Sehenswürdigkeiten

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Herthaburg in der Stubnitz

Herthaburg in der Stubnitz

Sassnitz

Die "Herthaburg" ist eine Wallanlage im Waldgebiet der Stubnitz, die an einer Seite vom sagenumwobenen "Herthasee" begrenzt wird. Noch vor 1790 hieß die ca. 120 x 60 m große „Herthaburg“ am Schwarzen See nahe des Königsstuhls „de Borgwal“. Der Name Hertha ist wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler von Prof. Clüver aus dem beginnenden 17. Jh., der auf die germanische Göttin Nerthus aus der „Germania“ von Tacitus zurückgeht. Die C-förmige Wallanlage wird von einer Seite vom See begrenzt und ist noch immer innen 8 bis 9 m und außen sogar ca. 17 m hoch. Frühe Probegrabungen weisen mit entsprechenden Funden, wie slawischen Scherben, einem Eisenmesser und einem Schläfenring aus Bronze, auf eine Datierung in das 10./11. Jahrhundert hin. Im Wallinneren konnte ein Steinpflaster und ein flacher Wall, der parallel zum See läuft, aufgedeckt werden. Nicht wenige Sagen und Legenden ranken sich um den mystischen „Herthasee“ und die mächtige „Herthaburg“. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Herzogsgrab im Mönchguter Forst

Herzogsgrab im Mönchguter Forst

Mönchgut

Das "Herzogsgrab" im Mönchguter Forst zählt zu den zahlreichen auf der Insel Rügen erhaltenen Hünengräbern. Untersuchungen in den 1920er Jahren, aber auch die systematische Ausgrabung durch Dr. Ingeburg Nilius vom Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Greifswald im Jahr 1960 am trichterbecherzeitlichen Megalithgrab ergaben umfangreiches Fundmaterial. Dazu zählen neben Bernsteinperlen, Reste von ca. 50 Keramikgefäßen, Steinbeilen und -äxten und querschneidigen Pfeilspitzen auch Skelettreste von mindestens 20 Individuen. Im „Herzogsgrab“, einem Großdolmen mit Windfang und trapezförmigem Hünenbett, konnte eine nachträgliche Bestattung aus der Bronzezeit nachgewiesen werden.

Hiddenseeblick

Hiddenseeblick

Ummanz

Der gesamte Westen der Rügeninsel Ummanz grenzt an den Bodden. Zu jeder Tages- und Jahreszeit hat man hier einen fantastischen direkten Blick auf die Silhouette der Insel Hiddensee. Wo ist der schönste Blick auf die Insel Hiddensee? Wir finden am Hohen Norden. Den Punkt erreichen Sie auf einer Ihrer Fahrrad- oder Wandertouren auf der Rügeninsel Ummanz. Entlang des Deiches in Richtung Norden unterwegs genießen Sie zu jeder Zeit den Blick auf die Insel Hiddensee. Sie begleiten die zahlreichen Surfer und Kiter, die Segelboote und Motorboote, die Fähren auf ihrem Weg. Die Sonne spiegelt sich im Wasser. Es ist ein vollkommener Genuss für die Augen. Da müssen Sie einfach innehalten und den Moment auf sich wirken lassen. Eine wahrlich endlos scheinende Naturlandschaft. Je näher Sie dem Punkt im Norden kommen, je näher scheint Ihnen die Entfernung zur Insel Hiddensee - als könnten Sie einfach mal kurz rüber gehen...

