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Karte ↗Alte Artilleriekaserne
● Schwerin
Die Artilleriekaserne in Schwerin, erbaut zwischen 1856 und 1861, repräsentiert den Stil mittelalterlicher Festungsbauten und ist ein markantes Beispiel für militärische Architektur des 19. Jahrhunderts. Ihre exponierte Lage auf dem Ostorfer Berg und die architektonische Gestaltung unterstreichen die politische Stabilität der Monarchie in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts ist Schwerin Hauptstandort für das Mecklenburgische Heer. Mit der Entscheidung, die Residenz des Landes Mecklenburg von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen, wurde auch das Gardebataillon in der Stadt stationiert. Schon 1816 wurde eine Kaserne gefordert, doch gut Ding wollte Weile haben. Erst 1856 wurde mit dem Bau begonnen, 1861 war die Kaserne schließlich fertig. Im Zusammenhang mit der Neu- und Erweiterungsplanung der Schweriner Residenz wurde auch der Ausbau des Garnisonstandorts zu einem vordringlichen Ziel. Schutz und militärische Souveränität der Monarchie mussten baulich effizient in der Residenz präsent sein. Symbolträchtige Blickachsen zwischen Schloss, Altem Garten und dem Kasernenstandort waren wesentlich für die Auswahl des Bauplatzes. Elemente aus Mittelalter und Renaissance sind in den typischen Bauten des Historismus vereint – orientiert an preußischen Kasernen des 19. Jahrhunderts. Als monumentale Dreiflügelanlage mit nach außen orientierten Schaufassaden präsentierte sich der Kasernenneubau eindrucksvoll gegenüber der Stadt. Repräsentative Ecktürme und ein dreiachsiger Vorsprung in der Mitte bilden den seeseitigen Gebäudeteil und den abschließenden Hintergrund für die Schlossgarten-Anlage. So wurde auf die architektonische Gesamtkomposition der Residenzanlagen mit unmittelbaren Sichtbezug zum beziehungsweise vom Schloss aus eingegangen. Die Alte Artilleriekaserne gilt als eine der größeren planmäßig errichteten Kasernen des 19. Jahrhunderts in Mecklenburg. Der Bau unterlag dem Militärbaumeister Ludwig Wachenhusen. Im Erdgeschoss wurden bis zu 100 Pferde, Wagen und Geschütze untergebracht. Die Räume in den Ecktürmen waren den Offizieren und ihren Familien als Wohnungen vorbehalten. Küche und Speiseräume, Wäschemagazin, Waschküche, Rollkammer und Nebenräume befanden sich im gewölbten Kellergeschoss. Die Dachräume wurden als Trockenböden und während der Manöver als Schlafsäle genutzt. Zum Stil Das Ensemble wurde im Stil mittelalterlicher Festungsbauten, der Wehranlage eines Kastells, gestaltet. Dies verleiht dem Gebäudekomplex mit seiner Lage auf der Anhöhe des Ostorfer Bergs eine besondere visuelle, wie auch städtebauliche Bedeutung. Architektonisch besteht dabei eine auffallende Ähnlichkeit mit dem 1840 bis 1844 errichteten Arsenal am Pfaffenteich. Die Preußischen Kappendecken und die gestaffelten Nutzungsabläufe im Inneren der Kaserne finden sich ansonsten nur noch in der Görlitzer Kaserne und dem Arsenal in Wien. Insofern ist die Artilleriekaserne in Schwerin eine der letzten vollständig erhaltenen Bauten dieser Art.
Alter Friedhof Schwerin
● Schwerin
Der Alte Friedhof in Schwerin ist eine historische Friedhofsanlage aus dem Jahre 1863, geplant und umgesetzt von Baumeister Demmler und Gartenbaudirektor Klett. Sehenswert sind die historischen und denkmalgeschützten Grabstätten der Angehörigen des Hofstaates und Persönlichkeiten aus Schwerins Geschichte. Die großzügige parkartig gestaltete Anlage mit abwechslungsreicher Vegetation ist sehenswert. Sehenswerte Grabanlagen historischer Persönlichkeiten Mehr als 30 Denkmalgeschützte Grabanlagen können auf dem Alten Friedhof besichtigt werden. Besonders erwähnenswert ist das Grab des Hofbaurates Georg Adolf Demmler - Die Demmlersche Grabkapelle ist Demmlers eigener Entwurf und mit umfangreicher Symbolik der Freimaurer versehen. Anfahrt/ Öffentliche Verkehrsmittel Bus Haltestelle "Alter Friedhof". Regionalverkehr Deutsche Bahn: Haltestelle "Schwerin Mitte" ca. 600 m Fußweg. Parkhaus "Bleicher Ufer" ca. 200 m Fußweg.
