Sehenswürdigkeiten

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"Kiek in un wunner di" - Museum der Kuriositäten

"Kiek in un wunner di" - Museum der Kuriositäten

Unweit der Klosterkirche befindet sich ein Museum voller Raritäten und Kuriositäten aus dem Alltag der Bevölkerung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausstellt. Ein liebevoll eingerichtetes Museum, welches zum Staunen und Mitmachen einlädt. Bei einem Rundgang durch das Museum sind neben einer alten Schulklasse, einer Küche, einem Wohnzimmer, einem Kinderzimmer auch eine originale Schusterwerkstatt zu bewundern. Hinzu kommt eine Vielzahl verschiedenster technischer Geräte sowie die Darstellung der „Geschichte des Wäschewaschens“. Zusätzlich ist eine Ausstellung zur Dentalgeschichte mit einem original Fußbohrer von ca. 1880, einem Zahnarztstuhl von ca. 1925 sowie verschiedensten Utensilien zu bestaunen.  Besondere Kuriositäten sind neben einem funktionierenden Tefifon aus den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts, eine Zimmertoilette mit Sandspülung, ein Mixer mit Wasserantrieb und eine Badewanne im Schrank. Anfassen und Ausprobieren ist erlaubt! Im Klassenzimmer kann der Besucher das Schreiben mit Griffel auf der Schiefertafel und die Sütterlinschrift probieren. Für die kleinen Besucher liegen verschiedene Ausmalbilder und Malstifte bereit. Im Kinderzimmer darf natürlich auch gespielt werden.  Gern begleiten wir unsere Besucher durch die Ausstellung, führen Dinge vor und erklären sie. Informationen zu Führungen hier.

"Versenkbare" Mühle in Kröpelin

"Versenkbare" Mühle in Kröpelin

📍 Kröpelin

Die Kröpeliner Mühle ist eine Galerie-Holländer-Windmühle. Sie ist seit der Renovierung 2012 ein Kulturzentrum und wird vom Förderverein "Kröpeliner Mühle" e.V. für Veranstaltungen genutzt. Sie kann auch besichtigt werden. Wer von Kühlungsborn kommend durch Kröpelin fährt, traut seinen Augen nicht… Die vom östlichen Stadtrand weithin sichtbare Mühle versinkt plötzlich, taucht aber später wieder auf. Das Wunder von Kröpelin ist leicht zu erklären: Man erliegt einer optischen Täuschung, denn je nach dem Standort des Betrachters erscheint bzw. verschwindet die Mühle scheinbar, die längst zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Die Galerie-Holländer-Windmühle mit einem zwei-geschossigen massiven Backsteinunterbau wurde 1904 gebaut und ging 1906 in Betrieb. Bis ca. 1952 arbeitet sie als Getreidemühle. Bei dieser Holländermühle – auch Kappenmühle genannt - sind die Flügel an der Kappe befestigt. Der Mühlenkörper steht fest und nur die Kappe wird in den Wind gedreht. Originalteile der Windkraftanlage, wie Kammrad und Königswelle, sind noch in der Kappe vorhanden, die Ausstattung wurde in den Jahren entfernt. 1986 begann man mit dem Umbau zu einer angedachten Gaststättennutzung. Er wurde jedoch nicht fertiggestellt. Erst nach 24 Jahren gab es eine Entscheidung zu einer komplexen Modernisierung und zum Teilabriss des Wirtschaftstraktes. Die Mühle befindet sich im Eigentum der Stadt und wurde Ende 2013 nach einer aufwendigen Renovierung wieder eröffnet. Sie wird durch den Förderverein „Kröpeliner Mühle“ e.V. öffentlich zugänglich betrieben.

