Sehenswürdigkeiten
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"Kiek in un wunner di" - Museum der Kuriositäten
Unweit der Klosterkirche befindet sich ein Museum voller Raritäten und Kuriositäten aus dem Alltag der Bevölkerung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausstellt. Ein liebevoll eingerichtetes Museum, welches zum Staunen und Mitmachen einlädt. Bei einem Rundgang durch das Museum sind neben einer alten Schulklasse, einer Küche, einem Wohnzimmer, einem Kinderzimmer auch eine originale Schusterwerkstatt zu bewundern. Hinzu kommt eine Vielzahl verschiedenster technischer Geräte sowie die Darstellung der „Geschichte des Wäschewaschens“. Zusätzlich ist eine Ausstellung zur Dentalgeschichte mit einem original Fußbohrer von ca. 1880, einem Zahnarztstuhl von ca. 1925 sowie verschiedensten Utensilien zu bestaunen. Besondere Kuriositäten sind neben einem funktionierenden Tefifon aus den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts, eine Zimmertoilette mit Sandspülung, ein Mixer mit Wasserantrieb und eine Badewanne im Schrank. Anfassen und Ausprobieren ist erlaubt! Im Klassenzimmer kann der Besucher das Schreiben mit Griffel auf der Schiefertafel und die Sütterlinschrift probieren. Für die kleinen Besucher liegen verschiedene Ausmalbilder und Malstifte bereit. Im Kinderzimmer darf natürlich auch gespielt werden. Gern begleiten wir unsere Besucher durch die Ausstellung, führen Dinge vor und erklären sie. Informationen zu Führungen hier.
"UNS Riems" Museum zur Wiege der Virusforschung
📍 Kowall
Auf der kleinen Insel Riems zwischen Greifswald und Stralsund befindet sich eins der modernsten Forschungsinstitute für Tierseuchen. Hier wird z. B. auch zur Vogelgrippe geforscht. "UNS Riems" ist ein Veterinärhistorisches Regionalmuseum und widmet sich den Anfängen der Forschung durch den Gründer Friedrich Loeffler. Das Museum ergänzt die Historie der Virologie und Friedrich Loefflers, welche im Loefferhaus auf der Insel abgebildet wird. Es befasst sich darüber hinaus aber auch übergreifend mit der Entwicklung der Seuchen(erforschung) (über die Maul- und Klauenseuche hinaus) der vergangenen Jahrhunderte. Es bildet die Geschichte der Forschung auf der Insel ab, aber auch das Leben und Arbeiten der Menschen auf dem Riems und in Riemserort von 1910 bis heute. Die Ausstellung ist an jedem ersten Sonnabend im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Führungen starten zu jeder vollen Stunde. Besuche an jedem anderen Wochentag sind nach vorheriger Anmeldung unter museum-uns-riems@web.de ebenfalls möglich!
"Uns lütt Museum" Dargun
📍 Dargun
Der Name täuscht, denn in 17 Räumen, auf 2000m² Ausstellungsfläche und im Freigelände befindet sich das größte Museum der Region zur Alltagsgeschichte - ein Museum zum Anfassen und Ausprobieren. Ein Museum der besonderen Art befindet sich im ehemaligen Gästehaus der Kloster- und Schlossanlage in Dargun. Es ist eine umfassende Sammlung von Gewöhnlichem und Außergewöhnlichem. Die Ausstellungsstücke gehörten einst zu Haus, Hof und Garten, wurden im alten Handwerk benötigt oder von unseren Vorfahren im Ackerbau oder in der Forstwirtschaft verwendet. Im Medizinraum findet man Utensilien von Land-, Zahn- und Tierärzten. Das "Dienstzimmer" des Bahnhofsvorstehers, wie es zu sehen ist, wurde am Ende der Darguner Bahngeschichte aus dem Bahnhof gerettet. Bemerkenswert ist die Ausstellung zu Flucht und Vertreibung zum Ende des 2. Weltkrieges mit originalen Erlebnisberichten Betroffener; sie fand auch im Nordfernsehen große