Immobilienmarkt Schwerin & Umgebung

Median Kaufpreis 2.095 €/m² · 8.637 Angebote

Denkmäler und SehenswürdigkeitenHistorische BauwerkeKultur und GenussMeckl-SchwerinMeckl. SchwerinMecklenburg-SchwerinMecklenburg-SchwerinPOI-Basiseintrag: KategorienPOIsProduktlinienRegionenSchwerinTMVWestmecklenburgauf-nach-mv.de

Offizierskasino

Offizierskasino
📍

Johannes Stelling Straße 19

19053 Schwerin

Das Offizierskasino in Schwerin wurde zwischen 1897 und 1900 erbaut und liegt malerisch auf dem Ostdorfer Berg, gegenüber dem Schloss und oberhalb der barocken Rasenkaskade. Das Gebäude, ein Beispiel für Neorenaissance-Architektur, beherbergt eine prachtvolle Offiziersmesse und ist Teil des historischen Kasernenensembles, das bis heute erhalten ist. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten dient das Gebäude nun als Firmenzentrale. Seit 1900 erhebt sich das Offizierskasino malerisch auf dem Ostorfer Berg, oberhalb der barocken Rasenkaskade und als Abschluss der Hauptachse des Schlossgartens. Direkt gegenüber liegt das Schloss. Die reich geschmückte Offiziersmesse markiert den Mittelpunkt zwischen Alter und Neuer Artilleriekaserne. Hier waren die preußisch-deutschen Kaiserlichen Reichstruppen stationiert. Zwischen 1897 und 1900 übernahm Oskar Wutsdorff, Baurat des Preußischen Kriegsministeriums, die Planung und Leitung für die Kasernenneubauten in Schwerin. Trotz der Aufgabe, eine Kaserne des Kaiserreiches zu errichten, gelang es Wutsdorff, in Abstimmung mit dem Schweriner Regenten Johann Albrecht, Elemente des regional relevanten Baustils mit den Anforderungen einer Kaiserlich-Preußischen Gesamterscheinung zu verbinden. Es entstand ein Kasernenensemble, das als eines der wenigen in Deutschland bis heute überdauerte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Offizierskasino von der Sowjetischen Armee genutzt. Davon zeugen die Sowjet-Sterne in den eisernen Einfahrtstoren. Nach Abzug der Truppen 1992 ging das Offizierskasino in Privatbesitz über, stand leer und verfiel. 2012 kaufte die Unternehmensgruppe Hydraulik Nord das Areal und führte seit Mai 2015 umfangreiche Sanierungsarbeiten durch. Heute sind in dem historischen Gebäude Repräsentations-, Beratungs- und Büroräume untergebracht. Zum Stil Wie eine Neorenaissancevilla erbaut, zeigt die Schaufassade der Offiziersmesse Richtung Schweriner Schloss. Ihr markantes Detail an der rechten Ecke ist ein Flankierungsturm, dessen Belvedere über eine Spindeltreppe erreichbar ist. Von hier aus bietet der Turm einen umfassenden Rundumblick. Die Fassaden sind mit Terrakotten und Formziegeln schmuckvoll gestaltet. Über den Rundbogenfenstern zeigen die Formen mittig den preußischen Adler, verziert mit der kaiserlichen Krone. Flankiert wird er von den mecklenburgischen Wappenschilden mit Greif und Stier und bekrönt durch den Herzogenhut. Im Schmuckgiebel finden sich weitere aufwendig gestaltete Wappenschilde.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Schwerin

Pfaffenteich

Pfaffenteich

📍 Schwerin

Der Pfaffenteich im Herzen Schwerins, umgeben von einer breiten Promenade, erstreckt sich über 12 Hektar und wird von beeindruckenden historischen Ensembles gesäumt. Als einstige Mühlenquelle und heutiges Wahrzeichen der Stadt bietet er ein harmonisches Zusammenspiel aus Geschichte und Erholung. Hinter dem Namen von Schwerins "kleiner Binnenalster" steckt eine wahre Geschichte. Am Ostufer des künstlich angelegten Sees bestellten einst Pfarrer und Bischöfe der nahe gelegenen Domgemeinde ihre Gärten. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert wurde ein Damm aufgeschüttet, um Wasser für den Betrieb einer Mühle zu stauen. Der frühere "Mühlenteich" erstreckte sich früher sogar bis zur heutigen Schlossstraße; das Wasser speiste auch den damaligen Stadtgraben. Der Pfaffenteich in seiner jetzigen Form weist eine Fläche von etwa 12 Hektar auf und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Das Gewässer ist von einer breiten Promenade umgrenzt, die regelrecht zum Flanieren einlädt. Zahlreiche schöne historische Stadthäuser umgeben den Pfaffenteich. Zwei Sonnenterassen bieten schöne Verweilplätze, um den Ausblick zu genießen. Tradition hat auch die kleine Pfaffenteichfähre "Petermännchen", die - ohne Fahrplan - zwischen den Ufern pendelt.

Co-Working Café tisch

Co-Working Café tisch

📍 Schwerin

W-Lan, Kaffee, Snacks, Events, Workshops, Business Punk, Treffen, Tischtennis, Spaß - Schwerins erstes Co-Working Café bietet für jeden etwas. Das Co-Working Café tisch in Schwerin ist nicht nur zum Arbeiten gedacht. Es kann auch ganz leicht Ihr Lieblingsplatz in der Stadt werden. Events und Aktionen wie Flohmärkte, Workshops, Pub Quiz und Stammtisch Treffen oder Business Punk: Hier ist jeder willkommen. Die Mädels vom tisch servieren leckeren Kaffee, Drinks, Snacks und Macarons. Nachhaltige und regionale Leckereien gibt es genauso wie Highspeed W-Lan, Möglichkeiten zum Drucken und Tischtennis spielen. Das Lokal kann auch für Ihre ganz private Feier exklusiv gebucht werden. Auf Ihrer Sightseeing-Tour lädt das Café mitten in der Schweriner Innenstadt zu einer kleinen entspannten Kaffeepause ein. Öffnungszeiten: Montag & Dienstag 07 - 16 Uhr Mittwoch, Donnerstag, Freitag 10 - 16 Uhr

Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal

Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal

📍 Schwerin

Im Stil englischer Landschaftsgärten stehen Grünhausgarten und der südliche Schlossgarten mit Hippodrom, Irrgarten und Jugendtempel. Dieser Teil des Schlossgartens wurde zur Bundesgartenschau 2009 denkmalgerecht wiederhergestellt. Im Zentrum einer baumumstandenen Wiese blickt die Großherzoginmutter "Alexandrine" in Richtung des Jugendtempels. Das Greenhouse war Sommersitz des Großherzogs Paul Friedrich und seiner Gemahlin (der preußischen Prinzessin) Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin. Der zum Greenhouse gehörende Teil des Schlossgartens war einer der Lieblingsorte der Großherzogin und wurde um 1840 nach Plänen von Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné im englischen Stil angelegt. Nach dem Tod ihres Mannes lebte Alexandrine weiterhin hier. Ein Denkmal im Greenhouse Garden erinnert an sie. Zu sehen sind neben dem Garten auch das Grünhaus (heute eine Kindertagesstätte) und das Kavaliershaus in dem die Dienstboten einquartiert waren (heute in Privatbesitz). In der Nähe befindet sich zudem die Schleifmühle.