Himmel - Hügelgrab von Silmenitz

Himmel - Hügelgrab von Silmenitz

Silmenitz

Nördlich des Dorfes Silmenitz befindet sich das Hügelgrab "Himmel" bewachsen mit knorrigen Eichen. Bei diesem eindrucksvollen ca. 6-8 m hohen Hügel handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein bronzezeitliches Hügelgrab. Nur eine Ausgrabung könnte die Zweifel beseitigen, ob sich nicht doch ein Großsteingrab aus der Trichterbecherkultur oder ein slawisches Begräbnis unter dem Hügel verstecken. Bewachsen mit knorrigen Eichen ist der im Volksmund bezeichnete „Himmel“ von Silmenitz immer wieder ein gern verwendetes romantisches Foto- oder Zeichenmotiv. Der Umfang dieses Grabhügels beträgt am Fuße noch ca. 80 m. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Historische Handwerkerstuben

Historische Handwerkerstuben

Gingst

Das Museum, in zwei Fachwerkhäusern aus dem 18.Jahrhundert untergebracht, ist 1971 entstanden. In der Dauerausstellung werden die Wohn- und Arbeitsverhältnisse um 1900, von Schuhmachern, Schneidern, Weißnäherin und Webern dargestellt. Eine Schmiede, Spielsachen, Küchen- und landwirtschaftl. Gerät, sowie Sonderausstellungen und der romantische Museumshof mit Café & Laden, laden zur Erinnerung an die "gute alte Zeit". Die Handwerkerstuben sind in zwei Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert untergebracht.In der Dauerausstellung werden die Wohn- und Arbeitsverhältnisse um 1900 von Schuhmachern, Schneidern, Weißnäherinnen und Webern dargestellt. Eine Schmiede, Spielsachen, Küchengeräte und landwirtschaftliche Geräte und eine Fingerhutschau können besichtigt werden.Wochenmärkte, das Museumscafé und zahlreiche Veranstaltungen laden im Sommer ein.

Historisches Uhren- und Musikgerätemuseum

Historisches Uhren- und Musikgerätemuseum

Putbus

Erleben Sie "Zeit" in Putbus! Seine Zeit verbringen kann man überall auf der Insel Rügen, die Zeit aber erleben nur im Putbusser Uhren- und Musikgeräte-Museum. Bewundern Sie in sieben Räumen über 1.000 Exponate, die der Sammler und Museumsgründer Franz Sklorz in seinem bisherigen Leben gesammelt hat. Unter sachkundiger Führung, auch durch die Werkstatt, kann man vieles über die Geschichte der Uhren und mechanischen Musikgeräte erfahren. Schauen Sie dem "alten Uhrmacher" bei der Arbeit zu und bringen Sie wissenswertes über das Innenleben der Uhren in Erfahrung. Lassen Sie also keine Zeit verstreichen.... Öffnungszeiten: täglich Mai - Okt 10 - 18 Uhr, außerhalb der Saison 11 - 16 Uhr

Hochseeangelkutter MS Jan Cux

Hochseeangelkutter MS Jan Cux

Sassnitz

Ab Sassnitz fährt die MS JAN CUX mit bis zu 50 Personen zu den besten Fangründen vor und rund um Rügen. Die MS JAN CUX ist seit 2009 in Sassnitz stationiert und ist eines der beliebtesten Angelschiffen der Ostsee. Dieses Schiff wurde für den Einsatz im Nordatlantik aus solidem Stahl gebaut, dadurch liegt das Schiff auch bei stürmischer See ruhig im Wasser. Der Hauptzielfisch auf den Hochseeangeltouren ist der Dorsch. Aber auch Hering, Wittling, Plattfisch, Seelachs und Hornhecht werden zahlreich gefangen. Neben reichlich Platz für bis zu 50 Anglern stehen auch 2 gemütliche Salons und ein Sonnendeck zur Verfügung. Auf den Angelfahrten ist das Frühstück und das (selbstverständlich frisch gekochte) Mittagessen kostenlos. Neben Angelfahrten werden mit dem Schiff auch Ausflugsfahrten zur Kreideküste, Gesellschaftsfahrten und Seebestattungen angeboten.

