Sehenswürdigkeiten

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"Versenkbare" Mühle in Kröpelin

"Versenkbare" Mühle in Kröpelin

📍 Kröpelin

Die Kröpeliner Mühle ist eine Galerie-Holländer-Windmühle. Sie ist seit der Renovierung 2012 ein Kulturzentrum und wird vom Förderverein "Kröpeliner Mühle" e.V. für Veranstaltungen genutzt. Sie kann auch besichtigt werden. Wer von Kühlungsborn kommend durch Kröpelin fährt, traut seinen Augen nicht… Die vom östlichen Stadtrand weithin sichtbare Mühle versinkt plötzlich, taucht aber später wieder auf. Das Wunder von Kröpelin ist leicht zu erklären: Man erliegt einer optischen Täuschung, denn je nach dem Standort des Betrachters erscheint bzw. verschwindet die Mühle scheinbar, die längst zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Die Galerie-Holländer-Windmühle mit einem zwei-geschossigen massiven Backsteinunterbau wurde 1904 gebaut und ging 1906 in Betrieb. Bis ca. 1952 arbeitet sie als Getreidemühle. Bei dieser Holländermühle – auch Kappenmühle genannt - sind die Flügel an der Kappe befestigt. Der Mühlenkörper steht fest und nur die Kappe wird in den Wind gedreht. Originalteile der Windkraftanlage, wie Kammrad und Königswelle, sind noch in der Kappe vorhanden, die Ausstattung wurde in den Jahren entfernt. 1986 begann man mit dem Umbau zu einer angedachten Gaststättennutzung. Er wurde jedoch nicht fertiggestellt. Erst nach 24 Jahren gab es eine Entscheidung zu einer komplexen Modernisierung und zum Teilabriss des Wirtschaftstraktes. Die Mühle befindet sich im Eigentum der Stadt und wurde Ende 2013 nach einer aufwendigen Renovierung wieder eröffnet. Sie wird durch den Förderverein „Kröpeliner Mühle“ e.V. öffentlich zugänglich betrieben.

Ackerbürgerhaus Plau am See

Ackerbürgerhaus Plau am See

Ackerbürgerhaus Plau am See Es ist das letzte im Luftkurort Plau am See unter Denkmalschutz stehende und in Funktionalität erhaltene Ensemble - bestehend aus Haupt- und Nebenhaus, Stall- und Speichergebäude. Das Ackerbürgerhaus wurde nach dem letzten großen Stadtbrand 1756 auf vorhandenem Kellergebäude aus geborgenen Materialien neu errichtet. Nicht ein Balken des Fachwerkes gleicht dem anderen und zeigt Spuren mehrmaligen Verwendens. Neben dem Handwerk oder Handel benötigten die entsprechenden Bürger der Stadt zum Leben Acker und Vieh, also waren es Ackerbürger. Die Hofauffahrt, der Hof mit Kopfsteinpflaster, Brunnen, Mistkuhle, Trockenaborten und die Stallanlage mit Pferdekrippe, Schweinekoben und Hühnerkotplatte sowie die Speicher werden nutzungsfähig im Originalzustand erhalten. Die Fassade des Haupthauses wurde durch den Einbau der Schaufenster im Untergeschoss 1929 verändert. Eine Modernisierung der Wohnungen im Haupt- und Nebenhaus erfolgte 1999. Das Baudenkmal wird in Eigenleistung erhalten.

