488 Orte, 17 Kategorien.
Karte ↗Kaffee Bar.
● Stralsund
Gesunde, frische Sandwiches und Belegtes, sowie leckerer Kaffee und Kuchen im gemütlichen Ambiente am Tag. Und am Abend Wein, Bier und spritzige Longdrinks Entdecke die Kaffee Bar Stralsund – dein Ort für Genuss und Entspannung! Lass dich von aromatischen Kaffeespezialitäten, frisch und selbst gebackenen Leckereien, sowie einer gemütlichen Atmosphäre verwöhnen. Ob du eine kleine Auszeit suchst oder den perfekten Platz für einen Plausch mit Freunden – unsere Bar im Herzen von Stralsund ist immer einen Besuch wert. Erlebe echten Kaffeegenuss und regionale Herzlichkeit, tolle Produkte und hanseatisches Flair. Wir freuen uns auf deinen Besuch!
Kampischer Hof
● Stralsund
Der Kampische Hof in Stralsund stammt aus dem 13. Jahrhundert. 1257 wurde das Grundstück an der Stadtmauer als Warenspeicher und Absteigequartier für Ordensmitglieder erworben. Die um einen Innenhof gruppierte Dreiflügelanlage, die durch eine Mauer von der Straße getrennt ist, stammt in ihrem Kern aus dem 13. Jahrhundert. Der Mittelflügel lehnt sich mit seiner Rückseite an die Stadtmauer, wurde in der Barockzeit verputzt und dem Zeitgeschmack entsprechend baulich angepasst. Der Nord- und der Südflügel hingegen haben, trotz einiger Veränderungen, ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Ein großer Teil des Kampischen Hofes ist noch nicht restauriert.
Kanuverein Gützkow
● Gützkow
Übernachtungsmöglichkeiten für Wasserwanderer auf dem Vereinsgelände.
Kapelle Bessin
● Rambin OT Bessin
Die Kapelle zum Heiligen Kreuz ist ein gotischer achtseitiger Backsteinbau. Im Jahre 1482 stiftete der Stralsunder Bürgermeister Matthias Darne die kleine achteckigen Kapelle „Zum heiligen Kreuz“. Im 17. Jahrhundert erfolgte der Anbau des Glockenerkers mit einer aus dem 15. Jahrhundert stammenden Glocke. Die Kapelle blieb in ihrem Äußeren seit der Erbauung unverändert, im Inneren befindet sich eine flache Bretterdecke, die mit mittelalterlichen Malereien versehen ist. Mehrere Bischofskreuze schmücken die Wände. Im 18. Jahrhundert wurde die Kapelle mit Kastengestühl und zwei Patronatsstühlen ausgestattet; Erweiterung des Kanzelaltars nach vorn in Holz. In den Jahren 1926/27 erfolgte eine grundlegende Instandsetzung, eine Erneuerung der Figurenattribute, der Blattgehänge und der Aufsatzbemalung. 1982 wurde der Dachboden durch Bessiner Bürger gesäubert und gesichert. In den Jahren 1983-1985 erfolgte die Restaurierung der Deckenmalerei und die Sanierung des Glockenstuhls und 1995/96 Arbeiten an der Dachdeckung sowie Reparaturen am Dachstuhl. Dank der Gründung des Fördervereins „Kapelle zum Heiligen Kreuz Bessin e. V.“, kann eine kirchliche, aber auch gemeinnützige Nutzung sichergestellt werden.
Kapelle St. Gertrud
● Wolgast
Die Kapelle St. Gertrud ist ein Kleinod der Backsteingotik. Die Kapelle St. Gertrud ist ein zwölfseitiger Backsteinbau mit Mittelsäule und Sterngewölbe aus dem 15. Jahrhundert. Von den ursprünglich über 30 Gertrudkapellen in Pommern sind nur vier heute noch vorhanden, davon ist die Wolgaster die einzige in Deutschland. Da St. Gertrud als Schutzpatronin der Reisenden und Pilger gilt, konnten diejenigen, die es einst nicht rechtzeitig vor Schließung der Tore in die Stadt schafften, in der St. Gertrud-Kapelle eine sichere und trockene Schlafstätte finden.