Altes Hofgärtnerhaus
● Schwerin
Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen. Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen. Damals 1839 beauftragte der Großherzog Georg Adolph Demmler mit dem Bau des Hofgärtnerhauses, dass 1840 fertiggestellt wurde. Der spätere Hofgartendirektor Theodor Klett nutzte den umgebenden Garten sowohl zur Versorgung der eigenen Familie aus auch zur Aufzucht seltener Rosen und Stauden. Stil Das anderthalbgeschossige Wohnhaus mit Walmdach wird von einem mittig gelagerten, zweigeschossigen Rundgiebel mit eingeschriebener Stützenstellung von einem Tympanon bekrönt. Er markiert den repräsentativen Eingang und weist das Gebäude als Wohnsitz eines Hofbeamten aus.
Altes Palais
● Schwerin
Das Alte Palais liegt am Alten Garten, an der Ecke zur Schlossstraße, und orientiert sich mit der Ostfassade in Richtung des Schlosses. Das Alte Palais, auch Alexandrinenpalais oder Erbprinzenpalais genannt, stellt auf Grund seiner höfischen Nutzung seit 1801 einen wichtigen Bestandteil des Schweriner Residenzensembles dar. An der Westseite des Alten Gartens, der Burgfreiheit des Großherzoglichen Schlosses, liegt es: Das Alte Palais oder auch Erbprinzenpalais oder eben auch Witwenpalais. Das in Fachwerk ausgeführte Gebäude zwischen Staatskanzlei und Theater hat viele Namen – warum, lässt sich aus der Geschichte erschließen. Um 1705 wurde das Palais für Erbprinz Karl Leopold erbaut. Auch Erbprinz Franz lebte bis zur Übernahme der Regierungsgeschäfte darin. 1799 wurde das Erbprinzenpalais modernisiert. Friedrich Franz hatte Johann Georg Barca dafür den Auftrag gegeben. Er sollte für Erbprinz Friedrich Ludwig und seine Frau Helena Pawlowna alles renovieren und um vier Achsen in nördlicher Richtung erweitern. Etwa 40 Jahre später erfolgte noch eine Erweiterung, diesmal für Großherzog Paul Friedrich, der dort 1837 seine Übergangsresidenz einrichten wollte. Georg Adolph Demmler setzte diesen Umbau um. Nach dem plötzlichen Tod des Großherzogs 1842 lebte seine Witwe Großherzogin Alexandrine hier bis zu ihrem Tod 1892. Zum Stil Das zweigeschossige Palais ist in Fachwerk ausgeführt. Es trägt ein Walmdach mit großen dreiachsigen Mansard-Giebeln und Zwerchhäusern. Die repräsentative Zweiflügel-Anlage ist bis heute erhalten. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist heute Sitz der Landtagsverwaltung. Architektur und Stil Das Palais ist zweigeschossig und im Fachwerkstil erbaut. Es verfügt über ein Walmdach, das durch große, dreiachsige Mansard-Giebel und Zwerchhäuser geprägt ist. Die repräsentative Zweiflügel-Anlage des Palais ist bis heute in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Heute wird das Gebäude von der Landtagsverwaltung genutzt.
Arsenal
● Schwerin
Das großherzogliche Arsenal am Südwestufer des Pfaffenteichs in Schwerin, erbaut zwischen 1840 und 1844, ist ein imposantes Beispiel der Tudor-Gotik. Es dient heute als Sitz des Innenministeriums des Landes und verbindet die historische Architektur mit einer zentralen Lage am Wasser. Das eindrucksvolle großherzogliche Ensemble des Arsenals erstreckt sich am Südwestufer des Pfaffenteichs. Das imposante Bauwerk lenkt den Blick des Flaneurs über das Gewässer und hält ihn fest. Georg Adolf Demmler hatte die Pläne für das Arsenal entworfen. Diese wurden von 1840 bis 1844 von den Architekten Herrmann Willebrand und Gottlieb Ruge umgesetzt – und zwar als Zeughaus. Mit der Entscheidung des Großherzogs, seine Residenz von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen, war auch die Rückverlegung der Garnison des Garderegiments verbunden. Deshalb sollte das neue Gebäude gleichzeitig Kaserne und Waffenarsenal werden – eine Aufgabe für Demmler. Das Gebäude schloss alles ein, was für die Militärverwaltung an Einrichtungen erforderlich war, nämlich das Militärgericht, das Gefängnis, die Rekrutierungskommission, Schulzimmer, Übungssäle für die Mannschaften, eine Speiseanstalt oder auch Stallungen. Der Pfaffenteich, der bislang außerhalb lag, kam jetzt als städtebauliches Motiv in die Planung, indem sich dort sehr bald im Anschluss an das Arsenal eine weitere Bebauung entwickelte. Dadurch wurde die feste Einfassung des westlichen Ufers notwendig. Großherzogliche Verwaltungsbauvorhaben boten den Anlass für die Befestigung des Areals und den Beginn der inszenierenden Bebauung. In Richtung Westen war die mittelalterliche Stadt im Umfeld des historischen Pfaffenteichs bis dato kaum gewachsen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Polizei im Arsenal untergebracht. Geflüchtete fanden hier nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1947 Unterschlupf. Die Schweriner Bezirksverwaltung nutzte den großen Verwaltungskomplex nach Gründung der DDR als Sitz der Volkspolizei. Zum Stil Der Stil des Arsenals ist der Tudor-Gotik, der englischen Spätgotik nachempfunden, die typisch für die ersten Jahrzehnte des Historismus ist. Die massigen Türme des Mittelrisalits und der Eckpavillons sind durch die gesamte Zinnenbekrönung der Traufe mit den eleganten Kantentürmchen verbunden. Seinen burghaften Charakter erhält das Bauwerk durch die durchgängige Fugenquaderung der Wandflächen. Zeitgemäß durch einen lichten Anstrich verfeinert, hatte der großherzogliche Verwaltungskomplex die Anmutung eines repräsentativen herrschaftlichen Palais am Wasser. Im Verlauf der Grundsanierung ging der Eindruck eines repräsentativen, herrschaftlichen Palais am Wasser verloren. Das Arsenal wurde zunächst als Zeughaus und nach dem Ersten Weltkrieg als Polizeikaserne genutzt. Zur Zeit des Dritten Reiches führte es den Namen Adolf-Hitler-Kaserne. Von 1945 bis Juli 1947 diente es als Unterkunft für Flüchtlinge. Danach war das Gebäude Sitz der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei. Seit 1990 ist das Arsenal Sitz des Landesinnenministeriums.
Badestelle Reppin
● Schwerin
In wunderschöner Lage in Schwerin-Mueß, hinter der Reppiner Burg, erstreckt sich eine Liegewiese mit dem wohl schönsten Ausblick auf den Schweriner See. Wenn der Wind durch die Bäume streift und die Vögel singen werden Sie verstehen, warum diese Badestelle die romantischste in der Umgebung ist. Der Badestrand ist bei Einheimischen gut bekannt und beliebt. Erreichbar ist er über Wander und Radwege und liegt malerisch unterhalb einer Anhöhe mit einer künstlichen Burgruine. Die Liegewiese bietet Platz zum Sonnenanbeten. Anfahrt Es stehen Parkplätze gegenüber der Eismanufaktur Mueß und dem Gasthaus Mueßer Hof zur Verfügung. Von dort aus sind es etwa 800 m Fußweg bis zur Badestelle. Der Weg führt durch ein Waldstück und am Wasser entlang.
Bahnhof und Fürstenzimmer
● Schwerin
Der Schweriner Hauptbahnhof, 1847 eröffnet und reich an historischer Architektur, liegt nordwestlich der Altstadt und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sein imposantes Empfangsgebäude und die luxuriösen Fürstenzimmer erinnern an seine kaiserliche Vergangenheit. Nach umfassenden Renovierungen erhielt er 2008 die Auszeichnung "Bahnhof des Jahres". Der Hauptbahnhof liegt in nordwestlicher Richtung der Altstadt. Die erste Bahnstrecke Mecklenburgs wurde im Rahmen des Neubaus Berlin - Hamburg zwischen den fünf Staaten, Preußen, Mecklenburg-Schwerin, Dänemark, Lübeck und Hamburg am 8. November 1841 durch einen Staatsvertrag besiegelt. Mit Übernahme der Hälfte der Kosten durch Großherzog Friedrich Franz II. wurde die Strecke vom heutigen Hagenow-Land an Ludwigslust und Grabow vorbei, nach Boitzenburg und später bis Kiel geführt. Am 10. März 1846 erhielt die Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn die Konzession zum Bau der Strecke Hagenow - Schwerin und sicherte die Verbindung zur Strecke Berlin - Hamburg. Sie blieb - wie die Strecken Preußens - bis 1945 in eigener Verwaltung. Damals Am 1. Mai 1847 wurde der Bahnhof am Luisenplatz eingeweiht. Er verfügte über einen externer Tunnel mit zwei Eingangspavillons. Sie wurden 1889 -1890 durch die heutige Empfangshalle ersetzt und um die sich südlich anschließenden Fürstenzimmer erweitert. Südlich vom Empfangsgebäude sorgte ein separater Tunnel mit Eingängen Richtung Stadt und zur Paulstadt. 1927 wurde die repräsentative Eingangshalle unterhalb der Gleise erweitert und der externe Tunnel verfüllt. Der Brunnen mit der Bronzeskulptur, Rettung aus Seenot, 1910 von Hugo Berwald wurde auf dem Luisenplatz aufgestellt. Stil Nach Plänen von Ernst Möller werden das Empfangsgebäude und die Tunneleingänge in historistischem Stil ausgeführt. Der mittlere Pavillon der Empfangshalle wird durch zwei niedrigere Zwischenglieder mit zwei Eckpavillons verbunden. Die eingerichteten Fürstenzimmer erhalten eine wandgebundene, historistische Innenausstattung zum Empfang der königlichen Hoheiten oder ihrer kaiserlichen Gäste. Standort Nach grundlegender Renovierung wird der Hauptbahnhof Schwerin 2005 neu eröffnet und 2008 als Bahnhof des Jahres (Städte unter 100 000) ausgezeichnet. Der Bahnhofsvorplatz wird im Gedenken an Marianne Grunthal, die kurz vor Ende des II. Weltkriegs 1945 von SS Schergen an einer Laterne des Bahnhofsplatzes erhängt worden war, in Grunthalplatz umbenannt. 14 000 Reisende nutzen den Hauptbahnhof Schwerin täglich.
