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Louisen-Mausoleum Ludwigslust

Louisen-Mausoleum Ludwigslust

Ludwigslust

Im Schlosspark von Ludwigslust befindet sich das Louisen-Mausoleum, das Herzog Friedrich Franz I. für die 1808 verstorbene Herzogin Luise errichten ließ. Der neoklassizistische Bau wurde 1809 bis 1810 errichtet. Neben Herzogin Luise sind dort acht weitere Mitglieder der herzoglichen Familie beigesetzt. Das Louisen-Mausoleum wurde 1810 nach Entwürfen des Hofbaumeisters Johann Christian Georg Barka im Schlosspark von Ludwigslust - mit seinen 127 Hektar Fläche der größte Landschaftspark in Mecklenburg-Vorpommern - errichtet. In ihm ließ Herzog Friedrich Franz I. seine Gemahlin Luise beisetzen. Klassizistische Bauformen in Verbindung mit ägyptischen Stilelementen prägen das Erscheinungsbild des Gebäudes. Im Zuge der Umgestaltung von 1861 erhielt der Bau im Eingangsbereich zwei Löwen und das Giebelkreuz. Im Jahre 2000 wurde das Louisen-Mausoleum saniert und restauriert. Neben umfangreichen Arbeiten an Wänden und Dach wurden auch die Sandsteinplastiken der Löwen sowie die zwei Hochreliefs mit den ägyptischen Sphinxen restauriert. Der Schlosspark ist für Besucher ganzjährig geöffnet.

Ludwigsluster Schlosscafé

Ludwigsluster Schlosscafé

Ludwigslust

Unser Cafe befindet sich im Erdgeschoss des wunderschönen Schlosses. Die große Terrasse bietet einen tollen Blick in den Schlosspark. Hausgemachte Torten und Kuchen sowie kleine Speisen dazu köstliche Kaffeespezialitäten servieren wir Ihnen im historischen Jagdsaal im herzoglichen Schloss zu Ludwigslust.

Luna Filmtheater Ludwigslust

Luna Filmtheater Ludwigslust

Ludwigslust

Die neuesten Filme, tolle Akustik und einzigartige Effekte... wer in die Welt der Fantasien eintauchen und den Alltag vergessen möchte, der sollte wieder mal ins Kino gehen. In Ludwigslust ist das Luna Filmtheater die Adresse, um die neuen Leinwandhelden und deren Abenteuer kennenzulernen. In dem 2009 komplett sanierten ehrwürdigen Gemäuer des 1912 erbauten Ludwigsluster Kinos bietet das LUNA Filmtheater in zwei Sälen vielfältige Unterhaltung: Mit bis zu sechs Vorstellungen pro Woche hat das Filmtheater in der Regel für (fast) jeden etwas im Programm. Für das leibliche Wohl kann sich im Foyer versorgt werden: Hier kann man neben Süßigkeiten und den üblichen Getränken, Kaffeespezialitäten, heißer Schokolade und verschiedenen Teesorten auch kleine warme Snacks erhalten. Für Gruppen, Schulen und nstitutionen werden Sonderveranstaltungen angeboten.

Löwendenkmal Am Markt

Löwendenkmal Am Markt

Schwerin

Vor dem Neuen Gebäude, an der Nordseite des Altstädtischen Marktes, steht eine Löwenskulptur, die an den Stadtgründer Schwerins, Heinrich den Löwen, erinnert. Diese wurde 1995 am Vorabend des 800. Todestages des Stadtvaters errichtet. Geschaffen hat sie der Bildhauer Peter Lenk aus Konstanz. Von seinem viereinhalb Meter Sockel aus schaut der Löwe hämisch grinsend über den Platz, dessen Geschichte bis in die Zeit der Stadtgründung Schwerins im Jahr 1160 zurückgeht. Über Jahrhunderte bildete der Markt das politische, wirtschaftliche und religiöse Zentrum der Stadt, nur hier war es den Schweriner Kaufleuten gestattet, zu Zeiten Heinrich des Löwen mit Lebensmitteln und handwerklichen Erzeugnissen zu handeln. Als auf dem Markt 1995 das Denkmal für den Stadtgründer Heinrich den Löwen eingeweiht wurde, gab es sehr zwiespältige Meinungen dazu: Während die einen lächelnd die vier dargestellten Episoden aus dem Leben Heinrichs betrachteten, riefen sie bei anderen Empörung hervor. Denn eines der vier in Stein gemeißelten Bilder, die sogenannte Gesäßparade, zeigt nackte Hintern, die die Bardowicker Bürger aus Groll dem durchreisenden Herzog einst gezeigt haben sollen. Denn dieser hatte während seiner Regierungszeit Schwerin und Lübeck als wichtige Handelsplätze gefördert, während Bardowick immer mehr an Bedeutung verlor. Die Gesäßhuldigung erinnert an die Geringschätzung, die die Bardowicker dem Herzog seitdem entgegen brachten. Die weiteren Bilder der Säule erzählen satirisch kritisch vom Wendenkreuzzug 1147, der Gründung Schwerins 1160 und der Erschaffung des Braunschweiger Löwen als Symbol der Regentschaft Heinrichs in der Residenz Braunschweig.

