Immobilienmarkt Schwerin & Umgebung

Median Kaufpreis 2.095 €/m² · 8.637 Angebote

Denkmäler und SehenswürdigkeitenHistorische BauwerkeKultur und GenussMeckl-SchwerinMeckl. SchwerinMecklenburg-SchwerinMecklenburg-SchwerinPOI-Basiseintrag: KategorienPOIsProduktlinienRegionenSchwerinTMVWestmecklenburgauf-nach-mv.de

Arsenal

Arsenal
📍

Alexandrinenstraße 1

19055 Schwerin

Das großherzogliche Arsenal am Südwestufer des Pfaffenteichs in Schwerin, erbaut zwischen 1840 und 1844, ist ein imposantes Beispiel der Tudor-Gotik. Es dient heute als Sitz des Innenministeriums des Landes und verbindet die historische Architektur mit einer zentralen Lage am Wasser. Das eindrucksvolle großherzogliche Ensemble des Arsenals erstreckt sich am Südwestufer des Pfaffenteichs. Das imposante Bauwerk lenkt den Blick des Flaneurs über das Gewässer und hält ihn fest. Georg Adolf Demmler hatte die Pläne für das Arsenal entworfen. Diese wurden von 1840 bis 1844 von den Architekten Herrmann Willebrand und Gottlieb Ruge umgesetzt – und zwar als Zeughaus. Mit der Entscheidung des Großherzogs, seine Residenz von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen, war auch die Rückverlegung der Garnison des Garderegiments verbunden. Deshalb sollte das neue Gebäude gleichzeitig Kaserne und Waffenarsenal werden – eine Aufgabe für Demmler. Das Gebäude schloss alles ein, was für die Militärverwaltung an Einrichtungen erforderlich war, nämlich das Militärgericht, das Gefängnis, die Rekrutierungskommission, Schulzimmer, Übungssäle für die Mannschaften, eine Speiseanstalt oder auch Stallungen.  Der Pfaffenteich, der bislang außerhalb lag, kam jetzt als städtebauliches Motiv in die Planung, indem sich dort sehr bald im Anschluss an das Arsenal eine weitere Bebauung entwickelte. Dadurch wurde die feste Einfassung des westlichen Ufers notwendig. Großherzogliche Verwaltungsbauvorhaben boten den Anlass für die Befestigung des Areals und den Beginn der inszenierenden Bebauung. In Richtung Westen war die mittelalterliche Stadt im Umfeld des historischen Pfaffenteichs bis dato kaum gewachsen.  Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Polizei im Arsenal untergebracht. Geflüchtete fanden hier nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1947 Unterschlupf. Die Schweriner Bezirksverwaltung nutzte den großen Verwaltungskomplex nach Gründung der DDR als Sitz der Volkspolizei. Zum Stil Der Stil des Arsenals ist der Tudor-Gotik, der englischen Spätgotik nachempfunden, die typisch für die ersten Jahrzehnte des Historismus ist. Die massigen Türme des Mittelrisalits und der Eckpavillons sind durch die gesamte Zinnenbekrönung der Traufe mit den eleganten Kantentürmchen verbunden. Seinen burghaften Charakter erhält das Bauwerk durch die durchgängige Fugenquaderung der Wandflächen. Zeitgemäß durch einen lichten Anstrich verfeinert, hatte der großherzogliche Verwaltungskomplex die Anmutung eines repräsentativen herrschaftlichen Palais am Wasser. Im Verlauf der Grundsanierung ging der Eindruck eines repräsentativen, herrschaftlichen Palais am Wasser verloren. Das Arsenal wurde zunächst als Zeughaus und nach dem Ersten Weltkrieg als Polizeikaserne genutzt. Zur Zeit des Dritten Reiches führte es den Namen Adolf-Hitler-Kaserne. Von 1945 bis Juli 1947 diente es als Unterkunft für Flüchtlinge. Danach war das Gebäude Sitz der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei. Seit 1990 ist das Arsenal Sitz des Landesinnenministeriums.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Schwerin

