP - das ist unsere Leidenschaft. Es ist die perfekte Kombination aus Entspannung und sportlicher Aktivität unter freiem Himmel. Egal ob am Wochenende oder nach der Arbeit, für uns gibt es nichts Schöneres, als mit dem Stand-Up-Board auf dem See zu sein. Aufgrund seiner Vielfalt an Gewässern bietet Schwerin optimale Bedingungen sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene. Probiert es doch einfach mal aus! Verleih und Kursteilnahme nur nach vorheriger Absprache. Seid spontan und gönnt euch eine kleine Auszeit!
Schelfkirche Schwerin
● Schwerin
Sie ist eine seltene Schönheit - die einzige reine Barockkirche aus Backstein in der Region Westmecklenburg. Eine Baustil-Cousine des Michel in Hamburg. Sehenswert ist die Gruft der mecklenburgischen Herzöge. Die Kirche ist täglich geöffnet und kann besichtigt werden. Turbulent ging es vor und rund um die heutige Schelfkirche zu: Urkunden und Überlieferungen lassen vermuten, dass sie mehrere Vorbauten hatte. Schon 1217 findet sich ein erster Beleg für eine Kirche auf der Schelfe. Auch neun Jahre später wird von der Stiftung einer Kirche berichtet – diese könnte zwischen 1230 und 1250 erbaut worden sein. Doch damit ist die Geschichte noch lange nicht am Ende. Eine Bauuntersuchung liefert Hinweise darauf, dass die spätromanische Kirche zwischen 1300 und 1320 in eine gotische Saalkirche umgebaut worden war. Über die folgenden rund 300 Jahre allerdings lässt sich nichts finden – deshalb: Zeitsprung: Die St. Nikolai Kirche wurde im 17. Jahrhundert als Filialkirche des Doms betrieben. In dieser Zeit geschah einiges. Zunächst erhielt die Kirche einen neuen Turm, der schon kurze Zeit darauf wieder eine Reparatur benötigte. Ein Sturm hatte Teile des Glockenturms gelöst, diese waren auf das Kirchendach gestürzt. Auch das wurde repariert. Damit nicht genug: 1670 wurde eine zersprungene Glocke erneuert. Dach und Turm der Kirche waren ein erneutes Mal sanierungsbedürftig – es mussten Spendengelder her. Herzog Christian Ludwig I. ordnete eine Sammlung dazu an. Der Turm der Schelfkirche stand unter keinem guten Stern und sollte die Gemeinde noch einige Male beschäftigen. 1703, kurz vor Weihnachten, brauste ein Orkan über Schwerin. Der Turmhelm stürzte auf die Kirche und beschädigte sie schwer. Die Entwicklung der Schelfe sorgte für Veränderungen rund um die Kirche Herzog Friedrich Wilhelm erließ die Anordnung, die Schelfe zur Stadt auszubauen und im Zuge dessen die Kirche zu erneuern. Gesagt – getan. Die Grundsteinlegung wurde auf den 15. Mai 1708, den 25. Geburtstag seines jüngeren Bruders Christian Ludwig, verfügt. Ingenieurkapitän Jacob Reutz hatte die Pläne für die neue Kirche St. Nikolai entworfen, doch nicht alles wurde umgesetzt: Gerade als der Rohbau fertig war, verstarb er nämlich. Nachfolger Leonhard Christoph Sturm trieb einen völlig anderen Innenausbau voran. 