Sehenswürdigkeiten
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Aktivpark Boltenhagen
Der Bewegungsparcours ist nicht nur wunderschön an der Waldpromenade gelegen, sondern überzeugt darüber hinaus durch 14 ergometrisch optimal gestaltbare und abwechslungsreiche Trainingsmöglichkeiten. Erleben Sie generationsübergreifende Fitness im Freien und genießen Sie unseren traditionellen Rundkurs. Steigern Sie Ihre Aktivität und tun Sie auf angenehme und spielerische Weise etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden und Ihre Vitalität. Ein Riesenspaß für Jung und Alt! der Beweglichkeitstrainer unterstützt Koordinationsvermögen, Gelenkigkeit und Balance zur Lockerung des Rückens, der Hüfte und des Gesäßes trägt der Rückentrainer effizient bei Ausdauer, Kondition und ein gestärkter Kreislauf werden durch den Beintrainer begünstigt das Rücken-Massage Gerät dient der Entspannung von Rücken, Hüfte und Beine sowie der Kräftigung der Beine durch die Beanspruchung aller wichtigen Muskelgruppen fördert der Ganzkörpertrainer Beweglichkeit und Körperbalance
Alter Friedhof Schwerin
📍 Schwerin
Der Alte Friedhof in Schwerin ist eine historische Friedhofsanlage aus dem Jahre 1863, geplant und umgesetzt von Baumeister Demmler und Gartenbaudirektor Klett. Sehenswert sind die historischen und denkmalgeschützten Grabstätten der Angehörigen des Hofstaates und Persönlichkeiten aus Schwerins Geschichte. Die großzügige parkartig gestaltete Anlage mit abwechslungsreicher Vegetation ist sehenswert. Sehenswerte Grabanlagen historischer Persönlichkeiten Mehr als 30 Denkmalgeschützte Grabanlagen können auf dem Alten Friedhof besichtigt werden. Besonders erwähnenswert ist das Grab des Hofbaurates Georg Adolf Demmler - Die Demmlersche Grabkapelle ist Demmlers eigener Entwurf und mit umfangreicher Symbolik der Freimaurer versehen. Anfahrt/ Öffentliche Verkehrsmittel Bus Haltestelle "Alter Friedhof". Regionalverkehr Deutsche Bahn: Haltestelle "Schwerin Mitte" ca. 600 m Fußweg. Parkhaus "Bleicher Ufer" ca. 200 m Fußweg.
Altes Hofgärtnerhaus
📍 Schwerin
Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen. Das Alte Hofgärtnerhaus wurde für Hofgärtner Christian Daniel Friedrich Klett errichtet. Er erhielt das Grundstück als Geschenk des Großherzogs. Es ist wesentlicher Bestandteil der ehemaligen Schlossgärtnerei mit ihren erhaltenen baulichen Anlagen. Damals 1839 beauftragte der Großherzog Georg Adolph Demmler mit dem Bau des Hofgärtnerhauses, dass 1840 fertiggestellt wurde. Der spätere Hofgartendirektor Theodor Klett nutzte den umgebenden Garten sowohl zur Versorgung der eigenen Familie aus auch zur Aufzucht seltener Rosen und Stauden. Stil Das anderthalbgeschossige Wohnhaus mit Walmdach wird von einem mittig gelagerten, zweigeschossigen Rundgiebel mit eingeschriebener Stützenstellung von einem Tympanon bekrönt. Er markiert den repräsentativen Eingang und weist das Gebäude als Wohnsitz eines Hofbeamten aus.
Arboretum der Universität Greifswald
📍 Greifswald
Hier wird Wissen über Pflanzen anschaulich vermittelt. Lernen Sie die Vielfalt der Pflanzenwelt bei einem Rundgang durch den Botanischen Garten und das Arboretum der Universität Greifswald kennen. Das ab 1934 angelegte Arboretum ist ein Teil des Botanischen Gartens der Universität Greifswald. Die Anlage ist nach geografischen Gesichtspunkten gegliedert. Im zentralen Teil des Arboretums befindet sich ein Seerosenteich. Das Arboretum ist in den Monaten April bis Oktober von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Astronomische Beobachtungsstation Dalwitz
📍 Walkendorf
Eine von 6 thematischen Beobachtungsstationen des Astrolehrpfad „De Sternkieker“ im Sternenpark Mecklenburger ParkLand. Die üppigen Grünanlagen und zahlreichen Herrensitze im Mecklenburger ParkLand zwischen Ostseeküste und Seenplatte faszinieren Spaziergänger, Radfahrer und Sternegucker. Hier leuchtet das Firmament am besonders dunklen Nachthimmel in ungewohnter Klarheit. Sechs thematische Beobachtungsstationen in öffentlich zugänglichen Gutsparks bilden den Astrolehrpfad „De Sternkieker“, er lädt zum Wandern auf der Milchstraße ein. „De Sternkieker“, ein in Stahl gelasertes Männchen mit gen Himmel gerichtetem Fernrohr, weist an der Zufahrtsstraße schon den Weg zur Beobachtungsstation und nimmt die Gäste an die Hand, wenn es darum geht, Licht in das Dunkel so mancher Himmelsgeschichten zu bringen. Auf einer Liege für 2 Personen können Gäste an jeder Station mit einem Fernglas oder einem Teleskop den nächtlichen Sternenhimmel beobachten. Am Tage laden die Stationen ein zu Naturbeobachten in den historischen Parkanlagen unter alten Baumriesen, die munter plätschernde Wasserläufe überschatten, die über blühende Parkwiese führen, an manchen Teichen mit Spiegelbildern der Herrenhäusern vorbei bis hin zu aufgeforsteten Streuobsthainen, die ihre Früchte im Sommer und Herbst den Besuchern zum Verkosten anbieten. Eine Nachbildung der berühmten Himmelsscheibe von Nebra ist im Gutspark Dalwitz installiert. Die Himmelsscheibe von Nebra ist ein Meisterwerk früher Astronomen, ca. 4000 Jahre alt und wurde 1999 auf dem Mittelberg, nahe der Stadt Nebra in Sachsen-Anhalt, gefunden. Sie stammt also nicht aus Dalwitz. Auf