Hochseeangelkutter MS Rügenland

Hochseeangelkutter MS Rügenland

Sassnitz

Hochseeangeln auf der MS RÜGENLAND – Ein Abenteuer für Profis, Angelbegeisterte und alle, die es noch werden wollen. Die MS RÜGENLAND wurde ursprünglich für den Thunfischfang im Nordatlantik vor den Azoren gebaut. Daher ist dieses Fahrzeug für die übelsten Schlechtwettergebiete der Welt konstruiert und somit auch für unsere Ostseewellen bestens vorbereitet. Stabilisatoren verleihen dem Schiff eine ruhige Lage auch in rauer See. Das Schiff verfügt über einen noblen Salon, ausgebaut in edlem Tropenholz und bequemen Sitzgruppen. Die MS RÜGENLAND ist für 50 Personen zugelassen.  Die Hochseeangeltouren mit der MS RÜGENLAND starten von Sassnitz aus für 9 Stunden zu den besten Fanggründen zwischen Rügen und Bornholm. Zielfische sind Dorsch, Hering, Plattfisch, Hornhecht etc. Der erfahrene Kapitän Bernhard Mielitz sorgt für ein einmaliges Angelerlebnis. Frühstück und Mittagessen gibt es an Bord kostenlos.

Hochseeangelkutter MS Tietverdriew

Hochseeangelkutter MS Tietverdriew

Sassnitz

Mit der Tietverdriew (Hochdeutsch: Zeitvertreib) können auch weiter entfernte und tiefere Fischgründe oder Wracks angelaufen werden – Abfahrt ab Sassnitz (Rügen). Der Kutter „Tietverdriew“ ist ein Schiff der legendären 17 Meter Kutterklasse, welche die kleine Hochseefischerei nach dem 2. Weltkrieg im Osten Deutschlands begründet hat. Heute fahren einige noch existierende Kutter nach entsprechender Um- und Ausrüstung mit Anglern auf die Ostsee zum Fischen. So auch der Kutter „Tietverdriew“ (Hochdeutsch: Zeitvertreib). "Wir stellen vor allem dem Dorsch nach. Wittling, Makrele, Hering, Hornhecht und Plattfisch sowie Köhler oder Lachs sind meistens zufälliger Beifang. Aber auf besonderen Wunsch fahren wir auch zielgerichtet auf die als Beifang genannten Fische. Das Besondere an unserem Kutter ist der Fahrtbereich, max. 25 sm vom Land entfernt. Damit besteht die Möglichkeit, weiter entfernte (z.B. Adlergrund) und tiefere (bis 50 Meter Wassertiefe) Fischgründe oder Wracks anzulaufen, um noch bessere Fänge zu erzielen. Ein zusätzliches Highlight ist die Passage der Rügenschen Kreideküste, u.a. mit Blick auf den Königsstuhl. In der Regel sind wir mit max. 12 Personen 9 Stunden (07.00 – 16.00 Uhr) auf See. Ein Aufenthalt im beheizten Deckshaus ist möglich, auch eine ordentliche und saubere WC-Anlage ist vorhanden."