Baker's Kitchen
● Schwerin
Das Baker's Kitchen in der Schlossstraße erwartet Euch mit einem umfangreichen Frühstücksangebot, leckeren Kuchenspezialtäten und vielen hausgemachten Gerichten für den großen und kleinen Hunger. Im Sommer habt Ihr die Qual der Wahl: Kaffee und Kuchen in der Sonne an einem der Tische vorm Restaurant genießen oder in einem der gemütlichen und farbenfrohen Stühle drinnen Platz nehmen. Wofür Ihr euch auch entscheidet, die hausgemachten Spezialitäten werden Euch in jedem Fall schmecken. Die handgemachten Brötchen für das Sonntagsfrühstück zu Hause könnt Ihr Euch neben der Schlossstraße auch in einer der Filialen der Bäckerei Zander holen, die das Familienunternehmen am Schelfmarkt und in der Brahmsstraße betreibt. Baker's Kitchen hat für Euch geöffnet: Dienstag - Samstag von 9-17 Uhr
Ballsport-Centrum
● Schwerin
Das Ballsport-Centrum setzt sich für die Förderung des Ballsports und deren Nachwuchsspieler ein. Dabei wurde sich auf Handballcamps und Kita- sowie Grundschul-Ag's spezialisiert. Das Ballsport-Centrum ist ein Unternehmen, das an der Förderung des Ballsports sowie der Entwicklung der Nachwuchsspieler in Mecklenburg-Vorpommern interessiert ist. Unter der Leitung von Robert Runge, werden spezielle Handballcamps sowie Kita- und Grundschul-Ag`s für Ballsportinteressierte, insbesondere für Nachwuchshandballer angeboten. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie schwierig sich die Suche nach neuen Talenten für die Mecklenburgischen Sportvereine gestaltet. Daher ist es eine unserer Hauptaufgaben, Spieler für die Vereine zu entdecken und zu fördern. Mit dem Ballsport-Centrum wird eine zentrale Stelle errichtet, welche sich für die Sichtung und Förderung von Talenten in Mecklenburg-Vorpommern einsetzt. Natürlich sind auch Anfänger gerne gesehen, denen wir den Ballsport näher bringen können.
Beachclub - Schwerin
● Schwerin
Die Panorama Bar über den Dächern von Schwerin. Über den Dächern von Schwerin, mitten in den Schweriner Höfen (genauer gesagt auf dem Dach der Parkgarage), erwartet Sie ein atemberaubender Blick auf die Stadt, ihre Sehenswürdigkeiten und die einzigartige Wasserlandschaft. Ab Anfang Mai bietet der Beachclub Strand- und Urlaubsfeeling mitten in Schwerin. Genießen Sie Ihren Abend bei Bier und Pizza oder einem Cocktail aus der umfangreichen Karte. Während der Happy Hour – täglich von 16-18 Uhr – gibt es alle Cocktails um 6,50 Eur. Neben Pizza und Pasta, gibt es auch jede Menge anderer Speisen für den großen und kleinen Hunger. Die Speisekarte können Sie vor Ihrem Besuch auf skycafe.de studieren. Am besten besuchen Sie den Beachclub rechtzeitig zum Sonnenuntergang, der Blick dabei auf das Schweriner Schloss, die Altstadt und die vielen Seen ist einzigartig schön. Öffnungszeiten: ab ca. Anfang Mai – Ende September täglich 15 Uhr – open end Bei Schlechtwetter bleibt der Beachclub geschlossen. Der Beachclub befindet sich auf dem Dach des Parkhauses der Schweriner Höfe. Tischreservierung: Online über skycafe.de Telefon- und whatsapp-Reservierung: +49 621 40545401 Instagram: @beachclubschwerin/
Bistro Liebe Liesbeth
● Schwerin
Veganes Bistro mit wechselnden Tagesgerichten, Kuchen, Desserts und Kaffeespezialitäten in Schwerin. Im Bistro Liebe Liesbeth in der Puschkinstrasse findet ihr von Montag bis Freitag zwischen 11-16 Uhr täglich wechselnde vegane Gerichte, Kuchen, Desserts und Kaffeespezialitäten.