1713 folgte die Weihe der Kirche. Dies war auch der Beginn ihrer Bestimmung als Grablege der Herzöge zu Mecklenburg Schwerin. Auftraggeber Herzog Friedrich Wilhelm erlebte das nicht mehr. Er verstarb rund zwei Monate zuvor und wurde schließlich in einer Gruft unter dem Altar beigesetzt. Im zweiten Weltkrieg opferte die Schelfkirche zwei Bronzeglocken und das Kupferdach Es blieb weiter turbulent: Nach Jahren kontinuierlichen Niedergangs als Filialkirche des Doms, bekam St. Nikolai am 14. August 1754 per Deklaration Herzogs Christian Ludwig II. eine eigene Pfarr- und Gemeindeverfassung. Die kirchlichen Sakramente durften sie nun eigenständig abhalten. Gelder erhielten sie aus der herzoglichen Kasse. 1858 kam der verstorbene Jacob Reutz doch noch zu seinem Recht: Die Einbauten Leonhard Christoph Sturms wurden aus der Kirche entfernt und nun doch alles nach den ursprünglichen Plänen ausgerichtet. Friedrich Friese baute die Orgel. Gerade der Zweite Weltkrieg forderte Opfer der Schelfkirche: Zwei der drei Bronzeglocken sowie das Kupferdach wurden eingeschmolzen. Erst in den Jahren 1959 bis 1990 kamen neue Glocken in die Kirche, allerdings aus Eisen statt Bronze. Das Innere wurde in dieser Zeit neu bemalt, die Fassade der Kirche wurde saniert. Zum Stil 1853 beauftragte Großherzog Friedrich Franz II. den Land-Baumeister Voss und Baumeister Krüger mit der Erneuerung der Kirchenausstattung. Altargemälde und Taufstein schuf Gaston Lenthe, Tischler- und Bildhauerarbeiten an der Großherzoglichen Fürstenloge übernahmen Tischlermeister Möhrer und Bildhauer Scholinus, die Fenster schuf Ernst Gillmeister in Grisaille. Der Archivar Georg Friedrich Lisch ordnete die Bestattungen in der Gruft neu. Eine Gedenktafel im Chor der Kirche führte nun alle in der Gruft beigesetzten Mitglieder des Hauses Mecklenburg-Schwerin auf. In dieser neugotischen Ausstattung der Kirche inszeniert Friedrich Franz II. das Gedenken an seine Vorfahren im Haus Mecklenburg neu. Er selbst wird im bekrönenden landesherrlichen Wappen am kunstvoll gestalteten Herrschaftsstand präsent. Dieser ist unterhalb der Orgel auf der Westseite des Kirchenraumes angebracht und über den Turm zugänglich. Bis heute entwickelte sich die Schelfkirche zusehends weiter. Zeuge der modernen Zeit ist eine Gasheizung. Eine Altlast wiederum bleibt das Schicksal des Turmes: Auch 1995 fiel er einem Sturmschaden zum Opfer, sodass seine Spitze neu eingedeckt werden musste. Außerdem neu: Zwei Bronzeglocken – die eisernen Ersatzglocken waren endgültig verschlissen und erhielten beständigere Nachfolger. Nach 1983 und 1990 wurden die stark beschädigten Fenster in Anlehnung an die erste Verglasung mit Antikglas erneuert.