Hof-Viervitz

Hof-Viervitz

Zirkow

Die sportliche Betätigung an frischer Luft, der Dialog mit dem Partner Pferd und das intensive Naturerlebnis machen den Reitsport zu einer Energiequelle für Körper und Geist. Ich möchte Ihnen dabei helfen sicherer zu werden. Ziel ist ein harmonisches und angstfreies Reiten. Ihre Martina Hermann Willkommen auf dem Hof-Viervitz Die REITSCHULE EINHORN befindet sich seit 2006 auf dem Reiterhof Viervitz nahe Zirkow auf der Insel Rügen. Seit 2013 betreiben wir auch die Reitanlage auf Gut Boldevitz. Sie wird geleitet von Martina Hermann sowie ihrem Team und bietet breitensportlich orientiertes Reiten in verschiedener Disziplinen und Fahren für Kinder, Jugendliche und junggebliebenen Erwachsene mit folgenden Schwerpunkten: Pferdezucht  Reiten Western oder Englisch geführte Ausritte Kutschfahrten Fahrunterricht Reiten als Gesundheitssport Hufeisenprüfung, Reitpass FN/VFD, Fahrabzeichen Vorbereitungslehrgänge für Reitabzeichen und Berittführerlehrgang Reiterferien Angebote für Kinder organisiert durch die Schülerfirma Rodeo Kid's: Kindergeburtstage, Erlebnistag Eine breite Rassenvielfalt zeichnet den Betrieb aus: Warmblüter, Appaloosas, deutsche Reitponys, Lewitzerschecken, Kaltblutmix, Araber und Tinker leben auf dem Rügener Reiterhof ganzjährig auf den großen Weiden und in Offenstallhaltung.   Folgende Leistungen bieten wir an: Longenstunden für Kinder, Jugendliche, Anfänger, Späteinsteiger und/oder Wiedereinsteiger sowie Sitzschulungen für fortgeschrittene Reiter Einzelunterricht vom Ursprung (ohne Vorkenntnisse) bis zur Klasse L in Dressur, Springen, Westernreiten, Isländerreiten und Fahren individuelles Einzelcoaching Gruppenunterricht vom Ursprung (ohne Vorkenntnisse) bis zur Klasse A mit maximal 4 Personen in Dressur, Springen, Westernreiten, Isländerreiten und Fahren Wanderreiten bis maximal 50 km pro Tag auf ausgeglichenen wanderritterprobten Pferden Lehrgänge und Weiterbildungskurse:Abzeichenlehrgänge nach der APO/FN und der VFD z.B. Basispass und Reitpass Reit-, Longier- oder Fahrabzeichen Berittführer, Trainerassistenten Tagesbetreuung für Kinder und Jugendliche, Reitstunden mit spannenden und wechselnden Rahmenprogrammen Arbeit mit dem Pferd vom Boden aus: Bodenarbeit Erwerb des Abzeichens Bodenarbeit der FN Doppellongenarbeit Anbieter von Kutsch- und Kremserfahrten: Kutschfahrten von 2 bis 16 Personen für Familienausflüge, Jubiläen, Hochzeiten o.a. Anlässe Kutsche: Vis à Vis, elfenbeinfarbige Viktoria, Wagonette bis 8 Personen Kremser bis 16 Personen Fahren selbst erlernen: vom Ursprung ohne Vorkenntnisse bis zur Klasse A durch Trainer A/Leistungssport, Trainer C/Breitensport mit Fahrabzeichenprüfung mit Wanderfahrabzeichenprüfung Besondere Leistungen: gemeinsames breitensportliches Reiten für Familien und Kinder Einzelcoaching und Wiedereinstieg Sport in der Prävention (DOSB) Pferdebestand: 60 Schulpferde und Ponys mit den Stockmaßen von 95 bis 165 cm Rassemixe: Warmblüter, Kaltblüter, Spezialrassen, Ponys weitere Hoftiere: Esel, Katzen, Kaninchen, Ziegen, Hühner, Kleintiere Hofinfrastruktur: eine Reithalle im Maß 17 x 35m mit Sandboden ein Reitplatz in den Abmaßen 40 x 60 m mit Sandboden als Dressurviereck einen Springparcour Unterricht durch Fachpersonal: Trainer A Fahren (Leistungssport) Trainer B Reiten (Leistungssport) mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendarbeit Trainer B Westernreiten (Leistungssport) Trainer C Voltigieren (Leistungssport) Trainer therapeutisches Reiten VFD-Übungsleiterin Sport in der Prävention ( DOSB ) Berittführer (zum Wanderreiten) Prüfer für Breitensportwettbewerbe / Reitpass Richter Breitensport Fahren Ausbildung in integrativer Bewegungstherapie Lütke-Westhues-Auszeichnung sowie Trainer C Fahren (Breitensport) Gastpferde willkommen: Gastpferdeboxen im Stall mit den Abmaßen 3 x 3m Gastpferdeweiden nach Bedarf Gastpferdepaddocks nach Bedarf Futter für Gastpferde: 3 mal täglich mit Heu/Heulage, selbsttränkend hauseigene Reit- und Fahrwege: "Hausweg", Ausritt über Felder und Wiesen, leicht hügeliges Gelände, rund um den See und die nahegelegen Wasserskianlage