Club Zenit Schwerin
● Schwerin
Das Zenit Schwerin, ein ehemaliges Heizwerk, umgebaut zu einer Kulturbühne mitten in der Landeshauptstadt. Das Zenit in Schwerin ist ein Club in Mecklenburg-Vorpommern. In der Location finden nicht nur ausschließlich Clubveranstaltungen statt, sondern auch Lesungen, Konzerte, Poetry Slams und Stand-Up Comedians. Im industriellen Charme wurde die Kulturbühne um das Heizwerk herum gebaut, so dass noch heute viele Elemente aus der vergangenen Zeit zu sehen sind. Hier trifft alter Industriecharme, auf moderne Technik.
Co-Working Café tisch
● Schwerin
W-Lan, Kaffee, Snacks, Events, Workshops, Business Punk, Treffen, Tischtennis, Spaß - Schwerins erstes Co-Working Café bietet für jeden etwas. Das Co-Working Café tisch in Schwerin ist nicht nur zum Arbeiten gedacht. Es kann auch ganz leicht Ihr Lieblingsplatz in der Stadt werden. Events und Aktionen wie Flohmärkte, Workshops, Pub Quiz und Stammtisch Treffen oder Business Punk: Hier ist jeder willkommen. Die Mädels vom tisch servieren leckeren Kaffee, Drinks, Snacks und Macarons. Nachhaltige und regionale Leckereien gibt es genauso wie Highspeed W-Lan, Möglichkeiten zum Drucken und Tischtennis spielen. Das Lokal kann auch für Ihre ganz private Feier exklusiv gebucht werden. Auf Ihrer Sightseeing-Tour lädt das Café mitten in der Schweriner Innenstadt zu einer kleinen entspannten Kaffeepause ein. Öffnungszeiten: Montag & Dienstag 07 - 16 Uhr Mittwoch, Donnerstag, Freitag 10 - 16 Uhr
Demmlersches Wohnhaus
● Schwerin
Das Wohn- und Geschäftshaus von Hofbaumeister Georg Adolph Demmler am Südufer des Pfaffenteichs wurde 1842 errichtet und ist ein markantes Beispiel bürgerlicher Architektur des Klassizismus. Mit seinem voluminösen Eckturm und repräsentativen Baukörper prägt es das Stadtbild. Ursprünglich als Demmlers Wohnhaus erbaut, wurde es später mehrfach umgebaut und dient heute als Wohn- und Geschäftshaus. Am Südufer des Pfaffenteichs fällt die Eckbebauung an der Mecklenburgstraße zur Arsenalstraße ins Auge: Ein Geschäftshaus mit Wohnungen und turmartigen Dachformen prägt den Standort und belebt ihn gleichermaßen. Hier wohnte einst der Hofbaumeister Georg Adolph Demmler. Als 1840 das Süd- und Westufer am Pfaffenteich erschlossen und damit die Altstadt in die angrenzenden Gebiete erweitert wurde, schenkte Großherzog Paul Friedrich seinem Hofbaumeister Georg Adolph Demmler ein Seegrundstück. Dieses Geschenk war eine besondere Anerkennung für die Dienste, die der Architekt dem Hof geleistet hat. Gleichermaßen mit der Großbaustelle des Arsenals betraut, stellte Demmler sein Wohnhaus, auch als Geschäftshaus geplant, 1842 fertig. Zum Stil Das Wohnhaus von Hofbaurat Georg Adolph Demmler entstand in der städtebaulich exponierten Lage am Südufer des Pfaffenteichs und im Zuge der Erweiterung der Residenzstadt. Mit Rücksicht auf die prominente Lage des Neubaus und seine Fernwirkung hatte Demmler einen repräsentativen Baukörper entworfen, der insbesondere durch seinen voluminösen Eckturm einen markanten Blickpunkt bildet. Demmlers historisierende klassizistische Formensprache fand ihren Widerhall auch an seinem Wohnhaus. Die erhebliche Vielfalt und Anordnung der verschiedenen Formenelemente kennzeichnen das Gebäude als repräsentative bürgerliche Villa. Die verputzte zweigeschossige Fachwerkkonstruktion wurde L-förmig errichtetet. Wie bei vielen Bauwerken des Schweriner Residenzensembles, wurde auf Pfählen gebaut. Der Innenraum befindet sich noch in dem ursprünglichen Zustand der Umbauphase im Jahr 1857. Unverändert geblieben ist auch der Grundrisszuschnitt. Ebenfalls erhalten sind noch die historischen Türen. Aus der Zeit des Umbaus entstammen auch das Treppenhaus und die gusseiserne Treppe mit den aufwändig geschmückten Geländerstäben.