Kapelle St. Jürgen
● Wolgast
Die St. Jürgen Kapelle in Wolgast ist ein mittelalterliches Kirchengebäude, dass erstmals 1420 urkundlich erwähnt wurde. Die im 15. Jahrhundert erbaute St.-Jürgen-Kapelle wurde zunächst als Hospital für Arme, Kranke und Fremde und zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Pesthaus mit dazugehörigem Friedhof genutzt. Folgenden Generationen diente sie als Armen- und Begräbniskirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Heute wird die Kapelle als Winterkirche und Veranstaltungsraum genutzt.
Kapelle Stahlbrode
● Reinberg
Die Kapelle in Stahlbrode wurde aus Backsteinen errichtet und in den letzten Jahren umfangreich saniert. Der Backsteinbau wurde um 1886 errichtet und konnte dank EU-Mitteln saniert werden. Weitere Spenden ermöglichten die Anschaffung einer Glocke und eines Glockenstuhls. Kanzelkorb und Kruzifix stammen aus dem 18. Jahrhundert.
Kapelle in Bretwisch
● Bretwisch/ Süderholz
Erste Nennung des Ortes 1232. Die neogotische Kapelle wurde 1852 erbaut. Der Kirchhof mit Backsteinportal und der umgebenden Mauer wurde um 1500 angelegt. An der Stelle der heutigen Kapelle stand zuvor eine Dorfkirche. Die Kapelle in Bretwisch, ein rechteckiger Feldsteinbau, wurde 1852 erbaut. Sehenswert im Inneren der Kirche ist die aus dem 19. Jahrhundert stammende neogotische Ausstattung und die Mehmel-Orgel.
Karl der XII. Gedenktafel
● Stralsund
Die Gedenktafel erinnert an Karl den XII. während des Nordischen Krieges. "Das Frankenkronwerk" ist ein Teil der früheren Stadtbefestigung, die sowohl aus fester Stadtmauer mit Stadttoren sowie aus Bastionen und Teichen bestand, die Stralsund seit Mitte des 13. Jahrhunderts umgaben und vor Angriffen schützen sollten. Während der Schwedenzeit wurden diese Befestigungsanlagen weiter ausgebaut, denn Stralsund war Brückenkopf in Schwedisch-Pommern und seine Verteidigung galt daher als besonders wichtig. Der schwedische König Karl XII. (1697-1718) soll sich, während des Nordischen Krieges, bei der Verteidigung Stralsunds 1715 gegen preußische, sächsische und dänische Truppen des Öfteren hier in einer Mauernische des Frankentores zur Ruhe gelegt haben. Eine Gedenkplatte aus schwedischem Kalkstein in der Mauer erinnert mit einer Inschrift daran. Karl XII. gewann viele Schlachten, verlor aber die Entscheidenden. So auch hier in Stralsund. Unter Verkennung der Situation war es hier sein Ziel gewesen, die früheren Machtverhältnisse in Schwedisch-Pommern wiederherzustellen. Am 23. Dezember 1715 musste die Stadt aber kapitulieren, nachdem der König sich nach Schweden abgesetzt hatte, um einer Gefangennahme zu entgehen. Danach wurde Stralsund vorübergehend dänisch, bevor es später wieder unter die schwedische Krone gelangte.
Katholische Herz-Jesu-Kirche Garz
● Garz/ Rügen
Eine Kirche im Wandel der Zeiten. Als vor hundert Jahren Maximilian Kaller die Herz-Jesu-Kirche errichten ließ, zählte Garz zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Zentren der Insel. Jeden Sonntag besuchten vor allem polnische Erntehelfer, die Schnitter, zu Hunderten den katholischen Gottesdienst. Doch die rasche Entwicklung der Insel machte auch vor der Garzer Kirche nicht Halt. So ist die Binzer Kirche selbst nach der Erweiterung regelmäßig bis auf den letzten Platz besetzt, während die Herz-Jesu-Kirche in Garz für ihren ursprünglichen Zweck mittlerweile zu groß geworden ist. Überdies stehen dringende Sanierungsmaßnahmen an, die für die wenigen Gemeindemitglieder allein nicht tragbar sind.