Holzkapelle Ralswiek

Holzkapelle Ralswiek

Ralswiek

Die Kirche ist eine kleine Kapelle aus Holz am Dorfausgang, die im Jahre 1907 als Geschenk aus Schweden nach Ralswiek überführt wurde. Ralswiek war bereits im frühen Mittelalter wirtschaftliches Zentrum Rügens und wurde auch mit der Christianisierung kirchliches Verwaltungszentrum. Unterstellt war es dem dänischen Bistum Roskilde. Ralswiek war nie Kirchdorf, die Gottesdienste wurden in der Probstei abgehalten. Unweit vom Schloss bekamen die Ralswieker 1907 schließlich im Auftrag von Graf Douglas eine eigene Holzkapelle, die von den Schweden gefertigt - deshalb auch oft Schwedenkapelle genannt - und in Ralswiek aufgebaut wurde. Die kleine Kapelle erscheint äußerlich im typischen schwedischen Stil aus rot gestrichenem Holz mit weiß abgesetzten Kanten und Fensterumrandungen. Die einfache Ausstattung der Kirche ist sehenswert.

Homunkulus Figurensammlung

Homunkulus Figurensammlung

Vitte

Viele von Künstlerhand geschaffene Puppen, die zum Repertoire der Seebühne Vitte gehören, werden in der Homunkulus Figurensammlung ausgestellt. Im Zentrum von Vitte findet sich das Puppenmuseum von Karl Huck und Wiebke Volksdorf. Es können hier rund 200 von Hand gefertigte Puppen bestaunt werden. Die ausgestellten Puppen werden in den Vorstellungen der Seebühne Hiddensee regelmäßig zum Leben erweckt. Im Puppenmuseum befindet sich zugleich ein kleines Café. Öffnungszeiten - geschlossen -

Hügelgrab „Dobberworth"

Hügelgrab „Dobberworth"

Sagard

Der Dobberworth ist eines der größten Hügelgräber im Norden Deutschlands und das größte Hügelgrab der Insel Rügen. Das noch 12 m hohe und somit größte Hügelgrab von Rügen befindet sich bei Sagard. Es wird mit seinem Umfang von ca. 150 m auch als eines der größten Hügelgräber in Norddeutschland bezeichnet. Dieses vermutlich bronzezeitliche Grab wurde aus ca. 22.000 Kubikmeter Erde errichtet, was Greifswalder Archäologen berechneten. Der „Dobberworth“, über dessen Namen man noch immer spekuliert, ist von Sagen und Legenden umgeben. Es wird von einer Riesin berichtet, die den Hügel „aus Versehen“ errichtet haben soll, aber auch von Zwergen, die im Hügel leben. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Hügelgräber „Woorker Berge"

Hügelgräber „Woorker Berge"

Patzig

Die Hügelgräber "Woorker Berge" gehören zu einer großen Grabnekropole, die zwischen Patzig und Woorke liegt. Die gut erhaltene sehr imposante Gräbergruppe aus insgesamt 13 noch teils 6 m hohen Hügelgräbern befindet sich zwischen Patzig und Woorke. Diese Grabnekropole stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus der älteren Bronzezeit, in der es in dieser Region typisch war, Baumsargbestattungen unter einem Hügel anzulegen. Dazu wurden Eichen längs aufgespalten und ausgehöhlt, so dass der Leichnam und die Beigaben im Hohlraum Platz hatten. Der Sarg wurde auf eine Steinpackung gestellt und komplett überhügelt. Der Hügel selbst wurde meist noch mit einem Steinkranz und einer Rollsteinpackung, die das gesamte Hügelgrab abdeckte, versehen. Davon ist heute jedoch nur noch wenig zu erkennen. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Hügelgräberfeld "Schwarze Berge" bei Ralswiek