Ackerbürgerhaus Plau am See

Ackerbürgerhaus Plau am See

Ackerbürgerhaus Plau am See Es ist das letzte im Luftkurort Plau am See unter Denkmalschutz stehende und in Funktionalität erhaltene Ensemble - bestehend aus Haupt- und Nebenhaus, Stall- und Speichergebäude. Das Ackerbürgerhaus wurde nach dem letzten großen Stadtbrand 1756 auf vorhandenem Kellergebäude aus geborgenen Materialien neu errichtet. Nicht ein Balken des Fachwerkes gleicht dem anderen und zeigt Spuren mehrmaligen Verwendens. Neben dem Handwerk oder Handel benötigten die entsprechenden Bürger der Stadt zum Leben Acker und Vieh, also waren es Ackerbürger. Die Hofauffahrt, der Hof mit Kopfsteinpflaster, Brunnen, Mistkuhle, Trockenaborten und die Stallanlage mit Pferdekrippe, Schweinekoben und Hühnerkotplatte sowie die Speicher werden nutzungsfähig im Originalzustand erhalten. Die Fassade des Haupthauses wurde durch den Einbau der Schaufenster im Untergeschoss 1929 verändert. Eine Modernisierung der Wohnungen im Haupt- und Nebenhaus erfolgte 1999. Das Baudenkmal wird in Eigenleistung erhalten.

Alte Artilleriekaserne

Alte Artilleriekaserne

📍 Schwerin

Die Artilleriekaserne in Schwerin, erbaut zwischen 1856 und 1861, repräsentiert den Stil mittelalterlicher Festungsbauten und ist ein markantes Beispiel für militärische Architektur des 19. Jahrhunderts. Ihre exponierte Lage auf dem Ostorfer Berg und die architektonische Gestaltung unterstreichen die politische Stabilität der Monarchie in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts ist Schwerin Hauptstandort für das Mecklenburgische Heer. Mit der Entscheidung, die Residenz des Landes Mecklenburg von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen, wurde auch das Gardebataillon in der Stadt stationiert. Schon 1816 wurde eine Kaserne gefordert, doch gut Ding wollte Weile haben. Erst 1856 wurde mit dem Bau begonnen, 1861 war die Kaserne schließlich fertig. Im Zusammenhang mit der Neu- und Erweiterungsplanung der Schweriner Residenz wurde auch der Ausbau des Garnisonstandorts zu einem vordringlichen Ziel. Schutz und militärische Souveränität der Monarchie mussten baulich effizient in der Residenz präsent sein.  Symbolträchtige Blickachsen zwischen Schloss, Altem Garten und dem Kasernenstandort waren wesentlich für die Auswahl des Bauplatzes. Elemente aus Mittelalter und Renaissance sind in den typischen Bauten des Historismus vereint – orientiert an preußischen Kasernen des 19. Jahrhunderts. Als monumentale Dreiflügelanlage mit nach außen orientierten Schaufassaden präsentierte sich der Kasernenneubau eindrucksvoll gegenüber der Stadt. Repräsentative Ecktürme und ein dreiachsiger Vorsprung in der Mitte bilden den seeseitigen Gebäudeteil und den abschließenden Hintergrund für die Schlossgarten-Anlage. So wurde auf die architektonische Gesamtkomposition der Residenzanlagen mit unmittelbaren Sichtbezug zum beziehungsweise vom Schloss aus eingegangen. Die Alte Artilleriekaserne gilt als eine der größeren planmäßig errichteten Kasernen des 19. Jahrhunderts in Mecklenburg. Der Bau unterlag dem Militärbaumeister Ludwig Wachenhusen. Im Erdgeschoss wurden bis zu 100 Pferde, Wagen und Geschütze untergebracht. Die Räume in den Ecktürmen waren den Offizieren und ihren Familien als Wohnungen vorbehalten. Küche und Speiseräume, Wäschemagazin, Waschküche, Rollkammer und Nebenräume befanden sich im gewölbten Kellergeschoss. Die Dachräume wurden als Trockenböden und während der Manöver als Schlafsäle genutzt. Zum Stil Das Ensemble wurde im Stil mittelalterlicher Festungsbauten, der Wehranlage eines Kastells, gestaltet. Dies verleiht dem Gebäudekomplex mit seiner Lage auf der Anhöhe des Ostorfer Bergs eine besondere visuelle, wie auch städtebauliche Bedeutung. Architektonisch besteht dabei eine auffallende Ähnlichkeit mit dem 1840 bis 1844 errichteten Arsenal am Pfaffenteich. Die Preußischen Kappendecken und die gestaffelten Nutzungsabläufe im Inneren der Kaserne finden sich ansonsten nur noch in der Görlitzer Kaserne und dem Arsenal in Wien. Insofern ist die Artilleriekaserne in Schwerin eine der letzten vollständig erhaltenen Bauten dieser Art.

