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Mecklenburgische SeenplatteZurücksetzen
Kirche Schlieffenberg

Kirche Schlieffenberg

Schlieffenberg

Ev.-Luth.Kirchgemeinde Wattmannshagen. Neugotische Kirchen sind in Mecklenburg häufig anzutreffen. Auch die Schlieffenberger Kirche gehört dieser Stilrichtung an, hebt sich aber durch ihre romantische Gestaltung ab und zählt zu den schönsten von Mecklenburg. Die Kirche ist eine Stiftung der Familie von Schlieffen, einem Patriziergeschlecht der Stadt Kolberg in Hinterpommern. Entworfen hat das Bauwerk der Nürnberger Architekt K.A.von Heideloff. Das Geld erwirtschaftete der Gutsbesitzer Johann von Pogge, der das Schlieffenbergsche Gut verwaltete.Die Kirche war von 1854-1859 erbaut worden und zeichnet sich durch die einheitliche neugotische Formgebung aus. Verwendet wurden Backstein und behauene Granitsteine. Der eingebaute Westturm hat einen durchbrochenen Sandsteinhelm. Die Kirche ist auf einem kreuzförmigen Grundriss errichtet. Am Bauwerk fällt der Dachfirst des Chores auf, da er des Langhauses deutlich übberragt. Von 1992-1994 konnte die Kirche umfassend gesichert und saniert werden. Innenraum: Betritt man die Kirche von Schlieffenberg, wird man von dem hohen lichtdurchfluteten Raum beeindruckt sein. Die hervorragende neugotische Gestaltung des Innenraums lässt eher einen städtischen Sakralbau vermuten. Als Architekt wirkte der Nürnberger Professor K. A. von Heideloff, so dass eine Orientierung an Nürnberger Kirchengestaltungen naheliegt. Auch die Kanzel und die Altarwand mit aufwendigen Schnitzereien harmonisieren mit dem Innenraum. Der hohe Kirchenraum wird mit einem Netzgewölbe geschlossen. Eingangsportal: Am Hauptportal befinden sich zwischen den Rundstäben aus Backstein pflanzliche Schmuckformen aus Sandstein, welche die vier Jahreszeiten darstellen. Die Laubblätter vertreten den Frühling, Ährenbunde den Sommer, Weinreben den Herbst und Christrosen den Winter. Aussicht vom Turm: Bei einer Kirchenbesichtigung kann der Besucher vom Turm weit in die Landschaft sehen. Der Blick reicht über die Schlieffenberger Seenlandschaft mit dem Krummen See bis in die Höhenzüge der Mecklenburgischen Schweiz. Friedhof mit Grabstellen der Grafen von Schlieffen: Einen ehrwürdigen Platz nehmen die Grabkreuze der Familie von Schlieffen ein. Sie stehen unter einer sehr alten Stieleiche, die ihre Äste wie zum Schutz über die Gräber ausstreckt. Hängebuche: Die backsteinerne Westfassade mit Rosettenfenster und die herabhängenden Zweige der Hängebuche ergänzen trotz verschiedener Formensprachen (Aufstreben des steinernen Baues und weich hinabfließende Äste des Baumes) einander.

Kirche Sommersdorf

Kirche Sommersdorf

Sommersdorf

Die Kirche ist im 17. Jahrhundert, wahrscheinlich anstelle eines früheren Gebäudes, aus Feldstein gemischt mit Backstein und einem östlichen Fachwerkgiebel auf annähernd quadratischem Grundriss errichtet worden. Der westliche Giebel wurde um 1900 erneuert. Die Kirche hat in den Langseiten je drei, in der Ostwand zwei relativ kleine segmentbogige Fenster.

Kirche Speck

Kirche Speck

Speck

Die gelbe Backsteinkirche mit ihrem zierlichen Turm wirkt städtisch, ist sie doch der Neustrelitzer Schule zuzuordnen. Wer im Innern den Blick himmelwärts wendet, wird überrascht von der Schönheit der in den mecklenburgischen Farben Gelb, Rot und Blau gehaltenen Kassettendecke. Den Eichenholzaltar ziert eine gusseiserne Christus-Figur, die kurioserweise mal von zwei Jungs aus der Müritz gefischt wurde. In der Kirche stehen immer frische Blumen, brasilianische Krippenfiguren und es gibt Bücher. Schräg gegenüber rauscht eine mächtige Sommerlinde. Sie ist vier Meter dick und 15 Meter hoch. Im Schutz dieses prächtigen Naturdenkmals lässt es sich wunderbar rasten.