MAHLWERK Restaurant & Cafe

MAHLWERK Restaurant & Cafe

Parchim

Unser Restaurant befindet sich im denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen „Eldemühle“ Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant und Café MAHLWERK, das mit einer offenen Küche und einem herrlichen Blick auf die Elde begeistert.

Mahn- und Gedenkstätte "Die Mutter"

Mahn- und Gedenkstätte "Die Mutter"

Schwerin

An der Bundesstraße 321 zwischen Raben Steinfeld und Schwerin befindet sich auf Höhe des Störkanals die Gedenkstätte "Die Mutter". Als Mahnung für kommende Generationen und in Ehrfurcht vor den Opfern des Nationalsozialismus wurde sie 1975 eingeweiht und erinnert noch heute an den Todesmarsch der Häftlinge des KZ Sachsenhausen. Als die Rote Armee im April 1945 immer näher rückte und schließlich nur noch wenige Kilometer vom KZ Sachsenhausen entfernt war, veranlasste die SS in den Morgenstunden des 21. April die Räumung des Konzentrationslagers. 33.000 Häftlinge wurden in Richtung Nordwesten im Marsch gesetzt. Sie mussten täglich zwischen 20 und 40 Kilometer zu Fuß zurück legen. Viele von ihnen wurden unterwegs erschossen, andere starben bei nasskaltem Wetter an Entkräftung. Ein Teil von ihnen erreichte jedoch auf unterschiedlichen Wegen den Raum zwischen Schwerin und Parchim. In der Nähe von Raben Steinfeld trafen sie am 2. Mai 1945 auf Einheiten der Roten Armee sowie der US Army. Für die etwa 18.000 Häftlinge des KZ Sachsenhausen, die bis dahin überlebt hatten, fand am Störkanal das Leiden ein Ende.  Ein Gedenkstein, der Anfang der 1950er Jahre hier aufgestellt wurde, erinnert daran. 25 Jahre später, am 8. September 1975, wurde an diesem historischen Ort die Gedenkstätte "Die Mutter" eingeweiht. Bildhauer Gerhard Thieme aus Berlin schuf die Bronzeplastik, die später um vier Relieftafeln ergänzt wurde. "Die Mutter" steht seitdem für das namenlose Leid der Mütter aller Nationen.

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Wöbbelin

In der Nähe von Wöbbelin, an der Landstraße nach Ludwigslust, wurde während des Zweiten Weltkrieges ein Konzentrationslager errichtet. Das Außenlager des KZ Neuengamme bestand nur zehn Wochen, vom 12. Februar bis zum 2. Mai 1945. In der kurzen Zeit seines Bestehens war das KZ Wöbbelin Auffanglager für mehr als 5000 Opfer des Hitler-Regimes. Diese kamen aus mehr als 20 Ländern, darunter auch viele jüdische Menschen. Die meisten Gefangenen hatten bereits eine längere Haft hinter sich, waren unterernährt und oft psychisch traumatisiert. Mehr als 1000 von ihnen verhungerten oder starben an den Folgen ihrer Haft. Zahlreiche Dokumente geben heute in der Mahn- und Gedenkstätte Zeugnis über "Zehn Wochen KZ-Außenlager Wöbbelin". An das Leiden der Häftlinge des Außenlagers Wöbbelin erinnert seit 2005 auch eine Gedenkstätte an der Stelle, wo sich das ehemalige Lagergelände befand. Die Fläche aus schwarzen Klinkern mit Rissen, die an aufgebrochene Wunden erinnern, liegt etwas abseits der Bundesstraße. Am Rande des Gedenkplatzes erinnern eingelassene Steine mit 783 Namen und 43 Nummern an die Opfer.

Margits Mosaik-Werke

Margits Mosaik-Werke

Lützow

Figuren handgefertigt aus Beton und Mosaiksteine. Öffnungszeiten: Jan.-Dez.: Mo-Fr 10-18 Uhr

