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Alte Synagoge Hagenow

Alte Synagoge Hagenow
📍

Hagenstraße 48

19230 Hagenow

Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag09:0012:00 Uhr
Sonntag, Dienstag, Donnerstag14:0017:00 Uhr
Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.

Alte Synagoge Hagenow – einzigartiges Ensemble in Mecklenburg-Vorpommern

Die Alte Synagoge Hagenow zählt zu den bemerkenswertesten Kulturdenkmälern an der Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommerns. Das 1828 in der Hagenstraße erbaute Ensemble aus Synagoge, Vorderhaus und Wagenschauer ist in seiner baulichen Geschlossenheit einmalig in ganz Mecklenburg. Wer die historischen Küstenstädte wie Wismar, Rostock oder Schwerin besucht, findet in Hagenow einen bedeutenden Ort jüdischer Geschichte Westmecklenburgs.

Dauerausstellung und Kulturveranstaltungen in der Alten Synagoge

Seit 2010 zeigt das Hanna-Meinungen-Haus im Vorderhaus die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg". Obwohl die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Heute finden in der Alten Synagoge regelmäßig Konzerte, Vorträge, Sonderausstellungen sowie kulturelle Veranstaltungen statt.

Jüdisches Leben in Hagenow – Geschichte der Religionsschule und Mikwe

Im Vorderhaus befanden sich einst die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad, die sogenannte Mikwe. Dieses authentisch erhaltene Ensemble vermittelt einen seltenen Einblick in die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hagenows und ergänzt die Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns um ein geschichtlich wertvolles Zeugnis.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Hagenow

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend

📍 Hagenow

Hagenow ist das Tor zur Griesen Gegend im Südwesten Mecklenburgs: Das 1974 gegründete Museum widmet sich dem alltäglichen Leben auf dem Land und in der Stadt – von der Steinzeit bis in die jüngere Vergangenheit. Das Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend verfügt über eine umfangreiche Sammlung und präsentiert seine moderne Dauerausstellung in einem Ackerbürgerhaus von 1828 sowie in weiteren historischen Nebengebäuden. Neben der Entwicklung des Natur- und Kulturraums „Griese Gegend“ und der Geschichte der Stadt Hagenow stehen hier spannende Aspekte des Wohnens und Wirtschaftens, traditionelle Handwerke sowie die Entwicklung der Technik und die Industrialisierung im Mittelpunkt. Es gibt viel zu entdecken: Archäologische Funde wie die „Hagenower Fürstengräber“, eine Dampfmaschine von 1902, die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ aus den 1920er Jahren und eine Angestelltenwohnung aus der Zeit um 1940. Eine historische Gaststätte und eine Schusterwerkstatt sowie Ausstellungen zum Thema Waldglas und zur Eisenbahngeschichte ergänzen die neu gestaltete Dauerausstellung dieser Forschungs- und Bildungseinrichtung. Öffnungszeiten und aktuelle Hinweise Di,Do 9 -12.00 Uhr u. 14 - 17.00 Uhr, So 14 -17.00 Uhr

Fiek'n Brunnen Hagenow

Fiek'n Brunnen Hagenow

📍 Hagenow

"Hemm's all hürt...?", raunt Fru Püttelkow verschwörerisch dem bronzenen Fiek'n (Sophiechen) auf dem Vorplatz des Rathauses zu. Die Figurengruppe um den Brunnen stellt eine typische Szene des täglichen Lebens in der Landstadt Hagenow dar und verewigt zugleich zwei urig, schrullige Charaktere der mecklenburgischen Folklore. Bis 1809 stand gegenüber dem Rathaus der zentrale Brunnen der Stadt Hagenow. Seit der Renovierung des Platzes im Jahre 2007 befindet sich an dieser Stelle der so genannte Fiek'n Brunnen. Zu sehen sind drei lebensgroße Bronzefiguren und ein Trinkbrunnen aus Sandstein. Die Figuren wurden vom Künstler Bernd Streiter geschaffen. Sie stellen die in und um Hagenow bekannten Figuren Fru Püttelkow und Fiek'n - plattdeutsch für Sophie - dar, die von einem Schusterjungen beim Austausch von Klatsch und Tratsch belauscht werden. Die in Bronze festgehaltene Szene entspringt dem plattdeutschen Volkslied "Fru Püttelkow ut Hagenow" der Gruppe "De Plattfööt" aus dem Jahre 1982. Das Lied handelt von der fiktiven Hagenower Ladenbesitzerin Frau Püttelkow, die dank ihrer beruflichen Tätigkeit immer weiß, was gerade so in Hagenow gemunkelt wird und somit die bestinformierte Person der Stadt ist. "Fru Püttelkow" wurde schnell zu einer mecklenburgischen Kultfigur.

Naturbad in der Bekow

Naturbad in der Bekow

📍 Hagenow

Das Hagenower Freibad mit seinen idyllischen Liegewiesen und alten Bäumen im Naturschutzgebiet der Bekow bietet Badespaß für die ganze Familie! Besonderheiten. Dreimetersprungturm, grüne Liegewiesen, Kinderbecken Geöffnet ab 15. Juni. Die Betriebszeit des Freibades in der Bekow endet am 15. September, soweit es die Witterung zulässt. Außerhalb der Sommerferien ist das Freibad von 13.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Während der Sommerferien ist der Badebetrieb von 11.00 bis 19.00 Uhr möglich. Der Eintritt für Besucher von 7-18 Jahren beträgt für die kommende Badesaison 0,50 €. Für Besucher ab 18 Jahre beträgt der Eintritt 1,00 €.