ihr formen astronomische und religiöse Symbole die älteste bisher bekannte Himmelsdarstellung dieser Art. Die Macher dieser Scheibe waren womöglich Teil der selber Kultur Mittel-Deutschlands, die vor ca. 3250 Jahren in der Völkerschlacht im Tollensetal ihr Ende fand. Wir nennen diese die Aunjetitz-Kultur. In vielen alten Kulturen war früh bekannt, dass ein Kalender auf Sonnenstand und Mondphasen beruhend nicht funktionieren kann. Die entstehenden Ungenauigkeiten gleichen wir heute mit Schaltjahren aus. Dies war den Menschen des Mittelberges (im heutigen Sachsen-Anhalt) scheinbar schon bekannt und sie konnten mithilfe der Himmelsscheibe die Schaltmonate bestimmen. Man könnte die Scheibe also als ein bronzezeitliches Kalenderwerk interpretieren. Über Generationen wurde die Himmelsscheibe immer wieder verändert und erhielt zusätzliche Funktionen. Im Urzustand zeigte sie nur astronomische Objekte (Mond und Plejaden). Sie verschlüsselte eine Schaltregel, mit deren Hilfe sich das Mond- und Sonnenjahr synchronisieren lies. Es folgten die Horizontbögen, die während der Sonnenwenden die Positionen der Sonnen Auf- und Untergangs Punkte anzeigten. Ihre Winkellängen betragen 82°, was für eine Nutzung auf dem Breitengrad von Mitteldeutschland geeicht ist. Die Barke am unteren Rand der Scheibe hat keine bekannte Funktion und könnte lediglich die Ostrichtung anzeigen und den Lauf der Himmelskörper symbolisieren. Man kann davon ausgehen, dass das Wissen auf der Himmelsscheibe von Nebra aus ganz Europa und dem Orient stammt, da sich viele Details in Quellen anderorts wiederfinden. Der Mond, welcher auf der Himmelsscheibe zu sehen ist, entspricht einem Mond der 4,5 Tage nach Neumond am Himmel zu sehen ist. In einem alten Keilschrifttext aus Babylonien (aus dem 7. bis 3. Jahrhundert v. Chr.) wird genau so ein Mond beschrieben: Im ersten Monat des Jahres; im Frühlingsmonat Nissan, solle man auf die Mondsichel und die Plejaden achten, steht da zu lesen. Warum? Weil das Informationen über dies Notwendigkeit eines Schaltjahres liefern konnte. Diese Regel war wohl schon 1000 Jahre vorher auf der Himmelsscheibe verschlüsselt worden. Sie war in einer schriftlosen Gesellschaft eine Vorlage, mit der Jahr für Jahr der reale Mond am Himmel verglichen werden konnte, um zu prüfen, ob es schon Zeit für ein Schaltjahr ist. Seit dem Fund der Himmelsscheibe von Nebra darf man unsere Vorfahren in einem anderen Licht sehen. Man billigt ihnen astronomische Kenntnisse zu. Die Aunjetitz Kultur scheint keine eigene Schrift entwickelt zu haben. Zumindest wurden bis heute keine Hinweise darauf gefunden. Das trennt diese Kultur von den Hochkulturen der damaligen Zeit. Die Himmelsscheibe von Nebra bezeugt, dass fundiertes astronomisches Wissen schon in der Bronzezeit in ganz Europa und dem vorderen Orient bekannt war. Es muss nicht mehr der Orient als einzige Wiege unserer Sternenkunde betrachten werden. Zum Zeitpunkt, als die Himmelsscheibe von Nebra vergraben wurde, befand sich Mitteleuropa in einem Umschwung. Eine Kultur verging ohne belegbare Gründe. Es darf angenommen werden, dass die Himmelsscheibe als eine Art Zeitkapsel vergraben wurde, um späteren Generationen das astronomische Wissen einer ganzen Kultur zu erhalten. In Dalwitz soll durch das Aufstellen einer interpretierten Version dieser Scheibe auf das kontinuierliche Interesse an astronomischen Vorgängen in unserer Region erinnert werden. Ein Himmelsspaziergang in kleinen Schritten "über die riesige Sternenscheibe" Ein Himmelsspaziergang ist ohne viel Anstrengung möglich. Man muss nur den Kopf in den Nacken legen und die Augen über das Firmament schweifen lassen. In Dalwitz bietet die astronomische Beobachtungsstation, für Menschen denen schnell schwindlig wird, bequeme Holzliegen für die Himmelsbeobachtung. "Aller Anfang ist schwer", sagt ein volkstümliches Sprichwort. So kann es auch bei einem Himmelsspaziergang sein. Die Sternenkarte zeigt den Sommersternhimmel mit ihren vielen polnahen Sternenbildern - den zirkumpolar Sternenbildern. Auch sieht man zudem noch die Sommersternbilder, welche ein fiktives Dreieck ihrer Hauptsterne bilden. Möchte man sich nun zurechtfinden, so muss zuerst der Große Bär gefunden werden. Da häufig nur das Hinterteil, der sog. Große Wagen, gut sichtbar ist, wird dieser von Laien oft mit einer Kombination aus Pegasus und Andromeda verwechselt. Dann hilft es zu prüfen, ob die drei Deichsel Sterne des Wagens nach unten (zum Horizont) gebogen sind. Sind sie das, so ist es der Große Bär. Nun kann der Himmelsspaziergang anfangen. Die Deichsel Sterne des Großen Wagens sind ein guter Test für das Auge. Der mittlere Deichsel Stern ist in Wirklichkeit ein Doppelstern. Es handelt sich um die Sterne Alkor und Mizar. Folgen wir nun der Krümmung der Deichsel, so kommen wir zum Hauptstern, Arcturus, des Sternbildes Bärenhüters. Dann verlängern wir unseren Bogen weiter, um das Sternbild der Jungfrau zu finden. Dabei wird uns Spica, der hellste Sterne in der Jungfrau, auffallen. In ähnlicher Weise erarbeitet man sich die Position des Polarsterns, der Himmelsrichtungen und findet das Sternenbild der Kassiopeia. Entsprechend der jeweiligen Jahreszeit gibt es weitere tolle Routen.