Aufmerksamkeit. Auf dem großzügigen Freigelände und auf der Tenne findet der Museumsbesucher weitere landwirtschaftliche Geräte und Maschinen. Fast alle sind funktionstüchtig - sie sind zum Anfassen und Ausprobieren da. Trauen Sie sich nur! Schwingen Sie selbst einmal den Schmiedehammer, schlagen Sie beim Schuster Täkse in die Schuhe oder bearbeiten Sie Holz auf einer alten Zugbank der Stellmacherei. Und verpassen Sie nicht den liebevoll angelegten Bauerngarten. "Uns lütt Museum", von einem Verein ehrenamtlich geführt, wuchs zu einem repräsentativen Museum heran. Mit viel Liebe haben seine engagierten Mitglieder die Ausstellungsräume gestaltet, pflegen die historischen Maschinen und Arbeitsgeräte und organisieren Sonderausstellungen und Aktionstage. Öffnungszeiten: April-Oktober Samstag/Sonntag 13.30-16.30 Uhr Juli/August auch Mittwoch und Donnerstag 13.30-16.30 Uhr Gruppenführungen ganzjährig nach Anmeldung 039959-20381
AGRONEUM Alt Schwerin
📍 Alt Schwerin
Eingebettet in das Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte und des Naturparks Nossentiner-Schwinzer Heide liegt das Dorf Alt Schwerin. Bereits 1963 entschied man sich, hier die Guts- und Landwirtschaftsgeschichte Mecklenburgs beispielhaft inmitten der historisch gewachsenen Substanz erlebbar zu machen. Und so blickt das AGRONEUM Alt Schwerin als ein Freilichtmuseum der besonderen Art mittlerweile selbst auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück. Sie erwartet eine umfangreiche Sammlung von Technik und Alltagsgegenständen in zahlreichen Ausstellungsgebäuden und Einblicke in das Leben der Landarbeiter von 1800 bis in die 1960er Jahre. Das große Freigelände mit Dorfschmiede, Stellmacherei, Holländerwindmühle, Sägegatter und Seilerei ist zudem für die, nahezu monatlich stattfindenden, Museumsfeste der zentrale Austragungsort, an dem Landwirtschaftsgeschichte lebendig präsentiert wird. Hinzu kommen Schauvorführungen, Mitmach-Angebote, Schmiede- und Ferienworkshops, die einen Bogen schlagen zwischen damals und heute und Wissen auf anschauliche Weise vermitteln. Bereits im gläsernen Eingangsgebäude begrüßt Sie unsere Dampflokomobile (Bj. 1915) der Firma Heucke. Hier befindet sich auch ein vielfältig sortierter Hofladen mit seinem umfangreichen Angebot an saisonalen und regionalen Produkten, Schönem und Nützlichem. Zum Verweilen und Genießen lädt das Restaurant "Pott un Pann" mit Terrasse und mecklenburgischer Landmannskost sowie Kaffee und Kuchen ein. Das gesamte Veranstaltungsprogramm, Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie unter www.agroneum-altschwerin.de
Aeronauticon
📍 Anklam
Mit allem, was fliegt - vom Samen bis zum Hightech-Flugzeug - beschäftigt sich das Aeronauticon, ein Museumspark zum Schauen, Spielen und Lernen auf dem Flugplatz Anklam. Außengelände des Otto-Lilienthal-Museums - Das Thema "Fliegen" wird im Aeronauticon auf dem Anklamer Flugplatz spielerisch für Familien mit Kindern umgesetzt. Dabei können die Kleinen im Cockpit Probesitzen, selbst Flugzeuge basteln oder auf dem Spielplatz eine Runde drehen. Dieser besticht durch außergewöhnliche Geräte, die alle Bezug zum Fliegen haben. Beispielsweise gibt es dort einen Riesenvogel aus Metall, auf dem Kinder klettern können, oder ein Riesenflugzeug aus Holz, das zum Spielen einlädt, sowie einen nachgebauten Tower. Über das ganze Jahr werden Themenführungen angeboten, bei denen etwa Flugobjekte gebastelt werden können. Eintritt frei! Zum Park gehören ein Schulungsgebäude für rund 40 Personen, eine Gaststätte und eine Pension.