Schlossgarten und Burggarten Schwerin
● Schwerin
Mit Alleen, Laubengängen, Blumenrabatten, Bosketts, Skulpturen und dem Kreuzkanal präsentiert sich der Schlossgarten als eindrucksvolles Gartendenkmal im barocken Charakter. Hier treffen französischer Landschaftsstil und englische Gartenkunst aufeinander: Der Schlossgarten ist die bedeutendste barocke Gartenanlage in Norddeutschland und entfaltet seine Pracht bis heute. Im 16. Jahrhundert entstand das heutige Schweriner Schloss aus einer Burg heraus. Es wurde sogleich mit verschiedenen Gärten umgeben, die nach und nach erweitert wurden. Besonders der Gartenarchitekt Jean Legeay hat die Grünanlage geprägt. Nachdem Christian Ludwig II. im Jahr 1728 Landesadministrator und 1736 Kaiserlicher Kommissar wurde, verpflichtete er den französischen Hofbaudirektor Jean Laurent Legeay. Er wurde 1748 mit der Erneuerung des wüst liegenden Schlossparks beauftragt und hat sich bei der Gestaltung an Versailles orientiert. Also erhielt der neue Park den als Wasserparterre angelegten Kreuzkanal in zentraler Sichtachse. Zudem prägen Alleen, Boskette und buchsbaumgefasste Rasenmuster als stilisierte Pflanzenornamente die Anlage. Für den neuen Schlossgarten hat Christian Ludwig 14 Sandstein-Skulpturen des Dresdener Bildhauers Baltasar Permoser gekauft. Zwischen 1840 und 1852 arbeitete Peter Joseph Lenné im Auftrag von Großherzog Paul Friedrich und Friedrich Franz II. an der Neuplanung des Schweriner Schlossgartens. In seinen Plänen sollte der bestehende barocke Garten erhalten bleiben. Gleichzeitig umfasste die gravierende Erweiterung viele neue Elemente: Den neuen Burggarten, die verschiedenen Nutzgärten mit Warm- und Kalthäusern, die Kaskaden, das Hippodrom oder auch die Anlage der Weintreibereien. Auf der Seeseite des Burggartens befinden sich die Orangerie und die bis ins Wasser des Schweriner Sees reichende Grotte. Auf der „Liebesinsel“ gibt es zudem unter den Trauerweiden ein ruhiges Plätzchen zum Verweilen. Herzog Friedrich Franz II. widmete seiner Frau Auguste diese kleine romantische Insel am Burggarten als Zeichen seiner Liebe. Zum Stil Dem Schweriner Schlosspark - wie wir ihn heute kennen – liegen zwei höchst unterschiedliche Gestaltungen zu Grunde. In der Anlage von Jean Laurent Legeay des Jahres 1748 ist der damalige Machtanspruch des Regenten sichtbar. Seinem Gestaltungswillen wurde die Natur untergeordnet. Die Neuanlage und Erweiterung des Schlossparks von 1840 bis 1857 nach Osten und Süden durch Lenné, spiegelt dagegen die Auffassungen der Romantik wider. Sie inszeniert das Schloss als großartigen Prachtbau innerhalb des Burggartens, des Alten Gartens, der Marstallinsel und der umgebenden Seenlandschaft. So befindet es sich hochherrschaftlich mitten im großen Landschaftsprospekt, wie in einem Gemälde. Im angelegten Kreuzkanal spiegelt sich malerisch das Schloss. Auch die Alleen, Boskette, die große Grotte, Pavillons und Wasserspiele sind eingebettet in die Gartenanlage des Schweriner Schlosses. Mitsamt den Laubengängen, dem Hippodrom, der Rasenkaskade und den Skulpturen bietet der Park eine ideale Verbindung aus Architektur, Natur und Kunst. Zur Bundesgartenschau 2009 wurde die Anlage aufwändig restauriert, sodass die Besucher weiterhin dem barocken Charme des gepflegten Grüns erliegen.