Astronomische Beobachtungsstation Lühburg
📍 Walkendorf
Eine von 6 thematischen Beobachtungsstationen des Astrolehrpfad „De Sternkieker“ im Sternenpark Mecklenburger ParkLand. Im Schein des Mondlichtes Auf dem Anwesen des Schloss Lühburg befindet sich eine astronomische Beobachtungsstation, die ganz im Zeichen des Mondes steht. Dort, wo der Naturfreund im Frühjahr quakende Frösche und im Spätsommer das Brutgeschrei von Hirschen hört, gibt es jetzt viele Monde mehr. Besonders gut kann man diese am Tage besuchen und sich ein Bild machen, was unser Mond zu bieten hat. Nachts jedoch gibt es in Lühburg Sternenhimmel pur. Die Landschaft ist dann in Mondlicht getaucht und wird zu einer fantastisch anmutenden neuen Welt verwandelt. Es ist fast so, als ob die 400 Jahre Alte Linde hinterm Schloss sich im Mondschein tanzt. Nicht nur Sternen- und Naturfreunde finden an der astronomischen Beobachtungsstation, am Schloss Lühburg, eine Reihe von interessante Informationen. Mithilfe des findet Jedermann schnell und einfach den Polarstern. Die ergonomisch geschnittene Holzliege thront auf einer kleinen Anhöhe mit gutem Blick auf die umliegende Landschaft und das Firmament. Natürlich gehört auch wieder eine Armstütze für das entspannte Halten von Spektiven und Feldstechern am Feldrand bereit. Das schönste ist aber, dass nach dem Besuch der Station das Schloss zu einem Besuch einlädt und es viele tolle architektonische Details zu entdecken gibt. Wissenswertes zum Mond Der Mond ist einer der Himmelskörper, zu dem der Mensch wohl die engste Beziehung hat - sowohl, weil es unser einziger natürlicher Satellit ist, als auch aufgrund seines Einflusses auf Phänomene wie die Gezeiten. Bei allen Zivilisationen trug er Namen wie Diana, Selene oder Cynthia. Bei den Römern wurde er Luna genannt. Oft wurde der Mond, ähnlich wie die Sonne und Planeten als Gottheit angebetet. Der Mond umkreist unseren Planeten Erde in 27,3 Tagen. Der Zyklus der Mondphasen beträgt jedoch von der Erde aus betrachtet 29,5 Tage (ein Mondmonat). Der Mond liegt im Mittel 384.000 km von uns entfernt uns seine Helligkeit erreicht uns in Anbetracht der Lichtgeschwindigkeit (rund 300.000 km/Sek) in etwas mehr als einer Sekunde. Die Erde hat mit Ihrer Anziehungskraft den Mond dazu gezwungen, uns immer sein gleiches Gesicht zu zeigen. Mit einem Feldstecher können wir täglich beobachten, wie sich die Terminator-Linie des Mondes (Licht-Schatten-Grenze) verschiebt. An ihr erkennen wir viele Details der Mondoberfläche, die man bei Vollmond nicht so kontrastreich sehen kann. Wusstest Du schon, dass … ein Astronaut, der auf der Erde 78 kg wiegt, auf der Oberfläche des Mondes nur ein Gewicht von 13 kg hat? die durchschnittlichen Temperaturen auf der Mondoberfläche zwischen 120 und -153°C schwanken!!! man bei Neumond den Mond in seinem aschgrauen Licht sehen kann? Ist der Mond auf seiner Umlaufbahn besonders nahe an der Erde, so nennen wir ihn sogar einen Supermond und er erscheint uns manchmal etwas rötlich, durch die Beugung des Sonnenlichtes an der Erdatmosphäre. Seine Bahn am Himmel liegt auf der Ekliptik und man findet ihn somit entlang derselben Bahn wie die Sonne und die anderen 7 Planeten. Er wandert scheinbar vor den Fixsternen entlang und ist der einzige Himmelskörper, den wir am Tage neben der Sonne sehen können. Allerdings reflektiert er nur das Sonnenlicht, da er kein Stern ist. Von der Erde aus sehen wir nur die Vorderseite des Mondes, da der Mond eine gebundene Rotation um die Erde ausführt. Erst seit dem Raumfahrtzeitalter kennen die Menschen die Rückseite des Mondes. Da der Mond keine Atmosphäre besitzt, kann man die meisten Meteoriteneinschläge als Krater auf der Mondoberfläche sehen. Mit seinen 3476 km Durchmessern ist er der fünftgrößte bekannte Mond im Sonnensystem. Damit ist er im Verhältnis zur Erde recht groß und bewirkt auf der Erde die Gezeiten und bestimmt viele Rhythmen in der Natur. Die sechs Lühburger Monde Der Erdmond ist für uns Menschen nicht übersehbar. Er ist der zweithellste Himmelskörper am Himmel und beeinflusst die Natur und ist für viele geophysikalische Phänomene auf der Erde verantwortlich. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Mond in der Mythologie viele Kulturen und in der Vorstellungswelt einer Unzahl von Menschen seine Spuren hinterlassen hat. Den Mond einmal anders zu sehen, als ein gewöhnlicher astronomischer Lehrvortrag war eine Motivation bei der Entwicklung der astronomischen Beobachtungsstation am Schloss Lühburg. Die künstlerische Umsetzung wurde von Cassandra Danielides gemacht.