Alte Papierfabrik Neu Kaliß

Alte Papierfabrik Neu Kaliß

📍 Neu Kaliß

Als im Jahre 1871 die beiden Unternehmer Felix Schöller und Theodor Bausch nach Neu Kaliß kamen, hatten sie bereits ehrgeizige Pläne im Gepäck. Sie wollten die Papiermühle, die schon damals hochwertiges Schreibpapier fertigte, reformieren. Am Ufer der Neuen Elde sollte eine moderne Papierfabrik entstehen. Am 27. Februar 1872 wurde der Grundstein für die maschinelle Papierproduktion in Neu Kaliß gelegt, die auch heute noch wichtige Wirtschaftskraft für die Region ist. Der wirtschaftliche Aufschwung und die hervorragende Qualität der Papiere führten in den folgenden Jahren zur ständigen Erweiterung der Fabrik. Nach dem ersten Weltkrieg war das Fabrikgelände an der Elde etwa 11.000 Quadratmeter groß. Der wirtschaftliche Erfolg sollte allerdings nicht ewig währen. Nach dem zweiten Weltkrieg, am 28. März 1946, begannen Sowjetsoldaten mit der Demontage des Werkes. Dennoch ging die Geschichte der Papierproduktion am Standort Neu Kaliß weiter. Im November 1949 wurde die Produktion wieder aufgenommen, der Betrieb 1953 in Volkseigentum überführt. In den folgenden Jahren wurde die Produktion ständig weiterentwickelt und auf neue Spezialpapiere umgestellt. So arbeitete der Betrieb bis zur Wende. 1992 schließlich wurde der Betrieb als nicht mehr sanierungsfähig eingestuft. Dennoch gab es einen Interessenten für die alten Anlagen: die Melittagruppe. Diese setzt seit 1995 am neuen Standort die Papierproduktion mit der "Neu Kaliß Spezial Papier GmbH & Co. KG" fort.  Das ehemalige Fabrikgelände ist heute ein baugeschichtlich einmaliges Industriedenkmal. Wasserwanderer kommen kurz hinter Dömitz direkt an den gewaltigen roten Backsteingebäuden vorbei. Diese zeugen noch immer von der großen Bedeutung des Werkes für die Region, erinnern aber auch an die Vergänglichkeit einst bedeutender Errungenschaften aufgrund des sich ständig ändernden technischen Fortschritts.

Alte Synagoge Hagenow

Alte Synagoge Hagenow

📍 Hagenow

Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.

Alte Synagoge Stavenhagen

Alte Synagoge Stavenhagen

📍 Stavenhagen

Die Synagoge wurde vermutlich im 18. Jahrhundert erbaut und bis 1938 von der jüdischen Gemeinde der Stadt Stavenhagen genutzt. Das Vorderhaus diente als Wohnhaus für den gemeindeeigenen Rabbi. Der Fachwerkbau beinhaltet einen groß en Betsaal und eine Eingangshalle, von der aus eine Treppe zur Frauenempore führt. Die Synagoge wurde im Hinterhof des Gemeindehauses, also versteckt errichtet, um sich vor den damals feindseligen Blicken der christliche Dorfgemeinde zu schützen. Erst mit ihrer vollständigen Emanzipation bauten die Juden eine repräsentative, im Straß enbild wahrnehmbare Synagoge. Besonders ist sie vor allem, weil sie eine der wenigen Synagogen ist, die die Reichsprogromnacht am 09.11.1938 überstanden hat. Danach musste sie zwangsverkauft werden und wurde bis in die 1980er Jahre als Tischlerei genutzt. 2011 wurde der Verein "Alte Synagoge Stavenhagen" gegründet, welcher die Sanierung des historischen, bereits Denkmalstatus erreichten Gebäudes als Ziel hat. Vorherige Bemühungen um eine Sanierung waren an finanziellen Gründen gescheitert.   An einer Besichtigung der Synagoge Interessierte wenden sich bitte per Mail oder telefonisch an Klaus Salewski: Sali-45@web.de oder 0152 27779181