Marstall Schwerin

Marstall Schwerin

Schwerin

Der Gebäudekomplex wurde von 1837 bis 1842 nach Plänen von Georg Adolf Demmler als Reithalle mit Stall- und Remisengebäude sowie angrenzenden Wohnungen für die Bediensteten gebaut. Er liegt auf einer Halbinsel und ist von einer großzügigen Grünanlage mit Bäumen und Spazierwegen umgeben. Heute beherbergt das Gebäude zwei Ministerien Traumhafte Lage auf einer Landzunge im Schweriner See und eine ideale Einheit von Natur und gebauter Stringenz - das ist der großherzogliche Marstall. Er wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss und in Verlängerung der innerstädtischen Straße Großer Moor errichtet. Hofbaumeister Georg Adolph Demmler lehnte seine Pläne an den bestehenden Marstall in Ludwigslust an. 1838 bis 1842 wurden die Entwürfe realisiert. Seine heutige Gestalt erhielt der Marstall allerdings erst zwischen 1854 und 1873. Hofbaumeister Hermann Willebrand hatte ihn um- und ausgebaut. Mit dem neuen Marstall konnten die bisherigen Ställe auf dem Alten Garten endlich aufgelöst werden – sie galten ohnehin als zu klein. Die Besucher betreten heute die offene zweigeschossige Dreiflügelanlage in Verlängerung der ehemaligen Prachtstraße Großer Moor. Von dort aus liegt der 167 Meter lange Nordostflügel gegenüber. Der Marstall besteht aus dem zentralen Bauwerk der ehemaligen historischen Reithalle und zwei langen Gebäudeflügeln. Diese wiederum werden von vier zweigeschossigen Eckpavillons und zwei Eckbauten begrenzt. Durch rechtwinkelige Knicke in den Gebäudeflügeln entstand ein fast geschlossener Hof, der früher Exerzierplatz für Reit- und Fahrübungen gewesen ist. Außerdem gehörten neben der Reithalle der Pferdestall und ein großes Lager für Wagen und Reitgeschirr zum Marstall. Ein weiterer Gebäudeflügel beherbergte die Unterkünfte der Bediensteten. Zum Stil Der äußere Baukörper des Marstalls ist in Mauerwerk errichtet, die Innenwände sind als Fachwerk ausgeführt. Die außenliegenden Öffnungen im Erdgeschoss sind in rundbogige und arkadenförmige Vertiefungen angeordnet. Die inneren Erdgeschossöffnungen im Nordflügel sind als Paare zusammengefasst und von geschlossenen Nischen umrahmt. Die Fenster darüber durch Putz dreieckig bekrönt. Die Gebäudekanten an den Eck- und Kopfbauten sind durch Putzquader betont. 1858 gestaltete Theodor Klett die ehemaligen Wadewiesen, auf denen bis dahin Fischernetze – die sogenannten Waden – getrocknet wurden, um. Es entstand eine Gartenanlage englischen Stils, die er bis an die Ufer des Schweriner Sees führte. Von 2002 bis 2007 wurde der Marstall grundlegend saniert und restauriert und dient seitdem der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern als Verwaltungsgebäude. 2009 war der Standort in die Bundesgartenschau Schwerin einbezogen. Links neben dem imposanten Gebäudekomplex befindet sich am Seeufer ein Wassersport- und Gastronomiestandort.

Mecklenburger Waldglasmuseum

Mecklenburger Waldglasmuseum

Langen-Brütz

Wer weiß schon, dass Glas aus Sand besteht? Ein kleines Museum in Langen Brütz beschäftigt sich mit dem Thema Glas und seiner Herstellung. Über 600 Exponate machen die alte Handwerkskunst im Waldglasmuseum wieder erlebbar. Dabei geht es in der Ausstellung insbesondere um das Mecklenburger Waldglas. Dessen Name rührt zum einen daher, dass der Inhaltsstoff - eisenhaltiger Sand - beim Schmelzen grün wird. Zum anderen daher, dass für die Glasherstellung viel Holz notwendig war, und die Glashütten deshalb direkt in den Wald gebaut wurden. Mecklenburg war vor einigen hundert Jahren einer der größten Glaszentren, da man hier den eisenhaltigen Sand fand, Pottasche als Zuschlagsstoff gewinnen konnte, und reichlich Holz und Wasser zur Verfügung hatte. Die Pottasche wurde aus Holzasche gewonnen, wobei durch Auslaugen und ausglühende Holzasche nur eine geringe Menge des ursprünglichen Volumens (etwa ein Tausendstel) gewonnen werden konnte. Die meiste Energie, die bei der Waldglasherstellung erforderlich war - 80 bis 85 Prozent - ging auf die Pottaschenherstellung zurück. Je nach Art und Zustand waren ein bis drei Festmeter Holz notwendig, um ein Kilogramm Glas zu erzeugen.

Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater

Schwerin

Künstlerischer und architektonischer Leuchtturm: Das Mecklenburgische Staatstheater gehört zu den großen traditionsreichen Bühnen Norddeutschlands. Der historische Theaterbau bereichert das einmalige Ensemble aus Schweriner Schloss und Staatlichem Museum, dessen Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO beantragt ist. Informationen zur Barrierefreiheit Es stehen zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung am Alten Garten zur Verfügung (Stellplatzgröße: 295 cm x 510 cm; Entfernung zum Eingang ca. 10m) sowie ein gekennzeichneter Parkplatz für Menschen mit Behinderung in der Theaterstraße (Stellplatzgröße: 200 cm x 500 cm; Entfernung zum Eingang ca. 4m). Der Haupteingang ist nur über Stufen erreichbar. Barrierefreie Eingänge befinden sich an den Seiten. Vom Parkplatz gelangt man über einen leicht begeh- und befahrbaren Weg zu den Seiteneingängen. Die barrierefreien Zugänge führen zur Kasse, Garderobe, Großen Saal mit Parkett und Loge, Konzertfoyer und Flotowzimmer. Alternativ zu den Treppen gibt es Lifte und Rampen. An ausgewählten Terminen werden Audiodeskriptionen angeboten. Bei Bedarf kann eine Hörunterstützung (auch Induktionsschleifen) gestellt werden. An ausgewählten Terminen werden Tastführungen angeboten. Assistenzhunde dürfen nicht mitgebracht werden bzw. dürfen an der Garderobe warten. Es sind 2 WC's für Menschen mit Behinderung mit Haltegriffen vorhanden.