Schlosskirche Schwerin
● Schwerin
Die kleine Schlosskirche an der Nordseite der Schlossinsel bezaubert mit ihrem goldenen Sternenzelt und der schönen Innenausstattung. Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau ist ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses, hat eine aktive Kirchgemeinde und ist ein gefragter Heiratsort. "Das sieht ja aus wie am Kölner Dom!" hört man Besucher oft sagen, wenn Sie die Fassade der Schlosskirche auf der Schlossinsel erblicken. Der kleine Kirchenbau schmiegt sich in grauem Sandstein in die Fassade des Schlosses. Verziert mit Maßwerk, gotischen Fenstern, Wasserspeiern und Spitzen. Die Erinnerung an den Dom zu Köln kommt nicht von ungefähr. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche im modischen neogotischen Stil umgestaltet, vom Kölner Dombaumeister Zwirner. Das Innere der Kirche ist nicht weniger prachtvoll. Der Besucher steht unter einem Nachthimmel in Blau und Gold. Die Emporen und Balkone sind wundervoll dekoriert, glänzend bemalt und gestaltet mit Ornamenten, Engelsfiguren und biblischen Motiven im Sinne der evangelischen Erlösungsthematik. Die evangelisch-lutherische Schlosskirchen-Gemeinde feiert in der Kirche regelmäßige Gottesdienste. Es finden Trauungen und Taufen statt. Die Kirche kann auch im Rahmen von angemeldeten Führungen besichtigt werden. Informationen zu den Führungen finden Sie hier: Öffnungszeiten der Schlosskirche
Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis
● Schwerin
Der sprichwörtliche Höhepunkt der Kirchen in Mecklenburg: Der Schweriner Dom. Das imposante Meisterwerk der Backsteingotik ist das älteste Bauwerk der Stadt Schwerin, hat mit 117,5 m den höchsten Kirchturm in Mecklenburg und ist die einzige echte Kathedrale des Landes. Der Dom ist täglich geöffnet. Wer die 220 Stufen des Turms erklimmt, den empfängt ein atemberaubender Blick über die Schweriner Seenlandschaft. Er ist die echte einzige Kathedrale des Landes Mecklenburg-Vorpommern und buchstäblich überragend: Zum einen zählt der Schweriner Dom zu den größten Werken der Backsteingotik, zum anderen schlägt er mit seinem Turm den der Rostocker Kirche St. Petri um einen halben Meter. Genau 117,5 Meter hoch ist der Turm, geschaffen von Baumeister Georg Daniel. Und die Zahl hinter der Kommastelle ist bezeichnend im Größenvergleich zu Rostock. Schweriner witzeln deshalb, es seien womöglich die wichtigsten 50 Zentimeter Schwerins. Aber noch mehr Zahlen sind interessant: Wenn Sie den Turm erklimmen, müssen Sie 220 Stufen überwinden. Doch die Anstrengung lohnt sich. Von der Besucherplattform aus schweben Sie über den Dingen und können die atemberaubende Aussicht auf ganz Schwerin und seine Seenlandschaft genießen. Außerdem: Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die Geschichte des Schweriner Doms. Sie ist beeindruckend. Den Turm gab es nämlich nicht von Anfang an: Heinrich der Löwe hatte den ursprünglich romanischen Vorgängerbau der heutigen Kathedrale gestiftet. Der war deutlich kleiner als die heutige Kirche – und verfügte über keinen Turm. Es folgten Umbauten und Vergrößerungen, denn ab 1222 galt die Kirche als einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Norddeutschlands. Ein Blutstropfen Christi machte den Schweriner Dom zu einem beliebten Wallfahrtsort Den Grund dafür hatte Graf Heinrich von Schwerin geliefert. Er war von einem Kreuzzug zurückgekehrt, einen Jaspis im Gepäck. Nicht allein der Edelstein war von Bedeutung, sondern dessen Inhalt. Man munkelte nämlich, dass ein Blutstropfen Christi darin eingeschlossen sei. Fortan riss der Pilgerstrom nicht mehr ab. Das brachte Spenden. Dazu war der Bischof enorm baueifrig – schließlich konkurrierte er mit Bauvorhaben in Rostock, Greifswald, Stralsund und Wismar. Damit war die Basis für einen Neubau der Kathedrale geschaffen. 