Alter Friedhof Schwerin

Alter Friedhof Schwerin

📍 Schwerin

Der Alte Friedhof in Schwerin ist eine historische Friedhofsanlage aus dem Jahre 1863, geplant und umgesetzt von Baumeister Demmler und Gartenbaudirektor Klett. Sehenswert sind die historischen und denkmalgeschützten Grabstätten der Angehörigen des Hofstaates und Persönlichkeiten aus Schwerins Geschichte. Die großzügige parkartig gestaltete Anlage mit abwechslungsreicher Vegetation ist sehenswert. Sehenswerte Grabanlagen historischer Persönlichkeiten Mehr als 30 Denkmalgeschützte Grabanlagen können auf dem Alten Friedhof besichtigt werden. Besonders erwähnenswert ist das Grab des Hofbaurates Georg Adolf Demmler - Die Demmlersche Grabkapelle ist Demmlers eigener Entwurf und mit umfangreicher Symbolik der Freimaurer versehen. Anfahrt/ Öffentliche Verkehrsmittel Bus Haltestelle "Alter Friedhof". Regionalverkehr Deutsche Bahn: Haltestelle "Schwerin Mitte" ca. 600 m Fußweg. Parkhaus "Bleicher Ufer" ca. 200 m Fußweg.

Alter Markt

Alter Markt

📍 Stralsund

Das Herz der Stadt! Mit einem einzigen Rundumblick werden hier 800 Jahre Geschichte lebendig. Hier, im Herzen der Altstadt, stehen Baudenkmale aus hansischer, schwedischer, preußischer und jüngster Zeit dicht gedrängt Seite an Seite. Die Baukunst des Mittelalters und des Barock trifft hier auf die "neue Sachlichkeit" des frühen 20. Jahrhunderts und die Plattenbauweise der DDR Zeit. Hier präsentiert sich auch das Wahrzeichen der Stadt - das Rathausensemble - von seiner beeindruckendsten Seite. Die einzigartige Schaufassade des Rathauses und die mächtige Nikolaikirche direkt daneben lässt sich vom Alten Markt aus am besten betrachten und natürlich fotografieren. Die Wasserfläche nebst meterhoher Fontäne, direkt auf dem Pflaster des Alten Marktes, zieht Kinder an hießen Sommertagen geradezu magisch an und sorgt für amüsante Unterhaltung von Restaurantgästen und Passanten.

Alter Strom Warnemünde

Alter Strom Warnemünde

Der Alte Strom war bis 1903 der einzige Schifffahrtsweg in den Rostocker Hafen. Heute gehen hier nur noch vorwiegend Yachten, Fahrgastschiffe und Fischkutter vor Anker. Neben den vielen reizvollen Boutiquen und Fischerkneipen bietet der Alte Strom eine unverwechselbare maritime Atmosphäre. Spazieren Sie entlang der Anlegeplätze und verweilen Sie in einem der vielen Cafés, Lokale und Eisdielen.

Altes Hofgärtnerhaus

Altes Hofgärtnerhaus

📍 Schwerin

Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen. Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen.  Damals 1839 beauftragte der Großherzog Georg Adolph Demmler mit dem Bau des Hofgärtnerhauses, dass 1840 fertiggestellt wurde. Der spätere Hofgartendirektor Theodor Klett nutzte den umgebenden Garten sowohl zur Versorgung der eigenen Familie aus auch zur Aufzucht seltener Rosen und Stauden. Stil Das anderthalbgeschossige Wohnhaus mit Walmdach wird von einem mittig gelagerten, zweigeschossigen Rundgiebel mit eingeschriebener Stützenstellung von einem Tympanon bekrönt. Er markiert den repräsentativen Eingang und weist das Gebäude als Wohnsitz eines Hofbeamten aus.