Kirche St. Georgen Waren (Müritz)

Kirche St. Georgen Waren (Müritz)

Waren (Müritz)

Willkommen in der St.-Georgenkirche in Waren (Müritz) – einem beeindruckenden Zeugnis norddeutscher Backsteingotik. Entdeckt das historische Bauwerk mit seiner einzigartigen Architektur, der Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jh. und den farbenprächtigen Fenstern. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe, Kultur und Musik – mit regelmäßigen Konzerten und Gottesdiensten. Ein lohnender Stopp für Ihren Urlaub an der Müritz! Die Kirche St.Georgen in Waren (Müritz) wurde etwa um 1225 aus Feldsteinen errichtet. Etwa 1300 wurde das Kirchenschiff erbaut und Ende des 1700 Jahrhunderts durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach Komplettrenovierung im neugotischen Stil wurde sie 1857 neu geweiht. Aus der Zeit stammen auch der Altar, Kanzel, Emporen und Gestühl. Die heutige St. Georgenkirche ist ein bedeutendes Beispiel für die Norddeutsche Backsteingotik aus Turm, Mittelschiff und eingezogenem, polygonalen Chor. Sehenswerte architektonische Details sind die Friese, Putzblenden und mit eingelassenen Kreuzen versehene Stützpfeiler. Besonders bemerkenswert ist die noch dem 15. Jh. stammende Kreuzigungsgruppe, die die Stadtbrände fast unbeschädigt überstand. In der Kirche finden regelmäßig Konzerte und Gottesdienste statt. Öffnungszeiten von April bis Oktober (ausser Feiertage): Montag bis Samstag von 12:00 bis 15:00 Uhr Gottesdienst Sonntag 10:00 Uhr

Kirche St. Marien Waren (Müritz)

Kirche St. Marien Waren (Müritz)

Waren (Müritz)

Die Marienkirche ist ein Wahrzeichen der Stadt Besondere Merkmale der Kirche sind die verschiedenen Baustile, die der Kirche über die Jahrhunderte ihr Aussehen verliehen haben. Bestehend aus den Überresten der vor 1225 erbauten Burgkapelle, welche mit ihren schlitzförmigen Fenstern auf die Zeit des romanischen Stils hinweisen, und dem vor 1333 erbauten Langhaus im Stil der Backsteingotik, zeichnet sich der Turm mit seinen 54 m Höhe als höchstes Gebäude Waren (Müritz) aus. 1789 wurden die Gewölbepfeiler entfernt, dabei blieb das gotische Äußere der Kirche unverändert. Seit 1995 hat der Turm eine Aussichtsplattform in 45 m Höhe, die durch eine Treppenanlage (176 Stufen) zu erreichen ist und einen atemberaubenden Blick über die Warener Altstadt und die angrenzenden Seen bietet. Im Jahr 2016 konnten die beiden Stahlglocken aus den 1920er Jahren durch ein Geläut aus 7 Bronzeglocken ersetzt werden. Diese wurden 2017/2018 durch weitere Glocken zu einem Glockenspiel mit insgesamt 15 Glocken ergänzt, welches von Ende Mai bis Ende September jeden Samstag ab 11.40Uhr mit 18 Liedern zur Freude der Einheimischen und Besucher erklingt. Geburtstagskinder kommen ebenfalls von Mai bis September täglich um 11.15Uhr mit „Happy Birthday“ auf ihre Kosten und können anschließend den Turm der Marienkirche kostenfrei besteigen. Die Besichtigung der Kirche ist kostenfrei, die Turmbesteigung kostet 2,00 Euro pro Person.   Öffnungszeiten Von Ostern bis Oktober ist die Kirche Montag bis Samstag (ausser Feiertage) von 11 bis 17 Uhr für Besucher offen und eine Turmbesteigung möglich.  Gottesdienste finden sonntags um 09:30 Uhr statt. Die Turmbesteigung kostet 2,00 Euro.