Alte Schule Krakow am See
📍 Krakow am See
Erleben Sie Tradition in der 1998 umfangreich sanierten "Alten Schule", die neben Bibliothek und Heimatstube auch das Buchdruckmuseum beherbergt. Erleben Sie Tradition in der 1998 umfangreich sanierten "Alten Schule", die neben Bibliothek und Heimatstube auch das Buchdruckmuseum beherbergt. Auf zwei Etagen bietet das Gebäude aus dem Jahre 1869 heute vielfältige Kulurangebote. Die Stadtbibliothek hält neben einer großen Auswahl an Büchern, Musik, Hör-CD's, PC-Spiele für Kinder und DVD's für alle Altersgruppen auch eine Internetecke bereit. Wie das Leben und Wohnen zu Großmutters Zeiten aussah, kann man in der Heimatstube erleben. Herzstück ist aber das Buchruckmuseum mit Werkstatt im Erdgeschoß des Gebäudes unter Leitung des Druckers und Museumsleiters Hans-Hilmar Koch. Das Buchdruckmuseum bewahrt die bedeutende Kulturleistung BUCHDRUCK in Form einer nachgestellten Buchdruckerei aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Das außergewöhnliche am einzigen Museum dieser Art in Mecklenburg Vorpommern ist die noch gegenwärtige Herstellung von Drucksachen in diesem Verfahren. Ein großer Teil der alten Drucktechnik stammt aus der ehemaligen Krakower Druckerei Bontemps.
Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden
Das auf einer Halbinsel im Groß Radener See gelegene Freilichtmuseum vermittelt mit originalgetreuen Nachbauten von Wohn- und Handwerksstätten sowie eines Tempels Einblicke in das Leben der nordwestslawischen Stämme vor tausend Jahren. Vor mehr als 1000 Jahren gab es in Groß Raden eine slawische Siedlung mit einem Heiligtum, die inzwischen ausgegraben und originalgetreu rekonstruiert worden ist. Zu erkunden sind der Ringwall mit Tunneltor, der Tempel, Häuser, Brennöfen, Zäune, Wege (mit Brücken) u.v.m. Altersgerecht konzipierte und museumspädagogisch betreute Aktionen (bitte anmelden) vermitteln den Umgang mit mittelalterlichen Handwerkstechniken und -geräten: Es darf u.a. getöpfert, gesponnen, gewoben, gefilzt, gebacken werden. Weiterhin gibt es spannende Thementage, Führungen (bitte anmelden) und Vorträge. Im Hauptgebäude sind u. a. Originalfunde und Rekonstruktionsmodelle zu sehen. Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder (6-18 Jahre) 1,50 Euro, Familienkarte 5,00 Euro, öffentliche Führungen (pro Person) ab 1,50 Euro Hunde sind im Freigelände erlaubt!
Asta-Nielsen-Haus "Karusel"
📍 Vitte
Das Asta-Nielsen-Haus in Vitte - eines von insgesamt vier erbauten Häusern des Architekten Max Taut. Das Asta-Nielsen-Haus beherbergt neben dem Trauzimmer der Insel eine Ausstellung zur dänischen Stummfilmdiva Asta Nielsen und dem Architekten Max Taut. Das Haus entstand 1922/23 in Vitte als Sommerhaus für die Berliner Familie Richard Müller. Im Jahr 1929 verkaufte Richard Müller das Ferienhaus an die berühmte dänische Schauspielerin Asta Nielsen. Diese verbrachte hier auf der Insel mit ihrer Tochter und ihrem Mann oft mehrere Monate im Sommer. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das Haus zu einem Treffpunkt für Freunde und Bekannte von Asta Nielsen, z.B. Joachim Ringelnatz mit Frau, Heinrich George und auch Gerhart Hauptmann. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kehrte Asta-Nielsen Deutschland den Rücken und ließ das Haus 1935 (1936) abgeschlossen mit dem gesamten Inventar zurück. In den Kriegsjahren und nach den Jahren bis 1961 lebten nacheinander ca. 15 Familien, meist Kriegsflüchtlinge, in dem Haus. Die meisten Einrichtungsgegenstände von Asta Nielsen verschwanden in dieser Zeit. Nur wenige Möbelstücke aus ihrem Besitz blieben erhalten. Seit 1962 vermietete die Gemeinde das Gebäude an das Lehrerehepaar Ehmer. Mit der Umnutzung als ganzjähriges Wohnhaus wurden Renovierungen und Umbauten nötig. So wurde der Kamin durch einen Kachelofen ersetzt und 1995 eine Gasheizung installiert. 