Bad Sülze

7 Sehenswürdigkeiten · 1 Events

Aktuelle Events

Sehenswürdigkeiten

Bäckerei - Backstuuv Wunnerbar - Bad Sülze

Bäckerei - Backstuuv Wunnerbar - Bad Sülze

📍 Bad Sülze

Backstube - Cafe Wunderbar Frische Brötchen und Backwaren sowie andere regionale Produkte Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00 – 17.00 Uhr Sa., So. geschlossen

Historischer Salzwagen

Historischer Salzwagen

📍 Bad Sülze

Mit solch einem Salzwagen wurde das gewonnene Salz der hiesigen Saline nach ganz Mecklenburg transportiert. Und einmal im Jahr, reiste man mit solch einem Wagen auch zur Messe nach Leipzig. An einem Herbsttag des Jahres 1873 früh um 5 Uhr stand der Fuhrmann Johann Fretwurst mit einem solchen Planwagen auf dem Marktplatz. Da erschienen seine Fahrgäste, Martin Fränkel, Julius Löwenthal und Moritz Michaelsen; alle drei handelten mit Manufakturwaren. Mit reichlich Reisegepäck für die große Fahrt versehen, wollten sie nach Leipzig zur Messe, um dort einzukaufen. Nach acht Tagen traf man in Leipzig ein; die Stadt glich einem Heerlager, Fuhrwerke über Fuhrwerke. Man suchte eine Woche lang die Messehäuser auf, um nach günstigen Angeboten zu schauen. Jeder kaufte für sich allein; denn sie wollten nicht dieselben Waren mit nach Sülze bringen. Die Waren wurden gleich zum Wagen geschafft; Fretwurst war der Vertrauensmann aller Drei. Die Rückfahrt wurde in gleicher Weise angetreten. Nach 8 Tagen war man wieder in Sülze. Wie ein Lauffeuer ging es durch die Stadt: Die Messefahrer sind wieder da!!!! Mehr erfahren!

MEDIAN Klinik Bad Sülze

MEDIAN Klinik Bad Sülze

📍 Bad Sülze

Die MEDIAN Klinik Bad Sülze ist eine Rehabilitationsklinik mit Moorbad für Orthopädie, Rheumatologie und Neurologie. Ihr Begleiter in eine gesunde Zukunft. Die MEDIAN Klinik Bad Sülze ist eine Rehabilitationsklinik mit Moorbad für Orthopädie, Rheumatologie und Neurologie. In der 1993 erbauten Klinik stehen den Patienten Einzel- und Doppelzimmer mit Badzelle, Telefon- und Fernsehanschluss zur Verfügung. Alle Zimmer sind für Behinderte geeignet. Zum Haus gehören Fernseh- und Aufenthaltsräume, eine Cafeteria und Sauna sowie eine Schwimm- und Turnhalle. In der Rehaklinik in Bad Sülze verfügen wir außerdem über die Förderrechte für das regional vorhandene solehaltige Moor, bauen das Moor eigenständig ganzjährig ab, bereiten es auf und geben es in Form von Moorbädern, Moorpackungen, Moortreten und -kneten an die Rehabilitanden ab.

Salzmuseum Mecklenburg

Salzmuseum Mecklenburg

📍 Bad Sülze

Das Salzmuseum präsentiert die Geschichte der Salzgewinnung aus der Sülzer Sole, die Kur- und Badegeschichte und zeigt einige andere Gewerke der Stadt. In zwei Sonderausstellungsräumen zeigen wir vier bis fünf Mal im Jahr Ausstellungen ganz anderer Art. Kinder und Erwachsene sind vor allem vom Fahren mit der Moorbahn begeistert. Nach der Zeitreise durch die Bad-Sülzer-Geschichte können unsere Besucher eine Verschnaufpause im Salinencafé bei Kaffee und Kuchen machen. Genießen Sie die angenehme Atmosphäre mit Blick auf das Gradierwerk und den Dahliengarten. Inhalieren Sie die wohltuende Sole und bestaunen Sie die Dahlienpracht von über 100 Sorten in den Sommermonaten. Auf dem Museumshof finden unsere Feste, wie der Ostermarkt oder das Bratapfelfest statt. Ein Highlight ist die alljährliche Dahlienschau, ein Fest der Vereine, bei dem die Bad Sülzer Kultur und Geschichte zelebriert wird. Das traditionelle Salzfest ist Teil des jährlichen ROXSA-Musik- und Kleinkunstfestivals der Stadt. Alle Termine sind in dem Kalender auf unserer Website einsehbar. Das schöne Ambiente des Museumshofes bietet sich auch für Familienfeiern oder Hochzeiten an. Auch die Museumsscheune kann ganzjährig gemietet werden. Zudem haben wir für Schulen und Kindergärten interessante Angebote. Für Schulen: Salzprojekt: Es wird die Geschichte des Sülzer Salzes erzählt, die Funktionsweise des Gradierwerkes erläutert, Salz gesiedet und Kräutersalz hergestellt. Auf Wunsch gehen die Schüler selbstständig durch das Museum. Zum Abschluss machen die Schüler eine Fahrt mit der Moorbahn. Kombi-Projekt: Besichtigung des Museums, der Außenanlagen, Kräutersalzherstellung, Marmelade kochen entsprechend dem zeitlichen Angebot, Brot und Brötchen backen im Wechsel der Gruppen. Anschließende Verkostung Für Kindergärten: Waschtag wie zu Omas Zeiten Pizza backen Kräutersalzherstellung und Brötchen backen Fahrten mit der Moorbahn