Adliges Fräuleinstift

Adliges Fräuleinstift

📍 Barth

Der barocke Gebäudekomplex des Adligen Fräuleinstiftes entstand zwischen 1733 und 1741 und wurde von der schwedischen Königin Ulrike Eleonore gegründet. Das Adlige Fräuleinstift wurde 1733 unter der Selbstbezeichnung „Bahrtisches Closter“ gegründet; eine andere zeitgenössische Bezeichnung ist „Adliges Jungfrauenkloster“. Es handelt sich jedoch nicht um ein Kloster, sondern um ein Stift zur Versorgung unverheirateter Töchter vor allem aus adligen Familien der Region. Vergleichbare Einrichtungen bestanden in Bergen auf Rügen, Stralsund (ehem. Kloster St. Annen und Brigitten), Ribnitz (ehem. Klarissen-Kloster, heute Bernstein-Museum) sowie an zahlreichen anderen Orten. Sie gingen aus Klöstern hervor, die im Zuge der Reformation aufgelöst wurden. Die hier lebenden Nonnen entstammten in vielen Fällen Familien, die ihre nicht verheirateten Töchter für den geistlichen Stand bestimmten, da ihr Verbleib in der Familie aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich war. Mit der Einführung der Reformation und der Auflösung der Klöster entfiel diese Versorgungsmöglichkeit. Ein Weg war die Umwandlung der Klöster in weltliche Stifte. Während der Eintritt in die Klöster mit der Ablegung von Gelübden als lebenslange Entscheidung verbunden war, legten die Stiftsdamen kein Gelübde ab. Sie konnten im Falle einer Heirat oder aus anderen persönlichen Gründen das Stift ohne eine spezielle Genehmigung verlassen. Zwar war das Leben im Stift strengen Regeln unterworfen, doch war es tagsüber möglich, das Gelände zu verlassen, es gab Urlaub und die Möglichkeit, jährlich auf Antrag maximal drei Monate abwesend zu sein. Über die Einhaltung der Klosterregeln wachte eine Priorin; die erste Stiftsvorsteherin war Philipina Luise von Wackenitz im Range einer Äbtissin. In Barth gab es keine Vorgängereinrichtung, da nach der Bestimmung von 1255 in der Stadt keine Klöster gegründet wurden (Stadtgründung und frühe Stadtgeschichte von Barth). Der Weg zur Gründung des Adligen Stiftes Barth wurde 1726 frei, nachdem der schwedische König Friedrich unter direkter Beteiligung der Königin Ulrika Eleonora der Ritterschaft das Land und die vorhandenen Reste des Barther Schlosses schenkte sowie die Genehmigung erteilte, im Kgl. Forst auf dem Darß Bauholz zu fällen. Damit befand sich das Stift auf dem Areal, das seit um 1255 der Standort des Stadtquartiers der Fürsten von Rügen, später der Herzöge von Pommern (Jaromar II., Barnim XIII.) war. Am 3. August 1733 zogen die ersten Konventualinnen in die Gebäude ein. Jeder Stiftsdame, unverheiratete und damit unversorgte Frauen, stand eine Wohnung mit 4 Räumen mit Nebengelassen und einer Gartenparzelle zur Verfügung. Zur Sicherung des Unterhaltes gab es festgelegte Bezüge. In der Regel wurde bereits mit der Geburt das Anrecht auf einen späteren Eintritt in das Stift erkauft, doch machten bei weitem nicht alle Berechtigten davon jemals Gebrauch. Nach dem 2. Weltkrieg befanden sich die Stiftsdamen in einer schwierigen Situation. In den Gebäuden mußten Flüchtlinge untergebracht werden und mit der Bodenreform verloren sie die Güter, aus denen das Stift einen Teil seiner Einkünfte erwarb. Die Stiftsdamen mußten vorübergehend ihre Heimstatt verlassen, konnten aber bald wieder zurückkehren. Im Mai 1948 wurde das Stift aufgehoben und fiel an die Kirche. 1974 wurden die Gebäude der Stadt übergeben, 1978 verließ die letzte Stiftsdame, Anna-Louise von Stumpfeld, das Gelände, die letzte Priorin, Katharina von Hagenow (1882-1952) wurde auf dem Barther Friedhof bestattet; nach ihr ist das Barther Gymnasium (Uhlenflucht 5) benannt. Der Baukomplex des Stiftes stellt sich als eine dreiflüglige Anlage aus verputzten Backsteinen dar. Der langgestreckte Hauptbau besteht aus einem erhöhten Mittelteil, mit breitem Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel und Glockentürmchen. Auf beiden Seiten schließen zehnachsige Gebäudeteile mit hohem Mansarddach an. Dazu kommen zwei den Hof dreiseitig umschließende neunachsige Flügel. Der gesamte Baukomplex ist von einer unverputzten Backsteinmauer umgeben, darin eine rundbogige Toreinfahrt mit bekrönendem schwedischen Königswappen und daneben das rekonstruierte Torschließerhaus. Von 1985 bis 1994 befand sich in einigen Gebäudeteilen ein Kindergarten. Seit 2001 sind in dem denkmalgerecht sanierten Komplex altersgerechte Wohnungen sowie Räumlichkeiten für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen eingerichtet.   Die zweiflüglige Barockanlage ist die einzige schwedische Stiftung auf deutschem Boden.