Barockschloss Griebenow
📍 Süderholz
Eine wunderschöne, stattliche barocke Schlossanlage in der Nähe der Hansestadt Greifswald mit Ecken und Kanten. Das Barockschloss mit Café und die Parkanlage mit Teichen und altem Baumbestand laden zum Verweilen und Entspannen ein. Ein bezauberndes Ambiente für Trauungen, Hochzeiten und Feiern aller Art. Das Schloss befindet sich am Ende einer Kastaniendoppelallee und wird flankiert von symmetrisch angeordneten Bauten mit Marstall und Kavaliershaus. Zur eigentlichen Schlossanlage gehören viele andere, teilweise restaurierte Gebäude, die sich über den kleinen Ort Griebenow verteilen. Der Schlossbau erfolgte 1709 und wurde zusammen mit einem malerischen Park mit Teichen und altem Baumbestand von ca. 14 ha angelegt. Am Morgen wird man im Park von Vogelgezwitscher, Tautropfen auf den Spinnennetzen, aufsteigendem Nebel über dem Teich und Sonnenstrahlen begrüßt. Für Naturliebhaber und Spaziergänger bietet die Parkanlage Flora und Fauna in reinster Form. Neben den verschieden großen und kleinen Pflanzen findet man immer wieder Pilze, unterschiedlichster Art, sowie Meisen, Spechte, Störche, Frösche u.v.m. In unserem Café im Schloss und im Ehrenhof kann man die entspannte Atmosphäre bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen erleben.
Bienenzuchtzentrum Bantin - Apineum
Interessante Einblicke in die Lebensweise der Bienen bietet der Lehr- und Schaugarten des Bienenzuchtzentrums Bantin, zwischen Wittenburg und Zarrentin gelegen. Besucher des Bienenlehr- und Schaugartens erhalten hier das ganze Jahr über umfangreiche Informationen über die Imkerei, den Bestäubungsnutzen der Bienen und verwandter Insekten sowie zur Gestaltung von Gärten und Anlagen mit Bienenweidepflanzen. Mehr als 150 verschiedene Pflanzen, die auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen sind, können während des Jahresverlaufs besichtigt werden. Außerdem werden wichtige Naturkreisläufe und Zusammenhänge erläutert. Interessant ist auch eine kleine Ausstellung von Gerätschaften der Imker aus Vergangenheit und Gegenwart. Regelmäßig werden im Bienenzuchtzentrum Veranstaltungen mit Verkostung von Honig angeboten.
Bio-Gärtnerei Watzkendorf
📍 Blankensee
In dem kleinen Ort Watzkendorf zwischen dem Müritz-Nationalpark und dem Naturpark Feldberger Seenlandschaft wird seit 1961 Gemüse angebaut. Wir produzieren ein breites Spektrum an Gemüsekulturen in der Hauptsaison von Juni bis Oktober. In den Jahren nach der Wende konnte sich der Gemüsebau zur Bio-Gärtnerei entwickeln und 1996 Mitglied des Bioland Verbandes werden. Damals bewirtschafteten wir 7ha Freiland und 6 Folientunnel sowie das Herzstück – ein 1.200m² großes beheizbares Gewächshaus. Heute gärtnern wir auf ca. 21ha Freiland, in 6.300m² Gewächshäuser, 5.100m² Folientunnel und 4.500m² Folienhäuser. Unsere Saison verlängern wir mit dem Anbau in Folientunneln und in Gewächshäusern. Um kontinuierlich den Markt beliefern zu können bauen wir viele Kulturen satzweise an. So werden zum Beispiel 24 Salatsätze gepflanzt. Das bedeutet jede Woche von Februar bis August säen und pflanzen, um von April bis Oktober Salat ernten zu können. Zusätzlich bauen wir an, was man in die Erde bringen kann: verschiedenste Kohlgemüse Blattgemüse Wurzelgemüse Zwiebelgewächse und Fruchtgemüse. In unserem Saisonkalender kann man die Verfügbarkeit der einzelnen Gemüsearten unter biogaertnerei-watzkendorf.de entnehmen. Oder schauen Sie einfach vorbei: Aus unseren Kühllagern heraus verkaufen wir gern an Kunden, die uns auf dem Hof besuchen. Auch unsere Jungpflanzen können direkt im Gewächshaus erworben werden.
Botanischer Garten "Mecklenburger Schweiz"
📍 Moltzow
Der Botanischer Garten beinhaltet 300 Stauden und 400 Gehölze. Auf 2 ha werden neben den Pflanzen Skulpturen verschiedener Künstler, 100 Dachziegel von historischen Gebäuden aus ganz Europa und 70 Pflastersteine von historischen Straßen und Plätzen gezeigt. Der Botanische Garten in Rambow umfasst 300 verschiedene Stauden und 400 Gehölze. Die Birkensammlung mit 25 verschiedenen Arten zählt zu den bedeutenden in Mecklenburg. Bei den Gehölzen wird ein Querschnitt durch die Arten und Kontinente angeboten. Die einzelnen Gehölzfamilien wie Buche, Ahorn, Linde, Kastanie, uä. besitzen 12 bis 18 Arten. Es werden jeweils 4 bis 5 Arten je Familie gezeigt. Von Frühjahr bis Herbst blüht es in dem Garten. Es beginnt mit Japanischer Zierkirsche (3 Farben), Forsythia (2 Farben) und setzt sich mit Kastanie (3 Farben), Obstbaumblüte, Flieder (8 Formen), Rosen (20 Arten), Seerosen (10 Farben), Ziersträucher (15 Arten) und winterharter Hibiskus ( 11 Farben) fort. Den Abschluss bilden dann die Rosen mit ihrer zweiten Blüte. In 5 kleinen Hochmooren wird die Vielfalt der Moorflora mit Kannenpflanzen, Sonnentau, Orchideen und moortypischen Gehölzen gezeigt. In einem Becken werden die zwei Moor bildenden Moose gezeigt. Der Schaugarten zeigt auf 100 m² die Möglichkeit sich teilweise selbst zu versorgen. Er beinhaltet 2 Hochbeete, ein Kräuterbeet, Apfelbaum, weiße Süßkirsche, weiße Johannisbeere, Stachelbeere, Jochelbeere, Eßeberesche und ein Gewächshaus. Im Gewächshaus ist die Hobbynutzung in Form einer Kakteensammlung und der Anbau von Gemüsepflanzen möglich. Neben dem Gewächshaus befindet sich noch ein kleines Hochmoor mit Orchideen und ein Steingarten mit winterharten Kakteen. Mit dem Schaugarten wird gezeigt, dass man auch auf einer kleinen Fläche sein Hobby und die Versorgung mit Obst und Gemüse kombinieren kann. Er soll Anregungen geben und einen Gedankenaustausch fördern.