1975 wurde das Asta-Nielsen-Haus unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 1989 erwarb die Gemeinde das Haus von den Erben von Asta Nielsen. Mit dem Freizug des Gebäudes im Mai 2009 und jahrelangem Leerstand, wurde das Gebäude im Jahr 2014/15 umfangreich innen und außen saniert. Seitdem beherbergt es das Trauzimmer sowie eine Ausstellung zu Max Taut und Asta Nielsen. Eintritt: 2,50 € pro Person Führung: 7,00 € pro Person (Eintritt + Führung) begrenzte Personenzahl: 8 ÖFFNUNGSZEITEN ab 30.10.2020 geschlossen
Bernsteinmuseum Sellin
📍 Sellin
Im Zentrum von Sellin befindet sich seit 1999 das einzige Bernsteinmuseum der Insel Rügen. Im Zentrum des Ortes befindet sich das einzige Bernsteinmuseum der Insel Rügen mit dem führenden Bernsteinfachgeschäft und der Werkstatt des Goldschmiedemeisters Jürgen Kintzel. Der größte Bernstein der Insel Rügen ist hier zu sehen.
Bibelzentrum Barth
📍 Barth
Erlebnisausstellung zur Bibel – mit der Barther Bibel von 1588 als prominentester Vertreterin, einem Bibelgarten und christlichen Rosengarten. Staatlich anerkannter Lernort mit verschiedenen Kultur- und Bildungsveranstaltungen für alle Interessierten. Informationen zur Barrierefreiheit Parkplatz für Menschen mit Behinderung ist vorhanden Gebäude ist stufenlos zugänglich Alle für Gäste nutzbaren Räume sind stufenlos oder über einen Aufzug erreichbar 81 cm Mindestbreite aller Durchgänge/Türen (Ausnahme: im Ausstellungsraum Scriptorium und im Ausstellungsraum Reformation) WC für Menschen mit Behinderung ist vorhanden Assistenzhunde sind willkommen Führungen für Menschen mit Behinderung werden angeboten
Buchdruckmuseum Hans-Hilmar Koch
📍 Krakow am See
Im Luftkurort Krakow am See finden Besucher das einzige Museum der Buchdruckerkunst in Mecklenburg-Vorpommern, mehr noch: In der Schauwerkstatt lässt sich seit 1998 ein produzierender Familienbetrieb des frühen 20. Jahrhunderts hautnah erleben, Buchdrucken zum Anfassen und Mitmachen. Hinweis: Aufgrund von Sanierungsarbeiten aktuell geschlossen. Kurse sind am Standort in Schwerin weiterhin möglich. Der Buchdrucker und Schriftsetzer Hans-Hilmar Koch hat sich hier, im schönen Gebäude der Alten Schule, seinen Traum erfüllt: „Der Buchdruck mit beweglichen Lettern, wie das Hochdruckverfahren auch genannt wird, ist die bedeutendste Kulturleistung der Menschheit! Ich möchte das Wissen darüber auch im digitalen Zeitalter weitergeben. Der sinnliche Umgang mit Papier, Farbe und Formen, Schrift und Wort geht heute verloren.“ Wer aber direkt miterlebt, wie Texte noch ganz klassisch mit Blei- und Holzlettern gesetzt werden und wie auf alten Buchdruckpressen gedruckt wird, schätzt den hohen Wert Kulturgutes Buch neu ein. Liebhaber feiner Papiere und hochwertiger Gebrauchsgrafiken können auch individuelle Aufträge vergeben: Hans-Hilmar Koch fertigt auf den historischen Maschinen Druckgrafiken, Familien- oder Geschäftsdrucksachen bis hin zu Kalendern und bedruckten Servietten. In Workshops können Kinder und Erwachsene Papierherstellung, Bleisatz, Buchdruck und Buchbinden erlernen und selbst Drucksachen wie Visitenkarten oder Glückwunschkarten herstellen. Wer künstlerisch arbeiten möchte, wird im Druckgrafik-Kurs in die Techniken des experimentellen Linolschnitts eingeführt. Das Buchdruckmuseum ist aktuell aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. Kurse sind am Standort Schwerin weiterhin möglich.