Kirche Strasen

Kirche Strasen

Wesenberg OT Strasen

Kirche in Strasen Die Kirche in Strasen wurde in den Jahren 1782 bis 1784 erbaut. Durch die untypische Bauweise würde man nie auf den ersten Blick denken, dass es sich hierbei um eine Kirche handelt. 1969 wurde auch hier der Fachwerkturm wegen Baufälligkeit entfernt. Der aus Holz erbaute barocke Kanzelaltar wirkt durch seinen weißlich bis gelblichen Farbton sehr plastikartig. Auf der Empore, die vom Farbton sehr dunkel gehalten ist, steht eine Orgel.

Kirche Triepkendorf

Kirche Triepkendorf

Feldberger Seenlandschaft

Früher noch selbstständig, heute ein Teil des zusammengelegten Pfarramtes Grünow-Triepkendorf zeugt die Triepkendorfer Kirche von der langen christlichen Tradition der Region. Obwohl im 13. Jahrhundert erbaut, besitzt der rechteckige Felssteinbau gotische Spitzbogenfenster. Allerdings zeigen die Rundbogenfenster am Chorgiebel den romanischen Ursprung des Baus auf. Erweitert mit einem Fachwerkturm wurde die Kirche im Jahr 1769. Dieser ist heute leider nicht mehr in Gänze erhalten. Auf Höhe des Langhauses wurde der Turm gekappt und ist als solcher nicht mehr zu erkennen. Kurz nach der Wende, im Jahr 1991 wurde die Kirche saniert und in einen guten Zustand versetzt.

Kirche Vollratsruhe

Kirche Vollratsruhe

Vollrathsruhe

Wer den wadenfreundlichen Miniberg zur trutzig auf einem Hügel gelegenen Wehrkirche erst erklommen hat, wird nicht nur mit einem phantastischen Ausblick belohnt. Das Innere stützt eine hölzerne Decke in englischer Gusseisen-Architektur wie sie auf dortigen Bahnhöfen zu finden war. Nicht sichtbar ist die Verbindung dieser Kirche zu Luther. Offenbar hatten sich seinerzeit der gelehrte Dietrich von Moltzan aus Kirch Grubenhagen und der Reformator persönlich kennengelernt. Und so wurde hier seit 1543 bereits evangelisch gepredigt, noch bevor in Mecklenburg offiziell die Reformation eingeführt worden war.

Kirche Wittenhagen

Kirche Wittenhagen

Wittenhagen

Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahre 1758. Sie besteht aus geschlagenen Felsen. 1,60 m stark ist das sogenannte Zyklopenmauerwerk. Das Besondere dieser Kirche ist ihr Grundriss als regelmäßiges Achteck mit einem Innendurchmesser von 10,25 m. Nachdem die Kirche dem Verfall fast preisgegeben war, wurde sie 1992 vollständig renoviert. Der Innenraum wurde so gestaltet, dass mit dem Weiß der Wände und dem Mittelpunkt von Altar und Kruzifix eine Konzentration auf Andacht, Stille, Gebet und Verkündigung möglich ist. Bemerkenswert ist die erhaltene Eisenglocke mit Handzug, die alle Kriege unbeschadet überstanden hat und damit in ihrer Form eine Seltenheit ist. Die Kirche besitzt ein Zeltdach und beeindruckt mit der Akustik innerhalb des Kirchengebäudes. Hier wird jeder Gesang zum Erlebnis.  Die Kirche ist ganzjährig geöffnet und es finden in den Sommermonaten regelmäßig Gottesdienste statt.

Kirche Wolkwitz

Kirche Wolkwitz

Wolkwitz

Nahezu rechteckige Saalkirche mit ersten Bauten aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche zählt zur evangelischen Kirchengemeinde in Kummerow.

Kirche Zehna

Kirche Zehna

Zehna

Die Kirche zu Zehna ist Teil der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lohmen im Landkreis Rostock. Das Kirchengebäude der Dorfkirche, dessen Bau in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen wurde, entstand in der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik. Backstein ist für die Gestaltung der Giebelwände und der Fenster verwendet worden. Die östliche Chorwand ist mit einem reich an Blenden geschmückten Giebel, einem Zahnfries und einer Dreifenstergruppe versehen. Im spätgotischen Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert befindet sich im Mittelschrein eine Madonna zwischen vier Heiligen. In den Seitenflügeln stehen Apostelfiguren in zwei Reihen übereinander. Ebenfalls besonders ist die hölzerne Kanzel aus dem Jahr 1575. Das älteste Ausstattungsstück ist ein Granit-Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. Kirchenbesichtigungen sind bitte mit der Familie Lunow in Zehna abzusprechen. Tel.: 038458 / 20349.