Botanischer Garten Christiansberg
📍 Luckow
Der Botanische Garten Christiansberg ist ein privater Schaugarten auf 30.000 Quadratmetern, der seit 1982 ständig erweitert wurde. Seit 1994 ist er für Garten- und Naturfreunde zur Besichtigung ganzjährig geöffnet. In der Ueckermünder Heide am Stettiner Haff befindet sich der Botanische Garten Christiansberg, ein privater Schaugarten auf 30.000 Quadratmetern, der Gästen ganzjährig offensteht. Ihr "Grünes Paradies" nennen ihn die Eigentümer und Christiansberger. Der Garten besteht aus mehreren Bereichen wie dem Gartenteich mit Enten und Fischen, dem Schattengarten mit Funkien und Farnen, dem Pfingstrosenteil, dem Heidegarten und dem Alpinum mit Enzian, Edelweiß und anderen seltenen Gebirgspflanzen. Anfang Mai steht der Magnoliengarten in voller Blüte. Etwa 100 Sorten können Gartenliebhaber dann bewundern, die viel versprechende Namen wie "Gelber Vogel", "Himmbeereis" oder "Himmbeerspaß" tragen.
Botanischer Garten Rostock
📍 Rostock
Der Botanische Garten ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Rostock für Forschung, Lehre, Bildung über die Bedeutung biologischer Vielfalt, und Erhaltung seltener Pflanzenarten. Er steht gleichzeitig als Informationsquelle und grüne Oase der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auf dem 7,8 Hektar großen Flächendenkmal werden rund 7.000 Pflanzenarten in wissenschaftlichen Abteilungen, Biotopanlagen, Gewächshäusern und einem Hochschulgarten biologisch kultiviert. Das Freigelände Das Freigelände des Botanischen Gartens enthält folgende Hauptbereiche: Die Systematische Abteilung und der dazu gehörige Baumgarten (Arboretum) gruppieren rund 2500 Pflanzenarten wissenschaftlich gemäß ihrer stammesgeschichtlichen Verwandtschaft und geben Zeugnis vom Fortschritt in der Evolution des Pflanzenreichs, die auf verschiedenen Entwicklungswegen über viele Jahrmillionen verlaufen ist. Die morphologisch-biologische Abteilung stellt anhand rd. 350 Arten verschiedenste Bildungen der Pflanzen in den Vordergrund, die in Anpassung an Umweltbedingungen bestimmte lebenswichtige Funktionen erfüllen und als funktionale Pflanzentypen (plant functional types) charakterisiert werden können. Hier ist die überlebens- und fortpflanzungssichernde Rolle von Pflanzenorganen Auslöser für die Entstehung sehr vielfältiger, aber auch erstaunlich ähnlicher Baupläne bei verschiedenen Pflanzengruppen. In der Offizinellen-Abteilung sind über 200 als Medizinal-, Heil-, Gewürz-, Färbe-, Faser-, und Technologiepflanzen genutzte Arten gemäß ihrer Inhaltsstoffe und entsprechenden Verwendungszwecke gruppiert. Die Abteilung zur Geschichte der Nutzpflanzen in Nordostdeutschland präsentiert rd. 60 Pflanzenarten, die seit der Jungsteinzeit epochenweise in das Gebiet des heutigen Nordostdeutschlands kamen und in nennenswertem Umfang genutzt wurden. In anderen Bereichen des Gartens, den Biotopanlagen, dürfen die Pflanzen dagegen ganz natürlich wachsen. Erfordernisse des Standorts und Wechselwirkungen untereinander bewirken hier die ausschlaggebenden Faktoren. Neben Düne und Zwischenmoor spiegeln Quellmoor- und Feuchtwiese, Sandtrockenrasen, Buchenwald und Erlenbruch sowie Bach und drei Teiche die Bedeutung des ökologischen Lebensraums für die Entstehung der Vielfalt im Pflanzenreich wider. Im Alpinum ist zu sehen, wie der in der hochmontanen und subalpinen Stufe wirksame Komplex an extremen Umweltfaktoren auf sauer und basisch verwitternden Ausgangsgesteinen eigentümliche und sehr blumenbunte Anpassungen hervor gebracht hat, die auch in systematisch sehr unterschiedlichen Gruppen interessante Ähnlichkeiten zeigen. Hier sind rd. 1500 Arten untergebracht. Kleinere Anlagen sind u. a. der Japangarten, eine Sammlung immergrüner Arten und ein Beetbereich mit geschützten einheimischen Pflanzenarten. Ein sog. Hochschulgarten, ein Bereich für Gartentherapie und ein Bieneninformationsgarten werden von externen Partnern betrieben. Die Gewächshäuser Die Gewächshäuser umfassen Sammlungen (etwa 1000 Arten) tropischer Nutz- und Regenwaldpflanzen, subtropischer Arten aus verschiedenen Wüsten und Halbwüsten der Erde, und mediterraner Arten aus vier Kontinenten. Der geografische Schwerpunkt liegt mit Afrika, Madagaskar und den Kanarischen Inseln auf der Alten Welt (Paläotropis). Spezialsammlungen umfassen eine Reihe austrocknungstoleranter Gefäßpflanzen und fleischfressender Pflanzen, die im Zentrum von Forschungsprojekten stehen. Alle Gewächshäuser im Botanischen Garten dienen vorrangig der universitären Lehre und Forschung und sind baulich nicht für größeren und anhaltenden Besucherverkehr ausgestattet. Wir bitten um Verständnis, dass sie daher nur dienstags bis donnerstags während der Arbeitszeiten der Gewächshausgärtner und zu den Sonntagsführungen für die Öffentlichkeit geöffnet werden können.