Ministerhotel / Münze

Ministerhotel / Münze

Schwerin

Das ehemalige Ministerhotel in der Münzstraße, ursprünglich als Münzprägestätte erbaut, wurde 1828/29 von Ludwig August Bartning klassizistisch umgestaltet. 1855 diente es als Wohn- und Amtssitz mecklenburgischer Staatsminister. Heute gehört das repräsentative Gebäude mit rustizierter Fassade der Nordkirche. Einer der repräsentativsten Bauten in der geschlossenen Häuserzeile an der Ostseite der Münzstraße ist die ehemalige Münzprägestätte das spätere Ministerhotel. Seine repräsentative klassizistische Form erhielt das Gebäude erst durch die von Landbaumeister Ludwig August Bartning vorgenommene Umgestaltung in den Jahren 1828/29. Unter Leitung von Baumeister Hermann Willebrand 1855 zum Amts- und Wohnsitz der jeweiligen mecklenburgischen Staatsminister ausgebaut, wurde es später daher auch „Ministerhotel“ bezeichnet. Trotz dieser hochrangigen Bedeutung und Funktion fügt sich das Gebäude durch die wohlproportionierte Fassadengliederung harmonische in die relativ kleinteilige Bebauung der Umgebung ein. Heute befindet sich das Gebäude mit seinem repräsentativen Saal im Besitz der Nordkirche.  Damals 1778 wurde das als Wohnhaus errichtete repräsentative Gebäude im Autrag Herzog Friedrichs zur offiziellen Münzprägestätte Mecklenburg-Schwerin umgebaut. Zwischen 1828 bis 1829 gab Ludwig August Bartning, großherzoglicher Baumeister unter Großherzog Friedrich Franz, der Münzanstalt den gestiegenen technischen Bedürfnissen entsprechend, ihr heutiges Gesicht. Nach Einstellung der Münzprägung 1850, ließ Großherzog Friedrich Franz II. das Palais von 1855 bis 1858 durch Hermann Willebrand zur Wohnung der jeweiligen Staatsminister umbauen. Auch der Oberkirchenrat erhielt Räume im Ministerpalais in der Münzstraße.  Stil Das siebenachsige, zweigeschossige Palais mit den seitlich anschließenden dreigeschossigen Eingangstürmen erhielt seine im Sockelbereich rustizierte Fassade bereits im Umbau des frühen 19. Jahrhundert.

Ministerpalais

Ministerpalais

Schwerin

An der Königsstraße, heute Puschkinstraße liegt gegenüber dem Palais Brandenstein, das repräsentative, ehemalige großherzogliche Ministerpalais, dessen Rückseite sich auf einen weitgehend erhaltene Hof öffnet. An der Königsstraße, heute Puschkinstraße liegt gegenüber dem Palais Brandenstein, das repräsentative, ehemalige großherzogliche Ministerpalais, dessen Rückseite sich auf einen weitgehend erhaltene Hof öffnet. Der Glaser Schwede errichtete das Haus 1873. Seit 1783/85 war Graf Bernhard Friedrich von Bassewitz Eigentümer des als „Haus mit dazugehörigem Flügel, Holz- und Pferdestall mit Wagenschauer“ beschriebenen Anwesens. Durch Zukauf von zwei angrenzenden Grundstücken erfolgte die Erweiterung zu einem repräsentativen Wohnhaus. Dessen Eleganz bestimmt die Wirkung des heutigen Palais. Seit etwa 1820 befindet sich das Anwesen in großherzoglichem Eigentum. Nach grundlegendem Umbau und Anlage eines großem Saales zur Hofseite gelegen, war es als Dienstwohnung des Kammerpräsidenten ausgewiesen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wohnten hier verschiedene Minister der Regierung. 1896 erfolgte die grundlegende Modernisierung des repräsentativen Anwesens zum Palais für den „Geheimen Rat“, den Ministerpräsidenten des Landes. Zum Stil Das neunachsige, zweigeschossige Fachwerkpalais verfügt in seiner Dachzone über zwei repräsentative, doppelachsige Mansard-Aufbauten. Im Fachwerk der Fassade ist die Struktur der Einzelhäuser bis heute ablesbar. Der erhaltene geschlossene Hof der Anlage unterstreicht die Repräsentationscharakter eines städtischen Adelshofes und späteren großherzoglichen Ministerpräsidenten Palais.

