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Museum Ostseebad Binz

Binz · Rügen · 54.3928° N, 13.6101° E
Museum Ostseebad Binz

Ein kleiner Einblick in die bewegte Geschichte des Ostseebades Binz auf Rügen.

In der Ausstellung des Fördervereins Binz-Museum im Kleinbahnhof erwartet den Besucher eine Reise in die bewegte Geschichte des Ostseebades. So sind u. a. verschieden eingerichtete Zimmer mit diversen Originalexponaten, Bademode und historische Fotos sowie ein Modell des ersten Binzer Kurhauses um 1900 zu sehen. Amüsant und anschaulich zugleich ist auch die umfangreiche historische Postkartensammlung. Ergänzt wird das Museum künftig durch thematische Sonderausstellungen

Museum Ostseebad Binz: Eine Reise in die Bädergeschichte Rügens

Das Museum Ostseebad Binz im historischen Kleinbahnhof gibt einen faszinierenden Einblick in die bewegte Geschichte eines der bekanntesten Seebäder an der deutschen Ostseeküste. Der Förderverein Binz-Museum hat hier eine liebevoll gestaltete Ausstellung zusammengestellt, die Besucherinnen und Besucher zurück in die Anfänge des Badebetriebs auf Rügen versetzt.

Originalexponate, Bademode und historische Postkarten aus Binz

In verschieden eingerichteten Zimmern mit Originalexponaten lässt sich erahnen, wie das Leben im Ostseebad Binz einst aussah. Historische Bademode, alte Fotografien und eine umfangreiche Postkartensammlung machen die Vergangenheit anschaulich und manchmal auch amüsant erlebbar. Ein besonderes Highlight ist das Modell des ersten Binzer Kurhauses um das Jahr 1900, das die Bedeutung des Ortes als mondänes Seebad in Mecklenburg-Vorpommern eindrucksvoll veranschaulicht. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde thematische Sonderausstellungen.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Binz

Touristinformation im Haus des Gastes

Touristinformation im Haus des Gastes

Binz

Das Binzer Haus des Gastes ist ein modernes, umfangreiches und rollstuhlgerechtes Service-Zentrum. Dort befinden sich die Touristinformation, Veranstaltungsräume, Toiletten, eine Leseecke und öffentlicher Internetzugang. Die Tourisinformation im Haus des Gastes der Gemeinde Ostseebad Binz befindet sich im historischen Ortskern des Ostseebades, etwa 100 Meter vom Strand und der Strandpromenade entfernt. Vis-a-vis befindet sich der Kurpark. Das heutige Haus des Gastes wurde 1897 als Warmbad gebaut und wird seit der Rekonstruktion im Jahr 2000 als Sitz der Kurverwaltung genutzt, des heutigen Eigenbetriebs Binzer Bucht Tourismus. Neben der Touristinformation stehen der Öffentlichkeit Toiletten, Veranstaltungsräume, eine Leseecke, eine Trinkwasserstation sowie eine Tee-Theke zur Verfügung. In der Touristinformation können u. a. Bustagesfahrten und Veranstaltungstickets gebucht sowie Wochen- und Tageskarten für Angler erworben werden. Kurtaxe: ganzjährig Kinder & Erwachsene 2,80 EUR pro Tag Kurabgabefrei sind: Kinder bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres Personen mit einem Behindertengrad von 100% (mit Nachweis) Halter und Besitzer von Assistenzhunden (Nachweis im Schwerbehindertenausweis erforderlich) weitere Infos: Hund 2,00 Euro pro Tag