Alte Artilleriekaserne

Alte Artilleriekaserne

📍 Schwerin

Die Artilleriekaserne in Schwerin, erbaut zwischen 1856 und 1861, repräsentiert den Stil mittelalterlicher Festungsbauten und ist ein markantes Beispiel für militärische Architektur des 19. Jahrhunderts. Ihre exponierte Lage auf dem Ostorfer Berg und die architektonische Gestaltung unterstreichen die politische Stabilität der Monarchie in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts ist Schwerin Hauptstandort für das Mecklenburgische Heer. Mit der Entscheidung, die Residenz des Landes Mecklenburg von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen, wurde auch das Gardebataillon in der Stadt stationiert. Schon 1816 wurde eine Kaserne gefordert, doch gut Ding wollte Weile haben. Erst 1856 wurde mit dem Bau begonnen, 1861 war die Kaserne schließlich fertig. Im Zusammenhang mit der Neu- und Erweiterungsplanung der Schweriner Residenz wurde auch der Ausbau des Garnisonstandorts zu einem vordringlichen Ziel. Schutz und militärische Souveränität der Monarchie mussten baulich effizient in der Residenz präsent sein.  Symbolträchtige Blickachsen zwischen Schloss, Altem Garten und dem Kasernenstandort waren wesentlich für die Auswahl des Bauplatzes. Elemente aus Mittelalter und Renaissance sind in den typischen Bauten des Historismus vereint – orientiert an preußischen Kasernen des 19. Jahrhunderts. Als monumentale Dreiflügelanlage mit nach außen orientierten Schaufassaden präsentierte sich der Kasernenneubau eindrucksvoll gegenüber der Stadt. Repräsentative Ecktürme und ein dreiachsiger Vorsprung in der Mitte bilden den seeseitigen Gebäudeteil und den abschließenden Hintergrund für die Schlossgarten-Anlage. So wurde auf die architektonische Gesamtkomposition der Residenzanlagen mit unmittelbaren Sichtbezug zum beziehungsweise vom Schloss aus eingegangen. Die Alte Artilleriekaserne gilt als eine der größeren planmäßig errichteten Kasernen des 19. Jahrhunderts in Mecklenburg. Der Bau unterlag dem Militärbaumeister Ludwig Wachenhusen. Im Erdgeschoss wurden bis zu 100 Pferde, Wagen und Geschütze untergebracht. Die Räume in den Ecktürmen waren den Offizieren und ihren Familien als Wohnungen vorbehalten. Küche und Speiseräume, Wäschemagazin, Waschküche, Rollkammer und Nebenräume befanden sich im gewölbten Kellergeschoss. Die Dachräume wurden als Trockenböden und während der Manöver als Schlafsäle genutzt. Zum Stil Das Ensemble wurde im Stil mittelalterlicher Festungsbauten, der Wehranlage eines Kastells, gestaltet. Dies verleiht dem Gebäudekomplex mit seiner Lage auf der Anhöhe des Ostorfer Bergs eine besondere visuelle, wie auch städtebauliche Bedeutung. Architektonisch besteht dabei eine auffallende Ähnlichkeit mit dem 1840 bis 1844 errichteten Arsenal am Pfaffenteich. Die Preußischen Kappendecken und die gestaffelten Nutzungsabläufe im Inneren der Kaserne finden sich ansonsten nur noch in der Görlitzer Kaserne und dem Arsenal in Wien. Insofern ist die Artilleriekaserne in Schwerin eine der letzten vollständig erhaltenen Bauten dieser Art.

Alte Eisenbahnbrücke Dömitz - Elbbrücke

Alte Eisenbahnbrücke Dömitz - Elbbrücke

📍 Dömitz

Wer in der Gegend um Dömitz unterwegs ist, sollte sich den Anblick der ehemals 986 Meter langen Eisenbahnbrücke der Bahnlinie Wittenberge-Lüneburg nicht entgehen lassen. Sie lässt sich sowohl aus der Nähe als auch von ferneren Aussichtspunkten wunderbar betrachten. Die Eisenbahnbrücke wurde 1870 bis 1873 von der Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft erbaut und war zu jener Zeit die zweitlängste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Am Ende des 2. Weltkrieges wurde sie bombardiert. Da die Brücke bereits im Vorfeld von den Deutschen zur Sprengung vorbereitet worden war, war die Zerstörung immens. Ins Wasser gestürzte Trümmer versperrten die Fahrrinne der Elbe. Die DDR ließ später Teile der Brücke abbauen, so sind heute nur noch eine Bastion am linken Elbeufer bei Kaltenhof auf niedersächsischem Gebiet und 16 Bögen vorhanden. Im Museum der Stadt Dömitz gibt es eine Ausstellung zur Brücke in der Abteilung Elbeschifffahrt. Vom Dömitzer Elbdeich aus und besonders vom Panorama-Café in 40 Metern Höhe lässt sich die Eisenbahnbrücke besonders gut in der unbebauten Elbelandschaft betrachten und stellt ein interessantes Fotomotiv dar. An einem schönen Sommertag kann man auf den Wiesen des weiten Elbufers sehr schön picknicken und vom Fuße des Monuments aus die Sonne hinter dem Mahnmal versinken sehen. Im Jahre 2010 wurde die Brücke versteigert und befindet sich nun in Privatbesitz.

Alte Synagoge Krakow am See

Alte Synagoge Krakow am See

📍 Krakow am See

Die Alte Synagoge zählt zu den wenigen erhaltenen Synagogen im Nordosten Deutschlands. In Krakow am See finden Sie eine der wenigen noch in ursprünglicher Form erhaltenen Synagogen im Nordosten Deutschlands sowie einen jüdischen Friedhof. Am 12. Dezember 1866 wurde die Synagoge von 110 Gemeindemitgliedern feierlich eingeweiht.  Im Jahre 1920 wurde sie an die Stadt veräußert, weil die jüdische Gemeinde sich stark verringert hatte. Anschließend wurde sie viele Jahre als Turnhalle genutzt, bis sie nach umfassenden Renovierungsarbeiten 1995 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Heute ist sie Sitz des Bereiches Kultur der Stadt Krakow am See und des Kulturvereines "Alte Synagoge". Im ehemaligen Betsaal finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Lesungen statt.