Modehaus Kressmann

Modehaus Kressmann

Schwerin

Im prachtvollen Jugendstilhaus mitten in der Altstadt verbindet das Modehaus Kressmann moderne Markenmode mit gelebter Familientradition. Auf drei Etagen erwarten Sie hochwertige Kollektionen, individuelle Beratung und ein stilvolles Ambiente. Das Café Honig rundet das Erlebnis mit regionalem Frühstück, Kuchen und Mittagsgerichten genussvoll ab – ein besonderer Treffpunkt für Gäste und Einheimische. Mitten in der historischen Altstadt von Schwerin erwartet Sie das Modehaus Kressmann – ein echtes Highlight für alle, die beim Shoppen Wert auf Stil, Qualität und Atmosphäre legen. In dem prachtvollen Jugendstil-Gebäude treffen über 135 Jahre gelebte Familientradition auf moderne Markenmode für Damen und Herren. Auf drei Etagen entdecken Besucher aktuelle Trends, hochwertige Kollektionen und persönliche Beratung mit viel Gespür für individuellen Stil. Ein besonderer Tipp: das hauseigene Café Honig. Hier genießen Sie feinen Kaffee, hausgemachten Kuchen, ein regionales Frühstück oder einen leichten Mittagstisch – ideal für eine genussvolle Pause beim Stadtbummel. Das stilvolle Ambiente macht das Café zu einem beliebten Treffpunkt bei Einheimischen und Gästen. Ob als Modehaus mit Charme, als Café mit regionalem Flair oder einfach als Ort zum Ankommen und Wohlfühlen – Kressmann verbindet Mode, Genuss und Gastlichkeit auf einzigartige Weise. Ein Muss für Ihren Besuch in Schwerin.

Moltke Gedächtnisstätte Parchim

Moltke Gedächtnisstätte Parchim

Parchim

Das Geburtshaus des preußischen Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke präsentiert eine interessante Sammlung über die militärischen, wissenschaftlichen und literarischen Leistungen des Parchimers. Der preußische Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke zählt zum mecklenburgischen Uradel und hatte in seiner Funktion als Chef des Generalstabes einen maßgeblichen Anteil an den Siegen in den drei Einigungskriegen (Deutsch-Dänischer Krieg 1864, Deutscher Krieg 1866, Deutsch-Französischer Krieg 1870/71). In der Langen Straße 28 in Parchim befindet sich das Geburtshaus von Helmuth von Moltke. Am 26. Mai 1994 erfolgte in diesem Haus die Eröffnung der Moltke-Gedächtnisstätte. Diese wurde von der Moltke-Stiftung Berlin unter Mitarbeit des Parchimer Museums eingerichtet. Der Besucher erhält einen Einblick in Leben und Werk dieser Persönlichkeit, die am 26. Oktober 1800 in Parchim geboren wurde und am 24. April 1891 in Berlin verstarb. In Vitrinen und auf Schautafeln werden Moltkes Beziehungen zu seiner Geburtsstadt, seine militärischen, wissenschaftlichen und literarischen Leistungen dargestellt. Besonderer Tipp: Lernen Sie die Stadt Parchim mit "Graf Moltke" kennen, bei einer Kostümführung.

Movie Star Parchim

Movie Star Parchim

Parchim

Das Kino Movie Star befindet sich in der Regimentsvorstadt in Parchim. In diesem Gelände waren zur Zeit der DDR die sowjetischen Soldaten stationiert. Das Gebäude wurde bereits im 19. Jahrhundert durch Graf von Putlitz erbaut und für die Pferde seiner Dragoner erbaut. Die denkmalgeschützte Reithalle befand sich nach jahrelanger Nutzung durch die Sowjets als Werkstatt und Garage für die Panzerfahrzeuge in einem schlechten Bauzustand. Die Dachkonstruktion war teilweise einsturzgefährdet bzw. bereits eingestürzt und der Einbau der Garagentore hatte die Gliederung der Fassade zerstört. Die Gebäudehülle wurde bei dem Umbau zum Kino Movie Star insgesamt erhalten. Im Inneren fand jedoch ein kompletter Ausbau in massiver Bauweise statt, wodurch auch der Grundriss neu gestaltet wurde. Die Dachkonstruktion wurde saniert, Fensteröffnungen und Fassade bekamen ihr ursprüngliches Maß und Gestaltung. So entstanden 3 Kinosäle mit insgesamt 467 Sitzplätzen, sowie einem Foyer mit Galerie. Die Fertigstellung erfolgte im Oktober 2000. Das Foyer des Movie Star in Parchim ist eines der beeindruckendsten Kinofoyers Deutschlands. Durch seine Höhe von ca. 12 Metern und der originalgetreuen Holzdecke, wirkt es nicht nur beim ersten Besuch imposant. Im hinteren Bereich, oberhalb des Tresens, befindet sich die Galerie, auf der die Besucher auf gemütlichen Sofas vor dem Film warten oder aber nach dem Film noch in aller Ruhe ein Kaffee genießen können. Alle Kinosäle des Filmtheaters sind auf dem aktuellsten Stand und mit der neuesten Technik ausgestattet. So bieten alle Säle die neueste (4K-)Laserprojektion, können 2D- sowie 3D-Filme zeigen und besitzen einen 7.1 Dolby Surround Sound. Die Besucher können auf bequemen Kinosesseln in moderner Lederoptik platznehmen.