Kirche in Babke

Kirche in Babke

Roggentin

Kirchen der Region - Erleben Sie kleine Dorfkirchen oder große, restaurierte Bauwerke aus der Zeit der Johanniter. Man spürt die gewaltige Ausstrahlung dieser alten Gebäude und für einen Moment bleibt da so manches Mal die Zeit stehen. Die kleine Backsteinkirche in Babke... Die kleine Backsteinkirche aus dem Jahre 1901, besitzt anstelle des Turmes einen erhöhten Westgiebel, in dessen Maueröffnungen zwei Stahlglocken ihren Dienst tun. Bemalte Fensterscheiben, aus der Vorgängerkirche von 1719, sind biblische Motive und das Wappen Mecklenburgs abgebildet. Ein Kruzifix und ein Marienaltar aus dem 15 Jahrhundert, sowie ein achteckiges, über zwei Meter hohes Taufbecken aus der ersten Hälfte des 17. Jh. befinden sich in der Kirche. Der Name „Babke", der 1257 erstmals urkundlich erwähnt wurde, leitet sich vom slawischen Wort „baba" oder „babak" ab, was soviel wie „alte" bedeutet.

Kirchenruine Alt Panstorf

Kirchenruine Alt Panstorf

Remplin

Kirchenruine aus dem 14. Jahrhundert.

Kirchenruine Dambeck

Kirchenruine Dambeck

Bütow, OT Dambeck

Die Kirchenruine Dambeck (bei Röbel/Müritz) ist um 1180 als frühchristliche Wehrkirche komplett aus Granitsteinen erbaut. Sie ist die älteste im südlichen Mecklenburg. Seit 2014 gibt es den Förderverein Kirchenruine Dambeck e.V., der in den letzten 10 Jahren insgesamt 364.000 € organisiert hat. Diese Gelder stammen von der EU (LEADER), dem Land MV, der Bundesrepublik Deutschland, der Nordkirche, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz u.a. Der Förderverein konnte dank der vielen Spenden (Müritzsparkasse, N. Backhaus Schloss Leizen, Agrar-GmbH Minzow, usw.) 27.500 € dazu geben. Damit konnte die Kirchenruine in drei Bauabschnitten saniert, gesichert und in einen würdigen Zustand versetzt werden. Die Besucher können jetzt gefahrlos das Areal betreten und sich dieses so einmalige Gebäude ansehen. Am 23.06.2024 um 17:00 Uhr wird die Fertigstellung der Bauarbeiten mit einem Open-Air-Festkonzert in den Ruinen des Kirchenschiffs mit anschließendem Imbiss gefeiert. Dieses wurde wiederum durch die Unterstützung der Ehrenamtsstiftung MV ermöglicht. Bei den Veranstaltungen wird auch immer der wieder überdachte Chorraum geöffnet und die Besucher erhalten dort eine kleine Führung. Der traditionelle alljährliche Pfingst-Sonntags-Gottesdienst der Kirchengemeinde Massow findet dort statt. Außerdem wurden auch schon zwei Tauf-Gottesdienste dort gefeiert.

Kirchenruine Schorssow

Kirchenruine Schorssow

Schorssow

Versteckte Ruine am Ufer des Schorssower Haussees. Die einstige Feldsteinkirche wurde im 14. Jh. errichtet. Im Zeitraum zwischen 1533 und 1540 führte ein Erbstreit zwischen Ritter Bernd Maltzahn auf Penzlin und Wolde sowie Lüdecke Maltzan auf Osten gegen Vollrath Preen zur Zerstörung der Kirche. Der Grund dafür ist nicht bekannt.  In den Jahren 2001 und 2002 wurde die Kirchenruine saniert. Auch der Park und das Umfeld des Kirchberges erhielten ein würdiges Aussehen. Neben der Kirchruine wurde ein neuer Glockenstuhl aufgestellt. Die Glockengießerei Bachert in Heilbronn goss eine 350 kg schwere Glocke. Die Glockenweihe fand am 8. September 2002 statt.