1270 war Baubeginn. Der neue Chor, Seitenschiffe, Querhaus und Langhaus wurden in den folgenden 146 Jahren umgestaltet. Doch noch immer gab es keinen Turm. Dieser sollte erst rund 600 Jahre später die Kirche zieren. Wenn Sie den Dom erkunden, werden Sie auf dem Weg in die Turmhöhe fünf Glocken entdecken. Eine davon stammt aus dem Jahr 1363 und ist damit die älteste Kirchenglocke der Stadt. Und auch die größte und schwerste Glocke Schwerins können Sie im Dom bewundern. erst 1991 hinzu, als das Geläut wieder vervollständigt wurde. Drei der fünf Glocken waren nämlich während des Zweiten Weltkriegs eingeschmolzen worden. Außerdem sind der gotische Kreuzaltar, das Bronzetaufbecken von 1325 sowie das Triumphkreuz von 1420 sehenswert. Ein echtes Hörerlebnis ist die prächtige Ladegastorgel. 5.100 Zinnpfeifen sorgen für einen tiefen, satten Klang, der alljährlich Musikliebhaber aus aller Welt erfreut – vielleicht auch Sie. Übrigens: Um eine der Domglocken rankt sich noch eine geheimnisvolle Sage: Zwei Fischer sollen einst auf dem Schweriner See unterwegs gewesen sein, als sie am Ufer zwei seltsam gekleidete Knaben entdeckt hatten. Die beiden Fremden baten darum, mitgenommen zu werden. Doch als die Fischer endlich ans Ufer gerudert waren, waren sie verschwunden. Stattdessen standen da plötzlich zwei Kisten – eine davon gefüllt mit Gold. Die beiden Fischer machten damit halbe, halbe und öffneten die zweite Kiste. Darin war die grüne Glocke, die die Fischer dem Dom schenkten und die heute noch mit ihrem Wohlklang verzaubert. Zum Stil Die dreischiffige Basilika präsentiert sich im Stil der Hochgotik. Das heute dominierende Triumphkreuz stammt aus St. Marien in Wismar. Mit der bedeutenden erhaltenen Grabkapelle aus dem 16. Jahrhundert und der neu eingerichteten Grablege der Großherzöge 1842 sowie den 1882 bis 1886 vorgenommenen Erneuerungsarbeiten in neugotischem Stil, wird der Dom erneut zum Symbol für die Einheit von Kirche und Staat. Mit seiner neogotischen Ausstattung, dem Herrschaftsstand und der Funktion als Grablege der Großherzöge zu Mecklenburg Schwerin ist der Dom ein wesentlicher Bestandteil des Residenzensembles.
Schweriner Höfe - Gastronomie und Shopping
● Schwerin
Willkommen im Wohlfühlquartier im Herzen von Schwerin. Direkt am Marienplatz, im Herzen der Landeshauptstadt, befinden sich die Schweriner Höfe. Ein Einkaufs- und Wohlfühlquartier der ganz besonderen Art: Kleine, inhabergeführte Läden bieten regionale Produkte, kreative Angebote und handgemachte Geschenkideen. Im Hugendubel Buchladen gibt es spannende Ferienlektüre und passende Mitbringsel. Ein Alnatura Supermarkt sowie ein wöchentlicher Bauernmarkt sorgen für frische Bio-Waren direkt aus der Umgebung. Außerdem wartet ein vielfältiges Gastronomie Angebot mit köstlichem Sushi, Kultur Cafés oder echter norddeutscher Hausmannskost. Den Abend können Sie nicht nur bei gutem Essen, sondern auch mit einem Kinobesuch im ältesten Filmpalast der Stadt ausklingen lassen. Die Anfahrt ist bequem direkt in das Parkhaus der Schweriner Höfe möglich. Informieren Sie sich gern auf der Website über aktuelle Veranstaltungen und Öffnungszeiten.
Schweriner Kletterwald
● Schwerin
Direkt neben dem Schweriner Zoo erwarten Dich 9 Parcours mit über 80 spannenden Kletteraufgaben. Am Ende eines erlebnisreichen Tages im Schweriner Kletterwald hat man auf jeden Fall viel gewonnen: Einen Riesenspaß, ein gutes Selbstgefühl und jede Menge neue Perspektiven. Also rein in den Wald! Und rauf auf den Baum! Hin und wieder muss man neue Wege gehen ... Wer sagt eigentlich, dass man dabei stets auf dem Teppich bleiben muss? Warum nicht mal von Baum zu Baum schwingen, im Blätterdach balancieren oder mit der Seilbahn von Wipfel zu Wipfel sausen? Am Ende eines erlebnisreichen Tages im Schweriner Kletterwald hat man auf jeden Fall viel gewonnen: Einen Riesenspaß, ein gutes Selbstgefühl und jede Menge neue Perspektiven. Also rein in den Wald! Und rauf auf den Baum! Direkt neben dem Schweriner Zoo erwarten Dich 9 Parcours mit über 80 spannenden Kletteraufgaben. Dafür musst Du kein Sportler sein, eine normale Fitness reicht aus. Egal ob Alt oder Jung, Groß oder Klein: Entdecke, wieviel Abenteuer in Dir steckt und schwing Dich auf zu neuen Höhen!