Alter Hafen Wismar

Alter Hafen Wismar

Der Alte Hafen hat sein Hafenbecken in Lage und spezifischer Formgebung seit dem Jahr 1211 weitestgehend erhalten. Als Anlegestelle für Ausflugsdampfer, Liegeplatz für Freizeitkapitäne und Traditionsschiffe, wie die Kogge und die Atalanta, hat der Hafen weiterhin Bedeutung. Schnell wachsen Hafen, Schifffahrt und Handelsgewerbe in Wismar - bedeutende Waren werden umgeschlagen: Weine aus Spanien, Italien und Frankreich, Pelze und Holz aus Russland, Felle aus Norwegen, auch Tuche, Seide und Wolle, vor allem aber Fische und Gewürze, Wachs, Malz und Salz. Der Handel über die Ostsee und ins Binnenland floriert. Die Blütezeit der Hanse beginnt, Wismar wird eine wohlhabende Stadt. Wismar, die Schöne und Mächtige, erarbeitet sich den Rang als bedeutende Stadt im Hansebund. Der Alte Hafen hat sein Hafenbecken in Lage und spezifischer Formgebung seit dem Jahr 1211 weitestgehend erhalten. Als Anlegestelle für Ausflugsdampfer, Liegeplatz für Freizeitkapitäne und Traditionsschiffe, wie die Kogge und die Atalanta, hat der Hafen weiterhin Bedeutung. Auch Kreuzfahrtschiffe können von der Kaikante bestaunt werden.  Für Liegeplätze ist eine Voranmeldung über den Hafenmeister wünschenswert. Sanitärgebäude sind am Wasserwanderrastplatz in der Kopenhagener Straße vom 1. April bis 30. Oktober geöffnet. Jedes Jahr Anfang Juni findet hier außerdem das Wismarer Hafenfest statt.

Alter Wasserturm Wismar

Alter Wasserturm Wismar

📍 Wismar

Historischer Wasserturm Wismar am Lindengarten Im Lindengarten befindet sich der Wasserturm, ein rechteckiger Backsteinturm aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts - eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Sie diente ursprünglich Verteidigungszwecken und wurde in den Jahren 1882 bis 1897 an das Netz der Wasserversorgung der Stadt angeschlossen. Der einstige Verteidigungsbau und Pulverturm wurde bereits ab 1682 als Wasserturm genutzt. Wasser aus dem Mühlenteich wurde in den Turm gepumpt, um die Wasserversorgung durch die "Wasserkunst" auf dem Marktplatz zu ergänzen.

Altes Hofgärtnerhaus

Altes Hofgärtnerhaus

📍 Schwerin

Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen. Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen.  Damals 1839 beauftragte der Großherzog Georg Adolph Demmler mit dem Bau des Hofgärtnerhauses, dass 1840 fertiggestellt wurde. Der spätere Hofgartendirektor Theodor Klett nutzte den umgebenden Garten sowohl zur Versorgung der eigenen Familie aus auch zur Aufzucht seltener Rosen und Stauden. Stil Das anderthalbgeschossige Wohnhaus mit Walmdach wird von einem mittig gelagerten, zweigeschossigen Rundgiebel mit eingeschriebener Stützenstellung von einem Tympanon bekrönt. Er markiert den repräsentativen Eingang und weist das Gebäude als Wohnsitz eines Hofbeamten aus.

Altes Palais

Altes Palais

📍 Schwerin

Das Alte Palais liegt am Alten Garten, an der Ecke zur Schlossstraße, und orientiert sich mit der Ostfassade in Richtung des Schlosses. Das Alte Palais, auch Alexandrinenpalais oder Erbprinzenpalais genannt, stellt auf Grund seiner höfischen Nutzung seit 1801 einen wichtigen Bestandteil des Schweriner Residenzensembles dar. An der Westseite des Alten Gartens, der Burgfreiheit des Großherzoglichen Schlosses, liegt es: Das Alte Palais oder auch Erbprinzenpalais oder eben auch Witwenpalais. Das in Fachwerk ausgeführte Gebäude zwischen Staatskanzlei und Theater hat viele Namen – warum, lässt sich aus der Geschichte erschließen. Um 1705 wurde das Palais für Erbprinz Karl Leopold erbaut. Auch Erbprinz Franz lebte bis zur Übernahme der Regierungsgeschäfte darin. 1799 wurde das Erbprinzenpalais modernisiert. Friedrich Franz hatte Johann Georg Barca dafür den Auftrag gegeben. Er sollte für Erbprinz Friedrich Ludwig und seine Frau Helena Pawlowna alles renovieren und um vier Achsen in nördlicher Richtung erweitern. Etwa 40 Jahre später erfolgte noch eine Erweiterung, diesmal für Großherzog Paul Friedrich, der dort 1837 seine Übergangsresidenz einrichten wollte. Georg Adolph Demmler setzte diesen Umbau um. Nach dem plötzlichen Tod des Großherzogs 1842 lebte seine Witwe Großherzogin Alexandrine hier bis zu ihrem Tod 1892. Zum Stil Das zweigeschossige Palais ist in Fachwerk ausgeführt. Es trägt ein Walmdach mit großen dreiachsigen Mansard-Giebeln und Zwerchhäusern. Die repräsentative Zweiflügel-Anlage ist bis heute erhalten. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist heute Sitz der Landtagsverwaltung. Architektur und Stil Das Palais ist zweigeschossig und im Fachwerkstil erbaut. Es verfügt über ein Walmdach, das durch große, dreiachsige Mansard-Giebel und Zwerchhäuser geprägt ist. Die repräsentative Zweiflügel-Anlage des Palais ist bis heute in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Heute wird das Gebäude von der Landtagsverwaltung genutzt.