Hügelgräberfeld "Schwarze Berge" bei Ralswiek

Ralswiek

Zum Hügelgräberfeld in den "Schwarzen Bergen" bei Ralswiek gehören über 400 Grabanlagen aus der Slawenzeit. In den „Schwarzen Bergen“ bei Ralswiek befindet sich das größte Hügelgräberfeld von Rügen. Die über 400 Grabanlagen aus der Slawenzeit, die größtenteils archäologisch untersucht worden sind, erstrecken sich über eine Fläche von ca. 400 x 700 m. In der Grabnekropole scheinen die Toten des gegenüber liegenden Seehandelsplatzes Ralswiek - der vermutlich älteste dauerhaft besiedelte Ort von Rügen - bestattet worden zu sein. Nicht wenige Funde aus dem Gräberfeld belegen einen weitreichenden Handel mit Nordeuropa und dem Orient. Zu den Besonderheiten der Nekropole zählen unter anderem Bootsbestattungen und ein Reitergrab in einer Holzkammer.  Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Hüningsbusch - Großsteingrab bei Seelvitz

Hüningsbusch - Großsteingrab bei Seelvitz

Zirkow

Das Großsteingrab "Hüningsbusch" befindet sich zusammmen mit zahlreichen anderen Hünengräbern im Südosten der Insel Rügel. Der „Hüningsbusch“, ein Großsteingrab bei Seelvitz, zählt zum trichterbecherzeitlichen Grabtyp des Großdolmens mit Windfang. Das Grab wird umgeben von weiteren Hünengräbern, die sich allesamt in einer großsteingrabreichen Region im Südosten der Insel Rügen befinden. Einer der zerstörten Decksteine sowie ein Wandstein ließen einige Schälchen an der Oberfläche erkennen. Die Ausgrabung von 1970 durch Adolf Hollnagel ergab, dass die Grabkammer des Ost-West orientierten trapezförmigen Hünengrabes stark gestört war. Einige Funde wie Bernsteinperlen, Beile, Querschneider und andere Feuersteingeräte sowie Keramikscherben, Knochen und ein Handmahlstein kamen aus der Grabkammer zum Vorschein. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Informationsamt Breege-Juliusruh

Informationsamt Breege-Juliusruh

Breege

Erlebnis zwischen Ostsee und Meer Hochmodern und ein wenig futuristisch sieht es aus: das neue „Haus des Gastes“ im Seebad Breege-Juliusruh auf der Halbinsel Wittow. Der einladende Eingangsbereich mit dem Oberlicht wurde als Rotunde gestaltet und verleiht dem Neubau eine helle und freundliche Atmosphäre. Als erster Anlaufpunkt für Gäste am Ortseingang gelegen bietet dieses Servicezentrum alles, was den Gast rund um die Insel Rügen und seinen Aufenthalt interessiert. Ob Schiffskarten, Eintrittskarten oder sonstige hilfreiche Auskünfte, hier bleibt keine Frage unbeantwortet.

Insel Dänholm

Insel Dänholm

Stralsund

Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.

Insel Ruden

Insel Ruden

Kröslin

Die Insel Ruden ist eine kleine Naturschutzinsel vor der nördlichen Küste von Usedom. Aufgrund der natürlich erhaltenen Flora und Fauna ist Ruden ein bleibendes Erlebnis vor allem für Naturfreunde. Ruden diente seit dem 17. Jahrhundert als Lotseninsel, später befand sich dort eine Zollstation der DDR. Sie besitzt weitestgehend unberührte Naturlandschaft mit Sanddünen, Dünen- und Strandwällen. Dünenwälder (Kiefern, Buchen, Eichen) und Dünengras, Salzwiesen, Hudewälder und Brackwasserröhrichte sind im Gebiet ebenfalls vorhanden. Mit etwas Glück kann man hier auch den Seeadler beim Kreisen beobachten. Der Südteil der Insel ist für Kormorane, Kraniche und Wildgänse ein wichtiger Rastplatz während der jährlichen Vogelzüge. Neben 120 Brutvogelarten konnten bisher 250 Vogelarten im Gebiet registriert werden. Das Vorkommen von mehr als 60 in Mecklenburg-Vorpommern gefährdeten höheren Pflanzenarten unterstreichen den Wert des Naturschutzgebietes.