Pfaffenteich

Pfaffenteich

📍 Schwerin

Der Pfaffenteich im Herzen Schwerins, umgeben von einer breiten Promenade, erstreckt sich über 12 Hektar und wird von beeindruckenden historischen Ensembles gesäumt. Als einstige Mühlenquelle und heutiges Wahrzeichen der Stadt bietet er ein harmonisches Zusammenspiel aus Geschichte und Erholung. Hinter dem Namen von Schwerins "kleiner Binnenalster" steckt eine wahre Geschichte. Am Ostufer des künstlich angelegten Sees bestellten einst Pfarrer und Bischöfe der nahe gelegenen Domgemeinde ihre Gärten. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert wurde ein Damm aufgeschüttet, um Wasser für den Betrieb einer Mühle zu stauen. Der frühere "Mühlenteich" erstreckte sich früher sogar bis zur heutigen Schlossstraße; das Wasser speiste auch den damaligen Stadtgraben. Der Pfaffenteich in seiner jetzigen Form weist eine Fläche von etwa 12 Hektar auf und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Das Gewässer ist von einer breiten Promenade umgrenzt, die regelrecht zum Flanieren einlädt. Zahlreiche schöne historische Stadthäuser umgeben den Pfaffenteich. Zwei Sonnenterassen bieten schöne Verweilplätze, um den Ausblick zu genießen. Tradition hat auch die kleine Pfaffenteichfähre "Petermännchen", die - ohne Fahrplan - zwischen den Ufern pendelt.

Co-Working Café tisch

Co-Working Café tisch

📍 Schwerin

W-Lan, Kaffee, Snacks, Events, Workshops, Business Punk, Treffen, Tischtennis, Spaß - Schwerins erstes Co-Working Café bietet für jeden etwas. Das Co-Working Café tisch in Schwerin ist nicht nur zum Arbeiten gedacht. Es kann auch ganz leicht Ihr Lieblingsplatz in der Stadt werden. Events und Aktionen wie Flohmärkte, Workshops, Pub Quiz und Stammtisch Treffen oder Business Punk: Hier ist jeder willkommen. Die Mädels vom tisch servieren leckeren Kaffee, Drinks, Snacks und Macarons. Nachhaltige und regionale Leckereien gibt es genauso wie Highspeed W-Lan, Möglichkeiten zum Drucken und Tischtennis spielen. Das Lokal kann auch für Ihre ganz private Feier exklusiv gebucht werden. Auf Ihrer Sightseeing-Tour lädt das Café mitten in der Schweriner Innenstadt zu einer kleinen entspannten Kaffeepause ein. Öffnungszeiten: Montag & Dienstag 07 - 16 Uhr Mittwoch, Donnerstag, Freitag 10 - 16 Uhr

Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal

Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal

📍 Schwerin

Im Stil englischer Landschaftsgärten stehen Grünhausgarten und der südliche Schlossgarten mit Hippodrom, Irrgarten und Jugendtempel. Dieser Teil des Schlossgartens wurde zur Bundesgartenschau 2009 denkmalgerecht wiederhergestellt. Im Zentrum einer baumumstandenen Wiese blickt die Großherzoginmutter "Alexandrine" in Richtung des Jugendtempels. Das Greenhouse war Sommersitz des Großherzogs Paul Friedrich und seiner Gemahlin (der preußischen Prinzessin) Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin. Der zum Greenhouse gehörende Teil des Schlossgartens war einer der Lieblingsorte der Großherzogin und wurde um 1840 nach Plänen von Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné im englischen Stil angelegt. Nach dem Tod ihres Mannes lebte Alexandrine weiterhin hier. Ein Denkmal im Greenhouse Garden erinnert an sie. Zu sehen sind neben dem Garten auch das Grünhaus (heute eine Kindertagesstätte) und das Kavaliershaus in dem die Dienstboten einquartiert waren (heute in Privatbesitz). In der Nähe befindet sich zudem die Schleifmühle.