Altes Rathaus in Parchim

Altes Rathaus in Parchim

📍 Parchim

Das eindrucksvolle Parchimer Rathaus mit einem einzigartigen Rathauskeller stammt mit seiner Kernsubstanz aus dem 14. Jahrhundert. Eindrucksvoll erhebt sich das Parchimer Rathaus aus dem Marktplatz heraus. Es ist ein Bauwerk mit einer beeindruckenden Geschichte und Tradition. Als eigentlicher Verwaltungssitz, war es zwischenzeitlich auch Sitz eines Gerichtes, Verpflegungsmagazin für fremde Truppen, Pferdestall, Scheune und Weinkeller. Der Keller mit den Kreuzrippengewölben, die in der Raummitte von wuchtigen gemauerten achteckigen Pfeilern abgestützt werden, hat noch viel von seinem einstigen Bestand. Dieser gotische Rathauskeller sucht weit und breit seinesgleichen. Das Rathaus gehört zur Europäischen Route der Backsteingotik. Führungen durch das Rathaus für Gruppen, insbesondere Schulklassen oder Kindergartengruppen können auf Anfrage organisiert werden. Im Rahmen der Kostümführung „Erbsenspur“ besucht der Räuber Vieting den Rathauskeller. Bald nach der Stadtwerdung (urkundlich erwähnt 1225/26) baute Parchim am Markt Rathaus und auch die um 1246 entstandene selbstständige Neustadt Parchim besaß ihr eigenes Rathaus. Nach der Vereinigung beider Stadtteile 1282 fanden die Zusammenkünfte der Ratsmänner im Rathaus der Altstadt statt. 1481 wurde das Rathaus zum Sitz der städtischen Finanzverwaltung bestimmt. Von 1667 bis 1708 war im Rathaus das Oberste Landesgericht, das Mecklenburgische Land- und Hofgericht, untergebracht. Doch hatte die Stadtverwaltung ihren Sitz vornehmlich in der 1669 neu erbauten Ratsbude, die heute nicht mehr existiert. Ab Herbst 1818 diente das Rathaus der Unterbringung des Oberappellationsgerichts für Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Am 01.10.1840 wurde das Mecklenburgische Oberappellationsgericht von Parchim nach Rostock verlegt. Seitdem wurde das Rathaus wieder Sitz der Verwaltung und ist es noch heute. Zwischen 1993 und 1998 wurde das Rathaus komplett saniert.

Amtsbergturm Wittenburg

Amtsbergturm Wittenburg

📍 Wittenburg

Schon der Name Wittenburg deutet darauf hin, dass es hier früher einmal eine Burg gegeben haben muss. Diese wurde 1150 von Heinrich dem Löwen zerstört und durch eine neue Burganlage ersetzt, auf dessen Fundament 1848 der Amtsturm errichtet wurde. Der spätmittelalterliche Torturm der ehemals massiven Burganlage ist, abgesehen von einigen noch heute sichtbaren Resten, der einzige Teil der historischen Anlage, der erhalten geblieben ist. Dieser ist Teil des 1848 errichteten, neoklassizistischen Amtsgebäudes, der dem Berg seinen heutigen Namen gab. Die Turmruine wurde 1998 saniert. Hier und in der Heimatstube unmittelbar neben dem Turm können sich Besucher über die Stadtgeschichte informieren. Auf der verglasten Aussichtsebene finden außerdem regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Auch der umgebende Park ist einen Besuch wert.

Anmut.Bar

Anmut.Bar

📍 Güstrow

Anmut.Bar – ein genussvoller Platz zum Innehalten nahe dem Dom in einem historischen Gebäude des Jugendstils. Wie schon das Bauwerk Teil eines anmutigen Gesellschaftsentwurfs war, folgt die Anmut.Bar dem Anspruch, ein Ort für tiefgründige, künstlerische und kreative Ausdrucksform zu sein. Anmut.Bar und ein Happen Glück. Wer bei dem Namen Anmut.Bar an Cocktails und Espresso denkt, der liegt nicht falsch, hat aber die ganze Pracht noch nicht erfasst. Die Anmut.Bar ist mehr. Es ist ein fantastischer Ort, um zu frühstücken oder ein Aperitivo mit Freunden zu trinken und dabei einen Flammkuchen oder eine leckere Pizza nach Art des Hauses zu genießen. Zweimal wöchentlich gibt es das Wohnzimmerkino, in dem besondere Filme in anmutiger Atmosphäre gespielt werden. Ob monatliches Wohnzimmertheater oder ein Wohnzimmerkonzert, Privatunterricht im Tango Argentino oder ein Buch aus dem Bücherregal, jeder Gast findet das passende für sich. Doch vor allem ist die Anmut.Bar eine wunderschöne Jugendstilvilla, in der es sich z.B. bei einer Tasse Cappuccino und einem hausgebackenen Stück Kuchen entspannen lässt. Mehr braucht es eigentlich nicht zum Glücklichsein.