Buddelschiffmuseum
📍 Ostseebad Boltenhagen
Die Privatsammlung mit der Ausstellung "Seefahrt ist Not" zeigt viele Buddelschiffe, Schiffsmodelle, ein Kleinstplanetarium, alte maritime Geräte und Strandgut. Jürgen Kubatz fertigte in liebevoller Kleinarbeit seine Exponate selbst. Seit über 40 Jahren geht er dieser Leidenschaft nach und stellt in seinem Buddelschiffmuseum seine Arbeiten zur Schau. Beim Betrachten der kunstvollen Buddelschiffe fragen sich manche Gäste: Wie kommt das Schiff in die Flasche? Öffnungszeiten: Es ist offen, wenn offen ist! Jan.-Dez.: in der Regel Mo-Sa 14-17 Uhr
Burg Neustadt-Glewe
📍 Neustadt-Glewe
Die älteste noch erhaltene Wehrburg Mecklenburgs steht in Neustadt-Glewe. Große und kleine Besucher können im Museum nicht nur den Turm mit tiefem Verließ, den Wach- und Wehrraum, sowie den wieder hergerichteten Wohnsaal besichtigen, sondern auch Wissenswertes über das Leben in der Burg und in der Stadt erfahren. Auf der Burg befindet sich auch die Tourist-Information und das Burgrestaurant. Die alte Burg Neustadt-Glewe ist eine der besterhaltenen Burgen Mecklenburgs und sollte der Süd- und Südostgrenze der Grafschaft Schwerin zur militärischen Absicherung gegen Übergriffe der Grafschaft Dannenberg sowie der Bistümer Havelberg und Ratzeburg dienen. Um 1250 ließ der Graf von Schwerin auf einer natürlichen Elde-Düne am Stadtrand von Neustadt-Glewe eine Burg errichten. Sie besteht aus dem Alten und dem Neuen Haus, einer Ringmauer mit Tor und Wehrgang sowie einem Bergfried mit Schießöffnungen, Verließ, Rittersaal und Abort-Erkern. Während das Alte Haus den Burgvögten und Bediensteten als Wohnraum diente, befand sich im Neuen Haus die herzogliche Wohnung. Im Laufe ihrer 700-jährigen Geschichte erfuhr die Burg unterschiedliche Nutzungen und mehrere bauliche Veränderungen. Seit 2006 ist sie vollständig saniert. Heute befinden sich hier Ausstellungen zur Burg- und Stadtgeschichte sowie Kunst- und Sonderausstellungen. Besucher können bei einem Rundgang durch die Burganlage den Turm mit Verließ, Wach- und Wehrraum sowie den wieder hergerichteten Wohnsaal besichtigen. Von besonderer Bedeutung ist die "Hofstube". Sie ist mit Wandmalereien aus Gotik und Renaissance verziert und verfügt über eine mittelalterliche Warmluftheizung. Einmal im Jahr, am ersten Juni-Wochenende, erwacht das mittelalterliche Treiben auf der Burg. Marktleute, Gaukler, Ritter und der Burgadel laden zum Burgfest ein. Heiraten auf der Burg Die Burg Neustadt-Glewe ist die passende Location für Ihre Märchenhochzeit! Empfangen Sie Ihre Gäste z.B. im Burginnenhof. Für das Hochzeitsfotoshooting bietet sich die Burgwiese an! Bei der Planung Ihres großen Tages ist Ihnen das Team der Burg Neustadt-Glewe gern behilflich. Nicht nur Ihre romantische Märchenhochzeit können Sie hier feiern: Es geht nach Wunsch auch mittelalterlich oder rustikaler zu. Die Burg verfügt auch über ein standesamtliches Trauzimmer.