Kirchruine - "Wüste Kirche" - Domherrenhagen

Kirchruine - "Wüste Kirche" - Domherrenhagen

Moltzow

Die Kirche St. Nikolai Domherrenhagen wird auch als "Wüste Kirche" - Kirchruine bezeichnet Aus der Geschichte von Domherrenhagen Der Ort (ca. 1200) wird nach 1226 dem Domstift Güstrow zugeordnet und in dessen Akten bis 1500 mehrfach erwähnt. Kirchbau rein romanisch. 1271 - Die Kirche ist vollends nun fertig gestellt. Rambow wird dieser Kirche zugeordnet. Die Kirche ist dem HI. Nikolaus von Myra (*270+326/265) unterstellt. 1272 - Ein Testament aus Rostock stiftet eine Wallfahrt zu "Sunte Klawens bi Ulrickshusen". 1458 - Wüstung aus unbekannten Gründen (klimatische Katastrophen, Epidemien?). Daher der Name "Wüste Kirche". Dorfmark wird 1458 an Ulrichshusen (J.v.Moltzahn) angegliedert. 4 Kirchen und Dorffläche, mit 4 große Waldhufen bleiben der Kirche zu Rambow zur Versorgung von Pastor und Schulmeister. 1486 - Kirchbau in Rambow. Altar und Inventar (Kelche und Bücher) sind dorthin gebracht. 1634 - Krieg kommt mit wechselnden Truppen nach Mecklenburg. Wer kann, flieht in Städte. Berndt Ludolf Molzan (Ulrichshusen) ist Generalquartiermeister Wallensteins. In Kriegswirren brannte die Kirche ab. Eine Brandschicht ist immer noch erkennbar. 1638 - Der schwedische General Baner ist in Grubenhagen einquartiert. 1645 - wird die Ruine als "Wüste Kirche" oder niederdeutsch "De verwäust Kirch" erwähnt. 1839 - lässt Pastor Reuschel die Friedhofsmauer abreißen, um den größeren Acker zu haben 1902 - "Die ganze Ruine." macht den Eindruck, als ob sie wohl demnächst durch die langsame aber stetige Arbeit an Baumwurzeln im Erdboden auseinander gesprengt werden wird. 1945 - 1953 - Missbrauch als Steinbruch für Straßenbau. Der Ostgiebel ist gefährdet, die Ruine lange ein Paradies der Vandalen. Was bei wilden "Grabungen" gefunden wurde, verschwand privat und ging uns allen leider verloren. 1985 - die Ruine ist ein Weideland für Rinder. Ab 1985 Bemühung um Beschilderung und Sicherung. Wilde Grabungen hörten auf. Ab 1988 Ostergottesdienst am frühen Morgen. 1991 / 92 - Friedhofsmauer, Teich und Eichen-Allee neu nach historischem Vorbild. 2003 - Sanierung. Ursprünglich soltlen 7 große Buchen Schutz gewähren. Es werden aber alle Bäume gefällt, das Felsenmauerwerk verfugt und die Ruine gesichert. Gelegentliche Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen und Konzerte. 2017 / 18 - "de verwäust Kirch" St. Nikolai Domherrenhagen wird in den Mecklenburger Kapellenweg integriert, erhält Kreuz, Sitzbank und Bronzeplastik "Ich bin das Brot des Lebens" (Kathrin Wetzel, Gessin). Gesamtgestaltung: Eckart Hübener, Rambow. Besonderheiten örtlicher Sagenwelt: Die Wüste Kirche ist Hintergrund außerordentlich reicher Sagen- und Spukwelt um Ulrichshusen und Rambow, von Prof. Richard Wossidlo (Waren/M. 1839-1939) zwischen 1886 und 1939 dokumentiert.