Schwimmende Wiese
● Schwerin
Wie ein riesiges Strandtuch breitet sich die Schwimmende Wiese an der Ostseite des Burgsees aus. Die Gartenanlage wurde zur Bundesgartenschau entworfen und umgesetzt als Garten des 21. Jahrhunderts. Mittlerweile ist sie fester Bestandteil der Gärten und Parks in Schwerin, Treffpunkt und Anziehungspunkt für Sonnenhungrige. Von ihren Terassenstufen aus hat man einen traumhaften Blick auf das Schweriner Schloss. Sie schaukelt bei Wellengang nicht hin und her, dennoch wirkt die Schwimmende Wiese – ringsum umgeben von Wasser – wie eine Insel aus anderer Zeit: der Zukunft. Die streng rechteckige Fläche scheint zu schweben. Kontrastreich und fast wellenartig indes mutet die gärtnerische Gestaltung an: Sanft geschwungene Blumenhügel erstrecken sich zwischen dem Rasengrün über das Areal, während das Wasser des Burgsees die Uferkanten umspielt. Die Schwimmende Wiese ist keine „einsame Insel“. Kleine Brücken führen aus dem Schweriner Schlossgarten hinüber zu dem modernen Ruhepol mit Bänken, Liegeflächen und Wassertreppen; eine schlichtweiße Säulenhalle verbindet den Bertha-Klingberg-Platz mit dem Sonnenliegeplatz.
Seglerheim Schwerin - Restaurant & Café
● Schwerin
Direkt am Schweriner See liegt das Restaurant & Café Seglerheim. Auf der kleinen Insel hinter dem Schweriner Marstall finden Sie diesen idyllischen Ort mit Seeblick und tollem Ambiente. Lediglich zehn Gehminuten vom beeindruckenden Schweriner Schloss entfernt. Direkt vor der Terrasse befinden sich zahlreiche Liegeplätze für Wassersportler, welche von Gästen des Restaurants bis zu 4 Stunden kostenfrei genutzt werden können. Genießen Sie die gemütliche Atmosphäre mit feinen Speisen & Getränken, Seeblick und maritimem Idyll.
Señor Zorro Tapas Kneipe
● Schwerin
Etwas versteckt am ruhigen und malerisch schönen Domhof in der Schweriner Innenstadt, befindet sich die Tapas Kneipe Señor Zorro. Spanische Geselligkeit schmeckt Gästen im Señor Zorro. Im Restaurant oder auf der Terrasse lassen Schweriner:innen und Gäste bei kühlen Getränken und kleinen Gerichten vom Deckel (spanisch für Tapas) gern ihren Tag ausklingen. Montags bis samstags serviert das Team vegetarische Tapas, Fisch und Meeresfrüchte, Fleischgerichte oder appetitliche Beilagen. Wie wäre es mit queso de cabra al horno (gebackener Ziegenkäse mit roter Bete, Thymian und Orange) oder pulpo y patatas (Oktopus mit gebackenen Kartoffeln, Knoblauch und geräucherter Paprika)? Wer Appetit bekommt, sollte vorher reservieren. Spontane Besucher stellen sich besonders in den Sommermonaten auf ein paar Minuten Wartezeit ein. Öffnungszeiten: Montag - Samstag ab 17 Uhr