Altes Palais

Altes Palais

📍 Schwerin

Das Alte Palais liegt am Alten Garten, an der Ecke zur Schlossstraße, und orientiert sich mit der Ostfassade in Richtung des Schlosses. Das Alte Palais, auch Alexandrinenpalais oder Erbprinzenpalais genannt, stellt auf Grund seiner höfischen Nutzung seit 1801 einen wichtigen Bestandteil des Schweriner Residenzensembles dar. An der Westseite des Alten Gartens, der Burgfreiheit des Großherzoglichen Schlosses, liegt es: Das Alte Palais oder auch Erbprinzenpalais oder eben auch Witwenpalais. Das in Fachwerk ausgeführte Gebäude zwischen Staatskanzlei und Theater hat viele Namen – warum, lässt sich aus der Geschichte erschließen. Um 1705 wurde das Palais für Erbprinz Karl Leopold erbaut. Auch Erbprinz Franz lebte bis zur Übernahme der Regierungsgeschäfte darin. 1799 wurde das Erbprinzenpalais modernisiert. Friedrich Franz hatte Johann Georg Barca dafür den Auftrag gegeben. Er sollte für Erbprinz Friedrich Ludwig und seine Frau Helena Pawlowna alles renovieren und um vier Achsen in nördlicher Richtung erweitern. Etwa 40 Jahre später erfolgte noch eine Erweiterung, diesmal für Großherzog Paul Friedrich, der dort 1837 seine Übergangsresidenz einrichten wollte. Georg Adolph Demmler setzte diesen Umbau um. Nach dem plötzlichen Tod des Großherzogs 1842 lebte seine Witwe Großherzogin Alexandrine hier bis zu ihrem Tod 1892. Zum Stil Das zweigeschossige Palais ist in Fachwerk ausgeführt. Es trägt ein Walmdach mit großen dreiachsigen Mansard-Giebeln und Zwerchhäusern. Die repräsentative Zweiflügel-Anlage ist bis heute erhalten. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist heute Sitz der Landtagsverwaltung. Architektur und Stil Das Palais ist zweigeschossig und im Fachwerkstil erbaut. Es verfügt über ein Walmdach, das durch große, dreiachsige Mansard-Giebel und Zwerchhäuser geprägt ist. Die repräsentative Zweiflügel-Anlage des Palais ist bis heute in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Heute wird das Gebäude von der Landtagsverwaltung genutzt.

Altstadt-Modell in der Rostocker Innenstadt

Altstadt-Modell in der Rostocker Innenstadt

Das Bronze-Modell hinter der Marienkirche gibt einen tastbaren Überblick über die Rostocker Innenstadt. Gerade wenn Menschen sehbehindert oder blind sind, ist es schwer, ein Gefühl für den Urlaubsort zu vermitteln. Das Altstadt-Modell der Rostocker Innenstadt ist mit Punktschrift versehen und der eigene Standort mit einer gut fühlbaren Kugel markiert. Das Modell bietet eine gute Möglichkeit zur Orientierung - Schauen Sie vorbei und tasten Sie es selber aus!

Arkona Bunker und Marineführungsbunker

Arkona Bunker und Marineführungsbunker

📍 Putgarten

Dutzende von Lüftungsrohren ragen in direkter Nachbarschaft der Leuchttürme aus der Erde. Die Geschichte der Bunker auf Kap Arkona ist lang. Sie beginnt 1915 mit dem Bau des ersten Bunkers, der aber unrenoviert und aus Gründen der Sicherheit nicht öffentlich zugänglich ist. Der kleinere Bunker stammt von der Wehrmacht und wurde zu DDR-Zeiten als Dienststelle der 6. Grenzbrigade Küste umfunktioniert. Er wird als „Arkona-Bunker“ bezeichnet. Heute beherbergt er eine Dokumentation zur Geschichte des Kap Arkonas, von der Slawenzeit bis in die Gegenwart. Der Eintritt ist kostenfrei. Der größere Bunker wurde von 1979 bis 1986 gebaut. Von einem Hauptmittelgang mit zwei Zugängen ausgehend befinden sich mehrere unabhängige Einzelbunker mit einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern. Er diente der auf dem Bug stationierten 6. Flottille der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Die Bunker dienten als so genannter „geschützter Gefechtsstand“ und sollten im Kriegsfall vor giftigen Gasen und radioaktiver Strahlung schützen. Die zweite große Röhre beherbergt heute eine Modellschiffsaustellung sowie alte Navigationsgeräte. Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung, dem 3. Oktober 1990, wurde die Anlage stillgelegt.