Katholische Kirche Demmin
● Demmin
Die Mitte des 19. Jh. gegründete katholische Kirchgemeinde ließ 1914/15 das Gotteshaus nach Entwürfen des Berliner Architekten J. Welz erbauen. Es war die Wirkungsstätte der Pfarrer Adolf Noleweika und Heinrich Wessels (Ehrenbürger der Stadt Demmin). In den Jahren 1994 - 1996 wurde das Äußere der aus Backstein errichteten neogotischen Kirche erstmals einer grundlegenden Restaurierung unterzogen. Der 45 m hohe Turm mit offenem Glockenstuhl trägt als Turmdach eine so genannte "Bischofsmütze". Von der Innenausstattung verblieben aus der "Gründerzeit" der neogotische Flügelaltar mit den Figuren der 12 Apostel, Maria mit dem Jesuskind sowie die Kanzel, deren Schalldeckel später hinzugefügt wurde.Der Flügelaltar bildet das Schmuckstück der Kirche und den sofortigen Blickfang für die Besucher. Er wurde 1963 zerlegt und im Jahr 2000 restauriert, sowie fehlende Teile ergänzt und wieder aufgestellt. Ebenso gehören die Seitentafeln & Tabernakel dieses Altars & ein geschnitzter Kreuzweg zu den Sehenswürdigkeiten.
Kayakomat Greifswald
● Greifswald
Self-Service Mietstation für Kajaks und SUP-Boards in Greifswald am Ryck. Buche online und hab die Freiheit, zu paddeln, wo und wann immer du willst. Miete bei uns SUP-Boards und Kajaks in der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald, direkt am schönen Ryck. Genieße deinen Tag in der geschichtsträchtigen und zeitgleich jungen und dynamischen Stadt Greifswald am Meer. Du startest mittig auf dem Ryck und entscheidest worauf du Lust hast – paddelst du durch die belebte Kanal-City Richtung Museumshafen um dich danach vom Ryck durch die naturnahen Ufer in Greifswald tragen zu lassen? Oder fühlst du dich nach mehr Meer und paddelst in die Richtung der Dänischen Wiek um dich von der Weite der Bucht im Greifswalder Bodden inspirieren zu lassen? Probiere als Anfänger sowohl das SUP-Paddeln als auch das Kajakfahren bequem in Ufernähe aus. Als erfahrener Paddler kannst du an einem ruhigen Tag eine längere Tour probieren. Mit unserem KAYAKOMAT in Greifswald, Hafenstraße 56 direkt neben dem Kanu Verein HSG hast du zu jeder Tageszeit bequem Zugang zu Kajaks und SUPs. Erlebe Greifswald und die Flusslandschaft des Ryck aus einer neuen Perspektive!
Kinderspielplatz Heilgeiststraße
● Stralsund
Dieser Kinderspielplatz lädt mit seinen außergewöhnlichen Spielobjekten zum Spaß haben ein. Von uns empfohlen für Kinder ab 1 Jahr. Spielgeräte: Drehscheibe, Federwippgerät, Wippe, Balancier-Element, Doppelschaukel. Ausstattung: Sitzbänke Der Spielplatz befindet sich als einziger Spielplatz Stralsunds innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Er ist zwischen der Baden- und Heilgeiststraße gelegen und von beiden Seiten zugänglich. Die futuristisch anmutenden Spielobjekte verleihen dem Spielplatz einen ganz eigenen Charm.