Museum Schleifmühle Schwerin

Museum Schleifmühle Schwerin

Schwerin

Die Mühle mit ihrem idyllischen Garten liegt am Rande des Schlossparkes und ist in Funktion. Von prunkvollen Fußböden bis zum feinen Gehstockknauf wurden in der Schleifmühle Schwerin Kunstwerke aus Stein und Edelsteinen für den Herzogshof hergestellt. Besucher können sich über die Steinschneide- und Steinschleiferei informieren und dem Leben der Arbeiter und Schleifmüller auf den Grund gehen. Das Museum ist ganzjährig geöffnet. Ausstellung - Vom Stein zum Schloss  Die Ausstellung in der Schleifmühle berichtet von der Entstehung des Ortes als Teil des Residenzensembles und über den Alltag der Steinschleifer. Seit über dreihundert Jahren dreht sich das Rad der Wassermühle am Auslauf des Faulen Sees. Von 1749 bis 1857 schnitten, schliffen und polierten hier geschickte Hände Steine für die Fürsten Mecklenburg-Schwerins. Es wurden dekorative Steinplatten, Sarkophage, Denkmalsockel und Kamineinfassungen aus tonnenschweren Granitfindlingen hergestellt. Größtenteils in Handarbeit entstanden aus Edelsteinen und heimischen Mineralien kleine Schmuckgegenstände. Heute ist die historische Wassermühle mit unterschlächtigem Wasserrad ein Museum mit funktionstüchtiger Schauanlage zur Bearbeitung großer Natursteine. Öffnungszeiten Montag- Freitag 09.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr An Wochenenden und Feiertagen 10.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass 16.30 Uhr Schulklassen und Gruppen, bitte mit Voranmeldung unter 0385 / 562751 Eintrittspreise Erwachsene - 4€ Ermäßigt - 3 € Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) - 10 € Gruppen ( ab 10 Personen) - 3 € pro Person Gruppenführung (bis 25 Personen) 40 € zzgl. Eintritt Bestandteil des Residenzensembles Schwerin Mit Aufnahme der Schleifmühle in den Kernbereich des Mecklenburg-Schweriner Residenzensembles ist sie Bestandteil des Antrages des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe. Heiratsort Schleifmühle Die Schleifmühle ist ein Außenstandort des Schweriner Standesamtes und kann für Hochzeiten genutzt werden. Trägerverein Der Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e.V. ist Trägerverein des Museums.

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend

Hagenow

Hagenow ist das Tor zur Griesen Gegend im Südwesten Mecklenburgs: Das 1974 gegründete Museum widmet sich dem alltäglichen Leben auf dem Land und in der Stadt – von der Steinzeit bis in die jüngere Vergangenheit. Das Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend verfügt über eine umfangreiche Sammlung und präsentiert seine moderne Dauerausstellung in einem Ackerbürgerhaus von 1828 sowie in weiteren historischen Nebengebäuden. Neben der Entwicklung des Natur- und Kulturraums „Griese Gegend“ und der Geschichte der Stadt Hagenow stehen hier spannende Aspekte des Wohnens und Wirtschaftens, traditionelle Handwerke sowie die Entwicklung der Technik und die Industrialisierung im Mittelpunkt. Es gibt viel zu entdecken: Archäologische Funde wie die „Hagenower Fürstengräber“, eine Dampfmaschine von 1902, die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ aus den 1920er Jahren und eine Angestelltenwohnung aus der Zeit um 1940. Eine historische Gaststätte und eine Schusterwerkstatt sowie Ausstellungen zum Thema Waldglas und zur Eisenbahngeschichte ergänzen die neu gestaltete Dauerausstellung dieser Forschungs- und Bildungseinrichtung. Öffnungszeiten und aktuelle Hinweise Di,Do 9 -12.00 Uhr u. 14 - 17.00 Uhr, So 14 -17.00 Uhr

Natur & Art - Galerie und Garten

Natur & Art - Galerie und Garten

Rosenow

Kleine Galerie im großen Garten mit Unikaten, gefertigt als Kombinationen aus altem Holz, Metall, Stein und Glas. Zu besichtigen sind unsere Galerie und der 6500qm große naturnahe Garten, dem 2012 durch den Landschaftspflegeverband "Mecklenburger Endmoräne e.V." für nachhaltige Bewirtschaftung und ökologische Gestaltung die Gartenplakette "Natur im Garten" verliehen wurde. Bei allen Arbeiten steht die Verbindung von Natur und Kunsthandwerk im Vordergrund. Die Natur gibt die Grundrichtung der Gestaltung vor, wenn Kombinationen aus uraltem Holz, Feldsteine, Glas und Metall mit natürlichem Tiefenrost entstehen. Dekorative Verwitterungsspuren fügen sich harmonisch in die Gestaltung der Deko- und Gebrauchsobjekte ein. Wichtig ist uns, dem allgemeinen Trend des Wegwerfens entgegen zu wirken. Nicht Nostalgie, aber Bewahren und Nutzen von Erhaltenswertem. So entstehen z. B. Lampen, Weinständer, Leuchtsäulen, Tische, Garderoben u.a. Daneben sind Keramik - und Webarbeiten von Susanne Behnke zu sehen. Im Garten wird es eine Ausstellung mit Naturfotos geben. Wer des Schauens müde geworden ist, kann sich im Gartencafe mit selbst kreierten Torten oder Brot aus dem Holzbackofen stärken. Öffnungszeiten: Jan.-Dez.: Mo-So 8-20 Uhr