Denkmal "Runder Tisch" Schwerin
● Schwerin
Als Zeichen der Selbstbestimmung und der Befreiung der ehemaligen DDR-Bürger wurde 1990 auf dem Markt in Schwerin die Skulptur "Runder Tisch" aufgestellt. Das Denkmal aus Stahl und Feldsteinen stammt vom Künstler Guillermo Steinbrüggen aus Lübeck. Die Skulptur der "Runde Tisch" erinnert an die politischen Ereignisse der Jahre 1989 und 1990, als sich viele Bürger in zahlreichen politischen Debatten für eine bessere Zukunft ihres Landes und des persönlichen Lebens, geprägt von Demokratie und Freiheit, einsetzten. In jener Zeit wurde in Berlin auf Initiative mehrerer Bürgerrechtebewegungen der Zentrale Runde Tisch gegründet, der die damalige DDR-Regierung bis zu den Neuwahlen kontrollieren sollte. Auch auf kommunaler Ebene wurden nach und nach "Runde Tische" organisiert, unter anderem in Schwerin. Daran erinnert die Stahl-Skulptur mit Feldsteinen, die 1990 zunächst auf dem Markt vor dem Altstädtischen Rathaus aufgestellt wurde. Die Skulptur war während des ersten gesamtdeutschen Metallbildhauertreffens in Schwerin von Guillermo Steinbrüggen angefertigt und später von der Stadt gekauft worden. Weil sie rostig war und so gar nicht dem Schönheitsideal der meisten Schweriner entsprach, wurde sie nach einigen Jahren wieder entfernt und noch einmal überarbeitet. Seit 1996 steht der "Runde Tisch", nun mit einem metallischen Anstrich versehen, auf dem kleinen Platz, wo Großer Moor und Puschkinstraße ineinander übergehen.
Dokumentationszentrum Schwerin
● Schwerin
Auf insgesamt drei Ausstellungsebenen besteht die Möglichkeit, sich über die verschiedenen zeitlichen Epochen zur regionalen Perspektive der Geschichte der politischen Verfolgung im 20. Jahrhundert zu informieren: 1933 - 1945, 1945 - 1953 und 1953 - 1989. Am 6. Juni 2001 wurde das Dokumentationszentrum Demmlerplatz durch den Bundespräsidenten feierlich eröffnet. Derzeit beherbergt es die Dauerausstellung zur regionalen Perspektive der Geschichte der politischen Verfolgung im 20. Jahrhundert. Der größte Teil des ehemaligen Zellentrakts dient als Ausstellungsfläche für das Dokumentationszentrum. Auf insgesamt drei Ausstellungsebenen besteht die Möglichkeit, sich über die verschiedenen zeitlichen Epochen des historischen Ortes zu informieren: 1933 - 1945, 1945 - 1953 sowie 1953 - 1989. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 12:30 - 16:00 Uhr Bildungsveranstaltungen: nach Absprache. Telefon: 0385 745299-11
Drehbrücke am Schweriner Schloss
● Schwerin
Seit 1897 verbindet eine drehbare Brücke die Schlossinsel mit dem Schlossgarten von Schwerin. Sie ermöglichte es Transportschiffen in den Burgsee zu fahren. Die Drehmechanik wird zu besonderen Anlässen, wie dem Schweriner Schlossfest im Juni oder zu den "Tagen der Industriekultur am Wasser" im September in Aktion gezeigt. Zu sehen ist die Brücke heute in der Regel in geschlossenem Zustand. Fußgänger und Radfahrer gelangen auf ihr von der Schlossinsel in den Schlosspark. Sie ist mit einem verzierten Eisengeländer versehen. Auf den Pfählen sind die Initialen des Großherzogs Friedrich Franz FF zu finden. Die ausgeklügelte Mechanik der Brücke ermöglichte es, dass der tonnenschwere Brückenträger mit 22 Metern Länge nur von einem Wärter mit einer Handkurbel auf- und zugedreht werden kann. Der Brückenträger liegt in einem Ruhelager. Zum Drehen wird er auf das eigentliche Drehlager (den sogenannten "Königsstuhl") gehoben und auf diesem Lager dann gedreht. Da der Burgsee für den Bootsverkehr gesperrt ist, ist die Brücke meist geschlossen. Zu besonderen Anlässen, wie dem Schlossfest oder zu den Tagen der Industriekultur am Wasser wird die Drehmechanik in Aktion gezeigt. Hergestellt wurde die Brücke in der Maschinenfabrik F. Crull & Co., einer Firma des Wismarer Unternehmers Heinrich Podeus.