Kinderspielplatz Hospitaler Bastion
● Stralsund
Verschiedenste Spielgeräte unter dem Motto "Wallenstein-Belagerung" laden zum Spielen ein. Spielgeräte: Rutsche, Spielhaus, Balancier-Element, Hangelgerät, Wackelbrücke, Kletterelement, Klettergerät mit Rutsche, Sandfläche, Schaukel. Von uns empfohlen für Kinder ab 1 Jahr. Ausstattung: Eingezäunt, Liegt im Grünen, Sitzbänke, Schatten Der Spielplatz liegt am Rande der Altstadt in der Nähe des Theaters, das heißt in einer grünen Parkanlage mit Blick auf den Knieperteich. Kinder können sich in der großen Sandfläche ordentlich austoben und ihre Eltern können sie von den Sitzbänken aus gut beobachten. Der Spielplatz ist mit den Buslinien 1 und 4 gut zu erreichen.
Kinderspielplatz Küsterbastion
● Stralsund
Spielplatz mit Ausblick auf der Knieperteich. Von uns empfohlen für Kinder ab 1 Jahr. Auf diesem Spielplatz finden Kinder aller Altersgruppen eine Beschäftigung. Ob nun Schaukel, Kletterpassagen, Bagger oder Wippe, hier hat jedes Kind etwas zu tun. Gepflegte Rasenflächen sowie mehrere Bänke laden Eltern zum Verweilen ein und erlauben einen schönen Blick über den Knieperteich. Spielgeräte: Sandfläche, Doppelschaukel, Kletterpassagen, Bagger, Wippe, Babyschaukel und Kleinkindrutsche Ausstattung: umzäunt, Bänke, liegt im Grünen, Busstation Mit der Buslinie 1 und 4 ist der Spielplatz gut zu erreichen.
Kinderspielplatz Strandbad
● Stralsund
Der Spielplatz direkt am Strand! Spielgeräte: Kleinkindrutsche, Federwippgerät, Rutsche, Balancierelemente, Schaukeln, Kleinkindschaukel und Klettergerüst, Kletterelement, Klettergerät mit Sandfläche, Schaukel. Von uns empfohlen für Kinder ab 3 Jahre. Ausstattung: liegt im Grünen und am Strand, Sitzbänke Der Kinderspielplatz befindet sich direkt am Stralsunder Strand und bietet eine Vielzahl an Kletter- und Balanciermöglichkeiten. Aber auch Schaukeln und Wippen lassen Kinderherzen hier höherschlagen. Der Strandsand lädt zum Burgen bauen ein und ist ein weiches Kissen, wenn man doch mal beim Klettern abrutscht. Mit der Busline 4 ist dieser Spielplatz gut zu erreichen.
Kinderspielplatz Wulflamufer
● Stralsund
Kleiner Spielplatz am Frankenteich (kein Wasserzugang). Spielgeräte: Rutschturm, Sandküche, Sandfläche, Nestschaukel. Von uns empfohlen für Kinder ab 2 Jahre. Ausstattung: Liegt im Grünen, Sitzbänke. Der kleine Spielplatz, direkt am Frankenteich gelegen, wurde 2022 komplett neu gestaltet. Für Eltern sind Sitzbänken und ein schöner Blick auf dem Frankenteich vorhanden.
Kinderspielplatz am Bananenweg
● Stralsund
Spielplatz mit Teichblick Kleiner Spielplatz mit Ausblick auf den Frankenteich. Spielgeräte: Federwippgerät, Balancier-Element, Schaukel Von uns empfohlen für Kinder von 2 bis 6 Jahren Ausstattung: Liegt im Grünen, Sitzbänke Mit den Buslinien 1, 4 und 6 gut zu erreichen.