Arsenal

Arsenal

📍 Schwerin

Das großherzogliche Arsenal am Südwestufer des Pfaffenteichs in Schwerin, erbaut zwischen 1840 und 1844, ist ein imposantes Beispiel der Tudor-Gotik. Es dient heute als Sitz des Innenministeriums des Landes und verbindet die historische Architektur mit einer zentralen Lage am Wasser. Das eindrucksvolle großherzogliche Ensemble des Arsenals erstreckt sich am Südwestufer des Pfaffenteichs. Das imposante Bauwerk lenkt den Blick des Flaneurs über das Gewässer und hält ihn fest. Georg Adolf Demmler hatte die Pläne für das Arsenal entworfen. Diese wurden von 1840 bis 1844 von den Architekten Herrmann Willebrand und Gottlieb Ruge umgesetzt – und zwar als Zeughaus. Mit der Entscheidung des Großherzogs, seine Residenz von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen, war auch die Rückverlegung der Garnison des Garderegiments verbunden. Deshalb sollte das neue Gebäude gleichzeitig Kaserne und Waffenarsenal werden – eine Aufgabe für Demmler. Das Gebäude schloss alles ein, was für die Militärverwaltung an Einrichtungen erforderlich war, nämlich das Militärgericht, das Gefängnis, die Rekrutierungskommission, Schulzimmer, Übungssäle für die Mannschaften, eine Speiseanstalt oder auch Stallungen.  Der Pfaffenteich, der bislang außerhalb lag, kam jetzt als städtebauliches Motiv in die Planung, indem sich dort sehr bald im Anschluss an das Arsenal eine weitere Bebauung entwickelte. Dadurch wurde die feste Einfassung des westlichen Ufers notwendig. Großherzogliche Verwaltungsbauvorhaben boten den Anlass für die Befestigung des Areals und den Beginn der inszenierenden Bebauung. In Richtung Westen war die mittelalterliche Stadt im Umfeld des historischen Pfaffenteichs bis dato kaum gewachsen.  Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Polizei im Arsenal untergebracht. Geflüchtete fanden hier nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1947 Unterschlupf. Die Schweriner Bezirksverwaltung nutzte den großen Verwaltungskomplex nach Gründung der DDR als Sitz der Volkspolizei. Zum Stil Der Stil des Arsenals ist der Tudor-Gotik, der englischen Spätgotik nachempfunden, die typisch für die ersten Jahrzehnte des Historismus ist. Die massigen Türme des Mittelrisalits und der Eckpavillons sind durch die gesamte Zinnenbekrönung der Traufe mit den eleganten Kantentürmchen verbunden. Seinen burghaften Charakter erhält das Bauwerk durch die durchgängige Fugenquaderung der Wandflächen. Zeitgemäß durch einen lichten Anstrich verfeinert, hatte der großherzogliche Verwaltungskomplex die Anmutung eines repräsentativen herrschaftlichen Palais am Wasser. Im Verlauf der Grundsanierung ging der Eindruck eines repräsentativen, herrschaftlichen Palais am Wasser verloren. Das Arsenal wurde zunächst als Zeughaus und nach dem Ersten Weltkrieg als Polizeikaserne genutzt. Zur Zeit des Dritten Reiches führte es den Namen Adolf-Hitler-Kaserne. Von 1945 bis Juli 1947 diente es als Unterkunft für Flüchtlinge. Danach war das Gebäude Sitz der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei. Seit 1990 ist das Arsenal Sitz des Landesinnenministeriums.

Astronomiestation Demmin

Astronomiestation Demmin

📍 Demmin

Planetarium und Sternwarte in der Hansestadt Demmin 1897 wurde der Wasserturm als Hochbehälter errichtet und diente zur Versorgung der Bevölkerung mit Wasser. 1978 wurde er in eine Astronomiestation umgebaut. Neben einem Seminarraum und einer Beobachtungsplattform entstand 1981 auch ein Zeiss-Planetarium mit Sternwarte. Vorführungen fürs Publikum finden in der Regel einmal im Monat statt. Schulen-, Vereine-, Firmen- und private Gruppen können einen eigenen Termin auf Anfrage vereinbaren. Neben der Erläuterung aktueller Sternbilder können bei klarem Wetter ausgewählte Objekte mit dem Refraktor beobachtet werden. Lassen Sie sich entführen in diese fantastische Welt!

Astronomische Station Tycho Brahe

Astronomische Station Tycho Brahe

📍 Rostock

Die Astronomische Station „Tycho Brahe“ umfasst eine Sternwarte und ein Planetarium in Rostock. Sie dient seit ihrem Bestehen hauptsächlich zur Unterstützung des Schulunterrichts. Die astronomische Station Rostock wurde 1965 eröffnet. Im Planetarium kann man an einer Kuppel mit 6 Metern Durchmesser etwa fünftausend Sterne des Sternenhimmels für jede beliebige geografische Breite zwischen Nordpol und Äquator in ihrer täglich scheinbaren Bewegung darstellen. Mit einem Fernrohr - Coudè-Refraktor 150 / 2250 - können die Objekte zwischen 56- und 375-fach vergrößert werden. Zu unterschiedlichen Themen der Astronomie werden öffentliche Veranstaltungen angeboten. Für Schüler gibt es Projekttage, Unterrichtsstunden und Freizeitveranstaltungen. Interessierte Schüler können in Arbeitsgemeinschaften mitarbeiten.