Burg Penzlin - Hexenmuseum
📍 Penzlin
Kulturgeschichtliches Museum für Alltagsmagie und Hexenverfolgungen in Mecklenburg Die Kleinstadt Penzlin liegt in einem landschaftlich reizvollen Teil der mecklenburgischen Seenplatte. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Penzlin ist die „Alte Burg“ aus dem 16.Jh. Seit 1994 befindet sich hier das Fachmuseum für „Magie und Hexenverfolgungen in Mecklenburg“. Sachkundige Führungen geben Auskunft über die Burggeschichte und lassen beim Rundgang durch die Folterkammer und die in ihrer Art einmaligen Hexenverliese die Hexenverfolgung wieder lebendig werden. Sehenswert auch die Schwarzküche mit dem 12 m hohem Rauchfangmantel und der Rittersaal, der heute als Standesamt genutzt wird. Ein Hexenspielplatz erwartet die kleinen Besucher, das Burgrestaurant lädt zum Verweilen ein. Der Burghof mit den Hexentierbänken und dem Kräutergarten bietet den Besuchern ein besonderes Ambiente. Weithin sichtbar thront die Kirche St. Marien aus dem 13.Jh. wie eine Glucke über dem verträumten Städtchen. Alljährlich findet am 30. April die Walpurgisnacht, sowie immer am vorletzten Augustwochenende das Burgfest statt und ziehen tausende Besucher an.
Burganlage Wesenberg mit Fangelturm
📍 Wesenberg
Burganlage mit Heimatstube und Ausstellung über Fischerei und regionale Geschichte, Touristinformation, öffentlicher Internetzugang, bundesweiter Ticketservice Die Burg wurde Mitte des 13. Jahrhunderts zum Schutz der Stadt "Wesenberge" erbaut. Als Folge des Dreißigjährigen Krieges können Sie heute nur noch den erhaltenen Torso des Bergfrieds, auch Fangelturm genannt und Teile der Burgmauer erkunden. Der Fangelturm dient heute als Aussichtsturm. Die Räumlichkeiten der Burg werden heute als Heimatstube mit einer Ausstellung über Fischerei und regionale Geschichte, als Forstmuseum und Touristinformation genutzt. Wie in jedem Jahr findet am 1. Juliwochenende das traditionelle Burgfest mit historischem Umzug, Ritterschauspielen, Tanz und Feuerwerk statt.
Burgmuseum Plau am See
📍 Plau am See
Ein Museum - wirklich für alle. Plau am See verfügt über ein für alle zugängliches Museum, in dem sich garantiert niemand langweilt. Im ehemaligen Plauer Schloss bieten sich interessante Einblicke in die Geschichte, zudem befindet sich darin ein einzigartiges Heimat- und Technikmuseum. Informationen zur Barrierefreiheit Zugänge zum Museuemsgebäude sind stufenlos alle Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit Ausnahme: WC-Tür des öffentlichen WC außerhalb des Museums mit 80 cm Wege und Flure sind mindestens 150 cm breit Aufzug mit 110 cm Breite und 140 cm Tiefe Aufzugtür: 90 cm breit Führungen für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrende Sitzgelegenheiten während der Führung verfügbar Route ist stufenlos befahrbar Vorangemeldete Führungen auch für Menschen mit Hör-, Seh- und kognitiven Behinderungen öffentliche Parkplätze in der Quetziner Straße Informationen zu den Exponaten werden schriftlich vermittelt Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden
Burgturm Plau am See
📍 Plau am See
Der Plauer Burgturm entstand 1448/49, und ist noch vollständig erhalten. Die 3 m dicken Mauern und das 11 m tiefe Verlies, sowie der Turmaufstieg lassen Einheimische und Gäste beim Besuch staunen. Der historische Burgturm in Plau am See ist der noch bestehende Teil einer Wehranlage die 1449 errichtet wurde, um den Raubzügen Brandenburger Ritter Einhalt zu gebieten. In Zeiten des Dreißigjährigen Krieges bot sie Schutz vor den Belagerungen und Einnahmen durch die Schweden und Sachsen. Mit Ende des Krieges entschloss man sich zum sogenannten Schleifen der Wehranlage, was einen Rückbau bedeutete. Einzig der Burgturm blieb von diesem Schicksal verschont. Bis 1985 wurde der Turm nicht genutzt und stand offen für jedermann, was vor allem die Plauer Kinder freute, die tolle Abenteuer erlebten. Die Museumsfreunde Plau am See machten es sich ebenfalls im Jahr 2000 zur Aufgabe, den Turm zu sanieren und ihn für Besucher attraktiv zu gestalten.