Arsenal

Arsenal

📍 Schwerin

Das großherzogliche Arsenal am Südwestufer des Pfaffenteichs in Schwerin, erbaut zwischen 1840 und 1844, ist ein imposantes Beispiel der Tudor-Gotik. Es dient heute als Sitz des Innenministeriums des Landes und verbindet die historische Architektur mit einer zentralen Lage am Wasser. Das eindrucksvolle großherzogliche Ensemble des Arsenals erstreckt sich am Südwestufer des Pfaffenteichs. Das imposante Bauwerk lenkt den Blick des Flaneurs über das Gewässer und hält ihn fest. Georg Adolf Demmler hatte die Pläne für das Arsenal entworfen. Diese wurden von 1840 bis 1844 von den Architekten Herrmann Willebrand und Gottlieb Ruge umgesetzt – und zwar als Zeughaus. Mit der Entscheidung des Großherzogs, seine Residenz von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen, war auch die Rückverlegung der Garnison des Garderegiments verbunden. Deshalb sollte das neue Gebäude gleichzeitig Kaserne und Waffenarsenal werden – eine Aufgabe für Demmler. Das Gebäude schloss alles ein, was für die Militärverwaltung an Einrichtungen erforderlich war, nämlich das Militärgericht, das Gefängnis, die Rekrutierungskommission, Schulzimmer, Übungssäle für die Mannschaften, eine Speiseanstalt oder auch Stallungen.  Der Pfaffenteich, der bislang außerhalb lag, kam jetzt als städtebauliches Motiv in die Planung, indem sich dort sehr bald im Anschluss an das Arsenal eine weitere Bebauung entwickelte. Dadurch wurde die feste Einfassung des westlichen Ufers notwendig. Großherzogliche Verwaltungsbauvorhaben boten den Anlass für die Befestigung des Areals und den Beginn der inszenierenden Bebauung. In Richtung Westen war die mittelalterliche Stadt im Umfeld des historischen Pfaffenteichs bis dato kaum gewachsen.  Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Polizei im Arsenal untergebracht. Geflüchtete fanden hier nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1947 Unterschlupf. Die Schweriner Bezirksverwaltung nutzte den großen Verwaltungskomplex nach Gründung der DDR als Sitz der Volkspolizei. Zum Stil Der Stil des Arsenals ist der Tudor-Gotik, der englischen Spätgotik nachempfunden, die typisch für die ersten Jahrzehnte des Historismus ist. Die massigen Türme des Mittelrisalits und der Eckpavillons sind durch die gesamte Zinnenbekrönung der Traufe mit den eleganten Kantentürmchen verbunden. Seinen burghaften Charakter erhält das Bauwerk durch die durchgängige Fugenquaderung der Wandflächen. Zeitgemäß durch einen lichten Anstrich verfeinert, hatte der großherzogliche Verwaltungskomplex die Anmutung eines repräsentativen herrschaftlichen Palais am Wasser. Im Verlauf der Grundsanierung ging der Eindruck eines repräsentativen, herrschaftlichen Palais am Wasser verloren. Das Arsenal wurde zunächst als Zeughaus und nach dem Ersten Weltkrieg als Polizeikaserne genutzt. Zur Zeit des Dritten Reiches führte es den Namen Adolf-Hitler-Kaserne. Von 1945 bis Juli 1947 diente es als Unterkunft für Flüchtlinge. Danach war das Gebäude Sitz der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei. Seit 1990 ist das Arsenal Sitz des Landesinnenministeriums.

Asta-Nielsen-Haus "Karusel"

Asta-Nielsen-Haus "Karusel"

📍 Vitte

Das Asta-Nielsen-Haus in Vitte - eines von insgesamt vier erbauten Häusern des Architekten Max Taut. Das Asta-Nielsen-Haus beherbergt neben dem Trauzimmer der Insel eine Ausstellung zur dänischen Stummfilmdiva Asta Nielsen und dem Architekten Max Taut. Das Haus entstand 1922/23 in Vitte als Sommerhaus für die Berliner Familie Richard Müller. Im Jahr 1929 verkaufte Richard Müller das Ferienhaus an die berühmte dänische Schauspielerin Asta Nielsen. Diese verbrachte hier auf der Insel mit ihrer Tochter und ihrem Mann oft mehrere Monate im Sommer. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das Haus zu einem Treffpunkt für Freunde und Bekannte von Asta Nielsen, z.B. Joachim Ringelnatz mit Frau, Heinrich George und auch Gerhart Hauptmann. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kehrte Asta-Nielsen Deutschland den Rücken und ließ das Haus 1935 (1936) abgeschlossen mit dem gesamten Inventar zurück. In den Kriegsjahren und nach den Jahren bis 1961 lebten nacheinander ca. 15 Familien, meist Kriegsflüchtlinge, in dem Haus. Die meisten Einrichtungsgegenstände von Asta Nielsen verschwanden in dieser Zeit. Nur wenige Möbelstücke aus ihrem Besitz blieben erhalten. Seit 1962 vermietete die Gemeinde das Gebäude an das Lehrerehepaar Ehmer. Mit der Umnutzung als ganzjähriges Wohnhaus wurden Renovierungen und Umbauten nötig. So wurde der Kamin durch einen Kachelofen ersetzt und 1995 eine Gasheizung installiert. 1975 wurde das Asta-Nielsen-Haus unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 1989 erwarb die Gemeinde das Haus von den Erben von Asta Nielsen. Mit dem Freizug des Gebäudes im Mai 2009 und jahrelangem Leerstand, wurde das Gebäude im Jahr 2014/15 umfangreich innen und außen saniert. Seitdem beherbergt es das Trauzimmer sowie eine Ausstellung zu Max Taut und Asta Nielsen. Eintritt: 2,50 € pro Person Führung: 7,00 € pro Person (Eintritt + Führung) begrenzte Personenzahl: 8   ÖFFNUNGSZEITEN  ab 30.10.2020 geschlossen