Botanischer Garten der Baumschule Hager
📍 Bartow
Der Botanische Garten inmitten der Baumschule Hager in Bartow bietet von März bis November für Urlauber und speziell für Pflanzenliebhaber ein ideales Ausflugsziel. Wer die ländliche Idylle bevorzugt und ein ruhiges Plätzchen weitab vom Alltagsstress sucht, ist hier mit Sicherheit gut aufgehoben. Der in die Baumschule integrierte Botanische Garten ist mittlerweile ein Geheimtipp für Gartenliebhaber. Der Besucher wird durch ausgewiesene Pfade unkompliziert durch die Anlage geführt. Sie sehen auf einer Fläche von 6000 m² insgesamt mehr als 2500 verschiedene Pflanzenarten und -sorten. Sämtliche Pflanzen sind sowohl mit botanischen als auch mit deutschen Namen ausgeschildert, so dass sich der Besucher rundum informiert fühlt. Für einen ausführlichen Rundgang benötigt man ca. 45-60 Minuten. Im Botanischen Garten sind insbesondere viele Raritäten zu bewundern. Dem Pflanzenliebhaber erschließt sich damit zugleich interessanter Lehrstoff. Pflanzenneuheiten werden hier zunächst auf Frosthärte und Widerstandsfähigkeit getestet, ehe sie für den Verkauf zugelassen werden. Zwischen den liebevoll angelegten Pflanzabschnitten kann man sich auf ausreichend vorhandenen Sitzbänken erholen. Zwei Gartenteiche bieten Abwechslung und sorgen ihrerseits für ein entspanntes Flair. In der Zeit von Mai bis September ist das Blütenmeer des breit gefächerten Gehölzsortimentes schlichtweg unwiderstehlich.Gern stehen wir auch für angemeldete Führungen durch das gesamte Gelände zur Verfügung. Eintritt: Erwachsene 2,- € pro Person – Für Kinder ist der Eintritt frei. Bei Bedarf bieten wir auch den Kauf einer Jahreskarte für 5,- € pro Person an. Sie genießen dabei den Vorteil, den Botanischen Garten so oft wie Sie mögen im laufenden Jahr besuchen zu dürfen. Wer möchte, kann den Besuch des Gartens direkt mit der Nutzung unseres Hofcafès verbinden. Hier kann man einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen allein oder in Gesellschaft - gern auch zu besonderen Anlässen - verbringen.
Brunnenaue Stralsund
📍 Stralsund
Die Brunnenaue in Stralsund ist eine kleine idyllische Parkanlage mit einem großen Springbrunnen. 1630 als Heilquelle erstmals erwähnt ist der Stadtpark der Biedermeierzeit eine einfache Anlage mit Spiel- und Sportbereichen. Um 1848 von Kaufman Ernst H. F. Billich zur Parkanlage mit Lauben, neuen Wegen und Gehölzen erweitert. Reste der ursprünglichen Anlage sind trotz der Modernisierung im Stil der 70er Jahre noch vorhanden. Seltene Baum- und Straucharten, wie zum Beispiel die Sumpfzypresse wurden hier angepflanzt und wachsen noch heute. Die ruhige Atmosphäre und die idyllische Landschaft machen die Brunnenaue zu einem beliebten Erholungsgebiet für Einheimische und Touristen. Besonders der Springbrunnen mit seiner großen Fontäne ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt. Viele Sitzgelegenheiten die den Brunnen umgeben und zahlreiche Parkbänke, die entlang der Wege durch den Park stehen, laden zum Verweilen ein. Der Springbrunnen sprudelt nach der Kastanienblüte rund um Ostern im Frühjahr, Sommer und Herbst und geht im Oktober dann in die Winterpause.
Burg Stargard
📍 Burg Stargard
Die um 1236 erbaute Burganlage beherbergt heute ein Museum, Kraut- und Wurzgarten und eine Gewandschneiderei und bietet den Besuchern einen einmaligen Blick in das Leben im Mittelalter. Sehenswertes zum Stauen und Erleben in Burg Stargard. Die um 1236 erbaute Burganlage mit Museum, Kraut- und Wurzgarten, Gewandschneiderei und Burgpark bietet den Besuchern einen einmaligen Blick in das Leben im Mittelalter. Vom Burgturm aus kann man weit in die Ferne blicken und das Gelände mit Vor- und Hauptburg von oben betrachten. Im Bereich vor der Burganlage befindet sich ein Abenteuerspielplatz, welcher beim Burgbesuch ein Muss für unsere kleinen Gäste ist.
Damenplatz am Kloster Malchow
Der Damenplatz auf dem Kloster Malchow bildet gemeinsam mit dem ehemaligen Refektorium (heute Kunstmuseum) das Zentrum des Geländes. Die Mitte des Damenplatzes dominiert eine ca. 300 Jahre alte Linde. Um 1900 wurde die barock anmutende Gestalt vereinfacht. Es wurden zusätzliche Wege und Blumenrabatten angelegt, Zierbäume angepflanzt und moderne Gaslaternen installiert. Nach 1945 ging die Gartenanlage verloren, geblieben sind die Bäume, die Reihe chinesischen Flieders und eine Magnolie. Im Sommer ist es möglich, dort Kaffee und Kuchen aus dem Klostercafé zu genießen, während man in die Klostergeschichte eintaucht. Auch Veranstaltungen, wie das Wikingerfest, finden auf dem Gelände statt.