Caspar-David-Friedrich-Zentrum
📍 Greifswald
Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum, 2004 in der historischen Seifensiederei eröffnet und 2011 auf das gesamte ehemalige Wohn- und Geschäftshaus der Familie Friedrich erweitert, erinnert an den großen Maler und größten Sohn der Stadt Greifswald. Es ist zugleich Museum, Dokumentations- und Forschungsstätte. An diesem Ort wurde Caspar David Friedrich am 5. September 1774 geboren. Zu besichtigen sind die alte Seifensiederei des Vaters, das Familienkabinett mit dem Familienstammbaum, der Rügen- und der Eldena-Raum mit berühmten Motiven aus Friedrichs Werk und die Caspar-David-Friedrich-Galerie. Der Rundgang bietet umfassende Informationen zu Friedrichs Herkunft, Werdegang und Schaffensweise sowie zur Geschichte der Familie Friedrich und ihres Wohn- und Geschäftshauses, die auch Gegenstand eines langfristigen Forschungsprojektes der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft ist. Wechselnde Ausstellungen aktueller Kunst in der Caspar-David-Friedrich-Galerie zeugen von der anhaltenden Faszination und Wirkung, die von Friedrichs Werk und der historischen Romantik ausgeht. Durch seine Lage mitten in der Greifswalder Altstadt ist das Zentrum ein besonders attraktives Ziel für alle, die in der Heimatstadt des Künstlers auf seinen Spuren wandeln wollen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Dom St. Nikolai, wo Caspar David Friedrich getauft wurde, und zu Fuß sind es nur wenige Minuten zum Pommerschen Landesmuseum mit seinen originalen Friedrich-Gemälden.
DDR-Alltagsmuseum Malchow
Das Gebäude wurde 1957 als "Film-Palast" eingeweiht, aber präsentiert heute Objekte aus vergangenen Zeiten. Das einstige Kino- und Veranstaltungsgebäude beherbergt heute ein Museum zur DDR-Alltagsgeschichte. Am 14.12.1957 wurde der "Film-Palast" feierlich eröffnet und mit der Aufführung des sowjetischen Filmwerks "Der Prolog" übergeben. Als Ehrengast war damals der Maler ung Grafiker Sieghard Dittner eingeladen, der für die Eingangshalle ein Wandbild gefertigt hatte. Seit 2008 kann man seine Werke im Kunstmuseum am Kloster der Inselstadt Malchow bestaunen. Seit Oktober 1999 wird die Ausstellung ständig erweitert und neu in Szene gesetzt. Inzwischen kann man den DDR-Alltag sehr vielfältig erleben und Interessantes zu einer Vielzahl an Themen finden. Ob Kino, Hochzeit, Urlaub oder Technik, für jede Leidenschaft ist etwas dabei. Der Ausbau des Gebäudes und der große Fundus machen es möglich, die Ausstellung ständig zu verändern. Inzwischen kann der Besucher sich sogar ins Kinderland zurückversetzen lassen und neugierige Blicke in verschiedene Wohnbereiche der 60er, 70er und 80er Jahre werfen.
DLJ GmbH
📍 Wendisch-Baggendorf
Erleben von moderner Landwirtschaft auf den Feldern und im Stall sind auf Anfrage möglich. Die DLJ GmbH bietet Betriebsbesichtigung inklusive „Mitfahrgelegenheit“ in landwirtschaftlicher Großtechnik. Daten & Fakten: 1.640 ha Ackerland und 350 ha Grünland; Jahresproduktion: 4.100 t Winterweizen, 1.700 t Wintergerst, 2.300 t Winterraps; 350 Milchkühe und 320 Jungtiere; 2 Mähdrescher, 1 Häcksler sowie mehrere Ackerschlepper; Landkulturhaus mit Pension und hauseigenem DDR-Museum direkt am Bauernhof; Betreiber einer Biogasanlage Besonderes: Erleben moderner Landwirtschaft auf dem Feld und im Stall inkl. „Mitfahrgelegenheit“ in landwirtschaftlicher Großtechnik auf Anfrage möglich
Darß-Museum Prerow
📍 Prerow
Kulturgeschichtliche, volkskundliche und naturkundliche Sammlungen der Region Fischland-Darß-Zingst Das Darß-Museum in Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zeigt kulturgeschichtliche, volkskundliche und naturkundliche Sammlungen der Region Fischland-Darß-Zingst. Schiffsmodelle, Bilder, nautisches Gerät sowie Mitbringsel aus England und Fernost zeugen von den wagemutigen Reisen der Seeleute, Darßer Haustüren und Giebelzierden von ihrer traditionellen Baukultur. Einmalig in Mecklenburg-Vorpommern ist die Frischpflanzenausstellung zum Sehen, Fühlen und Riechen. Jährlich gibt es mehrere Sonderausstellungen zu Kunst und alter Kultur.