Kleine Ausstellung zum Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See"

Kleine Ausstellung zum Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See"

Basedow

Die Ausstellung zum Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See" in Basedow befindet sich im Cafe "Alter Schafstall“, im Gastraum auf der rechten Seite. Sie präsentiert Land und Leute der Region. Ein Hauptthema ist die Landschaftsentstehung während der letzten Eiszeit in Verbindung mit der Herkunft der Findlinge. An anderer Stelle werden Personen der Naturpark-Region vorgestellt. An einem großen Ausstellungsschrank kann man eine Scheibe drehen und erfährt so etwas über die Landschaftsentwicklung von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die Ausstellung richtet sich an Erwachsene, Familien und Kinder. So können Kinder ermitteln, was Biber und Fischotter fressen. Man kann Tierstimmen anhören und raten oder Klappen für zusätzliche Ansichten öffnen. Auf dem Nachbargebäude befindet sich ein Storchennest. Der Eintritt ist frei, auch für Besucher, die nicht im Cafe etwas kaufen möchten.

Kleine Töpferei Friedrichshagen

Kleine Töpferei Friedrichshagen

Friedrichshagen

Werkstatt- und Galerieschau, Schaudrehen und selbst an der Töpferscheibe ausprobieren, Rakubrennen. An diesen drei Tagen präsentiere ich in meiner Werkstatt die Wege des Tons zum fertigen Geschirr in Form von Schaudrehen und nachmittags Rakubrennen. Die Möglichkeit des Ausprobierens an der Töpferscheibe ist auch gegeben.

Kletterpark Plau am See

Kletterpark Plau am See

Plau am See

Unser Kletterpark ist ein Abenteuerwald der besonderen Art: Die Seilparcours führen Sie in luftiger Höhe durch lebende Bäume. Für wen sind unsere Parcours interessant? • für Junge und jung gebliebene, die mal etwas höher hinaus wollen • als Schul- oder Familienausflug, allein oder mit Freunden • oder für die etwas andere Geburtstagsfeier Es warten auf Sie neue Aussichten, überraschende Aufgaben, reizvolle Aufgaben und jede Menge Spaß! Bedingungen: • unter 140 cm Körpergröße nur in Begleitung Erwachsener • Anmeldung für Gruppen mindestens einen Tag vorher • Wetter: Bei Sturm, Gewitter oder Regen bitte vorher telefonische Rücksprache

Kletterwald Müritz

Kletterwald Müritz

Waren (Müritz)

Der Kletterwald Müritz in Waren (Müritz) bietet Abenteuerlustigen jeden Alters ein spannendes Erlebnis inmitten der Natur. Auf einer Fläche von über 3 Hektar erstreckt sich eine etwa 2 Kilometer lange Kletterstrecke mit 9 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Diese Parcours tragen Namen wie „Greenhorn“, „Robin Hood“, „Schwarze Witwe“ oder „K2“ und beinhalten über 100 Kletterelemente wie Leitern, Kletterwände, Rutschen und Tonnen, die in Höhen von bis zu 15 Metern für Nervenkitzel sorgen. Für die Sicherheit der Besucher wird im Kletterwald Müritz großer Wert gelegt. Vor dem Start erhält jeder Teilnehmer eine gründliche Einweisung durch erfahrene Trainer, die die Handhabung der Kletterausrüstung und die Selbstsicherung erklären. Während des gesamten Aufenthalts ist geschultes Personal vor Ort, um auf die Einhaltung der Sicherheitsstandards zu achten und bei Bedarf Unterstützung zu leisten. Kinder dürfen ab einer Körpergröße von 1,25 Metern klettern. Kinder bis 13 Jahren müssen von einem kletternden Erziehungsberechtigten begleitet werden, während Jugendliche bis 16 Jahren eine Begleitung am Boden benötigen. Jugendliche bis 18 Jahren benötigen eine schriftliche Erlaubnis der Eltern.