Naturbad in der Bekow

Naturbad in der Bekow

Hagenow

Das Hagenower Freibad mit seinen idyllischen Liegewiesen und alten Bäumen im Naturschutzgebiet der Bekow bietet Badespaß für die ganze Familie! Besonderheiten. Dreimetersprungturm, grüne Liegewiesen, Kinderbecken Geöffnet ab 15. Juni. Die Betriebszeit des Freibades in der Bekow endet am 15. September, soweit es die Witterung zulässt. Außerhalb der Sommerferien ist das Freibad von 13.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Während der Sommerferien ist der Badebetrieb von 11.00 bis 19.00 Uhr möglich. Der Eintritt für Besucher von 7-18 Jahren beträgt für die kommende Badesaison 0,50 €. Für Besucher ab 18 Jahre beträgt der Eintritt 1,00 €.

Natureum Ludwigslust

Natureum Ludwigslust

Ludwigslust

Im ältesten Gebäude der Stadt Ludwigslust, erbaut um 1750 als Fontänenhaus, befindet sich das "Natureum am Schloss Ludwigslust". Erbaut wurde es, um die hinter dem ehemaligen Jagdschloss liegenden Springbrunnen mit Wasser zu versorgen. Heute hat die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. hier ihren Sitz. Im Erdgeschoss des Natureums werden in sechs Räumen die Natur und die Naturgeschichte West-Mecklenburgs vorgestellt. Bei einem Rundgang erfahren die Besucher zunächst allgemeine ökologische Zusammenhänge in der Natur, bevor sie einen Blick in die Vergangenheit werfen können. Diese wird anhand von einzigartigen Exponaten dargestellt. Neben Gesteinen, die während der Eiszeit hierher gelangten, sind sehr schöne sogenannte "Sternberger Kuchen" und Mammutreste aus Mecklenburg zu sehen. Auch Fossilien aus der Tongrube Malliß werden gezeigt. Welche Pflanzen sich nach der Eiszeit als erste hier ansiedelten und welche Landschaftszonen von der Insel Poel bis zum Elbtal typisch sind, wie neu eingewanderte Pflanzen den Lebensraum verändern und welche Pilze vom Morchel bis zum Baumpilz zu den heute heimischen Arten gehören, erfährt der Museumsgast in weiteren Räumen. Zahlreiche Exponate präparierter Vögel und Säugetiere sowie Schaukästen mit Insekten, Schnecken und Muscheln geben einen Einblick in die heimische Tierwelt. Im Obergeschoss des Natureums wird die Geschichte des Fontänenhauses dargestellt. Darüber hinaus gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, Exkursionen durch den Schlosspark und Projekte für Schulen.   Das Natureum ist in der Regel am Wochenende von 10 - 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet.  Es besteht Maskenpflicht.

Neue Artilleriekaserne

Neue Artilleriekaserne

Schwerin

Der Neubau der Neuen Artilleriekaserne in Schwerin, errichtet zwischen 1898 und 1900, bildet das zentrale Element des erweiterten Kasernenareals am Ostdorfer Berg. Das Offizierskasino, direkt gegenüber dem Residenzschloss gelegen, zeichnet sich durch seine prägnante Architektur aus, die Elemente des 16. Jahrhunderts mit regionalen Bezügen vereint. Heute werden die sanierten Gebäude als Teil der Landesbibliothek und für Verwaltungszwecke genutzt. Schon 1858 gab es ein erstes Kasernenareal am Ostorfer Berg. Die Neue Artilleriekaserne sollte 1900 diesen Komplex erweitern. Das Offizierskasino markiert die repräsentative Mitte, unmittelbar gegenüber dem Schloss- und Regierungssitz des Großherzogs gelegen. Umgeben wird das Ganze von einer schmiedeeisernen Tor- und Zaunanlage, teilweise mit floralen Elementen – mehr malerisch als militärisch. Von 1897 bis 1900 übernahm Baurat Oscar Wutsdorff aus dem Preußischen Kriegsministerium die Planung und Beaufsichtigung der Baumaßnahme. Dadurch entstanden das „Großherzoglich Mecklenburgische Feldartillerie-Regiment Nr. 60“, die IV. Abteilung des Holsteinischen Feldartillerie-Regiments Nr. 24 sowie weitere Regimentsgebäude in Schwerin. Die festliche Einweihung fand am 3. April 1900 in der neuen Offiziersmesse statt. Vom Belvedere des Turmes bot sich den Offizieren und ihren Gästen ein herrlicher Rundumblick auf den Kasernenstandort. Zum Stil Der Baukomplex der Neuen Artilleriekaserne umfasst das langgestreckte Quartiershaus und das Unteroffizier-Wohnhaus. Die drei- und dreieinhalbgeschossigen Gebäude sind verputzt und zeichnen sich durch prägnante Backsteingliederungen aus. Die rund- und stichbogigen Fenster sowie abgestuften Giebel mit charakteristischem Terrakottaschmuck verweisen auf die Bauten des 16. Jahrhunderts im nahegelegenen Schloss. Der mittlere Vorsprung des Quartierhauses mit der Reiterdarstellung aus dem Schweriner Stadtwappen vermittelt den regionalen hoheitlichen Bezug. Dagegen verweisen die eingestellten kleinen Rundpfeiler und die gekuppelten Rundbogenfenster auf die Hochromantik der Kaiserdome. Die Verbindung dieser verschiedenen Elemente war etwas Besonderes: Baurat Oscar Wutsdorff gelang damit ein Kasernenbau, der in der Hand des Deutschen Reiches lag, die Herleitung der eigenen Legitimität aus der Reichsgeschichte herstellte und doch regionale Architekturbezüge aufweist. Nach umfassenden Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten werden die Gebäude der Neuen Artilleriekaserne in Schwerin heute als Teil der Landesbibliothek und als Verwaltungsgebäude genutzt.