Jagdschloss Granitz

Jagdschloss Granitz

Binz

Museum und Veranstaltungsort. Gelegen inmitten des Waldgebietes Granitz. Erbaut 1837. 154 Stufen zum 38 m hohen Aussichtsturm mit grandiosem Rundblick über die Insel Rügen. Wie ein Wahrzeichen krönt das Jagdschloss Granitz den Tempelberg inmitten des 1.000 Hektar großen Waldgebiets auf der Ostseeinsel Rügen. Wo 1726 bereits ein kleines Jagdhaus der Fürsten zu Putbus stand, ließ sich Wilhelm Malte I. zwischen 1837 und 1846 ein großes Jagdschloss errichten. Die fünf zinnenbekrönten Türme verleihen dem Gebäude den Charakter einer mittelalterlichen Burg. Sein Markenzeichen – den 38 Meter hohen Mittelturm – erhielt das Schloss aber erst durch den preußischen Staats-und Stararchitekten Karl Friedrich Schinkel, der eine Idee des preußischen Kronprinzen Wilhelm umsetzte. Der Schlossturm beherbergt eine architektonische Besonderheit, deren Begehung einer Mutprobe gleichkommt: Eine gusseiserne Treppe mit 154 durchbrochen gearbeiteten Stufen windet sich an den Mauern empor. Der Nervenkitzel beim Erklimmen dieses Aufgangs wird mit einem der schönsten Panoramablicke Rügens belohnt. Entspannter, aber nicht weniger interessant geht es in den eleganten Salons der Fürstenfamilie zu. Dass bereits Wilhelm Malte von einem „Luxusbau“ sprach, findet sich in den umfassend restaurierten und wertvoll ausgestatteten Räumen bestätigt. Schon im 19. Jahrhundert, als der Bäderund Ausflugstourismus begann, zog das Schloss zahlreiche Besucher in seinen Bann. Heute präsentiert eine moderne Ausstellung gleichermaßen informativ und unterhaltsam die Geschichte des Hauses sowie der Putbuser Fürstenfamilie. Auf der Wanderung auf den Spuren der Vergangenheit lassen sich spannende Geschichten von der Jagd entdecken und mit zahlreichen Jagdtrophäen wird an den Glanz früherer Zeiten erinnert. Im Speisezimmer erinnert die lange Festtafel heute an reiche Bankette, die einst häufig von Fürst Wilhelm und seiner Gemahlin Wanda Marie ausgerichtet wurden. Mit schmackhaften Speisen und erfrischenden Getränken warten nach dem Museumsbesuch das Wirtshaus im Kellergewölbe und der Waldbiergarten auf.

Das Granitzhaus

Das Granitzhaus

Binz

Das ehemalige Forst- und Gasthaus der Fürsten zu Putbus beherbergt seit 2004 ein Informationszentrum über das UNESCO-Biosphärenreservat Südost-Rügen. Das Granitzhaus auf der Insel Rügen ist ein ehemaliges Forst- und Gasthaus von 1901, welches heute das Informationszentrum für das Biosphärenreservat Südost-Rügen beherbergt. Es steht direkt gegenüber dem Jagdschloss Granitz nahe Binz. 1726 ließ der damalige Fürst zu Putbus Moritz Ulrich I. ein Jagdhaus auf dem freien Platz vor dem heutigen Granitzhaus errichten. Dieses bestand aus einem Haupthaus und zwei seitlichen Pavillons. Vier geweihte Hirschköpfe an der Vorderfront des Haupthauses wiesen auf den Zweck des Gebäudes hin: die Jagd. Im Haupthaus nahm die fürstliche Jagdgesellschaft während der Jagdzeit jeweils Quartier. Die aktuelle Ausstellung im Granitzhaus ist interaktiv gestaltet, sie macht neugierig und regt zum Nachdenken an. Die Besucherinnen und Besucher erwartet u. a. eine „Schatzkammer“ mit ganz besonderen Schätzen aus der Region. Daneben gibt es eine Animation zur nacheiszeitlichen Entwicklung der Region auf einem 3-d-Modell, die auch die Siedlungsgeschichte Südost-Rügens sowie die Entwicklung der Ostsee anschaulich darstellt. Der Eintritt in die Ausstellung ist Kostenfrei.