Aussichtsturm Alter Wasserturm

Aussichtsturm Alter Wasserturm

📍 Lübz

Der runde Klinkerbau ist heute ein technisches Denkmal mit Aussichtspunkt. Der alte Wasserturm in Lübz ist ein markantes Bauwerk und ein bedeutendes Zeugnis der städtischen Industriegeschichte. Er wurde 1913 erbaut und ist 37 Meter hoch. Ursprünglich diente er der Wasserversorgung der Stadt. Im Jahr 2006 wurde der Turm zu einem Aussichtsturm umgebaut. Durch eine neu eingebaute Wendeltreppe ist der Turm gut begehbar. Ein besonderer Höhepunkt ist der Fernblick von einer zusätzlich eingebauten Ebene im ehemaligen Wassersammelbehälter, der den Besuchern eine beeindruckende Aussicht über Lübz und die Umgebung bietet. Bei Bedarf melden Sie sich bitte in der Stadtinformation. Der Eintritt beträgt 1,00 €, Spenden sind willkommen. Der Schlüssel ist in der Stadtinformation erhältlich.

Aussichtsturm der Klosterkirche Malchow

Aussichtsturm der Klosterkirche Malchow

In 55 Metern Höhe kann man bei schönem Wetter atemberaubende Ansichten der Natur erleben. Gerade an den Wochenenden nutzen viele Gäste und Einheimische das schöne Wetter, um den Ausblick von der Plattform auf den Malchower See, die Inselstadt und die malerische Umgebung zu genießen. Weiterlesen...

Autobahnkirche Kavelstorf

Autobahnkirche Kavelstorf

📍 Kavelstorf

Die Autobahnkirche Kavelsdorf ist die einzige Autobahnkirche im Norden Deutschlands. Die Autobahnkirche Kavelstorf ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Sie ist über die Autobahnabfahrt Kavelstorf an der A 19, sowie über die A 20 in fünf Minuten erreichbar. Der Bau der Kirche wird um 1225 oder früher gelegt. Das Gebäude wurde von westfälischen Siedlern unter Verwendung von Backstein, überwiegend in Feldstein, sowohl als Sakral- als auch als Schutzgebäude begonnen. Sie wirkt eindrucksvoll und ausgewogen proportioniert.

Bahnhof und Fürstenzimmer

Bahnhof und Fürstenzimmer

📍 Schwerin

Der Schweriner Hauptbahnhof, 1847 eröffnet und reich an historischer Architektur, liegt nordwestlich der Altstadt und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sein imposantes Empfangsgebäude und die luxuriösen Fürstenzimmer erinnern an seine kaiserliche Vergangenheit. Nach umfassenden Renovierungen erhielt er 2008 die Auszeichnung "Bahnhof des Jahres". Der Hauptbahnhof liegt in nordwestlicher Richtung der Altstadt. Die erste Bahnstrecke Mecklenburgs wurde im Rahmen des Neubaus Berlin - Hamburg zwischen den fünf Staaten, Preußen, Mecklenburg-Schwerin, Dänemark, Lübeck und Hamburg am 8. November 1841 durch einen Staatsvertrag besiegelt. Mit Übernahme der Hälfte der Kosten durch Großherzog Friedrich Franz II. wurde die Strecke vom heutigen Hagenow-Land an Ludwigslust und Grabow vorbei, nach Boitzenburg und später bis Kiel geführt. Am 10. März 1846 erhielt die Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn die Konzession zum Bau der Strecke Hagenow - Schwerin und sicherte die Verbindung zur Strecke Berlin - Hamburg. Sie blieb - wie die Strecken Preußens - bis 1945 in eigener Verwaltung. Damals Am 1. Mai 1847 wurde der Bahnhof am Luisenplatz eingeweiht. Er verfügte über einen externer Tunnel mit zwei Eingangspavillons. Sie wurden 1889 -1890 durch die heutige Empfangshalle ersetzt und um die sich südlich anschließenden Fürstenzimmer erweitert. Südlich vom Empfangsgebäude sorgte ein separater Tunnel mit Eingängen Richtung Stadt und zur Paulstadt. 1927 wurde die repräsentative Eingangshalle unterhalb der Gleise erweitert und der externe Tunnel verfüllt. Der Brunnen mit der Bronzeskulptur, Rettung aus Seenot, 1910 von Hugo Berwald wurde auf dem Luisenplatz aufgestellt. Stil Nach Plänen von Ernst Möller werden das Empfangsgebäude und die Tunneleingänge in historistischem Stil ausgeführt. Der mittlere Pavillon der Empfangshalle wird durch zwei niedrigere Zwischenglieder mit zwei Eckpavillons verbunden. Die eingerichteten Fürstenzimmer erhalten eine wandgebundene, historistische Innenausstattung zum Empfang der königlichen Hoheiten oder ihrer kaiserlichen Gäste. Standort Nach grundlegender Renovierung wird der Hauptbahnhof Schwerin 2005 neu eröffnet und 2008 als Bahnhof des Jahres (Städte unter 100 000) ausgezeichnet. Der Bahnhofsvorplatz wird im Gedenken an Marianne Grunthal, die kurz vor Ende des II. Weltkriegs 1945 von SS Schergen an einer Laterne des Bahnhofsplatzes erhängt worden war, in Grunthalplatz umbenannt. 14 000 Reisende nutzen den Hauptbahnhof Schwerin täglich.