Neugotische Kirche zu Picher

Neugotische Kirche zu Picher

Picher

Der neugotische stattliche Ziegelbau, einer der größten in der Region, wurde 1875-1880 auf kreuzförmigem Grundriss vom Architekten und Denkmalpfleger Georg Daniel errichtet. Sowohl innen wie auch außen ist die Kirche ein imposantes, stilreines, neugotisches Ensemble. Die Kirche wurde von Architekt Georg Daniel entworfen, der auch einige der Bauten des Residenzensembles von Schwerin ausgeführt hat. Zu Innenausstattung des 19. Jahrhunderts gehören das Altarbild "Christus der Auferstandene" gemalt von Carl Suhrlandt, detailreiche Bemalung, gusseiserne Öfen und eine Orgel des Orgelbaumeisters Johann Heinrich Runges. Besonders harmonisch und schön ist die Wirkung der hölzernen Decke der Kirche mit ihren filigranen Details. Die Marienfigur wurde von einem ortsansässigen Bildhauer gestiftet.

Neustädtisches Palais

Neustädtisches Palais

Schwerin

Das Neustädtische Palais diente als Übergangswohnsitz des Großherzogs während der Schlossumbauten und liegt in der historischen Puschkinstraße. Mit seinem Stil, geprägt von französischer Renaissance und Barockelementen, spiegelt es die Handschrift der Baumeister Johann Joachim Busch und Hermann Willebrand wider. Vom Witwensitz zur großherzoglichen Residenz wandelte es sich über die Jahrhunderte und ging 1920 in Staatsbesitz über. Das prächtige Palais befindet sich in der Puschkinstraße – der früheren Königstraße – zwischen der Schlossstraße und dem Schelfmarkt, oberhalb des Pfaffenteichs. 1708 begann dort alles mit dem Kauf des Grundstücks. Herzog Friedrich Wilhelm ließ nachfolgend für seinen Bruder Christian Ludwig den Prinzenhof, auch Ludwigshof genannt, erbauen. Später fand hier auch der Witwenwohnsitz für Charlotte Sophie, Frau des Herzog Ludwig, Platz. Sie lebte hier bis zu ihrem Tod im Jahr 1810. Danach stand das Palais zehn Jahre leer, bis der großherzogliche Finanzminister Leopold von Plessen es nutzte. Wieder später, zur Zeit des Schweriner Schlossumbaus von 1843 bis 1857, diente das repräsentative Palais der großherzoglichen Familie als Wohnsitz und dann wurde erneut angebaut. In dieser Zeit sorgte Hofbaumeister Georg Adolph Demmler noch für einen Saalanbau auf der Rückseite des Palais. Damit kehrte schlossähnliches Flair ein, denn der neue Raum war optisch und baulich an den Thronsaal angelehnt. Hermann Willebrand realisierte von 1883 bis 1884 ebenfalls rückwärtig, einen Wohnflügel für Großherzogin Marie, der ihr als Witwenwohnsitz diente. Nachdem Großherzog Friedrich Franz IV. 1920 abgedankt hatte, ging das Palais schließlich in den Besitz des Freistaates Mecklenburg-Schwerin über. Zum Stil Das gediegene, aber bescheidene Barockpalais erhielt 1779/1780 eine Umgestaltung, die einem Neubau glich. Johann Joachim Busch machte die Pläne dafür und verhalf dem Gebäude zum Stil des französischen Barock. Dabei blieben zum Beispiel die zweigeschossige Dreiflügelanlage und der Ehrenhof erhalten. Das frühere Mansarddach allerdings wurde durch ein Plateaudach mit Dachgauben ersetzt. Die Fassaden erhielten eine kräftige Putzquaderung und Verzierungen in Form von Festons.

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