Kirche "St. Stephanus" zu Swantow
● Poseritz OT Swantow
Die St. Stephanus Kirche ist eine der ältesten Kirchen auf Rügen. Idyllisch in das kleine, ursprüngliche Dorf Swantow eingebettet, ist sie Heimat einer kleinen, aber aktiven und engagierten Gemeinde. In alter Zeit war Swantow ein langgestrecktes Dorf mit Kirche, Pfarre, Küsterei, einer Mühle, vier Bauernhöfen und zwei Katen. Der dänische Bischof Absalon von Roskilde soll hier die ersten Christen dieser Gegend getauft haben. Der Platz, auf dem die Kirche steht, ist von ihm geweiht. 1294 wird das erste Mal eine Kirche erwähnt, sie trägt den Namen Sankt Stephanus. Der Baubeginn der heutigen Kirche war 1469. Sie steht dicht an der Stelle, wo sich einst der heilige Hain der Slawen befand. Die großen Findlinge im Nordfundament könnten Teile der Kultstätte sein. Der älteste Teil der Kirche ist der Nordteil, dort hat sich auch der Haupteingang befunden. Das alte Weihwasserbecken deutet darauf hin. Die heutige Kanzel stammt aus dem Jahre 1705. Sie ruht auf einer Figur, die Petrus darstellt und gehört zu einer barocken Ausstattung, die bis zur Renovierung zu Beginn der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts den Raum bestimmte. Dann erfolgte die Neugestaltung des Altarraums mit einer einfachen Mensa und einer gotischen Kreuzigungsgruppe. Seit 1995 gibt es den Förderverein Kirche Swantow e. V..
Kirche Kirch Baggendorf
● Kirch Baggendorf
Die Kirche in Kirch-Baggendorf wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Gegen Ende des 12., Anfang des 13. Jahrhunderts ließen sich deutsche Siedler in Baggendorf (Bekendorpe) nieder, die auch eine Kirche errichteten. Während Baggendorf selbst erstmals im Jahre 1242 urkundlich erwähnt wird, taucht als erster Beleg für die Existenz einer Kirche in Kirch Baggendorf am 21. Juli 1278 ein Hermannus plebanus (Pfarrer Hermann) de Baggendorp als Zeuge auf einer Urkunde des Abtes von Neuenkamp auf. Die genaue Bauzeit der Kirche ist unbekannt. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Feldsteinbau fertiggestellt. Der Bau wurde als Einheit errichtet; der Turm kam allerdings erst im 14. oder 15. Jahrhundert dazu. 1746 wurde der heute sichtbare Turmhelm aufgesetzt. Während am Äußeren der Kirche kaum etwas verändert wurde, unterlag die Inneneinrichtung größeren Umbauten. Zwischen 1702 und 1703 wurde der Innenraum komplett umgestaltet und zeitgemäß ausgemalt. Kanzel und Altar kamen hinzu. Eine Renovierung erfuhr der Innenraum im Jahr 1864, wobei das Gestühl durch das noch heute erhaltene ersetzt wurde; dabei wurde der Mittelgang beseitigt. Unter Gustav Hoffmann wurde die Kirche im Jahr 1939 restauriert. Emporen wurden entfernt, und eine Heizung eingebaut. Hoffmann legte mittelalterliche Malereien aus der Zeit des Baus der Kirche frei. Nach 1990 wurden weitere Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Dabei wurde auch der Schiefer der Turmeindeckung wegen durchgerosteter Dachnägel durch Kupfer ersetzt. Die durch Gustav Hoffmann freigelegten Malereien wurden 2001–2005 durch Marcus Mannewitz restauriert und teilweise rekonstruiert. Die Kirche zählt mit einer Länge (mit Turm) von 42,32 Metern und einer Breite von 15,17 Metern zu Vorpommerns größeren Dorfkirchen. Sie wurde überwiegend aus Feldsteinen errichtet. Backstein wurde nur als Gliederungselement verwendet, Ost- und Westgiebel sind ebenfalls aus Backstein. Es handelt sich um einen Bau, der in der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik errichtet wurde. Reste einer gotischen figürlichen Malerei, die Ende des 14. Jahrhunderts entstand, sind in den Laibungen des Triumphbogens zu sehen. Die östlichen Fenster sind mit Bleiglas versehen. Die barocke Kanzel stammt aus dem Jahr 1702, der etwa fünf Meter hohe Altaraufsatz von 1703. Beide wurden in der gleichen Werkstatt gefertigt. Der Altaraufsatz wurde im Jahr 2007 in der Farbfassung von 1938 restauriert. 2017 wurde die Goldrahmung der Kanzel erneuert. [Quelle: wikipedia.org]
Kirche Maria Meeresstern Sellin (kath.)