Darguner Schlosspark
📍 Dargun
Im Darguner Schlosspark könnt ihr auf historischen Pfaden wandeln, die Schlossanlage und das Museum besuchen sowie im Darguner Klosterladen bummeln. Der heutige Schlossgarten zeigt Spuren der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts sowie eine vorsichtige Rekonstruktion in den letzten Jahren. Die Parterrefelder um den Pavillon, angedeutet durch etwas tiefer liegende Graswege, erinnern an die Gestaltung des Schlossgartens in Güstrow. Die Renaissanceanlage entstand unter Herzog Johann Albrecht, der oft in Dargun weilte. Im 30-jährigen Krieg wurde die Gartenanlage verwüstet. Unter Herzog Gustav Adolf wurde der Schlossgarten im Stile des Barock neu gestaltet. Die alten Eiben sind Reste barocker Formbäumchen. Die Gartenquartiere sind durch Wegekreuze auf den Teepavillon ausgerichtet, der um 1690 entstand. Für den Barockgarten war die Beziehung zum Schloss wichtig. Von der doppelläufigen Freitreppe am Südwestturm gelangte man in den Garten. Nach einem Plan von Klett, Hofgärtner in Schwerin, wurde im vorigen Jahrhundert die vierzeilige Kastanienallee mit rot blühenden Kastanien entlang der westlichen Schlosseinfahrt bis zum Gelben Tor gepflanzt und es entstand der Laubengang mit den Hainbuchen südlich des Kircheneingangs. Die Ackerbauschule, die 1873 in das Schloss zog, nutzte den Schlossgarten für Lehrzwecke. Nach 1945 wurde die Anlage für Kleingärten parzelliert und ein Kleinzoo angelegt. Mit der Gartenrekonstruktion wurden die Kleingärten verlegt und wieder eine offene Obstwiese angelegt. Der Laubengang von Klett wurde rekonstruiert und von der vierzeiligen Allee eine Reihe mit rot blühenden Kastanien bepflanzt. Heute könnt ihr im weitläufigen Park unter anderem über 300 Jahre alte Eiben, einen Hainbuchenlaubengang, einen Ginkgobaum, eine große Streuobstwiese, eine 2016 fertiggestellte Fischaufstiegsanlage sowie den Teepavillon, welcher als örtliches Standesamt genutzt wird, sehen. Im Jahr 2020 wurde ein barriefreier Rundweg für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen fertig gestellt. Die Parkanlage ist öffentlich zugänglich und verfügt über ausreichend kostenfreie Parkplätze sowie über ein öffentliches WC. Einen Parkspaziergang könnt ihr wunderbar mit einer Besichtigung der Kloster- und Schlossanlage, einem Besuch in "Uns lütt Museum" oder einem Einkaufsbummel im Darguner Klosterladen verbinden.
Der Feldberger Wiesenpark
📍 Feldberger Seenlandschaft
Der Feldberger Wiesenpark ist etwas ganz besonderes. Es ist ein „Freiluftmuseum“, in dem die „Ausstellungsobjekte“ keine toten Präparate oder Modelle sind sondern wachsen, duften, fliegen, summen und singen. Hier bietet sich die Möglichkeit zu erfahren, wie sich durch die traditionelle Bewirtschaftung in Form von unterschiedlichen Mahdperioden eine Artenvielfalt entwickeln kann, die aus der heutigen Kulturlandschaft weitgehend verschwunden ist. So blühen hier das Breitblättrige Knabenkraut, Kuckuckslichtnelke und das Wiesenschaumkraut. Der Wiesenpark ist außerordentliche reich an Kleinlebensräumen: Neben den unterschiedlich genutzten Wiesen, den Brachflächen und Weidengebüschen finden wir auch einzelne Baumgruppen, Obstbäume, bunte Hecken und Gräben.Das Gelände lässt sich komplett auf Stegen erwandern, um die natürlichen Wuchsprozesse so wenig wie möglich zu stören.
Die größten Douglasien Mitteleuropas
📍 Parchim
Südlich von Parchim steht der massenreichste Douglasienbestand Mitteleuropas. Vor 100 Jahren wurde dieser in Nordamerika beheimatete Nadelbaum erstmalig hier gepflanzt. Durch günstige Wachstumsbedingungen überragen die Douglasien mit ihrer Höhe von 58 Metern sogar die St. Georgen- und St. Marien-Kirche von Parchim. Sie sind hoch, schnellwüchsig, immergrün und eigentlich im Gebiet vom südlichen Kanada bis Mexiko beheimatet - die Douglasien. Südlich von Parchim allerdings, im städtischen Waldgebiet Sonnenberg, befindet sich ein Douglasienbestand, der nach Angaben der hiesigen Forstverwaltung zu den an Holzmasse reichsten Europas zählt. 1.500 Festmeter je Hektar erntefähiges Holz sind hier herangewachsen. Dieses wird vor allem zur Herstellung von Furnieren und Dielen oder auch als Bauholz verwendet.Der ehemalige Forstsenator Wilhelm Evers setzte vor mehr als 100 Jahren auf rund drei Hektar Waldgebiet Douglasiensämlinge aus, nachdem er die Nadelbäume bereits zuvor auf deren Einsatzfähigkeit getestet hatte. Heute machen die Douglasien einen Anteil von zehn Prozent am 3.000 Hektar großen Stadtforst aus.Auf Anfrage bietet die Stadtforstverwaltung Führungen an. Übrigens: Die letzten Messungen haben ergeben, dass die höchste Douglasie im Waldgebiet 58 Meter misst, die stärkste 22 Festmeter zählt. Wer das Waldgebiet auf eigene Faust erkunden will, für den bietet der ausgeschilderte Parkplatz auf dem Sonnenberg einen guten Ausgangspunkt.