Astronomische Station Tycho Brahe

Astronomische Station Tycho Brahe

📍 Rostock

Die Astronomische Station „Tycho Brahe“ umfasst eine Sternwarte und ein Planetarium in Rostock. Sie dient seit ihrem Bestehen hauptsächlich zur Unterstützung des Schulunterrichts. Die astronomische Station Rostock wurde 1965 eröffnet. Im Planetarium kann man an einer Kuppel mit 6 Metern Durchmesser etwa fünftausend Sterne des Sternenhimmels für jede beliebige geografische Breite zwischen Nordpol und Äquator in ihrer täglich scheinbaren Bewegung darstellen. Mit einem Fernrohr - Coudè-Refraktor 150 / 2250 - können die Objekte zwischen 56- und 375-fach vergrößert werden. Zu unterschiedlichen Themen der Astronomie werden öffentliche Veranstaltungen angeboten. Für Schüler gibt es Projekttage, Unterrichtsstunden und Freizeitveranstaltungen. Interessierte Schüler können in Arbeitsgemeinschaften mitarbeiten.

Aussichtsturm Behmshöhe

Aussichtsturm Behmshöhe

📍 Neubrandenburg

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg von oben sehen? Der Aussichtsturm Behmshöhe lädt zu einer beeindruckenden Aussicht ein. Auf Initiative des damaligen Vereins zur Hebung des Fremdenverkehrs sollte ein Anziehungspunkt im Nemerower Holz geschaffen werden. So beschlossen die Stadtväter 1897 den Bau eines Aussichtsturmes, welcher im Jahre 1905 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Der 34 Meter hohe Turm steht auf der Behmshöhe und erlaubt einen herrlichen Ausblick auf den klaren Tollensesee und die umliegende hüglige Landschaft. Um die Aussichtsfläche zu erreichen, müssen 111 Stufen erklommen werden - der großartige Weitblick belohnt diese Mühe allemal. Der Aussichtsturm Behmshöhe ist für Personen mit Mobilitätseinschränkungen nicht barrierefrei zugänglich. Öffnungszeiten: Ab Mitte April bis Mitte November täglich 9 bis 18 Uhr

Aussichtsturm Rüterberg

Aussichtsturm Rüterberg

📍 Rüterberg

Vom Turm aus haben Sie einen schönen Blick über die Elbtalauen.

Aussichtsturm der Klosterkirche Malchow

Aussichtsturm der Klosterkirche Malchow

In 55 Metern Höhe kann man bei schönem Wetter atemberaubende Ansichten der Natur erleben. Gerade an den Wochenenden nutzen viele Gäste und Einheimische das schöne Wetter, um den Ausblick von der Plattform auf den Malchower See, die Inselstadt und die malerische Umgebung zu genießen. Weiterlesen...

Baaber Heide

Baaber Heide

Die Baaber Heide - eine beeren- und pilzreiche Naturoase mit schönen Wanderwegen. Im Norden der Halbinsel Mönchgut erstreckt sich die idyllische Baaber Heide – eine faszinierende Niederung, die durch eine natürliche Nehrung geformt wurde. Diese einzigartige Landschaft reicht vom Baabe bis zu den sanften Ausläufern eines Höhenzuges zwischen Göhren und der Having und grenzt im Osten direkt an die Ostsee. Die Baaber Heide lädt mit ihrer Ruhe und Ursprünglichkeit insbesondere Naturliebhaber und Wanderfreunde ein, den Alltag hinter sich zu lassen.  Die Natur zeigt sich hier zu jeder Jahreszeit von ihrer schönsten Seite: Im Herbst locken Pilze die Besucher in die Wälder, während im Frühjahr saftige Blaubeeren entlang der Wanderwege entdeckt werden können. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Baaber Heide aufgeforstet, und heute bedeckt der Mönchguter Forst weite Teile dieser beeindruckenden Landschaft.