Easyjump Trampolinpark
● Schwerin
Easyjump ist nicht nur Mecklenburg-Vorpommerns größte Trampolinhalle sondern zugleich eine der neusten Erlebnis-Highlights in Schwerin. EasyJump Trampolinpark & Actionarena ist Mecklenburg-Vorpommerns größte Trampolinhalle mit über 3.500 m² Gesamtfläche. Egal ob Openjump Area, Ninja Parkour, Airbagkissen oder Dodgeball Arena mit über 25 Attraktionen bieten wir Spaß für die ganze Familie. Ob Kind, Jugendlicher oder Junggebliebener, hier kommt jeder auf seine Kosten. Neben dem Sprungspaß ermöglichen wir den jüngeren Gästen das Spielen und Toben in unserem Indoorspielbereich mit einer XXXL-Rutsche, Wackelbrücke, Bällebad und Hindernisparcouren auf 3 Ebenen. Damit ist nicht genug für ein virtuelles Erlebnis sorgt die VR Arena, in der kann man alleine oder mit einem Freund in eine mehrdimensionale Welt voller Überraschungen und Abenteuer eintauchen. Das vielfältige Angebot wird durch einen Arcade Room erweitert. Dieser bietet Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein.
Filmpalast Capitol Schwerin
● Schwerin
Traditionsfilmtheater Der Filmpalast Capitol Schwerin bietet als beliebtes Kino und als Veranstaltungsort ein vielfältiges und genrereiches Spielfilmprogramm sowie Events aus Comedy, Musik und Theater. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten bietet das Filmtheater Kinoerlebnisse in höchstem Komfort und bester technischer Ausstattung. Von großen Blockbustern bis hin zu einem ausgewählten Filmkunstprogramm ist in den sechs Sälen für jeden Filmfan etwas dabei!
Flippermuseum Schwerin
● Schwerin
Es piepst, blinkt, scheppert und wackelt - im Flippermuseum Schwerin lebt die große Zeit der Spielautomaten wieder auf. Tauchen Sie ein in die Welt von Flippern, Videospielautomaten und Musikboxen aus verschiedenen Jahrzehnten. Von Indiana Jones über die Addams Family bis hin zu Star Trek: über 100 faszinierende Flipper, Videospielautomaten und Musikboxen aus verschiedenen Jahrzehnten, angfangen bei den 30er Jahren können im Flippermuseum nicht nur bestaunt, sondern auch bespielt werden. Dazu gibt es umfangreiche Informationen zur Geschichte, Kunst und Technik der Geräte. Ganz neu im Programm: der "Foo-Fighters"-Flipper vom Hersteller Stern Pinball. Jeden ersten Sonntag gibt es übrigens eine kostenfreie Führung durch das Museum. Öffnungszeiten Samstags und Sonntags | von 14 bis 18 Uhr (Teilweise auch in der Woche, Sondertermine im Kalender vermerkt) Termine für Gruppenveranstaltungen sind nach Vereinbarung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Eintrittspreise Erwachsene - 15 € Kinder - 6 € Familienkarte - 20 / 25 €
Freibad Kalkwerder
● Schwerin
Die Badeanstalt Kalkwerder ist ein gut ausgestattetes Freibad in Schwerin. Über einen schönen Rad- und Wanderweg am Ufer des Schweriner Sees erreichen Sie das Naturfreibad Kalkwerder. Neben umfangreichen Sport- und Bademöglichkeiten für Erwachsene, Umkleidekabinen und Sprungbrettern bietet es auch ein großes Nichtschwimmer-Areal und eine Kinderrutsche. Hunde sind im Freibad nicht gestattet. Weitere Informationen (z.B. Öffnungszeiten) und Angebote finden Sie hier.
Fridericianum
● Schwerin
Das repräsentative Gymnasium Fridericianum am Pfaffenteich in Schwerin wurde von Friedrich Franz II. in Auftrag gegeben und von Hermann Willebrand 1868–1870 errichtet. Das elfachsige, zweigeschossige Backsteingebäude prägt das östliche Ufer und verbindet mit seiner Architektur historische Bezüge und moderne Elemente. Heute beherbergt es den Hochschulcampus Medical School of Hamburg. Der repräsentative Schulkomplex, am östlichen Ufer des Pfaffenteichs gelegen, umfasst das Gymnasium und die Rektorenvilla mitsamt dem dazugehörigen großen Hofareal. Das elfachsige, zweigeschossige Backsteingebäude dominiert das ansonsten durch Villenbebauung geprägte östliche Ufer des Pfaffenteichs. Zugleich stellt es die Sichtachse über die Wasserfläche des Sees, zu den eindrucksvollen Großherzoglichen Verwaltungsbauten am Westufer her. Großherzog Friedrich Franz II. beauftragte im Jahr 1867 den Architekten Hermann Willebrand mit dem Bau eines großen und modernen Gymnasiums zur Ausbildung angehender Eliten in Mecklenburg. Insbesondere Mathematiker, Juristen, Theologen und Staatsbeamte sollten im Fridericianum ihre berufliche Reife erlangen. Von 1868 bis 1870 wurde der Schulkomplex gebaut und fertiggestellt. 1887 wurde das Gebäudeensemble um eine Turnhalle erweitert. Ein weiterer Anbau, in dem der Zeichen- und Biologieunterricht stattfinden sollte, kam 1908 hinzu. In der DDR-Zeit beherbergte das historische Gebäude die Polytechnische Oberschule „August Bebel“. Nach der Wende wurde das Gebäude zwischenzeitlich als Berufsschule des Bereichs Wirtschaft und Verwaltung genutzt. Seitdem bestehen Pläne eines Ausbaus als Hochschulstandort. Das Baltic College, eine private Hochschule, nutzt heute das Gebäude. Zum Stil In der Außenansicht des Fridericianums greift Architekt Willebrand den Stil der historischen Teile des Alten Schlosses auf. Die Sockelzone, Gesimse und die Attika heben sich eindrucksvoll von den hellen, rot gebänderten Wandflächen ab und verkörpern darin die erhabene Strenge einer Erziehungsstätte. Willebrand gibt dem Schulkomplex in der Verwendung von farbigem Ziegel eine moderne Prägung, hebt jedoch gleichzeitig den hohen Anspruch und die Erhabenheit der Lehranstalt hervor. Betont wird diese Funktion durch die vom Straßenniveau aufsteigende Treppe. An den Giebeln der beiden Eckpavillons sind Medaillons der beiden Großherzöge von Mecklenburg Friedrich Franz I. und Friedrich Franz II. in Terrakotta ausgeführt.