Insel Vilm

Insel Vilm

Vilm

Vilm, die kleine nur wenige Hektar große Schwesterinsel von Rügen, ist bekannt für die knorrigen Eichen und Sonnenaufgänge, die schon Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge in ihren Bann zogen. Gemeinsam durchwanderten sie die Insel und berichteten Goethe in Briefen von deren Schönheit. Vor etwa 6.000 Jahren entstand aus von Gletschern hinterlassenen Moränen die etwa 94 ha große Insel Vilm. Sie ist noch heute ein unberührtes Naturparadies. Wälder aus uralten Eichen und riesigen Buchen prägen das Landschaftsbild. Der Beginn der Vilmer Besiedlung lässt sich bis in die Steinzeit zurück verfolgen. Einst heiliger Ort der Slawen, später christlicher Wallfahrtsort und mittelalterliche Einsiedelei, im 19. Jahrhundert fürstlicher Sommersitz und bald darauf Treffpunkt von Landschaftsmalern - Vilm übte stets eine große Anziehungskraft aus. Diese wird in der Malerei wohl am deutlichsten. Innerhalb der letzten 200 Jahre wurde die Insel von über 350 Malern aufgesucht. Seit 1936 gilt die gesamte Insel als Naturschutzgebiet. Führungen über die Insel Vilm, finden von Ende März bis Ende Oktober statt. Täglich 10 Uhr und bei Bedarf eine zweite Führung - ab 13.30 Uhr. Ausgangspunkt ist der Hafen von Lauterbach. Mit dem Motorschiff "Julchen" fahren Sie zur Insel Vilm. Die Exkursion führt teilweise durch unwegsames Gelände und umfasst eine Strecke von 3 Kilometer. Hin- und Rückfahrt dauern jeweils 15 Minuten. Die Führung 2,5 Stunden. Die Teilnahmegebühr ist in bar und am Tag der Führung auf dem Motorschiff "Julchen" zu entrichten. EC-Kartenzahlung nicht möglich. Wichtig: Das eigenmächtige Betreten der Insel und die Mitnahme von Tieren sind untersagt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl, ist eine Voranmeldung unbedingt erforderlich.

Insel Öhe

Insel Öhe

Schaprode

Im Westen der Insel Rügen, abseits des größten Trubels und Verkehrsstresses, liegt die dem Ort Schaprode vorgelagerte Insel Öhe. Sie ist ca. 75 ha groß und befindet sich seit vielen Generationen im Privatbesitz, welche hier seit langer Zeit Landwirtschaft betreibt. Die Abgeschiedenheit macht die Öhe zu einem besonderen Bestandteil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und bietet ideale Bedingungen für eine natürliche und nachhaltige Landwirtschaft und Tierzucht. Alle Bewirtschaftungsflächen liegen direkt am Wasser und unterliegen dem Naturschutz. Hier findet man eine einzigartige Auswahl an Gräsern und Kräutern, welche obendrein durch ihren hohen Salzgehalt besonders schmackhaft für Kühe und Kälber sind, die in den Sommermonaten hier weiden. Die Beweidung bietet einerseits den Seevögeln sichere Brut- und Aufenthaltsplätze und leistet andererseits einen wichtigen Beitrag zum Küsten- und Naturschutz. Höchster Punkt der Insel ist der 3,3 Meter hohe Fuchsberg.