● Ostseebad Sellin
Der Name Maria Meeresstern nimmt, passend zum Standort der Kirche, den alten Marientitel Stella Maris auf. Bereits seit Sommer 1906 wurde im Ostseebad Sellin katholischer Gottesdienst gehalten. Neben mehreren "geistlichen Herren" gehörten vor allem Katholiken aus Süddeutschland zu den zahlungskräftigen Badegästen, die man nicht verlieren wollte. Erst unter Maximilian Kaller - Pfarrer von Bergen - konnte am 16. Juli 1912 die vom Kölner Regierungs-Baumeister Krings entworfene Kirche benedeziert werden. Sie wurde in malerischer Umgebung in der Nähe der Steilküste als Basilika im Stile des Historismus mit neugotischen und neuromanischen Einflüssen errichtet. 1949 wurde die Kirche der Kuratie Binz zugeordnet. Seit Pfingsmontag 1951 versammelten sich jedes Jahr zu Pfingsten viele Hundert Heimatvertriebene zu einer Wallfahrt in Sellin. 1952 stiftete der Bischof einen Muttergottes-Altar. Im Altarraum befindet sich ein Relief aus dem ursprünglichen Hochaltar, das die Erzählung vom reichen Fischfang (Lk 5,5) darstellt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten an der Selliner Kapelle unter Leitung des Architekten Gustav Nutz, die im September 1995 abgeschlossen waren, lebte die alte Wallfahrtstradition wieder auf. Seit Pfingsten 2005 erklingt in der Kapelle eine Orgel der Firma Sauer, gefertigt 1981 als Opus 2123.
Kirche Prohn
● Prohn
Evangelisches Pfarramt (Prohn und Groß Mohrdorf) Der Bau der Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit dem eingezogenen quadratischen Chor und der N-Sakristei in spätromanischer Form begonnen, daran Anfang des 14. Jahrhunderts das spätgotische Schiff angefügt. Am Chorgewölbe Malerei vor Ende des 15. Jahrhunderts mit Darstellung des thronenden Christus, flankiert von Maria und Johannes d. Täufer.
Kirche Reinberg
● Reinberg
Kirche Reinberg (Evangelische Kirchgemeinde) Der Feld- und Backsteinbau ist aus dem 13. Jahrhundert. Sie hat einen Turm mit Holzaufsatz. Im Innern sind Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert und eine reichbebilderte Barockkanzel. An der Friedhofsmauer befindet sich ein 2 m hohe Sühnestein, vor der Kirche steht eine 1000-jährige Linde.
Kirche Samtens
● Samtens
Die Kirche in Samtens ist ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes Kirchengebäude . Die ziegelgedeckte Kirche zählt in ihrem Urzustand zu den Bauten der Backsteingotik. Besonders sehenswert sind der Taufengel um 1700, das sehr feingliedrig gestaltete Triumphkruzifix auf dem Altar und die Wandmalerei mit Christophorus und die Epitaphen. Die Kirche wurde im Jahre 1318 erstmals schriftlich erwähnt. Der Backsteinbau selbst, ist im 15. Jahrhundert entstanden. 200 Jahre später wurde sie im barocken Stil verändert und renoviert. Sie besteht aus Chor, Kirchenschiff, Sakristei und einem westlichen Vorbau. Auf dem Schiff sitzt ein kleiner Turm mit Uhrwerk und Ziffernblatt. 1935 bis 36 wurden bei Restaurierungen die barocke Ausmalungen im Chor und Hauptschiff wieder hergestellt. Das eindrucksvolle Triumphkreuz (15. Jahrhundert) eines unbekannten Meisters wurde in derselben Zeit vom Lettner auf den Altar umgestellt. Epitaphen der Familie von der Osten aus dem 17. Jahrhundert stellen u. a. den Leidensweg Christi dar. Der Taufengel wurde um 1700 vermutlich von Martin Becker aus Stralsund gefertigt. Außergewöhnlich sind die spätgotischen Wandmalereien über einem Gemälde des Heiligen Christopherus.