Galerie Buchberger
● Schwerin
Malerei - Grafik, Fotografie, Collagen, Assemblagen, Malte Schmid - Saxophon Kunst nicht nur in einer originalen britischen Telefonzelle aus dem Jahr 1936, sondern auf einem interessant gestalteten Grundstück. Besucher können sich auf einem sehr künstlerisch gestalteten Grundstück der Malerei, Grafik, Fotografie und hintersinnigen Assemblagen hingeben. Dabei hält unter anderem ein Kunstomat Überraschungen für Sie bereit und der Kunstkalender für 2022 ist bereits erhältlich. Acryl- und Aquarellmalereien beschäftigen sich vor allem mit Motiven Mecklenburg-Vorpommerns. Darüber hinaus können Fotos von Reisen durch die USA, Kanada, Australien und Kuba angesehen und auch käuflich erworben werden. Genre: Bildende Kunst, Genres übergreifend Öffnungszeiten
Greenhouse mit Kavaliershaus
● Schwerin
Das Greenhouse und das gegenüberliegende Kavaliershaus im Schweriner Schlossgarten bilden ein beeindruckendes architektonisches Ensemble, das von Peter Joseph Lenné und Georg Adolph Demmler gestaltet wurde. Eingebettet in einen weitläufigen Landschaftspark, dienten sie als Sommerresidenz und symbolisieren die Gastfreundschaft der großherzoglichen Familie. 1838 bis 1845 besuchte Peter Joseph Lenné Schwerin vier Mal, um im Auftrag des Großherzogs den Schlossgarten neu zu gestalten. Im von ihm geplanten und von Theodor Klett realisierten weitläufigen Landschaftspark liegt das Greenhouse mit Gewächshaus sowie das Kavaliershaus in mitten von Lenné geplanten Englischen Gartens. Gemäß der Verfügung von Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg sollte das am nordöstlichen Rand des Schlossgartens gelegene Wohngebäude, auch Greenhouse genannt, sozialen Zwecken vorbehalten bleiben. Der malerisch gruppierte Baukomplex des Greenhouse bildet einen eindrucksvollen Blickpunkt am nordöstlichen Rand des Schlossgartens. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Kavaliershaus bildet es ein eindrucksvolles architektonisches Ensemble und zugleich den städtebaulich markanten Übergang in das Villengebiet des Schlossgartenviertels. Der zweigeschossige freistehende Massivbau des Kavaliershauses entstand 1839 nach Entwürfen von Hofbaumeister Georg Adolph Demmler unmittelbar gegenüber und als Ergänzung des einige Jahre zuvor errichteten Greenhouse. Demmler entwarf einen klar gegliederten Baukörper in klassizistischer Formensprache, der sich mit seiner westlichen Schmalseite zur Straße und zum Greenhouse wendet. Damals Nach der Verlegung der Regierung nach Schwerin, war Carl Heinrich Wünsch 1838 durch den Großherzogs beauftragt worden in mitten des neuen Landschaftsparks in der Nähe zum alten Schloss, ein privates Palais als Sommerresidenz zu errichten. 1840 erhielt Georg Adolf Demmler den Auftrag zum Bau des Kavalierhauses, gegenüber dem Greenhouse. Stil Das zweigeschossige Palais mit eingeschossigem Festsaal weist Formen südlicher Herrschervillen auf und kennzeichnet das Greenhouse als privates Domizil und Sommerresidenz der großherzoglichen Familie mit gastgebenden Verpflichtungen. Ehemals durch eine eiserne Brücke mit dem Kavaliershaus verbunden, stand es für die Weltoffenheit seiner Bewohner.