Dinosaurierland Rügen
📍 Glowe
Wandern durch die Urzeit - Ein Erlebnis für die ganze Familie Auf einem ca. 1500 m langen Rundweg wird die Geschichte der Dinosaurier erzählt. Begegnen Sie beeindruckenden, originalgetreuen, zum Teil beweglichen Nachbildungen und erfahren Sie mehr über die Vielfalt und Größe sowie das Leben der frühzeitlichen Erdbewohner. Auf einem Rundweg wird die Entstehung der ersten Lebewesen im Wasser, der Evolution der Wirbeltiere, die Eroberung der Luft durch Flugsaurier und Vögel dargestellt. Aber nicht nur Dinosaurier, sondern auch längst ausgestorbene Tiere aus dem Quartier und dem Tertiär bis zur Entwicklung des Menschen in der Gegenwart werden im Dinosaurierland Rügen dargestellt. Der Besucher wird aktiv in die Thematik einbezogen. Dabei wird auf anschauliche Weise viel Wissen vermittelt. In einer kleinen Ausstellung werden unter anderem ein 12 000 Jahre alter Mammutstoßzahn und echte versteinerte Dinoeier präsentiert. Es werden Fragen aufgeworfen und beantwortet. Auf übersichtlichen Schrifttafeln wird das Leben der Giganten der Urzeit beschrieben und sehr anschaulich, auf wissenschaftlicher Basis, erklärt. Mitmachen! Im Dinokino können Sie vieles über Ausgrabungen und Dinosaurier erfahren. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, aus Gips eigene fossile Abdrücke herzustellen, oder im Freien eine Ausgrabung nachzustellen und dabei ein komplettes Dinosaurierskelett (in Nachbildung) freizulegen. Vier Spielplätze, das Bogenschießen, das Messer-werfen, ein kleiner Irrgarten sowie das durch den Steinzeitmenschen „ Steini“ bewohnte Steinzeitdorf, sorgen für einen abwechslungsreichen Besuch im Reich der Giganten. Wem nach diesen zahlreichen Eindrücken der Hunger plagt, der findet im „ Dinobistro“ sicher einen leckeren Snack.
Dr. Chrysander Park mit Büste Lübtheen
📍 Lübtheen
In der Breitscheidstraße von Lübtheen, gegenüber der Grundschule, befindet sich eine gepflegte Parkanlage, die den Namen Friedrich Chrysanders trägt. Dieser gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt. Aus Anlass des 150. Geburtstages Mitte der 1970er Jahre wurde ihm zu Ehren im Park eine steinerne Büste aufgestellt. Friedrich Chrysander wurde am 8. Juli 1826 in Lübtheen geboren. Bekannt wurde der Musikwissenschaftler und Herausgeber vor allem wegen seiner Forschungen und Studien zu Friedrich Händel, dessen Werk ohne den Lübtheener wohl heute vergessen wäre. Gemeinsam mit dem Historiker Georg Gervinus gründete Chrysander 1856 die Deutsche Händel-Gesellschaft mit dem Ziel, die Werke Georg Friedrich Händels herauszugeben. Später verfasste er eine Biografie Händels, die allerdings unvollendet blieb, aber dennoch in der Musikgeschichte von besonderer Bedeutung ist. Darüber hinaus war er als Redakteur der Allgemeinen musikalischen Zeitung ein Pionier der Musikkritik sowie Autor und Herausgeber der ersten Gesamtausgabe der Händel-Werke. Chöre und Orchester in ganz Deutschland wurden seinerzeit mit Partituren aus der Druckerei Chrysanders versorgt und trugen dazu bei Händel die Beliebtheit zu verschaffen, die sein Werk bis heute hat. Am 3. September 1901 starb er in Bergedorf bei Hamburg.
Duft- und Tastgarten Papendorf
Ein Ort zum Lernen und Verweilen! Der Duft- und Tastgarten Papendorf lädt Sie in die Welt der Heil-, Gewürz-, Duft- und Giftpflanzen ein. Der Garten ist sortiert in spezifische Themenbeete, liebevoll und naturnah gestaltet. In eine Senke gebettet, liegt am Dorfrand der 5.000 m² große Garten des Vereins Mirabell e. V. Mehr als 300 verschiedene Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen wie auch Gemüse, Gehölze, Beerenbüsche und Blumen sind hier zu finden. Mit allen Sinnen können Sie die Pflanzen entdecken, wobei einzelne Pflanzenteile und Früchte auch gepflückt und probiert werden dürfen. Ertasten Sie die unterschiedlichen Formen und Oberflächen, erleben Sie den fruchtigen Duft des Muskatellersalbei oder das liebliche Aroma der kleinen feuerroten Blüten der Monarde! Beim leichten Zerreiben der Blätter des Türkischen Drachenkopfes verströmen ätherische Öle einen intensiven Zitronenduft. Lassen Sie sich inspirieren von der großen Verschiedenartigkeit natürlicher Aromen. Auch alte, selten gewordene Gemüse- und Getreidearten werden im Garten angebaut. Ein ausführlicher Barfußweg lädt Jung und Alt zum Spielen ein. Ein Gang durchs Pommersche Labyrinth ist eine Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und sich mit sich und diesem uraltem Symbol zu verbinden. Der untere Teil des Gartens ist barrierefrei gestaltet und für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Pflanzen sind auch in Blindenschrift beschildert. Der Garten ist jederzeit offen. Vor befindet sich auch ein Kiosk und Café. Die aktuellen Öffnungszeiten können der Wesbite entnommen werden. Ein Sortiment aus Jungpflanzen, regionalen Kräuterprodukten, Fachliteratur, selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und Erfrischungen steht hier bereit. Preise: Gartenbeitrag für Erwachsene: 3,50€ Kinder: FREI Die 12-Monatskarte (ehemals Jahreskarte) kostet 12,-€
Engelscher Garten am Kloster Malchow
Der Engelsche Garten neben dem Malchower Kloster existiert bereits seit 200 Jahren. Seinen Namen hat er von Johann Jakob Christian Engel, der von 1786 bis 1819 als Küchenmeister im Kloster tätig war. Er veranlasste die Umgestaltung der Regionen südwestlich des Klosters bis hin zum Klosterfriedhof. Seine Nachfolger schließen sich seinem Schaffen an und erweiterten das Gelände stets. Weiterlesen...
Findlingsgarten Hohen Mistorf
📍 Hohen Mistorf
Der Findlingsgarten (360 m²) ist Bestandteil des Geoparks Mecklenburgische Eiszeitlandschaft - Mecklenburgische Schweiz. Hier finden Sie Mitbringsel der Eiszeit: Granite, Gneise, Sandsteine und Kalksteine. Die Familie Negnal hat 35 Findlinge gesammelt. Tafeln mit Gesteinsart, Herkunft und Alter. Besonderes Fundstück: 1,6 Milliarden Jahre altes Geschiebe aus dem Bottnischen Golf der Ostsee. Im Ausstellungsraum 200 Beispiele aus fast allen Formationen der Geologie, auch Fossilien.