Inselkirche Hiddensee

Inselkirche Hiddensee

Kloster / Hiddensee

Die Inselkirche Hiddensee in Kloster ist das letzte sichtbare Bauwerk aus der Zeit des Zisterzienserklosters und somit das älteste Gebäude der Insel Hiddensee. Die Inselkirche wurde 1332 als Fischer- und Bauernkirche außerhalb des Zisterzienserklosters im heutigen Ortsteil Kloster geweiht. Im 18. Jahrhundert wurde sie komplett umgebaut und erhielt 1922 das von Nikolaus Niemeier mit Rosen bemalte, hölzerne Tonnengewölbe. Heute kennt man diese eindrucksvolle Gestaltung als Hiddenseer Rosenhimmel. Die Grabplatte des Abtes Johannes Runnenberg († 1475) gilt als das älteste Zeugnis aus der Klosterzeit. Sie befindet sich in der nordöstlichen Ecke der Kirche, links neben dem Altar. Gleich daneben ein Gedenkbild für den 1611 auf See gebliebenen Kaufmann Samuel Vöhsan. Um 1700 verlegte man den Kircheneingang von der West- auf die Südseite und errichtete einen kleinen Vorbau, der seither auch als Glockenstuhl dient. 1781/82 wurde die Kirche umgebaut. Die Fenster wurden vergrößert und die ursprünglich flache Decke durch ein Tonnengewölbe aus Holz ersetzt. Die eindruckvolle Bemalung wurde 1922 durch den Berliner Maler Nikolaus Niemeier ausgeführt. Der blaue Himmel über Hiddensee und die üppig blühenden Heckenrosen waren ihm wohl Inspiration bei der Arbeit. Mit freier Hand, ohne Schablone, überstreute er die Kirchendecke mit großen und kleinen Rosen. Heute ist die Decke der Inselkirche als »Hiddenseer Rosenhimmel« bekannt. Aus dem 18. Jh. stammen die Empore und der Kanzelaltar. Die Verbindung von Altar und Kanzel symbolisierte nach der Reformation die Gleichwertigkeit von Predigt und Abendmahl. Hinter den seitlichen Aufbauten des Altars fand man eine Inschrift, die jetzt auf einem Balken am Eingang zu lesen ist: »Der here do Ick em ersochte erhorde hei mi« (Der Herr, da ich ihn ersuchte, erhörte er mich). Das Taufbecken und der Taufengel kamen um ca. 1750 in die Kirche. Ursprünglich konnte man den Engel zur Taufe herunterlassen. Die Jakobsmuschel als Taufschale in der rechten, einen Palmzweig in der linken Hand, ist er aber nun fest mit der Decke verbunden. Der hölzerne Taufständerwird noch heute genutzt. Nach alter Tradition werden alle Täuflinge mit frischem Ostseewasser getauft. Neben regelmäßigen Gottesdiensten und Friedensgebeten finden im Sommer zahlreiche geistliche Abendmusiken und Konzerte statt. Die Inselkirche ist bis Ostern 2020 wegen Bau- und Restaurierungsarbeiten für Besucher geschlossen.

Inselmassage Ulrike Wachsmuth

Inselmassage Ulrike Wachsmuth

Kloster

Massage und Wellness Massagen, z.B. Hot Stone Massage, Venusmuschel Massage Wellnessanwendungen Termine nach Vereinbarung

Jagdschlossexpress + Bäderbahn Binz

Jagdschlossexpress + Bäderbahn Binz

Binz

Willkommen beim Jagdschlossexpress im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen. Mit dem Jagdschlossexpress können vielseitige Rundfahrten unternommen werden. Zum einen von der Binzer Seebrücke hinauf zum Jagdschloss Granitz, Tagesgäste im Ostseebad Binz starten vom Parkplatz Binz-Ost und fahren den Tempelberg hinauf zum Jagdschloss Granitz. Eine weitere Fahrt ist eine Erlebnisfahrt mit dem Prora-Express in den 4,5 Kilometer langen „Koloss von Rügen“. Hier kann man sich über die wechselhafte Geschichte des ehemals geplanten "Bad der 20.000" informieren. Neu ist die Tour vom Ostseebad Binz zum Naturerbezentrum nach Prora. In den Ostseebädern Binz, Sellin und Baabe verkehren die Bäderbahnen innerorts, wobei nur in Binz ganzjährig.

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