Klosterkirche Verchen

Klosterkirche Verchen

Verchen

Schon im 13. Jahrhundert siedelte sich in der 1269 erbauten Klosterkirche St. Marien ein Benediktinerinnenkloster an. Etwa 300 Jahre lang beteten und arbeiteten die Benediktinerinnen hier in Verchen.Dann ist viel passiert... Um 1270 fand der Baubeginn der Klosterkirche statt. Die Fenster des langgestreckten Backsteinbaus sind mit Glasmalereien aus dem 15. Jahrhundert geschmückt. Barnim Grüneberg aus Stettin fertigte die Orgel 1881 an. Im 16. Jahrhundert zerstörte ein Großbrand fast alle Klostergebäude. Von 2004 bis 2014 lebten 4 Schwestern der Christusbruderschaft Selbitz in Verchen und pflegen die Klostertraditionen. Nach einer "Pause" von 400 Jahren, haben Schwestern der evangelischen Communität Christusbruderschaft Selbnitz diese Tradition wieder aufgenommen. Da riefen die Glocken erneut zu den Tagzeitengebeten und Bewohner des Dorfes oder Feriengäste nutzen die Möglichkeit, an den Mittags-oder Abendgebeten teilzunehmen.Vier Schwestern teilten ihr Leben mit den Bewohnern des Dorfes und der Kirchengemeinde.

Klosterkirche Wanzka

Klosterkirche Wanzka

Wanzka

Die Klosterkirche in Wanzka war ursprünglich eine evangelische Backsteinkirche. Sie gehörte zum Zisterzienserinnen-Kloster, das im Jahr 1283 gegründet wurde. Die Kirche brannte im Jahr 1833 aus und wurde 1843 als neugotischer Bau wieder aufgebaut. Die Kirche wurde nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet.

Klosterladen Dargun

Klosterladen Dargun

Dargun

Der urige Klosterladen befindet sich im ehemaligen Speichergebäude der Kloster- und Schlossanlage Dargun. Wir führen regionale Erzeugnisse, Kunsthandwerk und Spezialitäten aus eigener Produktion sowie aus der Region. Souvenirs und kleine Mitbringsel für die Lieben oder sich selbst findet man hier garantiert. Wildschweinsalami, Chutneys, Gewürze handgemachte Schokoladentrüffel - der Darguner Klostervogt hat ein reichhaltiges Sortiment an regional gefertigten Produkten. Wer mag kann, nach Anmeldung, im hell und gemütlich eingerichteten Gewölberaum über dem Laden Platz nehmen und eine Auswahl der zahlreichen Spezialitäten verkosten. Der Klostervogt richtet sich dabei ganz nach den Wünschen seiner Gäste. Ideal ist eine Kombination der Verkostung mit einer Führung durch die Kloster- und Schlossanlage oder einem Besuch des liebevoll gepflegten Museums auf dem Gelände. Bei diesen Kulinarischen Führungen schlüpfen die Gäste selbst in die Rolle der ehemaligen Zisterziensermönche und begeben sich auf eine kurzweilige und bekömmliche Zeitreise. Diese Gruppenevents bis max. 24 Personen werden sehr individuell auf die Besucher abgestimmt und müssen unbedingt im Vorfeld angemeldet werden. Das Stöbern und einkaufen im Klosterladen ist dagegen täglich von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr möglich.

Konzertkirche Neubrandenburg

Konzertkirche Neubrandenburg

Neubrandenburg

Als Konzertkirche bietet die Marienkirche ein Kontrastprogramm – vom akustischen Hochgenuss zum besonderen architektonischen Erlebnis. Außen: Gotische Backsteinkirche. Innen: Konzertsaal aus Glas, Beton, Stahl und Holz. Im frühen 13. Jahrhundert begann der Bau als Feldsteinquaderbau, 1298 wurde die Marienkirche durch den Bischof von Havelberg geweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie fast völlig zerstört, seit 1975 ist sie Eigentum der Stadt. 2001 wurde mit einem Konzert der Neubrandenburger Philharmonie das Haus als Konzertsaal eröffnet. Der Entwurf stammt vom finnischen Architekten Pekka Salminen. Historisches Wahrzeichen der Stadt ist das Gebäude geblieben, doch die Nutzung ist eine andere geworden. Ob Philharmonisches Konzert, Oper, Musical, Ballett, Lesung, Liederabend – alle Genres finden hier eine einmalige Auftrittsatmosphäre und ihren besonderen Klang. Im Juni 2007 wurde im Turm der Konzertkirche eine ständige Sonderausstellung „Wege zur Backsteingotik – In Neubrandenburg zur Wehr und Zier“ eröffnet. Seit Juli 2017 bestimmt die Königin der Instrumente, eine neue Orgel mit 2.852 Pfeifen, das Konzertprogramm maßgeblich mit. Der Aufstieg über den Glockenstuhl zur Balustrade bietet eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt der vier Tore am Tollensesee.

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