Barockes Rathaus Grabow

Barockes Rathaus Grabow

📍 Grabow

1727 erbaut, stellt der hübsche Fachwerkbau noch heute ein Glanzstück im Zentrum des Städtchens Grabow dar. Im Rathaus befindet sich auch die Tourismusinformation der Stadt Grabow. Das Grabower Rathaus wurde im Jahre 1727 von Amtsbaumeister Christian Reichel und dem einheimischen Handwerker Joachim Schlubeck neu errichtet, nachdem es 1725 einem Stadtbrand zum Opfer gefallen war. Es befindet sich direkt auf dem Marktplatz der bunten Stadt an der Elde, wie das kleine Städtchen Grabow gern genannt wird aufgrund seiner vielen sehr gut erhaltenen bunten Fachwerkhäuser. Auch das Rathaus wurde in der für das Ortszentrum typischen Bauweise errichtet: als Fachwerkbau, aber mit zwei Geschossen sowie einem Mansarddach. Der repräsentative Charakter des barocken Rathauses wird unterstrichen durch das offene Rathaustürmchen und eine doppelläufige Treppe am Eingangsbereich.  Das neben dem Rathaus befindliche Fachwerkhaus wurde im Zuge der Sanierung mit dem Rathaus verbunden und gehört heute zum Verwaltungssitz dazu. Früher beherbergte es das Heimatmuseum.  Heiraten im historischen Rathaus Grabow Im 1998 sanierten Rathaus der Stadt Grabow erwartet Sie das für die bunte Eldestadt typische Fachwerkambiente. Hier können Sie sich standesamtlich trauen lassen.

Barocksaal Rostock

Barocksaal Rostock

📍 Rostock

Konzertsaal am Universitätsplatz Mitten im Herzen der Hansestadt Rostock, am Universitäts­platz, befindet sich der wahrscheinlich schönste Konzertsaal ganz Nord­deutschlands – der Barocksaal. Er wurde 1750 erbaut. Seine beeindruckende Ausgestaltung ist überwiegend original­getreu erhalten. Das repräsentative Ambiente des Barocksaals wird für Fest­veranstaltungen, Empfänge und Konzerte genutzt. So fanden hier in den letzten Jahren Aufführungen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und der Mecklenburger Kammer­solisten, Klavier­abende, kleinere Theater­inszenierungen und Lesungen sowie verschiedene Ausstellungen und Tagungen statt.

Baumhaus

Baumhaus

📍 Wismar

Das Baumhaus ist ein Barockbau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude mit den zwei Schwedenköpfen vor dem Portal hat seinen Namen von dem früher hier gewesenen Schlagbaum. Der namensgebende "Baum" war ein schwimmendes Langholz, das zur Absperrung der Hafeneinfahrt diente. Sie wurde während der Nacht oder bei drohender Gefahr geschlossen. Das Baumhaus am Alten Hafen in Wismar hat am 05.04.2019 die Dauerausstellung "Maritimes Traditionszentrum" eröffnet. Die Ausstellung bietet mittels eines Rundgangs Einblicke in die Entwicklung der Hansestadt Wismar während der Hansezeit, den Nachbau der "Poeler Kogge", die Restaurierung des Lotsenschoners "Atalanta" und des Fischkutters "Marlen", sowie in den ereignisreichen Schiffbau in Wismar mit der Entwicklung der Wismarer Werft von 1946 bis heute. Eindrucksvolle Ausstellungsstücke zeigen die Liebe zu den Traditionsschiffen und den Stolz auf den Schiffbau in Wismar.

Bibelzentrum Barth

Bibelzentrum Barth

📍 Barth

Erlebnisausstellung zur Bibel – mit der Barther Bibel von 1588 als prominentester Vertreterin, einem Bibelgarten und christlichen Rosengarten. Staatlich anerkannter Lernort mit verschiedenen Kultur- und Bildungsveranstaltungen für alle Interessierten. Informationen zur Barrierefreiheit Parkplatz für Menschen mit Behinderung ist vorhanden Gebäude ist stufenlos zugänglich Alle für Gäste nutzbaren Räume sind stufenlos oder über einen Aufzug erreichbar  81 cm Mindestbreite aller Durchgänge/Türen (Ausnahme: im Ausstellungsraum Scriptorium und im Ausstellungsraum Reformation) WC für Menschen mit Behinderung ist vorhanden Assistenzhunde sind willkommen  Führungen für Menschen mit Behinderung werden angeboten

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