Schulenberger Burg - Slawische Höhenburg

Schulenberger Burg - Slawische Höhenburg

📍 Bad Sülze

Die Slawische Höhenburg stammt aus dem 9. Jahrhundert und befindet sich an den Recknitzwiesen am Waldrand des Schulenberger Holzes. Mit ihrem Ursprung im 9. Jahrhundert gehört die Burg Schulenberg zu den slawischen Anlagen des Mittelalters. Schon von der Straße nach Marlow aus kann man die erste künstliche Vertiefung erkennen, die von der dahinter liegenden Anlage zeugt. Von der Burg selbst ist nicht mehr so viel erhalten. Zu erkennen ist ein ca. 8 m hoher Wall, der sich ringförmig um ein höher gelegenes Plateau zieht. Mit 80 m Länge und 65 m Breite gehört sie eher zu den mittelgroßen Wehranlagen. Von der Kernburg, die mit dem bereits genannten Wall umringt war, zeugt heute nur noch ein Hügel, der ausreichend Platz für einen Turm und ein Gebäude bot. Durch die Nähe zu einem alten Flussbett wird nicht ausgeschlossen, dass die Burganlage einst einen weiteren Wassergraben besaß. Man geht davon aus, dass sich vor der Burg eine Siedlung befand und die Anlage eher als Fluchtburg diente, also so ähnlich aufgebaut war wie Groß Raden. Von der Atmosphäre her wirkt Burg Schulenberg angenehm urig und ruhig. Position 54°08'12.1"N 12°36'19.1"E

Stadtkirche Bad Sülze

Stadtkirche Bad Sülze

📍 Bad Sülze

Von westfälischen Bauern, die sich an den Sülzer Salzquellen niederließen, im 13. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt des Ortes errichtete Backsteinkirche. Bad Sülze erhielt sein Stadtrecht zwischen 1255 und 1262. Die erste Nachricht von der Kirche zu Sülze stammt von 1276. Demnach ist diese Kirche in der Mitte des 13. Jahrhunderts als Backsteinkirche im gotischen Stil im Wetteifer mit der etwa zur gleichen Zeit errichteten Stadtkirche in Marlow errichtet worden. Der Chor könnte nach Schlie bereits aus dem Ende des 12. Jahrhunderts stammen. Der quadratische, leicht in das Kirchenschiff eingezogene West-Turm ist wahrscheinlich erst im 15. Jahrhundert entstanden. Der Turmhelm wurde 1770 durch einen Brand vernichtet. Die brennende Spitze durchschlug dabei das Dach des Kirchenschiffes, blieb aber auf dem Gewölbe liegen. Erst 1892 erhielt der Turm eine neue, geradlinige, neugotische Spitze. Die Kirche gehörte im Mittelalter zum Rostocker Archidiakonat und stand ununterbrochen unter landesherrlichem Patronat. Die Stadtkirche hat ein Längsschiff mit zwei quadratischen Jochen mit spätgotischen Sterngewölben. Die reichhaltigen Formen wurden durch die westfälische Bauschule beeinflusst. Im rechteckigen, eingezogenen Chor ist das spätgotische Kuppelgewölbe mit seinen acht Rippen mit dem ringförmigen Schlussstein noch erhalten. Die Rippen werden an den Außenwänden durch Ecklisenen aufgenommen. Die Ostseite mit seinem ansteigenden Rundbogenfries wird durch einen schönen Giebel abgeschlossen. Die unterschiedlich gestaffelten Dreifenstergruppen haben eine reichhaltige Gliederung mit den inneren und äußeren Rundstäben. An der Nordseite befindet sich ein schönes Rücksprungportal, das mit drei gotischen Wimpergen gekrönt ist. Bemerkenswert ist der Altar, der den beim Brand 1770 zerstörten ersetzte. Schlüssel im Pfarramt oder im "Cafe Wunderbar" für Besichtigungen erhältlich.

Torf Loren Wagen der Saline Sülze

Torf Loren Wagen der Saline Sülze

📍 Bad Sülze

Lore auf Schienen - damit ist früher Torf als Brennmaterial zum Verdunsten der Sole aus den umliegenden Mooren geholt worden. Mit diesen Loren Wagen wurden die Torfsoden von den Torfeinschiebefrauen vom Prahm an der Recknitz, wenige hundert Meter von hier, zum Hitzhals der Feuerungsstelle gekarrt. Die Saline verschlang zum Sieden des Salzes Millionen von Torfsoden. Die wurden hauptsächlich im Langsdorfer Moor gewonnen. Hier arbeiteten durch den Sommer 200 Menschen. Um 6 Uhr morgens ging es vor Tau und Tag zum Moor. Hier wurde der Torf zuerst noch mit der Hand gestochen. Erst später bekamen sie Stechmaschinen, die die Arbeit erleichterten. Mann und Frau arbeiteten zusammen. Der Mann stach den Torf und die Frau karrte ihn auf die Trockenfläche. Der aufgesetzte Torf war bei gutem Wetter in sechs Wochen trocken. Doch wehe, wenn es ein nasses Jahr war. Die Arbeiter im Moor wurden pitschnass bis auf die Haut und mussten sehen, wie sie die Kleidung bis zum nächsten Morgen wieder trocken bekamen. Alle 14 Tage kam der Oberamtsrichter ins Moor, um die Arbeit abzunehmen. Den Lohn gab es immer am Sonnabend.