Dat lütt Museum Alt Jabel
📍 Alt Jabel
Klein, aber fein: Im ehemaligen Pfarrstall in der Gemeinde Alt Jabel befindet sich "Dat lütt Museum". 1999 gegründet, zeigt es auf drei Etagen Wissenswertes zur Dorfgeschichte, zur Hexenverfolgung in der Griesen Gegend und zu Dorfschulen in der Jabeler Heide. Übers Jahr ergänzen mehrere Ausstellungen das ständige Angebot. Im ehemaligen Pfarrstall in der Gemeinde Alt Jabel befindet sich "Dat lütt Museum". 1999 gegründet, zeigt es auf drei Etagen Wissenswertes zur Dorfgeschichte, zur Hexenverfolgung in der Griesen Gegend und zu Dorfschulen in der Jabeler Heide.Übers Jahr ergänzen mehrere Ausstellungen das ständige Angebot. Im ehemaligen Kuhstall des Pfarrhofes ist heute die Kirchenkanzel der Michaeliskirche aufgestellt, von der nach dem Abriss 1909 nur noch die Ringmauern erhalten sind. Seit 1908 gibt es eine neue Kirche im Ort, in der unter anderem eine Runge-Orgel mit 600 Pfeifen zu bestaunen ist.Danach ein Spaziergang durch Dorf und Wald und sie sind im wunderschönen Waldbad. Ein guter Abschluss des Tages - das Vielanker Brauhaus
Denkmalhof Bechelsdorfer Schulzenhaus
📍 Schönberg
Das Bechelsdorfer Schulzenhaus ist Außenstelle des Schönberger Volkskundemuseums. Das Volkskundemuseum in Schönberg verfügt neben seiner einzigartig ethnografischen Sammlung an Mobiliar und Textilien über eine besondere Außenanlage. Das „Bechelsdorfer Schulzenhaus“ wurde in den 1960er Jahren nach Schönberg umgesetzt und bildet seither den Kern der Freilichtanlage, die als erstes Freilichtmuseum in Mecklenburg-Vorpommern geplant worden ist. Einige Jahre später erfolgt die Umsetzung der Scheune von der Schulzenstelle in Bechelsdorf nach Schönberg. Das Bechelsdorfer Schulzenhaus hat seit seiner Errichtung um das Jahr 1525 mehrere Erweiterungen erfahren. Der heutige Zustand des wiedererrichteten Niederdeutschen Hallenhauses in Schönberg entspricht dem der Bauernhäuser im ehemaligen Fürstentum Ratzeburg um 1800. Die Außenanlage ist von Mai bis Oktober geöffnet.
Denkmalhof Pentzin
📍 Retschow
Denkmalhof der Familie Pentzin befindet sich in Retschow. Der Denkmalhof Pentzin in Retschow besteht aus einem Hallenhaus aus dem Jahr 1787, der Scheune von 1826, und dem Altenteilerkaten von 1842. Im Haupthaus sind Gegenstände der bäuerliche Alltagskultur des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen. Im Katen ist auch ein Schulraum ausgestellt. Ebenfalls interessant sind die Ausstellungsstücke, die an das Gefecht von 1813 gegen Napoleon bei Retschow erinnern. Auf der Freifläche sind landwirtschaftliche Gerätschaften zu sehen. Der Hof ist heute noch bewohnt und wird zum Teil bewirtschaftet. Kremserfahrten sind möglich.