Bahnhof und Fürstenzimmer

Bahnhof und Fürstenzimmer

📍 Schwerin

Der Schweriner Hauptbahnhof, 1847 eröffnet und reich an historischer Architektur, liegt nordwestlich der Altstadt und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sein imposantes Empfangsgebäude und die luxuriösen Fürstenzimmer erinnern an seine kaiserliche Vergangenheit. Nach umfassenden Renovierungen erhielt er 2008 die Auszeichnung "Bahnhof des Jahres". Der Hauptbahnhof liegt in nordwestlicher Richtung der Altstadt. Die erste Bahnstrecke Mecklenburgs wurde im Rahmen des Neubaus Berlin - Hamburg zwischen den fünf Staaten, Preußen, Mecklenburg-Schwerin, Dänemark, Lübeck und Hamburg am 8. November 1841 durch einen Staatsvertrag besiegelt. Mit Übernahme der Hälfte der Kosten durch Großherzog Friedrich Franz II. wurde die Strecke vom heutigen Hagenow-Land an Ludwigslust und Grabow vorbei, nach Boitzenburg und später bis Kiel geführt. Am 10. März 1846 erhielt die Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn die Konzession zum Bau der Strecke Hagenow - Schwerin und sicherte die Verbindung zur Strecke Berlin - Hamburg. Sie blieb - wie die Strecken Preußens - bis 1945 in eigener Verwaltung. Damals Am 1. Mai 1847 wurde der Bahnhof am Luisenplatz eingeweiht. Er verfügte über einen externer Tunnel mit zwei Eingangspavillons. Sie wurden 1889 -1890 durch die heutige Empfangshalle ersetzt und um die sich südlich anschließenden Fürstenzimmer erweitert. Südlich vom Empfangsgebäude sorgte ein separater Tunnel mit Eingängen Richtung Stadt und zur Paulstadt. 1927 wurde die repräsentative Eingangshalle unterhalb der Gleise erweitert und der externe Tunnel verfüllt. Der Brunnen mit der Bronzeskulptur, Rettung aus Seenot, 1910 von Hugo Berwald wurde auf dem Luisenplatz aufgestellt. Stil Nach Plänen von Ernst Möller werden das Empfangsgebäude und die Tunneleingänge in historistischem Stil ausgeführt. Der mittlere Pavillon der Empfangshalle wird durch zwei niedrigere Zwischenglieder mit zwei Eckpavillons verbunden. Die eingerichteten Fürstenzimmer erhalten eine wandgebundene, historistische Innenausstattung zum Empfang der königlichen Hoheiten oder ihrer kaiserlichen Gäste. Standort Nach grundlegender Renovierung wird der Hauptbahnhof Schwerin 2005 neu eröffnet und 2008 als Bahnhof des Jahres (Städte unter 100 000) ausgezeichnet. Der Bahnhofsvorplatz wird im Gedenken an Marianne Grunthal, die kurz vor Ende des II. Weltkriegs 1945 von SS Schergen an einer Laterne des Bahnhofsplatzes erhängt worden war, in Grunthalplatz umbenannt. 14 000 Reisende nutzen den Hauptbahnhof Schwerin täglich.

Barocksaal Rostock

Barocksaal Rostock

📍 Rostock

Konzertsaal am Universitätsplatz Mitten im Herzen der Hansestadt Rostock, am Universitäts­platz, befindet sich der wahrscheinlich schönste Konzertsaal ganz Nord­deutschlands – der Barocksaal. Er wurde 1750 erbaut. Seine beeindruckende Ausgestaltung ist überwiegend original­getreu erhalten. Das repräsentative Ambiente des Barocksaals wird für Fest­veranstaltungen, Empfänge und Konzerte genutzt. So fanden hier in den letzten Jahren Aufführungen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und der Mecklenburger Kammer­solisten, Klavier­abende, kleinere Theater­inszenierungen und Lesungen sowie verschiedene Ausstellungen und Tagungen statt.

Baudenkmal Schulstraße Plau am See

Baudenkmal Schulstraße Plau am See

Es handelt sich hierbei um die Feuerwehr und den Schlauchturm von 1930.

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